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	<title>Lysol - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Torana: Linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Alle Aussagen aus dem ersten Abschnitt sind unbelegt}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lysol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Markenname eines [[Desinfektion]]smittels, das heute von dem [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Konzern [[Reckitt Benckiser]] vertrieben wird. Der Name wird sowohl für das ursprüngliche Reinigungskonzentrat benutzt als auch für [[Raumspray]] und [[Reinigungstuch|Reinigungstücher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptbestandteil von Lysol-Reinigungs-/Desinfektionsemulsion ist [[Chlorxylenol]], die anderen Lysol-Reinigungsmittel enthalten meistens [[Benzalkoniumchlorid]]. Als Reinigungsemulsion ist es hoch konzentriert und muss vor der Verwendung in warmem Wasser [[Verdünnung|verdünnt]] werden. Lysol als Fünf-Prozent-Konzentrat wirkt [[bakterizid]], oberhalb von fünf Prozent Konzentration [[insektizid]]. Bei einer Konzentration von lediglich zwei Prozent wird es allgemein für die Desinfektion von Räumen, Möbeln, Kleidung, Spielzeug und Toiletten sowie in der [[Veterinärmedizin]] eingesetzt. Hohe Belastungen des Abwassers durch Lysol werden vor allem durch die Verwendung des Mittels in Krankenhäusern und Wäschereien verursacht. Bis heute ist dieses Mittel weltweit als Haushaltsreiniger verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Medical and surgical reporter (1858) (14596950329).jpg|mini|Historische Werbung für Lysol]]&lt;br /&gt;
Lysol wurde 1889 von [[Gustav Raupenstrauch]] entwickelt, der damals als Abteilungsleiter bei der chemischen Versuchsstation und der Lebensmitteluntersuchungsanstalt in [[Wiesbaden]] arbeitete. Er verwendete dafür [[Karbolsäure#Historische Beschreibung|rohe Karbolsäure]], ein Gemisch aus [[Phenol]] und [[Methylphenol#Darstellung|isomeren Methylphenolen]], die aus [[Steinkohlenteer|Steinkohlen-]] und Buchen[[holzteer]] gewonnen werden. In Verbindung mit [[Schmierseife|Kali-Schmierseife]] konnte er das wasserlösliche Mittel herstellen, das noch im selben Jahr patentiert wurde. 1890 wechselte er zu der neu gegründeten Firma [[Schülke &amp;amp; Mayr]] in [[Hamburg]], die sich auf die Produktion von Lysol konzentrierte. Auch wurde es als [[Antiseptikum]] eingeführt und zur [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]] bei [[Infektionskrankheit]]en. Wichtige Anwendungen waren von Beginn an in der [[Chirurgie]] und in der [[Geburtshilfe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|21|208|208|Raupenstrauch, Gustav|Holm-Dietmar Schwarz|138999775}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem zehn Jahre später entwickelten [[Sagrotan]] gab es einen Markenstreit, bei dem sich &amp;#039;&amp;#039;Schülke und Mayr&amp;#039;&amp;#039; vor Gericht durchsetzen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Langenscheidt]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=FHBdgjmkHIYC&amp;amp;pg=PA452&amp;amp;lpg=PA452&amp;amp;dq=Sch%C3%BClke+und+Mayr+vor+Gericht&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uENEa4xPH0&amp;amp;sig=bji8_NNHnrCSWdAJTyLotnKsefk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Sch%C3%BClke%20und%20Mayr%20vor%20Gericht&amp;amp;f=false Deutsche Standards: Marken des Jahrhunderts]&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag 2006, S. 452, ISBN 978-3-8349-0436-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später erwarb das [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Unternehmen [[Lehn &amp;amp; Fink]] Inc. aus [[New York City|New York]] eine Produktions[[lizenz]] und produzierte ab 1912 selbst für den US-amerikanischen Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.library.hbs.edu/hc/lehman/Exhibition/Lehman-Brothers-Timeline?company=lehn_fink_products_co &amp;#039;&amp;#039;Lehn &amp;amp; Fink Products Co.&amp;#039;&amp;#039;auf library.hbs.edu] (engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Bezeichnung „Lysol“ vermarktete die Firma ab den späten 1920er Jahren ein Produkt zur Frauenhygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bottlebooks.com/wholesale%20druggists/lehn%20%26%20fink%20wd.html |text=bottlebooks.com |wayback=20150923194013 |archiv-bot=2019-09-20 08:57:24 InternetArchiveBot}} (engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mittel wurde mittels Vaginalspülung auch zur [[Empfängnisverhütung]] verwendet. Die US-amerikanische Werbung attestierte hohe Sicherheit und Wirksamkeit durch Referenzen europäischer Ärzte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.webmd.com/sex/birth-control/ss/slideshow-birth-control-history Daniel J. DeNoon: A History of Birth Control, Clearing Up Misconceptions; 6. August 2001].&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl bis 1911 193 Vergiftungen sowie fünf Todesfälle verzeichnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.motherjones.com/media/2012/03/when-women-used-lysol-birth-control/|titel=When Women Used Lysol as Birth Control|autor=Nicole Pasulka|hrsg=|werk=motherjones.com|datum=2012-03-08 |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa wurde Lysol als erstes erfolgreich gegen die [[Choleraepidemie von 1892]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; und dann gegen die sogenannte „[[Spanische Grippe]]“, die von 1918 bis 1920 in weiten Teilen Europas wütete, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde Lehn &amp;amp; Fink von Sterling Drug aufgekauft. Sterling Drug, die inzwischen in [[Sterling Winthrop]] umfirmiert hatten, wurden 1994 von Reckitt Benckiser übernommen. Die als [[Handelsmarke]] eingeführten Produkte behielten über all die Jahre ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reckitt (Unternehmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiseptikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Haushaltschemie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Vereinigte Staaten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Torana</name></author>
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