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	<title>Lykische Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lykische_Sprache&amp;diff=258436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Elendolx: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-06-29T10:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache = Lykisch&lt;br /&gt;
| Länder = vormals in [[Anatolien]]&lt;br /&gt;
| Sprecher = ausgestorben&lt;br /&gt;
| Klassifikation = [[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]&lt;br /&gt;
: [[Anatolische Sprachen|Anatolisch]]&lt;br /&gt;
| KSprache = Lykisch&lt;br /&gt;
| Amtssprache = –&lt;br /&gt;
| ISO1 = -&lt;br /&gt;
| ISO2 = ine (sonstige Indogermanische Sprachen)&lt;br /&gt;
| ISO3 = xlc&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lykisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Sprache des antiken Volks der [[Lykier]]. Es war eine [[Indogermanische Sprachen|indogermanische Sprache]] und gehörte zur Untergruppe der [[Anatolische Sprachen|anatolischen Sprachen]]. Verwandtschaftlich am nächsten stand es dem [[Luwische Sprache|Luwischen]] und wurde in [[Lykien]] in Süd-[[Anatolien]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lykischen gab es verschiedene Dialekte, die als &amp;#039;&amp;#039;Lykisch A&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lykisch B&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. &amp;#039;&amp;#039;Lykisch B&amp;#039;&amp;#039; wird auch &amp;#039;&amp;#039;Milyisch&amp;#039;&amp;#039; genannt und zuweilen als eigenständige Sprache bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Namen, die auf Inschriften gefunden wurden, deuten auf vor-indogermanische Bewohner [[Lykien]]s hin. Demnach haben sich in Lykien alt-anatolische Elemente sehr lange gehalten, was sich durch die Abgelegenheit und Unzugänglichkeit des Landstrichs erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schrift und Entzifferung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Xanthian Obelisk 2019.jpg|mini|Stele von Xanthos, Totale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Xanthos Inscribed pillar 5114.jpg|mini|Stele von Xanthos, Detail]]&lt;br /&gt;
Die lykische Sprache bediente sich ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. einer Schrift, die vermutlich von einem west[[Griechisches Alphabet|griechischen Alphabet]] abgeleitet wurde und ist durch circa 180 Steininschriften, u.&amp;amp;nbsp;a. an Felsengräbern,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Otto Benndorf]], [[George Niemann]] |Titel=Reisen im südwestlichen Kleinasien |Band=Band 1: Reisen in Lykien und Karien |Verlag=Carl Gerold’ Sohn |Ort=Wien |Datum=1884 |Kapitel=Minara–Pinara |Seiten=55 Nr. 21–23 |Online=[https://archive.org/details/bub_gb_nFozAQAAMAAJ/page/n57/mode/2up online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 200 Münzlegenden aus dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. dokumentiert. Der Zeitraum der Sprachdenkmäler umfasst nur etwa 180 Jahre. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. ist die Sprache starken hellenistischen Einflüssen unterworfen – die Bevölkerung begann, sich griechische Namen zu geben. Die Schrift ist nicht vollständig entschlüsselt, viele Lesarten beruhen auf Hypothesen. Auch die [[Phonetik]] ist noch ungeklärt. Wahrscheinlich war Lykisch am Ende des [[Hellenismus]] ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schlüsselrolle bei der Entzifferung der Sprache kommt zwei Sprachdenkmälern zu, zum einen der im Jahre 1974 entdeckten [[Trilingue vom Letoon]] aus dem Jahr [[337 v. Chr.]] und zum anderen der [[Stele von Xanthos]] um 400 v. Chr., einem Grabpfeiler, der auf allen vier Seiten beschriftet ist. Auf der Trilingue ist eine &amp;#039;&amp;#039;Lex sacra&amp;#039;&amp;#039; (Kultregel) in drei Sprachen veröffentlicht: [[Griechische Sprache|griechisch]], [[Aramäische Sprache|aramäisch]] und lykisch. Auf der xanthischen Stele befindet sich wenigstens eine griechische Zusammenfassung. Dennoch widersteht der lykische Text bisher allen Übersetzungsversuchen. Bislang versteht man nur, dass auf der Stele die Heldentaten des Sohnes eines gewissen &amp;#039;&amp;#039;Harpagos&amp;#039;&amp;#039; des Königs &amp;#039;&amp;#039;Xeriga&amp;#039;&amp;#039; geschildert werden, der mehrere Burgen erobert und Siege auf Wettkämpfen errungen hatte. Auf den Grabdenkmälern sind offenbar die Namen, die Genealogien und die Verfügungen für Nachbestattungen festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist in [[Unicode]] im Block [[Unicodeblock Lykisch|Lykisch]] enthalten und ist somit für den Gebrauch auf Computersystemen standardisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael Everson]] |url=https://www.unicode.org/wg2/docs/n3019.pdf |titel=Proposal to encode the Lycian and Lydian scripts in the SMP of the UCS |hrsg=ISO/IEC JTC1/SC2/WG2 |datum=2006-02-05 |format=PDF; 475&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |abruf=2013-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Hestermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Suffixe im Lykischen&amp;#039;&amp;#039;. Le Monde Oriental 10 (S. 192–237), Uppsala, 1916.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Heestermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Satzbau im Lykischen.&amp;#039;&amp;#039; In: La Suède et l’ Orient, Uppsala, 1926.&lt;br /&gt;
* H. Craig Melchert: &amp;#039;&amp;#039;Lycian.&amp;#039;&amp;#039; In: Roger D. Woodard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Encyclopedia of the World&amp;#039;s Ancient Languages.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-56256-2, S. 591–600.&lt;br /&gt;
* H. Craig Melchert: &amp;#039;&amp;#039;A dictionary of the Lycian language.&amp;#039;&amp;#039; Beech Stave Press, Ann Arbor u. a. 2004, ISBN 0-9747927-0-5.&lt;br /&gt;
* [[Günter Neumann (Philologe)|Günter Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lykische und seine Verwandten&amp;#039;&amp;#039; (= Nachrichten der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philolog.-Histor. Klasse, 2004, Nr. 7). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004.&lt;br /&gt;
* Günter Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Glossar des Lykischen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Beiträge zur Hethitologie&amp;#039;&amp;#039; 21). Harrassowitz, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05481-2.&lt;br /&gt;
; Inschriften&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kalinka]]: &amp;#039;&amp;#039;Titvli Lyciae lingva Lycia conscripti&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Tituli Asiae Minoris]]&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Hoelder, Wien 1901 ([https://archive.org/details/gri_33125010455224 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Günter Neumann (Philologe)|Günter Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Neufunde lykischer Inschriften seit 1901&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Phil.-hist. Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;135; &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände zu den Tituli Asiae Minoris&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7). Wien 1979.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Borchhardt]], Martina Pesditschek, [[Heiner Eichner]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisch-sprachwissenschaftliches Corpus der Denkmäler mit lykischer Schrift.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anzeiger der philosophisch-historischen Klasse.Österreichische Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 134, 2, 1997/99, S. 11–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Lycian alphabet|Lykisches Alphabet}}&lt;br /&gt;
{{commonscat|Lycian inscriptions|Lykische Inschriften}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.ediana.gwi.uni-muenchen.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Digital etymological-philological Dictionary of the Ancient Anatolian Corpus Languages (eDiAna)&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2017-03-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatolische Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lykien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbene Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elendolx</name></author>
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