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	<title>Lymphknotenmetastase - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:51:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lymphknotenmetastase&amp;diff=2846281&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:810D:F40:505C:9039:B0EC:3324:A06: Tippfehler bzw Grammatikfehler korrigiert</title>
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		<updated>2022-05-20T09:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler bzw Grammatikfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lymphknotenmetastase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LKM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man die Absiedelung ([[Metastase|Metastasierung]]) von [[Krebs (Medizin)|Krebszellen]] in einem [[Lymphknoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Lymphknotenmetastase ist das [[Malignes Lymphom|maligne Lymphom]] (Lymphknotenkrebs) zu unterscheiden, bei dem die Krebszellen vom Lymphknoten selbst ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathologie ==&lt;br /&gt;
Im Regelfall bilden sich zuerst in den Lymphknoten Metastasen, die dem [[Primärtumor]] am nächsten liegen. Dies ist darin begründet, dass die [[Lymphe|Lymphflüssigkeit]] (Lymphe) des vom Primärtumor befallenen [[Organ (Biologie)|Organs]] von diesen Lymphknoten als erstes filtriert werden. Über diesen lymphatischen Weg gelangen die Tumorzellen in die Lymphknoten, wo sie verweilen und [[Zellproliferation|proliferieren]]. Dieses Anwachsen der Krebszellen in den Lymphknoten führt auch zu einer Vergrößerung der betroffenen Lymphknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[lymphogene Metastasierung]] gehört zu den regionären Metastasen. Im Gegensatz dazu stehen die [[Fernmetastase]]n, wie beispielsweise [[Knochenmetastase]]n, [[Lebermetastase]]n oder [[Hirnmetastase]]n. Von Lymphknotenmetastasen können sich wiederum Tumorzellen ablösen, in die Blutbahn gelangen und über die hämatogene Metastasierung zu Fernmetastasen führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;siewert&amp;quot;&amp;gt;Jörg R. Siewert: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Springer, 2001, ISBN 3-540-67409-8, S.&amp;amp;nbsp;150. {{Google Buch|BuchID=ye2SksL2FB0C|Seite=150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sprechen einige wissenschaftliche Arbeiten dagegen, dass Metastasen selbst metastasieren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID20878451&amp;quot;&amp;gt;D. Hölzel, R. Eckel u.&amp;amp;nbsp;a.: [http://link.springer.com/article/10.1007/s10555-010-9260-1#page-1 &amp;#039;&amp;#039;Distant metastases do not metastasize.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cancer Metastasis Reviews]].&amp;#039;&amp;#039; Band 29, Nummer 4, Dezember 2010, {{ISSN|1573-7233}}, S.&amp;amp;nbsp;737–750. [[doi:10.1007/s10555-010-9260-1]]. PMID 20878451. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID5560840&amp;quot;&amp;gt;E. V. Sugarbaker, A. M. Cohen, A. S. Ketcham: &amp;#039;&amp;#039;Do metastases metastasize?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annals of Surgery]].&amp;#039;&amp;#039; Band 174, Nummer 2, August 1971, {{ISSN|0003-4932}}, S.&amp;amp;nbsp;161–166. PMID 5560840. {{PMC|1397464}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15095473&amp;quot;&amp;gt;C. R. Tait, D. Dodwell, K. Horgan: &amp;#039;&amp;#039;Do metastases metastasize?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Journal of Pathology]].&amp;#039;&amp;#039; Band 203, Nummer 1, Mai 2004, S.&amp;amp;nbsp;515–518, {{ISSN|0022-3417}}. [[doi:10.1002/path.1544]]. PMID 15095473. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastasierungswahrscheinlichkeit in die Lymphknoten ist abhängig von der Dichte der Lymphgefäße im Bereich des Primärtumors. Beispielsweise metastasieren [[Hypopharynxkarzinom|Hypopharynx-]] oder [[Nasopharynxkarzinom]] in die nahegelegenen lymphgefäßreichen Gewebeareale ausgesprochen schnell.&amp;lt;ref&amp;gt;Annelie Mehlhorn: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung zum Einfluss prognostischer Faktoren und therapeutischer Maßnahmen auf den Krankheitsverlauf von Patienten mit Rezidiven von Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle – dargestellt am Krankengut der Chemnitzer Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von 1984–2000.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Friedrich-Schiller-Universität, Jena 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
