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	<title>Lyria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lyria&amp;diff=484122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: zwei mal lf</title>
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		<updated>2025-11-22T20:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zwei mal lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Lyria SAS&lt;br /&gt;
| Logo              = TGV Lyria - logo officiel 2017.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Société par actions simplifiée]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1993&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Paris]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung           = Fabien Soulet (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = &lt;br /&gt;
| Umsatz            = &lt;br /&gt;
| Stand             = &amp;lt;!-- JJJJ-MM-TT --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche           = [[Eisenbahnverkehr]]&lt;br /&gt;
| Homepage          = [https://www.tgv-lyria.com/ www.tgv-lyria.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lyria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Tochtergesellschaft der [[Société nationale des chemins de fer français]] (SNCF) und der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB), welche die [[TGV]]-Verbindungen zwischen [[Frankreich]] und der [[Schweiz]] betreiben. An der Gesellschaft nach [[Rechtsgeschichte Frankreichs|französischem Recht]] und mit Sitz in [[Paris]] hält die SNCF 74 Prozent der Anteile, die SBB 26 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://company.sbb.ch/content/dam/internet/corporate/de/medien/publikationen/geschaeftsbericht/SBB-Geschaeftsbericht-2022.pdf.sbbdownload.pdf |Titel=SBB Geschäftsbericht 2022 |Format=PDF |KBytes=6100 |Seiten=102, 117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
* Ab Sommer 1961 verband der [[Trans-Europ-Express]] (TEE) &amp;#039;&amp;#039;[[Cisalpin]]&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit den späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Cisalpino AG|Cisalpino]]&amp;#039;&amp;#039;-Zügen) Paris mit [[Mailand]] via [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die TGV-Verbindung Paris–[[Genf]] über [[Lyon]] galt seit Betriebsaufnahme 1981 als Teil der innerfranzösische Verbindung [[LGV Sud-Est]] und blieb davon zunächst unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Januar 1984 wurde die TEE-Verbindung über Lausanne nach Mailand eingestellt und zwischen [[Bahnhof Paris-Gare-de-Lyon|Paris Gare de Lyon]] und Lausanne ersetzt durch vier von SNCF und SBB gemeinsam betriebene [[TGV#TGV Sud-Est|Dreisystem-TGV]]-Züge, die mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Cisalpin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Champs-Élysées&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lemano&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lutetia&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 31. Mai 1987 wurde dieses Angebot der neu geschaffenen Zuggattung [[EuroCity]] zugewiesen und um Direktkurse zwischen Paris und [[Bern]] ergänzt (bisher bestanden Anschlüsse in Frasne); im selben Jahr wurde erstmals ein Umlauf täglich nach [[Zürich]] verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 23. Mai 1993 wurde die wirtschaftliche Interessengemeinschaft [[Groupement d’intérêt économique|GIE]]&amp;lt;ref&amp;gt;eine wirtschaftliche Interessengemeinschaft nach französischem Recht, siehe [[:fr:Groupement d&amp;#039;intérêt économique]] und [[:en:Groupement d&amp;#039;intérêt économique]]&amp;lt;/ref&amp;gt; «TGV France–Suisse» gegründet mit dem Ziel, die Strecken Paris–Lausanne/Bern zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Winter 1995/1996 wurde die Verbindung nach Lausanne jeden Samstag bis [[Brig]] verlängert, um die Wintersportorte des oberen [[Rhonetal (Schweiz)|Rhonetals]] im [[Kanton Wallis]] zu bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 28. September 1997 erhielten die Züge der GIE «TGV France–Suisse» mit den Verbindungen nach Lausanne und Bern über [[Frasne]] den Markenauftritt «Ligne de Cœur». Neun Züge