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	<title>Lydischer Modus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:42:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lydischer_Modus&amp;diff=236440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Abschnittslink korr.</title>
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		<updated>2025-06-29T07:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittslink korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lydische Quart.jpg|mini|350px|Lydisch unterscheidet sich von Dur durch die [[übermäßig]]e („lydische “) [[Quarte]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydischer Modus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach den [[Lyder]]n), bezeichnet ursprünglich eine [[Musiktheorie im antiken Griechenland#Tonarten: Oktavgattungen und Transpositionsskalen|Oktavgattung]] des altgriechischen [[Systema Téleion]], später im mittelalterlichen System der [[Kirchentonart#Die acht alten Kirchentonarten oder Modi|Kirchentöne]] den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fünften Ton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tritus authenticus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Luigi Agustoni]]/[[Johannes Berchmans Göschl]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Interpretation des Gregorianischen Chorals&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: Grundlagen, Kapitel 1.3.2: &amp;#039;&amp;#039;Die acht Modi des Oktoechos&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Bosse Verlag, Kassel (1995)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Neben der korrekten Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;authenticus&amp;#039;&amp;#039; findet sich in der Literatur auch recht häufig die Falschschreibung &amp;#039;&amp;#039;authentus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; (gekennzeichnet durch den [[Ambitus]]&amp;amp;nbsp;f-f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, die [[Repercussa]]&amp;amp;nbsp;c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;  und die [[Finalis]]&amp;amp;nbsp;f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird (etwa im [[Modaler Jazz|modalen Jazz]]) darunter oft nur noch eine [[modale Tonleiter]] mit der gleichen [[Intervall (Musik)|Intervall]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;struktur verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die dritte Stufe der lydischen [[Tonleiter]] eine [[Terz (Musik)|große Terz]] zum [[Grundton]] bildet, hat sie einen [[dur]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ähnlichen Charakter. Zwischen der vierten und fünften sowie der siebenten und achten Stufe liegt je ein [[Halbton]]schritt, die anderen Intervalle sind [[Ganzton]]schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tonart]] F-Lydisch enthält die [[Stammton|Stammtöne]] der westlichen Musik, denen auf [[Tasteninstrument]]en die weißen Tasten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lydische Modus entspricht dem indischen [[Raga]] &amp;#039;&amp;#039;Kalyana&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die lydische Tonleiter entstand im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]], hieß dort jedoch zunächst &amp;#039;&amp;#039;hypolydisch&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;hypermixolydisch&amp;#039;&amp;#039;, während als lydisch der spätere [[Ionischer Modus|ionische Modus]] bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] kam es durch ein Missverständnis zur Verwechslung der Modi. Das Lydische wurde später in der christlichen [[Kirchenmusik]] des [[Mittelalter]]s verwendet (zum Beispiel in Marienliedern). Das [[Ethos]] dieser Tonart steht in diesem Brauchtum für den Charakter von demütiger Freude, Glaube oder Hoffnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Bautsch: [https://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/musik:ethos_der_kirchentoene &amp;#039;&amp;#039;Über das Ethos der Kirchentöne&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 23. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Interval diagram lydian.svg|mini|72px|Bildliche Darstellung der Lydischen Tonleiter. ([[:Datei:Tonleiter bildlich schema.png|Erläuterung]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Musik ===&lt;br /&gt;
Der Modus wird von einigen Komponisten gezielt in der [[Klassische Musik|klassischen Musik]] eingesetzt, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Ein Beispiel in der geistlichen [[Chormusik]] ist die [[Lukas-Passion (Schütz)|Lukas-Passion]] von [[Heinrich Schütz]]. [[Ludwig van Beethoven]] überschreibt den [[15. Streichquartett (Beethoven)#Dritter Satz|dritten Satz seines 15. Streichquartetts]] mit „Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart“ und nutzt den lydischen Modus zum Ausdruck von Demut und Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz und Rockmusik ===&lt;br /&gt;
Nachdem [[Miles Davis]] Kompositionen in Phrygisch und Dorisch (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;So What&amp;#039;&amp;#039;) verfasst hatte, wurden bald auch alle anderen modalen Skalen in die musikalische Praxis des [[Jazz]] einbezogen. Im Bereich der harmonischen Erweiterung, die bei fortgeschrittenen Jazzmusikern spontan beim Spielen z.&amp;amp;nbsp;B. eines [[Jazzstandard|Standards]] vorgenommen wird, kann Lydisch als Ersatz für Ionisch dienen, um Abwechslung und Spannung zu erzeugen. So hat Lydisch als „[[Klangfarbe]]“ gleichberechtigt mit allen anderen Skalen z.&amp;amp;nbsp;B. als Dur-Ersatz Einzug in den modernen Jazz gefunden. In diesem Sinne wird Lydisch von vielen Musikern in ihren Kompositionen eingesetzt, beispielsweise von [[Chick Corea]], [[Steve Vai]], [[Pat Metheny]] oder [[Tom Harrell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Rockmusik]] finden sich Verwendungsbeispiele, etwa bei [[Metallica]]. [[David Gilmour]], Gitarrist von [[Pink Floyd]], verwendet lydische Skalen in dem [[Instrumentalstück]] &amp;#039;&amp;#039;Mihalis&amp;#039;&amp;#039; (vom Album &amp;#039;&amp;#039;Gilmour&amp;#039;&amp;#039;), sowie das Outro in &amp;#039;&amp;#039;Cluster One&amp;#039;&amp;#039; in C-Lydisch vom Album &amp;#039;&amp;#039;[[The Division Bell]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmmusik ===&lt;br /&gt;
In der Filmmusik dient der Lydische Modus zur Darstellung von Mut, Verwegenheit, Kühnheit, Neugier, Experimentierfreude, Vorfreude und Sehnsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbeispiel und bildliche Darstellung ==&lt;br /&gt;
{{Audio|Tonleiter c-lydisch.mid|Tonleiter in C-Lydisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kirchentonart#5. Ton (Lydisch)|Verwendungsbeispiele]]&lt;br /&gt;
* zur „lydischen Notierung“ vgl. [[Dorische Notierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchentonarten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1057860603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modalitätslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonleiter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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