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	<title>Luzk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Murli: Wikidata bereits in Vorlage</title>
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		<updated>2026-04-29T05:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikidata bereits in Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort Luzk. Zum Rajon siehe [[Rajon Luzk]]; zur Fürstin von Krakau siehe [[Gremislawa von Luzk]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
| Ort = Luzk&lt;br /&gt;
| OrtK = Луцьк&lt;br /&gt;
| Wappen = Herb Lutsk.svg&lt;br /&gt;
| Oblast = Oblast Wolyn&lt;br /&gt;
| Rajon = Rajon Luzk&lt;br /&gt;
| Gliederung = 1 Stadt, 34 Dörfer&lt;br /&gt;
| Adresse = Вул. Б. Хмельницького 19&amp;lt;br /&amp;gt;43025 м. Луцьк&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Ihor Polischtschuk&lt;br /&gt;
| Website = https://www.lutskrada.gov.ua/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ukraine Luzk Townmap.png|mini|Stadtplan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutsk castle tower.jpg|mini|Burgturm]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luzk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ukS|Луцьк|Audio=Uk-Луцьк.ogg}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Луцк}}; {{plS|Łuck|Audio=LL-Q809 (pol)-Olaf-Łuck.wav}}; historisch &amp;#039;&amp;#039;Lutschesk&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der nordwestlichen [[Ukraine]]. Die am Fluss [[Styr]] gelegene Großstadt mit über 210.000 Einwohnern ist das Zentrum der [[Oblast Wolyn]] und deren Hauptstadt, war aber bis Juli 2020 nicht Bestandteil des gleichnamigen [[Rajon Luzk|Rajons Luzk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens ist unklar.&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der [[Etymologie]] existieren verschiedene Vermutungen:&lt;br /&gt;
* der Name stammt von dem altslawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;luka&amp;#039;&amp;#039; ab ([[Mäander (Flussschlinge)]] eines Flusses),&lt;br /&gt;
* der Ort ist nach &amp;#039;&amp;#039;Luka&amp;#039;&amp;#039; benannt, einem Anführer des ostslawischen Stamms der [[Duleben]],&lt;br /&gt;
* der Name leitet sich von einem Stamm der [[Lutschanen]] her (die allerdings nur im westlichen Böhmen erwähnt sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kiewer Rus ===&lt;br /&gt;
Die Burg wurde erstmals im Jahr 1085 in der [[Hypatiuschronik|Hypatioschronik]] als &amp;#039;&amp;#039;Lutschesk&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und befand sich im [[Fürstentum Wolhynien]].&lt;br /&gt;
Die Siedlung entstand um eine aus Holz errichtete Festung eines lokalen Zweigs der [[Rurikiden]]. Seit 1154 war sie Mittelpunkt eines eigenen Fürstentums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mongolische Invasion der Rus|Mongolensturm]] 1240 wurde sie von den [[Goldene Horde|Mongolen]] erobert, die aber die Festung nicht zerstörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich (Fürstentum) Halytsch-Wolodymyr ===&lt;br /&gt;
Seit 1288 war die Stadt Sitz der [[Eparchie Luzk|orthodoxen Bischöfe von Luzk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1321 starb mit [[Juri I. von Galizien|Georg (Juri)]], Sohn des [[Leo I. von Galizien|Lew I.]], der letzte Adlige der Gründungslinie in der [[Schlacht am Irpen]] gegen [[Gediminas]], Großfürst von Litauen. Dieser verleibte Festung und Stadt seinem Reich ein. 1340 wurde mit dem Bau der [[Liubartas-Burg]] begonnen. 1349 wurde die Stadt von Truppen des polnischen Königs [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir des Großen]] für kurze Zeit erobert, sie fiel aber bereits kurze Zeit später wieder an das Fürstentum Halytsch-Wolodymyr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großfürstentum Litauen ===&lt;br /&gt;
Unter den Litauern erfuhr die Stadt einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Fürst Witold warb Kolonisten für Luzk an (überwiegend [[Juden]], [[Tataren]], [[Armenier]] und [[Karäer|Karaimen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1428 wurde das römisch-katholische [[Bistum Luzk]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SgKP|V|779|Łuck}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1429 fand auf Einladung des polnischen Königs [[Władysław II. Jagiełło]] und [[Vytautas]], des Großfürsten von Litauen, in der Stadt eine [[Luzker Kongress|Versammlung europäischer Herrscher]] statt, welche die vom [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] ausgehende Bedrohung zum Thema hatte. Unter den Eingeladenen befanden sich der deutsche Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]], der russische Großfürst [[Wassili II. (Russland)|Wassili II.]], der [[Dänemark|dänische]] König [[Erik VII. (Dänemark)|Erich von Pommern]], der Großmeister des [[Schwertbrüderorden]]s Zisse von Rutenberg, der pommersche Herzog [[Kasimir V.