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	<title>Lysabild Sogn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2026-04-11T22:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Dänemark&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|DeutscherName = Lysabbel&lt;br /&gt;
|Wappen = &lt;br /&gt;
|Region = Syddanmark&lt;br /&gt;
|Landschaft = &lt;br /&gt;
|Kommune = Sønderborg&lt;br /&gt;
|Reformjahr = &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 54/54/13.04/N&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 10/0/16.36/E&lt;br /&gt;
|Gründung = &lt;br /&gt;
|Einwohner = {{Metadaten Einwohnerzahl DK|540-8997}}&lt;br /&gt;
|Stand = {{#time: Y|{{Metadaten Einwohnerzahl DK|540-8997|STAND}}}}&lt;br /&gt;
|BEF44 = Sogn&lt;br /&gt;
|Fläche = 32&lt;br /&gt;
|Höhe = 62&lt;br /&gt;
|Partnerschaften = &lt;br /&gt;
|PLZ = 6470 Sydals&lt;br /&gt;
|Website = www.lysabild-kirke.dk&lt;br /&gt;
|Bild = Sønderborg municipality Lysabild sogn.svg&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung = Lage des Lysabild Sogn in der Sønderborg Kommune&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lysabild Sogn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|dt.:]] &amp;#039;&amp;#039;Lysabbel&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kirchspiel]]sgemeinde ([[Dänische Sprache|dän.]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sogn (Dänemark)|Sogn]]&amp;#039;&amp;#039;) auf der [[Insel]] [[Als (Dänemark)|Als]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Alsen&amp;#039;&amp;#039;)  in [[Nordschleswig]] im südlichen [[Dänemark]]. Bis 1970 gehörte sie zur [[Harde]] [[Als Sønder Herred]] im damaligen [[Aabenraa-Sønderborg Amt]], danach zur [[Sydals Kommune]] im damaligen [[Sønderjyllands Amt]], die im Zuge der [[Verwaltungsgliederung Dänemarks|Kommunalreform zum 1. Januar 2007]] in der „neuen“  [[Sønderborg Kommune]] in der [[Region Syddanmark]] aufgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysabild Kirke.jpg|mini|links|[[Lysabild Kirke]] mit Denkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst knapp 32 km². Im Osten stößt das Gebiet an den [[Kleiner Belt|Kleinen Belt]]. Bei [[Gammel Pøl]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Alt Pöhl&amp;#039;&amp;#039;) springt das Land halbinselartig nach Osten hervor. Gleichzeitig bildet dieses Gebiet den flachsten Teil der Insel, während es in der Nähe des Kirchdorfs Anhöhen von bis zu 62 Metern gibt. Im Süden liegt der schmale Übergang zur Halbinsel [[Kegnæs]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Kekenis&amp;#039;&amp;#039;), westlich davon grenzt die Gemeinde an das [[Hørup Hav]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Höruper Haff&amp;#039;&amp;#039;), einen Nebenarm der [[Flensburger Förde]]. Im Westen schließt sich die Gemeinde [[Hørup Sogn (Sønderborg Kommune)|Hørup]] an, im Norden [[Tandslet Sogn|Tandslet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben {{EWZ|DK|540-8997}} Menschen in der Gemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot; /&amp;gt;, davon {{EWZ|DK|540-10837}} im Kirchdorf Lysabild (Stand {{EWD|DK}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{EWQ|DK|Orte}})&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1910 hatte die Einwohnerzahl mit 1718 ihren Höchststand erreicht. Seit den 1920er Jahren liegt sie relativ konstant zwischen 1500 und 1600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kirchdorf Lysabild bilden die Dörfer [[Mommark]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Mummark&amp;#039;&amp;#039;), Vibøge (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Viby&amp;#039;&amp;#039;), Fjelby, Sarup, Skovby (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Schauby&amp;#039;&amp;#039;) und Lysabildskov (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Lysabbelholz&amp;#039;&amp;#039;) die Siedlungsschwerpunkte der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Insel [[Als (Dänemark)|Als]] ([[Deutsche Sprache|dt.]]: &amp;#039;&amp;#039;Alsen&amp;#039;&amp;#039;) galt im Mittelalter als sehr wohlhabend, was sich unter anderem in der ungewöhnlichen Dichte romanischer Kirchen zeigt, die es im Bereich der kimbrischen Halbinsel und der dänischen Inseln nur noch auf [[Langeland]], [[Eiderstedt]] und im südlich benachbarten [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] in ähnlicher Form gibt. Obwohl Als zum [[Herzogtum Schleswig]] gehörte, konnte es im Mittelalter als Insel lange eine gewisse Sonderrolle behalten. So gehörte es gemeinsam mit [[Ærø]] zum Bistum [[Odense]] und nicht zum [[Bistum Schleswig]]. Dennoch erhielt das Schleswiger Domkapitel im Kirchdorf Lysabild einige Besitzungen. Auch mehrere adelige Güter erwarben im Spätmittelalter Besitz in der Gemeinde, in der es selbst keinen Haupthof gab. Der Rest der Gemeinde stand unter der Jurisdiktion der [[Harde]] [[Als Sønder Herred]]  (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Alsinger Süderharde&amp;#039;&amp;#039;) im [[Sønderborg