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	<title>Lysistrata - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:52:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lysistrata&amp;diff=219229&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21674-92: Absatz hinzugefügt, um eine aktuelle Inszenierung des Stoffs zu erwähnen, die gleichzeitig noch sehr besonders ist.</title>
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		<updated>2026-04-08T07:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Absatz hinzugefügt, um eine aktuelle Inszenierung des Stoffs zu erwähnen, die gleichzeitig noch sehr besonders ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LYSISTRATAstaging.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aubrey-beardsley-lysistrata-01.jpg|mini|hochkant|[[Aubrey Beardsley]]: Aristophanes’ Lysistrata, Illustration zu &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; von 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lysistrate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Altgriechische Sprache|griechisch]] {{lang|grc|Λυσιστράτη}} &amp;#039;&amp;#039;Lysistrátē&amp;#039;&amp;#039;, aus {{lang|grc|λύσις}} &amp;#039;&amp;#039;lysis&amp;#039;&amp;#039; „Auflösung“ und {{lang|grc|στρατός}} &amp;#039;&amp;#039;stratós&amp;#039;&amp;#039; „Heer“, also die „Heeresauflöserin“ oder „die das Heer Auflösende“; im deutschen Sprachraum meist nach der [[latein]]ischen Form &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; genannt) gehört zu den bekanntesten Komödien des griechischen [[Dichter]]s [[Aristophanes]]. Sie wurde von ihm im Frühjahr 411 v. Chr. – im zwanzigsten Jahr des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieges]] – bei den [[Lenäen]] zur Aufführung gebracht. Im selben Jahr entmachteten in [[Athen]] [[Aristokratie|Aristokraten]] durch einen [[Putsch]] die [[Radikaldemokratie|radikaldemokratische]] Regierung. Lysistrata ist das dritte der [[Pazifismus|pazifistischen]] Stücke des Aristophanes, die den Krieg zum Thema haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Das Stück thematisiert den Kampf einiger Frauen gegen die Männer als Verursacher von Krieg und den damit verbundenen Leiden. Getragen von dieser Erkenntnis verschwören sich die Frauen Athens und [[Sparta|Spartas]], um Frieden zu erzwingen. Sie [[Ziviler Ungehorsam#Lysistrata|besetzen]] unter Führung der Titelheldin Lysistrata die [[Akropolis]] und verweigern sich fortan ihren Gatten sexuell. Durch die Konfiskation der dort gesicherten Gelder unterbrechen sie außerdem die Kriegsfinanzierung. In Sparta veranlasst Lampito einen ähnlichen Ausstand. Nach einigen Verwicklungen und Rückfällen – mehrfach versuchen liebestolle Frauen, die Burg in Richtung der Männer zu verlassen, oder die erbosten Männer versuchen, die Burg zu erstürmen – führt der Liebesentzug tatsächlich zum Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lysistrata-Motiv in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Aristophanes’ Komödie war Vorbild des 1823 entstandenen [[Singspiel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verschworenen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;band2&amp;quot;&amp;gt;[[Jürgen Werner (Philologe)|Jürgen Werner]], [[Walter Hofmann (Altphilologe)|Walter Hofmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aristophanes. Komödien in zwei Bänden&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der Antike]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Volksverlag Weimar]], 1963, Band 2, S. 356&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 schuf der englische Illustrator [[Aubrey Beardsley]] eine berühmt gewordene [[Pornographie|pornographische]] Illustrationssuite von acht Bildern zum Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo von Hofmannsthal]] verfasste 1908 zu dem Stück einen [[Prolog (Literatur)|Prolog]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;band2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] adaptierte [[Max Reinhardt]] die &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; für das [[Deutsches Theater (Berlin)|Deutsche Theater]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;band1&amp;quot;&amp;gt;[[Jürgen Werner (Philologe)|Jürgen Werner]], [[Walter Hofmann (Altphilologe)|Walter Hofmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aristophanes. Komödien in zwei Bänden&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der Antike]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Volksverlag Weimar]], 1963, Band 1, Einleitung S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; heißt eine Operette von [[Paul Lincke]], aus der insbesondere das „Glühwürmchen-Idyll“ von bleibender Bekanntheit ist. [[Richard Mohaupt]] schuf 1941 ein gleichnamiges Ballett, 1946 eine Ballettsuite für den Konzertsaal und 1957 eine Bearbeitung des Balletts unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Weiberstreik von Athen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musicsalesclassical.com/composer/work/1064/30832# Verlagsnachweis zur Ballettsuite.] Abgerufen am 24. