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	<title>Lydia Weiss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lydia Weiss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1939]] in [[Wien]]; †  [[19. September]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.meinbezirk.at/krems/c-regionauten-community/die-ewige-pippa-von-am-dam-des-ist-verstorben_a7629163 &amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine österreichische [[Ballerina|Balletttänzerin]], [[Schauspielerin]] und [[Gesang|Sängerin]]. Als „Fernsehkindergartentante Pippa“ war sie das weibliche Gegenstück zu Clown Enrico ([[Heinz Zuber]]) in der [[ORF]]-Kindersendung „[[Am dam des]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lydia Weiss wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Wien auf. Vor den Bombenangriffen auf Wien flüchtete ihre Mutter mit ihr ins Waldviertel nach Groß Eberharts im Raum [[Waidhofen an der Thaya]]. Dort wohnten sie einige Jahre bis zur Besatzungszeit der Russen. Mutter Franziska investierte ihr als Putzfrau verdientes Geld in die Ausbildung ihrer Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr nach Wien erhielt Lydia Ballettunterricht und Sprechausbildung im Studio Dannbacher und war ab 1950 regelmäßig, neben dem Volksschulbesuch, im [[Österreichischer Rundfunk|Österreichischen Rundfunk]], damals RAWAG, als Kinderschauspielerin tätig, ebenso als [[Eleve|Elevin]] der [[Wiener Volksoper]]. Sie ging mit dem [[Dia Lucca]] Ballett auf Tournee nach England und wirkte in der Operette „Merry Widow“ ([[Franz Lehár|Lehárs]] „[[Die lustige Witwe]]“) neben [[Jan Kiepura]] und [[Martha Eggerth]] mit. Bei dieser Gelegenheit trainierte Lydia mit dem Sadler-Wells-Ballett. Auf dem Eis wurde sie [[Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich|ASKÖ]]-Jugendmeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kino war sie 1958 als Partnerin von [[Cornelia Froboess|„Conny“ Froboess]] und [[Fred Bertelmann]] zu sehen und auch neben [[Peter Kraus]] und [[Paula Wessely]]. „Wenn das mein großer Bruder wüsste“, „Hulla hopp Conny“, „Die geschiedene Frau“ sind nur einige der Filme, in denen Lydia Weiss mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Lydia Weiss bei der Aufnahmeprüfung am [[Max-Reinhardt-Seminar]] wegen „bühnenunwirksamer Ausstrahlung“ durchfiel, nahm sie bei Dorothea Neff Privatunterricht und wurde [[Soubrette]] und Komödiantin. Sie spielte Kindermärchen, tanze sowohl im Österreichischen Fernsehen als auch am damaligen „Theater der Jugend“ in Wien, in Musicals und als wirkte als Sängerin, arbeitete für das Deutsche Fernsehen Köln und spielte Kabarett. Sie sang [[Arthur Honegger]] genauso wie Franz Lehár, [[Paul Burkhard (Komponist)|Paul Burkhard]] oder die &amp;#039;&amp;#039;Polly Peacham&amp;#039;&amp;#039; in Brecht/Weills [[Die Dreigroschenoper|Dreigroschenoper]].&amp;lt;ref&amp;gt;Theaterprogramm der Schweizer Theatergastspiele Basel, September 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lydia Weiss war unter anderem Partnerin von [[Elfi Mayerhofer]] in „Die Pariserin“, von [[Lil Dagover]] in „Eine etwas sonderbare Dame“, von [[Freddy Quinn]] im Musical „[[Prärie Saloon]]“, von [[Thomas Fritsch (Schauspieler)|Thomas Fritsch]] in „[[Monpti]]“, von [[Giuseppe Di Stefano]] in Franz Lehárs „Land des Lächelns“, von [[Monika Peitsch]] in „Blick zurück im Zorn“, von [[Josef Meinrad]] und [[Alma Seidler]] in „Der Unbestechliche“ von [[Hugo von Hofmannsthal]].&lt;br /&gt;
„Katharina Knie“ mit [[Carl Raddatz]] war wohl eine ihrer Lieblingsrollen und vermutlich auch ein Grund dafür, dass sie ihre 1976 geborene Tochter so nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Spielorte waren über das deutschsprachige Europa verteilt. Vom [[Theater des Westens]] in Berlin bis zum Theater am Dom in Köln, vom [[Theater an der Wien]] bis zum Basler Stadttheater, von der Bregenzer Festspielen, wo Weiss die Welturaufführung von [[Robert Stolz]]: „Die Trauminsel“ sang, bis zu den Stockerauer Festspielen, wo sie ab 1978 für einige Jahre Dauergast des Intendanten [[Jürgen Wilke (Schauspieler)|Jürgen