Amt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Landesteilung Schleswigs und Holsteins 1564 fiel das Amt Sonderburg an den [[Abgeteilte Herren|abgeteilten Herrn]] Herzog [[Johann (Schleswig-Holstein-Sonderburg)|Johann dem Jüngeren]]. Diesem gelang es, bis 1603 alle adeligen Besitztümer auf Südalsen zu erwerben. Nur der Domkapitelsbesitz blieb als &amp;#039;&amp;#039;Vogtei Lysabbel&amp;#039;&amp;#039; ausgespart. Der Herzog errichtete in der Nähe des Übergangs zur Halbinsel [[Kegnæs]]  (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Kekenis&amp;#039;&amp;#039;), wo sich bereits in frühgeschichtlicher Zeit ein Burgplatz (Kaiborg) befunden hatte, das neue Lehnsgut Kegnæsgård (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Kekenisgaard&amp;#039;&amp;#039;). Dieses umfasste jedoch nicht das ganze Kirchspiel, denn Vibøge lag fortan unter [[Schloss Sonderburg|Langenvorwerk]] und Mommark wurde dem großen Gut Gammelgård zugeteilt. Unter Johanns Nachfolgern wurde Vibøge mit Fjelby und Skovby (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Schauby&amp;#039;&amp;#039;) dem neu geschaffenen Neuhof auf Kegnæs unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des nach der Teilung von 1622 sehr kleinen Herzogtums der Sonderburger Stammlinie im Jahre 1677 wurde der Neuhofer Teil zum neuen königlichen [[Birk (Bezirk)|Birk]] Kegnæs gelegt, aus dem später die Als Sønder Herred wiederentstand. 1777 fiel auch die Vogtei Lysabild an die Harde und das Sønderborg Amt. Dafür geriet Kekenisgård mit allen Besitzungen 1764 in die Hände des Herzogs von [[Augustenborg]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Augustenburg&amp;#039;&amp;#039;). Dessen Besitzungen wurden 1852 in eine eigene Harde umgewandelt, damit stand fortan das ganze Kirchspiel erstmals nur unter einem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] einer preußischen Einheit am 29. Juni 1864 der Übergang nach Als gelungen war, endete die lange Geschichte Lysabilds im dänischen Staatsverband vorläufig. Das Kirchspiel wurde 1869 in die fünf Landgemeinden Mommark, Lysabbel, Sarup, Vibøge-Fjelby und Skovby aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade auf Als fanden sich viele mit der Annexion durch Preußen nicht ab. Mit dem Redakteur Andreas Grau stammt einer der führenden Köpfe der dänischen Bewegung vor 1920 aus der Gemeinde. Bei der [[Volksabstimmung in Schleswig|Volksabstimmung 1920]] über die staatliche Zugehörigkeit ergab sich in der Gemeinde eine deutliche dänische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lysabild wurde zu einer einheitlichen Kirchspielsgemeinde zusammengefasst, die unter dem [[Sønderborg Amt]] stand, dessen Grenzen gegenüber dem Vorgänger-Landkreis unverändert blieben. 1970 wurde die Gemeinde politisch der neuen [[Sydals Kommune]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Kommune Südalsen&amp;#039;&amp;#039;) zugeschlagen, die ihrerseits 2007 Teil der [[Sønderborg Kommune]] wurde, welche sogar größer ist als das zwischen 1920 und 1932 (beziehungsweise ab 1970) bestehende alte Sønderborg Amt. Als Kirchengemeinde ist Lysabild nach wie vor eigenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auspendleranteil nach [[Sønderborg]] und [[Nordborg]] (&amp;#039;&amp;#039;Norburg&amp;#039;&amp;#039;) ist hoch, daneben spielen Landwirtschaft und Tourismus eine wesentliche Rolle. Skovmose ist ein großes Sommerhausgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der großen Verkehrswege. Im Süden führt der einzige Weg auf die Halbinsel Kegnæs, im Norden führt der Weg zum Fährhafen Mommark. Dieser hat jedoch nur noch für den Ausflugsverkehr nach [[Ærø]] Bedeutung, seitdem die Eisenbahnfähre nach [[Faaborg]] 1965 eingestellt und statt ihrer eine Autofähre von Fynshav ({{deS|Fünenshaff}}) in der Gemeinde [[Notmark Sogn|Notmark]] ({{deS|Nottmark}}) eingerichtet worden ist. Die [[Amtsbanerne på Als|Alser Kleinbahn]] mit Verbindung nach Lysabild-Mommark und Abzweig nach Skovby wurde bereits 1936 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Lysabild Kirke]], die stattliche romanische Kirche der Gemeinde, stammt vom Anfang des 13. Jahrhunderts, der Turm aus [[Gotik|gotischer]] Zeit. Aufgrund eines [[Blutwunder]]s war sie im Mittelalter eine viel besuchte [[Wallfahrtskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Küste des Kleinen Belts liegen zahlreiche schöne Strände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://lysabild-kirke.dk/ Webpräsenz der Gemeinde] (dänisch)&lt;br /&gt;
* [https://sogn.dk/lysabild/ Sogneportalen]&lt;br /&gt;
* [https://www.clicketyclick.dk/amt-herred-sogn/data/sogne_id.csv Information über dänische Kirchspielsgemeinden und Kommunen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Sønderborg Kommune}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordschleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Als (Insel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sønderborg Kommune)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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