Lymphknotenmetastasen werden nach der [[TNM-Klassifikation]] (T = Tumour, N = Nodes = Lymphknoten, M = Metastasis) klassifiziert. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* N0: keine Anzeichen für Lymphknotenbefall.&lt;br /&gt;
* N1, 2 oder 3: zunehmender Lymphknotenbefall abhängig von der Lokalisation des Primärtumors. Einteilung z.&amp;amp;nbsp;B. nach [[Ipsilateral|ipsi- oder kontralateralem]] Befall und Beweglichkeit, sowie Lokalisation in Relation zum Primärtumor.&lt;br /&gt;
* NX: keine Aussagen über Lymphknotenbefall möglich.&lt;br /&gt;
Diese Klassifikation ist aber von der Art des Primärtumors abhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Reiß: &amp;#039;&amp;#039;Facharztwissen HNO-Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2009, ISBN 978-3-540-89440-7, S.&amp;amp;nbsp;126–127. {{Google Buch|BuchID=VTKiTs1kOJYC|Seite=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit der Metastasierung in Lymphknoten hängt sehr stark von der Natur des Primärtumors ab. Bei [[Sarkom]]en werden Lymphknoten beispielsweise nur sehr selten befallen. Bei den wesentlich häufigeren [[Karzinom]]en ist – speziell bei besonders aggressiven Typen – die Wahrscheinlichkeit erheblich höher. Sie hängt vor allem aber von der lokalen Ausbreitung des Primärtumors, seiner [[Infiltration (Medizin)|Infiltrationstiefe]] und der Tumorgröße ab.&lt;br /&gt;
Bei vielen Karzinomen finden sich die ersten Metastasen in den Lymphknoten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dymitr Komitowski: &amp;#039;&amp;#039;Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef F. Bille, Wolfgang Schlegel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Physik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1999, ISBN 3-540-65253-1, S.&amp;amp;nbsp;174. {{Google Buch|BuchID=0kCkK8gfu3kC|Seite=174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehören beispielsweise [[Pankreastumor|Bauchspeicheldrüsenkrebs]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen F. Riemann]], Peter R. Galle, Wolfgang Fischbach: &amp;#039;&amp;#039;Gastroenterologie in Klinik und Praxis: Das Referenzwerk für Klinik und Praxis Band 1: Intestinum.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-13-158361-1, S.&amp;amp;nbsp;1798. {{Google Buch|BuchID=8DZ0plw-bhQC|Seite=1798}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kopf-Hals-Karzinom]]e&amp;lt;ref&amp;gt;M. Ehrenfeld, J. Prein: &amp;#039;&amp;#039;Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichts-Bereich.&amp;#039;&amp;#039; In: N. Schwenzer, M. Ehrenfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2002, ISBN 3-13-593503-5, S.&amp;amp;nbsp;113. {{Google Buch|BuchID=oaqKwpznXDQC|Seite=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[malignes Melanom]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. Göhl, W. Hohenberger: &amp;#039;&amp;#039;Malignes Melanom.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Rüdiger Siewert, Robert Bernhard Brauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Basiswissen Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer, 2010, ISBN 978-3-642-12379-5, S.&amp;amp;nbsp;348. {{Google Buch|BuchID=IJ2EPfZl1A8C|Seite=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch beim [[Brustkrebs]] finden sich in der Mehrzahl der Fälle die ersten Metastasen in den Lymphknoten, namentlich in den [[Achsellymphknoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild und Diagnose ==&lt;br /&gt;