bekamen eine neue visuelle Identität, der Betrieb wurde reorganisiert und aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1999 wurde das Unternehmen in die «Rail France Suisse [[Société par actions simplifiée|SAS]]» umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 4. März 2002 wurde aus der «Rail France Suisse» die neu eingeführte Markenbezeichnung «Lyria», die zudem an die Stelle der «Ligne de Cœur» trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Januar 2005 wurde das Angebot von Lyria um die Strecke Paris–Genf erweitert. Diese Verbindung, die inzwischen ebenfalls von Lyria [[Marketing|vermarktet]] wird, war tatsächlich die erste Strecke, die vom TGV Sud-Est seit der Inbetriebnahme am 27. September 1981 bedient wurde. Sie wurde damals mit dem Argument der ersten TGV-Verbindung zwischen zwei Hauptstädten vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ab dem 10. Juni 2007, anlässlich der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsverbindung [[LGV Est européenne|(LGV) Est européenne]], erweiterte Lyria das bestehende Angebot um die Strecke Paris–Zürich ab [[Bahnhof Paris-Est|Paris-Est]] via [[Straßburg|Strasbourg]], [[Mülhausen|Mulhouse]] und [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 10. Dezember 2007 wurde die Verbindung im Winter jeden Samstag um die Strecke Zürich–[[Chur]] erweitert und unter dem Namen «TGV des Grisons» vermarktet. Allerdings wurde diese Streckenerweiterung wegen Kundenmangels nach zwei Wintern eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zuge der Eröffnung der LGV Rhin-Rhône bediente die Verbindung Paris–Zürich (auf Kosten von Strassburg und [[Colmar]]) ab dem 11. Dezember 2011 auch die Stadt [[Dijon]], und die Züge halten ebenfalls in den Bahnhöfen [[Bahnhof Besançon Franche-Comté TGV|Besançon Franche-Comté TGV]] und [[Bahnhof Belfort-Montbéliard TGV|Belfort-Montbéliard TGV]]. Ausserdem wurde der Endbahnhof in Paris zum [[Bahnhof Paris-Gare-de-Lyon]] verlegt. Seither verkehren alle Lyria-Verbindungen ab demselben Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Obwohl sich Lyria dazu verpflichtet hatte, die Strecke Paris–Bern über [[Frasne]] (Abzweig nach Lausanne) via [[Pontarlier]] und [[Neuenburg NE|Neuenburg]] bis Dezember 2014 zu bedienen, kündigte sie am 3. Juli 2013 deren Aufhebung per Dezember 2013 an. Das Unternehmen nannte als Grund einen Mangel an Passagieren seit Dezember 2011, allerdings ohne einen Beweis dafür zu erbringen, dass die Strecke Verluste eingefahren hatte. Effektiver Grund dafür war, dass die Fahrtdauer über Basel inzwischen kürzer war. Um die Verbindung auf dieser Strecke aufrechtzuerhalten, wurden im Dezember 2012 beidseits der Grenzen 20&amp;#039;000 Unterschriften gesammelt. Einige betonen, dass die Streckenaufhebung dem Beschluss des [[Bundesversammlung (Schweiz)|schweizerischen Parlaments]] zuwiderlief, der die Verbindung zwischen der Schweiz und Frankreich via [[Jura (Gebirge)|Jurabogen]] und Bern, insbesondere Neuenburg, aufrechterhalten will (s. Bundesgesetz über den LGV-Anschluss, 742. 140.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2016 werden die früher angebotenen durchgehenden Verbindungen Genf–Lyon-Part-Dieu–[[Montpellier]], Brig–Lausanne–Dijon–Paris sowie [[Lille]]–Genf–Lausanne–Brig werden nicht mehr betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2017 wurde der Betrieb des sogenannten saisonalen «TGV des neiges» zu den Wintersportorten der [[Waadtländer Alpen]] und [[Voralpen]] ([[Montreux]], [[Aigle VD|Aigle]]) und des Kantons Wallis ([[Martigny]], [[Sitten]], [[Siders]], [[Leuk]], [[Visp]] und [[Brig]]) aus verkehrsregulatorischen Gründen zwischen Lausanne und dem Wallis eingestellt. Trotzdem lässt sich nach wie vor ein [[Fahrkarte|Zugbillett]] zu diesen Wintersportorten buchen. Für die verbleibende Strecke ist nun auf einen Zug der SBB umzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 15. Dezember 2019 wurde anlässlich des Projekts Lyria 2020 aus der bis anhin täglich befahrenen Strecke [[Marseille]]–Genf eine saisonale Verbindung. Sie bedient weiterhin die Bahnhöfe [[Bahnhof Aix-en-Provence TGV|Aix-en-Provence TGV]], [[Bahnhof Avignon TGV|Avignon TGV]], [[Bahnhof Lyon-Part-Dieu|Lyon-Part-Dieu]] und [[Bellegarde-sur-Valserine|Bellegarde]]. Die direkte Verbindung TGV Lyria Bern–Paris (täglich eine Hin- und Rückfahrt) wurde aufgehoben.&lt;br /&gt;