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Eine Neudichtung und völlige Neufassung“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Kulturnotizen: Uraufführung in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Neues Deutschland]] 1 (1946), Nr. 26, 23.5.1946, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Komödie schufen [[Peter Hamel (Regisseur)|Peter Hamel]] und [[Paul Mochmann]] 1946 für die Dresdner Theaterbühnen, in der Hildegard Jacob und [[Gerda Zinn]] Hauptrollen spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Stöger]] nahm sich des Themas 1947 in seiner Filmkomödie &amp;#039;&amp;#039;[[Triumph der Liebe (1947)|Triumph der Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; an. [[Hanns Dieter Hüsch]] und der Komponist [[Rudolf Mors]] brachten 1959 ihr Musical &amp;#039;&amp;#039;Der Weiberstreik&amp;#039;&amp;#039; am Theater Ulm zur Aufführung, die Bielefelder Aufführung des Stücks wurde 1963 vom [[ZDF]] aufgezeichnet und gesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://conanima.de/biografie-hanns-dieter-huesch/ Biografie Hanns Dieter Hüsch]. Abgerufen am 12. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 folgte eine auf [[Wolfgang Schadewaldt]]s Übersetzung basierende Bearbeitung durch [[Rudolf Sellner]] für das [[Hebbel-Theater]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;band2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;band1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor [[Hans Kasper (Autor)|Hans Kasper]] griff Anfang der 1960er Jahre das Lysistrata-Motiv für sein preisgekröntes [[Hörspiel]] &amp;#039;&amp;#039;Geh David helfen&amp;#039;&amp;#039; (hr/BR 1962) auf. &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; kann als Prototyp einer den Krieg anprangernden neueren Literatur verstanden werden, vgl. etwa auch das 1935 entstandene Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Der trojanische Krieg findet nicht statt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean Giraudoux]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Drewermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiefenpsychologie und Exegese 1&amp;#039;&amp;#039;. Die Wahrheit der Formen. Traum, Mythos, Märchen, Sage und Legende. dtv Sachbuch 30376, München 1993, ISBN 3-423-30376-X, © Walter-Verlag, Olten 1984, ISBN 3-530-16852-1; Seiten 327 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Film [[Jessica]] von 1962 greifen die Dorfbewohnerinnen ebenfalls zur Taktik der Lysistrata, um ihre Männer zurückzugewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1961 wurde die Ausstrahlung einer Bearbeitung der Komödie durch [[Fritz Kortner]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sendung der Lysistrata]]&amp;#039;&amp;#039; vom [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] boykottiert mit der Begründung, die Komödie verletze das sittliche Empfinden der Bevölkerung. Auch die CDU-regierten Bundesländer [[Nordrhein-Westfalen]], [[Baden-Württemberg]] und [[Saarland]] hatten ursprünglich Bedenken geäußert, strahlten die Sendung aber aus. In Bayern wurde die Komödie stattdessen in [[Kino]]s gezeigt. Hintergrund war die damalige Bestrebung der [[Konrad Adenauer|Adenauer]]-Regierung, die Bundesrepublik atomar aufzurüsten, worauf der Regisseur Kortner in seiner Inszenierung angespielt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43159622|Titel=Na sowas - (siehe Titelbild)|Autor=|Jahr=1961|Nr=5|Seiten=50|Datum=1961-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1966 erschienenen [[Science-Fiction]]-Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Revolte auf Luna]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert A. Heinlein]] werden zur Verteidigung des Mondes [[Energiewaffe|Laserkanonen]] eingesetzt. Als die männlichen Bedienungsmannschaften Mängel an Bereitschaft und Zuverlässigkeit erkennen lassen, wird diese wichtige Aufgabe von Frauen im eigens hierfür gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata Corps&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Robert A. Heinlein]] |Titel=The moon is a harsh mistress |Hrsg=Berkeley Publishing Corporation |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=New York |Datum=1966 |Seiten=239 ff |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rolf Hochhuth]]s &amp;#039;&amp;#039;Inselkomödie&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglicher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Lysistrate und die NATO&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1974 verlegt die Handlung in die 1970er Jahre auf eine ungenannte Insel in der Ägäis, auf der die USA einen Raketenstützpunkt errichten wollen. Die Frauen der Insel fürchten, dass dieser Plan ihre Heimat im Ernstfall zum Ziel russischer Raketen machen würde, und verweigern sich – angestachelt von der Parlamentsabgeordneten Lysistrate Soulidis – ihren Männern, weil diese ihr Land verkaufen wollen. Sie quartieren sich im einzigen Gasthof der Insel ein, schlagen einen „Eroberungszug“ ihrer Männer zurück und lassen sich mit einigen Offizieren der [[Griechische Marine|griechischen Marine]] ein, die zur Erkundung geeigneter Standorte für die Raketenbasis angereist sind. 1976 wurde das Werk filmisch von den Belgier Ludo Mich umgesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ludo Mich |url=https://www.imdb.com/title/tt0252662/ |titel=Lysistrata |hrsg=Ludo Mich productions, Varia Film |abruf=2022-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; alle Darsteller traten dabei nackt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1983 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Wenn du geredet hättest, Desdemona]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Christine Brückner]] wird einer der ungehaltenen Monologe von der [[Hetäre]] Megara an Lysistrate und die Frauen von Athen gerichtet (&amp;#039;&amp;#039;Du irrst, Lysistrate! Die Rede der Hetäre Megara an Lysistrate und die Frauen von Athen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Brückner |Titel=Wenn du geredet hättest, Desdemona |Verlag=Hamburg, Hoffmann und Campe |Datum=1983 |ISBN=3455003664}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; durch