Lymphknotenmetastasen sind in den meisten Fällen schmerzlos. Im Unterschied dazu sind bei einer [[Lymphadenitis]] (Entzündung der Lymphknoten), bei der die Lymphknoten ebenfalls vergrößert sind, die Lymphknoten schmerzempfindlich. Die Vergrößerung der Lymphknoten kann durch Abtasten ([[Palpation]]) festgestellt werden. [[Sonografie]] (Ultraschall) kann als weiteres diagnostisches Verfahren eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;siewert&amp;quot; /&amp;gt; In manchen Fällen sind Lymphknotenmetastasen das erste Symptom einer Krebserkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie und Prognose ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lymphadenektomie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lymph node NPC.jpg|mini|Lymphadenektomie eines Lymphknotens im Hals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall erfolgt die Behandlung der Lymphknotenmetastasen zusammen mit der Behandlung des Primärtumors. Ist der Primärtumor operabel, so werden häufig alle Lymphknoten, die sich im Lymphabflussgebiet des erkrankten Organs befinden, entfernt. Dieses Verfahren wird als [[Lymphadenektomie]] (Lymphknotenentfernung) bezeichnet. Mit den [[Wächterlymphknoten]] wird bei einigen Krebserkrankungen, speziell [[Brustkrebs]] und [[Prostatakrebs]], ein anderes Konzept verfolgt. Der Wächterlymphknoten ist der erste Lymphknoten im Abflussgebiet der Lymphe des Tumors. Ist dieser nicht befallen, so sind auch die weiter entfernten Lymphknoten sehr wahrscheinlich tumorfrei und müssen nicht entfernt werden. Die Notwendigkeit der Entfernung von Lymphknotenmetastasen wird sehr kontrovers diskutiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoelzel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zusätzlich zur Operation eingeleitete [[Chemotherapie]] kann sich auch auf die [[Eradikation]] der Lymphknotenmetastasen positiv auswirken. Eine gezielte [[Strahlentherapie]] kann therapeutisch sinnvoll sein.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Stuschke: &amp;#039;&amp;#039;Strahlentherapie von Lymphknotenmetastasen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Urologe.&amp;#039;&amp;#039; Band 48, Nummer 1, 2009, S.&amp;amp;nbsp;59–61. [[doi:10.1007/s00120-008-1762-x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Behandlung von Lymphknotenmetastasen, die von der radikalen Ausräumung bis zum [[Beobachten und Abwarten]] &amp;#039;&amp;#039;(watchful waiting)&amp;#039;&amp;#039; reichen kann, hat auf das Langzeitüberleben keinen Einfluss. Dagegen ist die Anzahl befallener Lymphknoten bei allen Karzinomen ein wichtiger Prognosefaktor. Die Prognose verschlechtert sich bei dem Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen deutlich. Der Krankheitsverlauf selbst wird jedoch vor allem von Fernmetastasen in anderen Organen bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoelzel&amp;quot;&amp;gt;D. Hölzel, J. Engel: [https://www.ralf-kollinger.de/wp/wp-content/uploads/2014/01/Krebs-Sind-elektive-Lymphknotendissektionen-in-der-Karzinomchirurgie-noch-zeitgem%c3%a4%c3%9f.pdf] (PDF; 462&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralbl Chir.&amp;#039;&amp;#039; 133, 2008, S.&amp;amp;nbsp;582–589. [[doi:10.1055/s-0028-1098738]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* M. Hubenschmid: [http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4615634/16wr6n8/index.html &amp;#039;&amp;#039;Lymphknoten metastasieren nicht.&amp;#039;&amp;#039;] SWR-Fernsehen vom 12. August 2010&lt;br /&gt;
* Rainer Flöhl: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/krebstherapie-ein-dogma-der-krebsmedizin-faellt-1772737.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Dogma der Krebsmedizin fällt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Februar 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Onkologische Krankheiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metastasierendes Tumorleiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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