* Fünf Millionen Menschen reisten vor der Pandemie jährlich mit den TGV-Hochgeschwindigkeitszügen von Zürich und Basel sowie Lausanne und Genf aus nach Paris, aber auch saisonal von Genf nach Marseille – und umgekehrt. Das bedeutet ein Marktanteil von 50 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aerotelegraph.com/airlines/tgv-betreiber-sagt-air-france-easyjet-und-swiss-den-kampf-an/rpmrsye |titel=TGV-Betreiber sagt Air France, Easyjet und Swiss den Kampf an |werk=aero telegraph |datum=2022-04-02 |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Verkehrs ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Belege zu den Passagierzahlen fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Lyria gibt für die eigenen TGV-Züge folgende Daten bekannt&lt;br /&gt;
* 2005 – Marke von 3 Mio. Passagieren auf allen Verbindungen überschritten&lt;br /&gt;
* 2007 – mehr als 2 Mio. internationale Passagiere&lt;br /&gt;
* 2008 – 3,8 Mio. Passagiere, wovon 2,2 Mio. international&lt;br /&gt;
* 2009 – 3,7 Mio. Passagiere (−0,85 % / 2008), wovon 2,2 Mio. international&lt;br /&gt;
* 2010 – 4 Mio. Passagiere (+10 % / 2009), wovon 2,3 Mio. international&lt;br /&gt;
* 2011 – 4,32 Mio. Passagiere (+8 % / 2009), wovon 2,6 Mio. bzw. 63 % international&lt;br /&gt;
* 2012 – 5,2 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2013 – 5,8 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2014 – 5,5 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2015 – 5,4 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2016 – 5,1 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2017 – 5,1 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
* 2018 – 4,5 Mio. Passagiere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Folgende Verbindungen werden seit dem Fahrplanjahr 2020 als TGV-Lyria-Dienste angeboten, wobei überall [[Doppelstockwagen|Doppelstockzüge]] zum Einsatz kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tgv-lyria.com/sites/default/files/inline-files/tableau%20fr%C3%A9quence%20horaires%20Lyria%202020_DE_1.pdf |wayback=20200630142431 |text=TGV LYRIA – &amp;#039;&amp;#039;Fahrplan ab 15. Dezember 2019&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF), bei tgv-lyria.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lausanne–[[Dole]]–Dijon–Paris (drei Umläufe täglich; etwa 3&amp;amp;nbsp;Stunden 40&amp;amp;nbsp;Minuten Reisezeit); drei weitere Verbindungen über Genf&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Brig–Lausanne–Dijon–Paris (Wochenendverbindungen «Lyria des Neiges» und «Lyria d’été»; etwa 6 Stunden Reisezeit) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (Lausanne-)Genf–Bellegarde–[[Bourg-en-Bresse]]–Paris (acht Umläufe täglich; minimal 3&amp;amp;nbsp;Stunden 11&amp;amp;nbsp;Minuten Reisezeit)&lt;br /&gt;
* Zürich–Basel–Mulhouse–Belfort-Montbéliard/Dijon–Paris (sechs Umläufe täglich; minimal 4&amp;amp;nbsp;Stunden 4&amp;amp;nbsp;Minuten Reisezeit)&lt;br /&gt;
* (Lausanne-)Genf–Bellegarde–Lyon-Part-Dieu–Avignon–Aix-en-Provence–Marseille (ein Zugpaar während der Sommermonate; etwa 3&amp;amp;nbsp;Stunden 25&amp;amp;nbsp;Minuten Reisezeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den TGV Lyria werden für Passiere drei Reiseklassen angeboten: «Standard», «Standard 1&amp;lt;sup&amp;gt;ère&amp;lt;/sup&amp;gt;», «Business 1&amp;lt;sup&amp;gt;ère&amp;lt;/sup&amp;gt;». In den Zügen wird ein erweitertes Restaurantangebot geführt, bestehend aus einem Barwagen&amp;lt;!-- einer mobilen Railbar--&amp;gt; und [[Am-Platz-Service]] in der Business-Klasse.&amp;lt;!--ohne aktuelle Quelle. Während der Fahrt nach Paris-Gare-de-Lyon, Marseille und Montpellier werden exklusiv für Kunden der ersten Klasse Reservationen für Taxis angeboten.