den Comic-Künstler [[Ralf König]] in Form eines gleichnamigen Comics interpretiert. Hierbei diente die Vorlage als Basis für eine mit Anachronismen gespickte [[Persiflage]] auf Geschlechterrollen und Sexualität, Krieg und Pazifismus, auch auf das Theater und die griechische Komödie an sich. Das Hauptaugenmerk der Handlung liegt dabei auf dem Thema [[Homosexualität]]. Der Stoff wurde 2002 in Spanien verfilmt und kam 2004 auch in die deutschsprachigen Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderne Filmadaption mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Chi-Raq]]&amp;#039;&amp;#039; kam 2015 in die Kinos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.filmstarts.de/nachrichten/18499590.html|titel=&amp;quot;Chi-Raq&amp;quot;: Packender neuer Trailer zu Spike Lees moderner &amp;quot;Lysistrata&amp;quot;-Adaption mit Samuel L. Jackson - Kino News |hrsg=[[Filmstarts]]|autor= Helgard Haß|zugriff=2015-12-09|datum=2015-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.zeit.de/kultur/film/2015-12/netflix-amazon-kino-tv-usa-deutschland-mediennutzung|titel=Netflix und Amazon : Streamen nach Zahlen|hrsg=[[Die Zeit]]|autor=Dirk Peitz|zugriff=2015-12-09|datum=2015-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr entstand der auf dem Stück basierende Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Prologue (Kurzfilm)|Prologue]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.03.2026 feierte Lysistrata am [[Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau|Gerhart-Hauptmann-Theater]] Zittau Premiere. Die Inszenierung von [[Katharina Stehr]], wurde für ihr Aktualität und Kreativität gelobt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-h-t.de/de/spielplan-premierenuebersicht/ |titel=Alle GHT-Premieren in der Übersicht |sprache=de |abruf=2026-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Ein 1918 vom deutschen Astronomen [[Max Wolf]] entdeckter [[Asteroid]] wurde nach der Titelfigur [[(897) Lysistrata|Lysistrata]] getauft. Im Slogan „[[Make love, not war]]“ der Hippie-Bewegung erhielt das Thema des Stücks 1967 eine griffige moderne Formulierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
Während frühere Übersetzungen ins Deutsche (darunter 1806 &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039; von [[August Christian Borheck]]) sehr gemäßigt waren und sich an der Sprache Schillers und Goethes orientierten (vgl. die vierte Szene in der Übersetzung von Ludwig Seeger&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte_landshut&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | &lt;br /&gt;
url=http://www.zeno.org/Literatur/M/Aristophanes/Kom%C3%B6dien/Lysistrate/4.+Szene&lt;br /&gt;
 | title=Vierte Szene in der Übersetzung von Ludwig Seeger (1845) | &lt;br /&gt;
publisher=Zeno.org| accessdate=2011-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), bedient sich die Übersetzung des Altphilologen [[Niklas Holzberg]] von 2009 der modernen Sprache und gibt unverblümt, aber wissenschaftlich korrekt, die oft recht derbe Ausdrucksweise des Originals wieder, wobei das damalige [[Dorisches Griechisch|Dorisch]] der [[Spartiaten|Spartaner]] durch [[Bairisch]] ersetzt wurde, weil das „für die Athener mindestens ebenso seltsam klang wie für einen Preußen das Bayerisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Niklas Holzberg im Gespräch mit Jürgen König |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-drastischer-klassiker-in-neuer-uebersetzung-100.html |titel=Ein drastischer Klassiker in neuer Übersetzung |werk=deutschlandfunkkultur.de |datum=2010-01-19 |abruf=2022-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* [[Aristophanes]]: &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata&amp;#039;&amp;#039;. Lustspiel in 3 Akten. Deutsch bearbeitet von. J. J. C. Donner. Acht ganzseitige Schwarzweiß-Illustrationen von Aubrey Beardsley. Privatdruck Wien 1913&lt;br /&gt;
* Aristophanes: &amp;#039;&amp;#039;Lysistrate.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und herausgegeben von [[Niklas Holzberg]]. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018664-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Dietrich (Politikwissenschaftler)|Wolfgang Dietrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Lysistrata.&amp;#039;&amp;#039; In: Nigel J. Young (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford International Encyclopedia of Peace.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Oxford University Press, Oxford u. a. 2010, ISBN 978-0-19-533468-5, S. 645–646.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 7|107|119|Aristophanes. D. Lysistrata|Martin Holtermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Lysistrata (Aristophanes)}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Werk|Literatur/M/Aristophanes/Komödien/Lysistrate}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0252662}} (1976)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0335261}} (2002)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt3145172}} (2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Komödien von Aristophanes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Komödie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altgriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazifismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:411 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Aristophanes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen und Militär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21674-92</name></author>
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