|Kasimir&amp;amp;nbsp;V.]], [[Dan III.]], Herrscher der [[Fürstentum Walachei|Walachei]], zwei tatarische Chane und weitere deutsche Fürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstentum Wolodymyr, Großfürstentum Litauen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Švitrigaila]], dem jüngsten Bruder Władysław Jagiełłos, im Jahr 1452 wurde Wolhynien ein [[Lehnswesen]] des Großfürstentums Litauen. Die Stadt wurde Sitz eines Woiwoden, dessen Nachfolger sich später &amp;#039;&amp;#039;Marschalle des Landes Wolhynien&amp;#039;&amp;#039; nannten. Im gleichen Jahr erhielt Łuck das [[Magdeburger Stadtrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts besaß die Stadt 19 orthodoxe und zwei römisch-katholische Kirchen. Daher trug sie damals auch den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Wolhynisches Rom&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich Polen ===&lt;br /&gt;
1569 kam Łuck nach der [[Union von Lublin]] unter direkte polnische Herrschaft und wurde Hauptstadt der [[Woiwodschaft Wolhynien (bis 1795)|Woiwodschaft Wolhynien]] und des Łucker [[Powiat]]s. 1596 trat der orthodoxe Bischof [[Kyrill Terlecki]] mit der Eparchie Łuck zur neuen [[Union von Brest|unierten griechisch-katholischen Kirche]] bei.&lt;br /&gt;
Die [[Luzker Bruderschaft|orthodoxe Bruderschaft der Stadt]] vertrat seit 1617 als einzige die Interessen der Orthodoxie. Sie betrieb ein Hospital, eine Schule und eine Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Brigittenkloster Luzk|Brigittenkloster]] wurde 1624 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 17. Jahrhunderts war die Stadt auf etwa 50.000 Einwohner angewachsen. Beim [[Chmelnyzkyj-Aufstand|Kosaken-Aufstand]] unter [[Bohdan Chmelnyzkyj]] wurde sie 1648 von Truppen des Obersten Kolodko geplündert und teilweise niedergebrannt. Hierbei wurden knapp 4.000 Menschen getötet, etwa 35.000 flohen. Von diesem Ereignis hat sich der Ort lange nicht erholen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 zerstörte ein Feuer 440 Häuser, beide Kathedralen und zahlreiche weitere Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russisches Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luzk-Kathedrale.jpg|mini|Katholische Kathedrale im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Teilungen Polens#Die dritte Teilung 1795|Dritten Teilung Polens]] wurde Luzk 1795 von [[Russisches Kaiserreich|Russland]] annektiert. Die Woiwodschaft wurde aufgelöst. Luzk war nicht mehr Provinzhauptstadt, sondern wurde dem [[Gouvernement Wolhynien]] zugeordnet und von [[Schytomyr]] aus verwaltet. In Luzk verblieb die Kreisverwaltung. Nach dem [[Novemberaufstand]] von 1830/1831 wurden die [[Russifizierung]]sbemühungen in der Stadt verstärkt, wodurch Russisch das Polnische als dominierende Verkehrssprache ablöste. Griechisch-katholische Kirchen wurden in [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe]] umgewandelt. 1845 ereignete sich in der Stadt erneut ein Großbrand, der Abwanderungen zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurden drei große Festungen um Luzk gebaut und die Stadt wurde in &amp;#039;&amp;#039;Michailogorod&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Bei der [[Volkszählung im Russischen Reich 1897|ersten gesamtrussischen Volkszählung von 1897]] wurde eine Einwohnerzahl von 15.804 festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung&amp;quot;&amp;gt;[http://demoscope.ru/weekly/ssp/rus_gub_97.php?reg=8 Volkszählungsergebnisse 1897] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde die Stadt im [[Feldzug nach Rowno]] am 29. August 1915 von der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]] besetzt, wobei es zu leichten Zerstörungen kam. In der darauf folgenden russischen Gegenoffensive musste die Stadt am 23. September wieder geräumt, konnte aber nach drei Tagen erneut besetzt werden. In der einjährigen Besatzungszeit hatte die [[4. Armee (Österreich-Ungarn)|4. Armee]] unter dem [[Erzherzog]] [[Joseph Ferdinand von Österreich-Toskana|Joseph Ferdinand]] hier ihr [[Hauptquartier]]. Aufgrund von Problemen bei der Nahrungsmittelversorgung brach in dieser Zeit eine Typhusepidemie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1916 wurde Luzk im Verlauf der [[Brussilow-Offensive]] nach einem dreitägigen Artilleriebombardement von der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukrainische Volksrepublik ===&lt;br /&gt;