Wilke]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1975 vom Intendanten der [[Wiener Festwochen]] [[Ulrich Baumgartner (Kulturmanager)|Ulrich Baumgartner]] für die Rolle der Anachoana in [[Jura Soyfer]]s „Christoph Columbus“ in ihre Heimatstadt Wien engagiert. Nach ihrem Gastspiel in der Arena stellten sich laufend Angebote ein. So kehrte sie 1976 endgültig nach [[Wien]] zurück, heiratete und schenkte einer Tochter das Leben. Sie ist in den Besetzungslisten der [[Arena (Wien)#Geschichte|Arena 75]] und [[Arena (Wien)#Geschichte|Arena 76]] genauso zu finden, wie in der [[stadtTheater walfischgasse#Geschichte|Kleinen Komödie]] im Theater am Kärntnertor, wo sie mit ihrer Darstellung der Hauptrollen in „Pepsie“, „Scher Dich zum Teufel, Karin“, „No sex, please - we are british“ oder „Und das am Hochzeitsmorgen“ die Stücke zu Dauerbrennern machte. Das Theater &amp;#039;&amp;#039;[[Café Landtmann#Kleinbühne|Die Tribüne]]&amp;#039;&amp;#039; holte sie für „August, August“ von [[Pavel Kohout]]. Und der [[ORF]] für die Kabarettserie: „G’schichten über…“ mit [[Erwin Steinhauer]], [[Gunther Philipp]], [[Kurt Sowinetz]] und vielen anderen. Auch im legendären „Mundl, ein echter Wiener geht nicht unter“ war sie an der Seite von [[Karl Merkatz]] zu sehen und in „Leihopa“ mit [[Alfred Böhm (Schauspieler)|Alfred Böhm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lydia Weiss entdeckte mit dem Heranwachsen ihrer Tochter ihre Liebe zu Kinderstücken wieder neu und spielte einige Jahre bei [[Evamaria Kaiser]]s Kindertheatergruppe „[[Kaikukas]]“ mit, landete mit ihnen bei TV Kindersendungen, wie „[[Am dam des]]“ und „Betthupferl“. Dort traf sie auf ihren „alten“ Regisseur [[Peter Dörre]], der sie als TV-Kindertante vorschlug, mit Erfolg. An diesem Platz erhielt sie die „TV-Krone“ eine Auszeichnung Österreichs größter Tageszeitung, der [[Kronen Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;„[[Fernsehkrone]] für ein TV-Lachen“&amp;#039;&amp;#039;, ihr Markenzeichen. Wenig später erfand man für sie die Figur „Pippa“, das weibliche Pedant zu [[Heinz Zuber]]s „Enrico“. „Gendarmerieposten Sulzenau“ war die letzte Fernsehserie, in der sie mitspielte, als Film-Ehefrau von [[Heinz Petters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1980er Jahren zog sich Lydia Weiss ins Privatleben zurück und widmete sich fortan ehrenamtlich diversen Sozialaufgaben. Im April 1999 war sie noch einmal in einem kleinen Lebensrückblick von Bea Thiemhard in der Fernsehsendung „Willkommen Österreich“ zu sehen. Vielen Radiohörern klingt es heute noch in den Ohren, wenn sie als Moderatorin der legendären Österreichischen Samstag-Nacht-Sendung „Tanzmusik auf Bestellung“ ihren Abschiedstext sprach: „… wenn Sie noch aufbleiben, gute Unterhaltung, gehen sie aber schlafen, dann wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1959: [[Wenn das mein großer Bruder wüßte]]&lt;br /&gt;
* 1959: Die Liebe des Jahres&lt;br /&gt;
* 1960: [[Das Spiel vom lieben Augustin]]&lt;br /&gt;
* 1961: Die Ballade vom Franz und der Marie&lt;br /&gt;
* 1963: Frau Holle&lt;br /&gt;
* 1967: Astoria&lt;br /&gt;
* 1972: Der Datterich&lt;br /&gt;
* 1979: [[Ein echter Wiener geht nicht unter]]&lt;br /&gt;
* 1979–80: Kabarett zu den vier jahreszeiten (2 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1980: Fremde Federn: Boshafte und andere Parodien&lt;br /&gt;
* 1985: [[Der Leihopa]] (Folge: &amp;#039;&amp;#039;Der Nothelfer&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0919082}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/22w_weiss_lydia.htm &amp;#039;&amp;#039;Lydia Weiss.&amp;#039;&amp;#039;] Biografie. In: &amp;#039;&amp;#039;steffi-line.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062159225|LCCN=n2010036461|VIAF=311692842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weiss, Lydia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balletttänzer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weiss, Lydia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Ballett-Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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