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	<title>Lynkestis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:39:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-06T21:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;., → .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Macedonian Kingdom.jpg|mini|400px|Die Landschaften des antiken Makedoniens und der Chalkidiki.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lynkestis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Λυγκηστίς}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lýnkos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Λύγκος}}) genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Schreibweisen „Lýnkon“ ({{lang|grc|Λύγκον}}; [[Strabon]] 7, 7, 8) und „Lýnkou“ ({{lang|grc|Λύγκου}}; [[Thukydides]] 4, 83, 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;, bezeichnete in der [[Antike]] den südlichen Abschnitt einer Hochebene, heute Bitola/Monastir-Ebene genannt, der geographischen Region [[Obermakedonien]], gelegen zwischen dem [[Prespasee]] und dem [[Vegoritida-See]]. Sie befindet sich heute beiderseits der Grenze von [[Griechenland]] ([[Florina (Regionalbezirk)|Regionalbezirk Florina]] in der [[Westmakedonien|Region Westmakedonien]]) und [[Nordmazedonien]] (dem Süden der [[Region Pelagonien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen an das [[Baba-Gebirge]] anliegend, grenzte Lynkestis dort in der Antike an die illyrische Landschaft [[Dassareten|Dassaretia]] und im Nordwesten an [[Deuriopos]]. Im Nordosten reichte das Land etwa bis zum Bogen des [[Crna Reka|Erigon (Crna Reka)]], an den [[Pelagonien]] grenzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strabon Lynkestis&amp;quot;&amp;gt;Strabon 7, 7, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Osten reichte die Landschaft bis zum [[Voras|Berg Barnous (Voras)]], hinter dem das Land zum [[Niedermakedonien|niedermakedonischen]] [[Almopia]] abfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon 7, 7, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Südosten und Südwesten waren dem Vegoritida-See und dem [[Kastoria-See]] die ebenfalls obermakedonischen Länder [[Eordaia]] und [[Orestis (Landschaft)|Orestis]] benachbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Archaik|archaischer Zeit]] wurde die Bitola/Monastir-Ebene von den Pelagonen besiedelt, weshalb auch in der klassischen Zeit der Raumbegriff „Pelagonien“ als Synonym für die Gesamtebene bekannt war. In einem nicht näher bekannten Zeitraum müssen [[Antike Makedonen|Makedonen]] nach einer Süd-Nordbewegung von [[Elimiotis]] und [[Orestis (Landschaft)|Orestis]] aus den Süden der Ebene in Besitz genommen und die dort lebenden Pelagonen unterworfen oder in den Norden verdrängt haben, in die Landschaften Deuriopos und in das damalige Pelagonien nördlich des Erigon.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Geyer, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von den Makedonen besetzte Gebiet war fortan unter dem Namen Lynkestis bekannt, das laut [[Thukydides]] neben der Elimiotis die Urheimat jener Makedonen war, die anschließend nach Osten in die am [[Thermaischer Golf|thermaischen Golf]] gelegenen Niederlande expandierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides 2, 99, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dem sich dort etablierenden Königtum der [[Argeaden]] wurde Lynkestis, wie die anderen obermakedonischen Länder, zunächst nicht erfasst und behielt noch längere Zeit eine archaische Stammesstruktur. Beherrscht wurde es von einem Fürstenhaus, das für sich eine Abstammung von den [[Bakchiaden]] aus [[Korinth (antike Stadt)|Korinth]] reklamierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strabon Lynkestis&amp;quot; /&amp;gt; Die Fürsten standen in Rivalität zum makedonischen Königshaus, wenngleich die Enkelin von [[Arrhabaios I. von Lynkestis|Arrhabaios I.]], [[Eurydike (Gattin Amyntas’ III.)|Eurydike]], darin einheiratete. Im frühen 4. vorchristlichen Jahrhundert war die Lynkestis von Einfällen benachbarter Stämme der Illyrer bedroht und wurde zeitweilig von ihnen besetzt. Möglicherweise unterwarf bereits [[Perdikkas III.]] im Vorfeld seines verhängnisvollen Illyrerfeldzugs 359 v. Chr. das Land der direkten Königsherrschaft, spätestens erfolgte dies aber unter [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] Dieser ließ unter anderem die Stadt [[Herakleia Lynkestis]] (bei [[Bitola]]) errichten. Im [[Heer Alexanders des Großen]] bildeten Krieger aus der Lynkestis und Orestis zusammengefasst ein Bataillon der [[Pezhetairoi]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diodor]] 17, 57, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der römischen Eroberung Makedoniens 168 v. Chr. verschwand der lynkestische Name als geographischer Begriff, da die gesamte Bitola/Monastir-Ebene administrativ nun wieder unter dem Namen Pelagonien als eine der vier makedonischen Regionen eingerichtet wurde, die 146 v. Chr. in der [[Macedonia (Provinz)|Provinz Macedonia]] aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]] 45, 29, 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fürstenhaus:&lt;br /&gt;
* Bromeros&lt;br /&gt;
** Fürst [[Arrhabaios I. von Lynkestis|Arrhabaios I.]] (424/423 v. Chr. genannt), „König der lynkestischen Makedonen“&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides 4, 83, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** eine Tochter, verheiratet mit [[Sirras]]&lt;br /&gt;
**** [[Eurydike (Gattin Amyntas’ III.)|Eurydike]], verheiratet mit König [[Amyntas III.]]&lt;br /&gt;
*** Fürst [[Arrhabaios II. von Lynkestis|Arrhabaios II.]] (400/390 v. Chr. genannt)&lt;br /&gt;
**** [[Menelaos der Pelagone]] (363/360 v. Chr. genannt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie des [[Aeropos (General)|Aeropos]], eines Generals Philipps II., stammte vermutlich vom lynkestischen Fürstenhaus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird auch [[Leonnatos]], ein Gefährte und Leibwächter Alexanders, als Angehöriger der lynkestischen Fürstenfamilie angenommen, da er in der [[Suda]] als ein Verwandter der [[Eurydike (Gattin Amyntas’ III.)|Eurydike]] genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cs.uky.edu/~raphael/sol/sol-cgi-bin/search.cgi?db=REAL&amp;amp;search_method=QUERY&amp;amp;login=guest&amp;amp;enlogin=guest&amp;amp;user_list=LIST&amp;amp;page_num=1&amp;amp;searchstr=Leonnatus&amp;amp;field=any&amp;amp;num_per_page=100 Suda „Leonnatos“], sich auf [[Arrian]] (&amp;#039;&amp;#039;Tà metà Aléxandron&amp;#039;&amp;#039; fr. 12) berufend. [[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Curtius Rufus]] (10, 7, 8) nennt Leonnatos „stirpe regia genitos“. Siehe [[Waldemar Heckel]]: &amp;#039;&amp;#039;The Marshals of Alexander’s Empire&amp;#039;&amp;#039;, (Routledge 1993), S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fritz Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Makedonien bis zur Thronbesteigung Philipps II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 30 (1930), S. 1–148.&lt;br /&gt;
* A. B. Bosworth: &amp;#039;&amp;#039;Philip II and Upper Macedonia&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;The Classical Quarterly&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 21 (1971), S. 93–105.&lt;br /&gt;
* [[Robert Malcolm Errington]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Makedoniens. Von den Anfängen bis zum Untergang des Königreiches&amp;#039;&amp;#039;. München 1986, ISBN 3-406-31412-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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