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Rollmaterial ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TGV Lyria.jpg|mini|Ehemaliges Logo an einem TGV]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lyria TGV in white.jpg|mini|TGV POS in der Lyria-Lackierung in Mulhouse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1984 aufgenommenen Verbindungen nach Lausanne und Bern wurden neun [[TGV Sud-Est]] (PSE) mit Dreisystemausrüstung eingesetzt. Von diesen neun TGV 110–118 gehören sieben der SNCF und zwei den SBB (TGV 112 und 114), letzteres aufgrund der Beteiligung an Lyria. In den Jahren 2005 und 2006 wurden alle neun Lyria-PSE analog zu den konventionellen Zweisystem-PSE modernisiert. Seit Dezember 2012 werden diese Züge nicht mehr eingesetzt und wurden abgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ERI-10-13&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lyria-Triebköpfe zum Abbruch |Sammelwerk=[[Eisenbahn-Revue International]] |Nummer=10 |Datum=2013 |ISSN=1421-2811 |Seiten=528}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höchstgeschwindigkeit der Züge beträgt 300&amp;amp;nbsp;km/h (vor Modernisierung 270&amp;amp;nbsp;km/h) auf der [[LGV Sud-Est|PSE-Hochgeschwindigkeitsstrecke]] zwischen [[Valenton]] bei Paris und Aisy im [[Burgund]], westlich von Dijon. Aufgrund einer technischen Limitierung beträgt die Höchstgeschwindigkeit beim Betrieb unter 15&amp;amp;nbsp;kV nur 160&amp;amp;nbsp;km/h. Ausgefahren werden kann diese Geschwindigkeit in der Schweiz nur an wenigen Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verbindungen nach Genf werden klassische Zweisystemgarnituren verwendet, in der Regel TGV PSE oder doppelstöckige [[TGV Duplex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Linie Zürich–Basel–Strassburg–Paris verkehrten seit dem 10. Juni 2007 die [[TGV POS]] (Paris-Ostfrankreich-[[Süddeutschland]]) mit den Nummern 4401–4419 (TGV 4406 gehört den SBB). Diese TGV erreichten auf der Neubaustrecke der [[LGV Est européenne]] eine Spitzengeschwindigkeit von 320&amp;amp;nbsp;km/h. Seit Dezember 2011 verkehren die Züge nach Basel und Zürich über die [[LGV Rhin-Rhône]], wo ebenfalls in Teilabschnitten mit 320&amp;amp;nbsp;km/h gefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2011 übernahm Lyria die 19 existierenden TGV POS, die zuvor für [[Alleo]] nach Süddeutschland fuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahnonline.ch/bo/archiv/2011/06/03/sncf-sbb-verstaerken-partnerschaft-tgv-zuege-100-millionen/ &amp;#039;&amp;#039;SNCF und SBB verstärken Partnerschaft: SBB investiert 100 Millionen in TGV-Züge.&amp;#039;&amp;#039;] Archiv bahnonline.ch, 16. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Züge erhielten eine neue Lackierung mit Lyria-Logo und wurden bis 2015 innen modernisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bzb-2013-11-18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2012 verkehrten auf der Strecke Paris–Basel(–Zürich) teilweise die doppelstöckigen [[TGV Duplex|TGV 2N2]] «Euroduplex» mit den Nummern 4701–4730. Diese Züge mit 507 Sitzplätzen können gegenüber den einstöckigen TGV POS mit 355 Plätzen mehr Passagiere transportieren. Die Absicht, bis Ende 2013 dort alle TGV POS abzulösen, wurde vom Betreiber Lyria damals nicht umgesetzt, weil der Einsatz eigener TGV POS für Lyria günstiger kam als die Nutzung von der SNCF angemieteter Doppelstockzüge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bzb-2013-11-18&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle |url=http://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/ein-statt-doppelstoeckig-es-wird-eng-auf-dem-weg-von-basel-nach-paris-127391073 |titel=Ein- statt doppelstöckig: Es wird eng auf dem Weg von Basel nach Paris |autor=Peter Schenk |werk=bz Basel |hrsg= |datum=2013-11-18 |abruf=2016-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2018 wurde bekannt, dass Lyria seine Flotte modernisiert und zumindest die Verbindung Paris–Basel/Zürich ab 2020 ausschliesslich von doppelstöckigen Euroduplex-Zügen bedient wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |autor=Peter Schenk |url=https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/bald-mehr-platz-im-tgv-auf-der-strecke-basel-paris-wird-maechtig-aufgeruestet-132135747 |titel=Bald mehr Platz im TGV: Auf der Strecke Basel – Paris wird mächtig aufgerüstet |werk= Basellandschaftliche Zeitung |datum=2018-01-28 |abruf=2020-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende Januar 2019 wurde die 2N2-Garnitur 4720 in Lyria-Lackierung vorgestellt. Insgesamt wurden 15 Garnituren mit je 507 Sitzplätzen für Lyria adaptiert. Ab September 2019 wurden zudem die Inneneinrichtungen dieser Garnituren in monatlicher Kadenz pro Zug modernisiert; dabei wurden die Wagen mit [[Wireless Local Area Network|WLAN]] ausgestattet. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden diese Fahrzeuge auf dem Liniennetz von Lyria eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.finews.ch/service/advertorials/34986-tgv-lyria-fabien-soulet-euroduplex-doppelstockwagen-schweiz-frankreich|titel=Erster «Euroduplex» in den Farben von TGV Lyria |werk=finews.ch|abruf=2019-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 19 POS-Garnituren wurden 2019 nach und nach aussen und innen auf den Einsatz bei der SNCF angepasst. Sie kommen als TGV inOui auf der [[LGV Nord]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url= https://theoontracks.com/2019/08/26/du-mouvement-chez-lyria/ |titel= Du mouvement chez Lyria  |werk= Théo On Tracks |hrsg= |datum=2019-08-25 |abruf=2024-04-28 |sprache=fr|zitat= |kommentar= übersetztes Zitat: „Zum Betriebswechsel im Dezember 2019 kehrten die POS-Züge in den TGV-Fuhrpark (inzwischen TGV INOUI) zurück, um die letzten TGV PSE-Züge zu ersetzen, die ausgemustert worden waren.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzausbau ==&lt;br /&gt;
Per 2009 wurde die Strecke [[Vallorbe]]/Pontarlier–Dijon aufgerüstet. Eine bessere Stromversorgung und gestreckte Kurven erlauben eine höhere Reisegeschwindigkeit, was zwischen Paris und Lausanne einen Zeitgewinn von etwa 15 Minuten ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2010 fahren die Züge von und nach Genf über die erneuerte und elektrifizierte [[Linie Haut-Bugey|Strecke im Haut-Bugey]] zwischen Bourg-en-Bresse und Bellegarde, wodurch die Reisezeit zwischen Genf und Paris um rund 15&amp;amp;nbsp;Minuten verkürzte (die neue Reisezeit für Paris–Genf beträgt etwa drei 1/4 Stunden, ähnlich der Relation Paris–Marseille). Die Anzahl der Verbindungen wurde von sieben auf neun erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inbetriebnahme der neuen [[LGV Rhin-Rhône]] zwischen Mülhausen und Dijon erfolgte Ende 2011. Die Fahrten zwischen Paris und Basel/Zürich werden seither über diese Strecke geführt, wodurch sich die Fahrzeit im Vergleich zum Weg über Strassburg um 30&amp;amp;nbsp;Minuten verkürzte, so dass Paris von Zürich aus in vier Stunden erreichbar wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tgv-lyria.com/sites/default/files/inline-files/LYRIA-HORAIRES-2024-A-DE.pdf. &amp;#039;&amp;#039;Fahrplan 10.12.2023 bis 24.03.2023&amp;#039;&amp;#039;] tgv-lyria.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Schweizer Boden hätte der Ende 2018 in Betrieb genommene Neubau des [[Rosshäuserntunnel]]s auf der [[Bahnstrecke Bern–Neuenburg|Strecke Bern–Neuenburg]] einen Zeitgewinn von drei Minuten zwischen Bern und Paris gebracht. Er wurde mit 154 Millionen [[Schweizer Franken]] aus dem Fonds für [[Schweizer Eisenbahnprojekte#HGV-Anschluss|HGV-Anschlüsse]] finanziert. Allerdings wird die Verbindung Bern–Paris seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 über Basel geführt; dadurch verkürzte sich die Fahrzeit um 15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/TGV-faehrt-nur-noch-via-Basel-nach-Paris-/story/22225083 &amp;#039;&amp;#039;TGV fährt nur noch via Basel nach Paris&amp;#039;&amp;#039;], 7. August 2013, Der Bund&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Inbetriebnahme des [[ETCS Level&amp;amp;nbsp;2]] zwischen [[Pully]] und [[Villeneuve VD|Villeneuve]] im April 2017 wurden die saisonalen Wochenendverbindungen «Lyria des Neiges» und «Lyria d’été» ins Wallis eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Railteam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|TGV Lyria}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tgv-lyria.com/ TGV Lyria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TGV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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