In der Folge des [[Frieden von Brest-Litowsk|Friedens von Brest-Litowsk]] wurde Luzk am 7. Februar 1918 von den Deutschen besetzt, die es am 22. Februar 1918 an die Truppen der [[Ukrainische Volksrepublik|Ukrainischen Volksrepublik]] unter [[Symon Wassyljowytsch Petljura|Symon Petljura]] übergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Polnische Republik ===&lt;br /&gt;
Während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Kriegs]] wurde Luzk am 5. Mai 1919 von [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|polnischen Truppen]] unter General [[Aleksander Karnicki]] erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Friedensvertrag von Riga (1921)|Friedensvertrag von Riga]] kam Luzk 1921 an die [[Zweite Polnische Republik]] und wurde erneut Hauptstadt einer [[Woiwodschaft Wolhynien (1921–1939)|Woiwodschaft Wolhynien]]. Der bereits seit 1890 bestehende Eisenbahnanschluss von [[Kiwerzi]] wurde um die Strecke nach [[Lwiw|Lemberg]] erweitert. Während der Zugehörigkeit zu Polen entwickelte sich die Industrie in der Stadt. Luzk wurde Garnison des 13. leichten Artillerieregiments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1939 lebten in Luzk 39.000 Einwohner, darunter 17.500 Juden und 13.500 Polen. Die Umgebung war dagegen mehrheitlich von Ukrainern bewohnt. So wohnten im [[Powiat]] 316.970 Einwohner, wovon 59 % Ukrainer, 19,5 % Polen und 14 % Juden waren. Weiterhin lebten dort etwa 23.000 Tschechen sowie [[Wolhyniendeutsche]] in 42 Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukrainische SSR ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetischen Besetzung Ostpolens]] wurde Luzk im Herbst 1939 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] erobert und der [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen SSR]] angegliedert. Viele Fabriken wurden abgebaut (inklusive einer seit 1938 in Bau befindlichen Radiostation) und in die [[Sowjetunion]] transferiert. Etwa 10.000 Einwohner, überwiegend Polen, wurden in Lager deportiert oder vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Besatzung ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 1941 –&amp;amp;nbsp;kurz nach Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]]&amp;amp;nbsp;– nahm die deutsche [[Wehrmacht]] Luzk ein. Siehe hierzu [[Panzerschlacht bei Dubno-Luzk-Riwne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Burg fanden die Deutschen Opfer eines Massakers des NKWD vor. Daraufhin kam es zu einem ersten, von den Deutschen begünstigten Pogrom ukrainischer Nationalisten gegen die jüdischen Einwohner der Stadt. Am 2. Juli 1941 erschoss dann das Sonderkommando&amp;amp;nbsp;4a der [[Einsatzgruppe&amp;amp;nbsp;C]] unter Führung von [[Paul Blobel]] und mit Tatbeteiligung eines Zuges [[Ordnungspolizei]] und eines [[Zug (Militär)|Zuges]] [[Wehrmacht]]-[[Infanterie]] 1160 Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945|VEJ]] 7/27. [http://www.yadvashem.org/untoldstories/database/index.asp?cid=815 das Massaker auf dem Juden der Lutsk.] Website von [[Yad Vashem]] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verbliebenen jüdischen Bewohner der Stadt wurden in ein [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistisches Ghetto]] umgesiedelt und später beim in der Nähe der Stadt gelegenen Dorf [[Hirka Polonka]] ermordet. Alleine an den vier Tagen vom 20. bis 23. August 1942 wurden mehr als 17.000 Juden erschossen, später noch mehrere Tausend. Weniger als 150 jüdische Menschen konnten sich nach der Befreiung am 5. Februar 1944 retten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie des Holocaust]]. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden&amp;#039;&amp;#039;. Band II. Herausgegeben von [[Eberhard Jäckel]], [[Peter Longerich]], [[Julius H. Schoeps]]. Argon, Berlin 1993, ISBN 3-87024-302-3, S.&amp;amp;nbsp;913&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Organisiert wurde laut dem Historiker [[Dieter Pohl (Historiker)|Dieter Pohl]] dieses „vermutlich größte Massaker des Jahres 1942“ vom [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) [[Karl Pütz]]. Diese Beschleunigung der Massenmorde in der zweiten Augusthälfte 1942 an der jüdischen Bevölkerung basierte auf dem Drängen von Reichskommissar [[Erich Koch]], der den Nahrungsmittelverbrauch im besetzten Gebiet drastisch senken wollte, um die von der NS-Führung auferlegte enorme Erhöhung der Ablieferungskontingente an landwirtschaftlichen Produkten aus der Ukraine erfüllen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Schauplatz Ukraine. Der Massenmord an den Juden im Militärverwaltungsgebiet und im Reichskommissariat 1941–1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit. Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte]] von [[Norbert Frei]], [[Sybille Steinbacher]] u. [[Bernd C. Wagner]]. K.G. Saur, München 2000 (=Darstellungen und Quellen zur Geschichte von Auschwitz; Bd.&amp;amp;nbsp;4), ISBN 3-598-24033-3, S.&amp;amp;nbsp;135–174, hier S.&amp;amp;nbsp;160–162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 und 1944 verübten ukrainische Nationalisten der [[Organisation Ukrainischer Nationalisten|OUN]]-[[Ukrainische Aufständische Armee|UPA]], zum Teil unter Beteiligung ukrainischer „Selbstschutzgruppen“, an der polnischen Bevölkerung der Westukraine Massaker, mit dem Ziel, diese Gebiete „ethnisch rein“ zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Bruder: &amp;#039;&amp;#039;Den ukrainischen Staat erkämpfen oder sterben!&amp;#039;&amp;#039; Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) 1929–1948. Berlin: Metropol Verlag, 2007, S.&amp;amp;nbsp;206&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dieser wurde der überwiegende Teil der polnischen Einwohner ermordet oder vertrieben (vgl. dazu auch [[Polnisch-Ukrainischer Konflikt in Wolhynien und Ostgalizien|Massaker von Wolhynien und Ostgalizien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukrainische SSR ===&lt;br /&gt;
Unter der 1944 wiedererrichteten sowjetischen Herrschaft wurde die Stadt zu einem Industriezentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukraine ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Zerfall der Sowjetunion|Zerfalls der Sowjetunion]] und der ukrainischen Unabhängigkeit wurde die Stadt 1991 Teil der Ukraine.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ukraine Luzk Townmap.png|Stadtplan: Luzk&lt;br /&gt;
Lutsk castle tower.jpg|Burgturm&lt;br /&gt;
Ukraine Lutsk.jpg|Innenansicht der Burg&lt;br /&gt;
Ukraine Luzk Peter Paul Kirche.jpg|Die Peter und Paul-Kirche&lt;br /&gt;
Luzk Kathedrale 2004.jpg|Orthodoxe Kathedrale&lt;br /&gt;
Luzk Universitaet.jpg|Universität&lt;br /&gt;
Styr in Luzk.jpg|Der Styr in Luzk&lt;br /&gt;
Ukraine Luzk Apothekenmuseum.jpg|Apothekenmuseum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Démographie&lt;br /&gt;
| 1650=50.000&lt;br /&gt;
| 1897=15.804&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1939=39.000&lt;br /&gt;
| 1979=137.344&amp;lt;ref name=&amp;quot;Citypopulation&amp;quot;&amp;gt;[http://www.citypopulation.de/Ukraine-Cities20T_d.html#Stadt_gross Bevölkerungsentwicklung] auf Citypopulation.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1989=197.724&amp;lt;ref name=&amp;quot;Citypopulation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2001=208.816&amp;lt;ref name=&amp;quot;Citypopulation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2005=202.915&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungszahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://pop-stat.mashke.org/ukraine-cities.htmBev%C3%B6lkerungszahlen |text=pop-stat.mashke.org |archivebot=2019-04-19 05:29:21 InternetArchiveBot}} auf pop-stat.mashke.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2011=211.783&amp;lt;ref name=&amp;quot;Citypopulation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2015=217.103&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungszahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Museen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regionalmuseum Wolhynien&lt;br /&gt;
* Lutsker Kunstmuseum&lt;br /&gt;
* [[Luzker Bruderschaft]] Museum&lt;br /&gt;
* [[Korsakiw-Museum für moderne ukrainische Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakralbauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Луцьк, вул. Л. Українки 60, Монастир бернардинів.jpg|mini|Dreifaltigkeitskathedrale (orthodox)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Луцк. Собор Петра и Павла..jpg|mini|Kathedrale St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luts&amp;#039;k Karayims&amp;#039;ka 16 Kirkha 04 (YDS 8005).jpg|mini|Lutherkirche (protestantisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitskathedrale (Luzk)|Dreifaltigkeitskathedrale]] (orthodox, Kiewer Patriarchat)&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale St. Peter und Paul (Luzk)|Kathedrale St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul]] (römisch-katholisch)&lt;br /&gt;
* [[Lutherkirche (Luzk)|Lutherkirche]], 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (protestantisch)&lt;br /&gt;
* [[Große Synagoge (Luzk)|Große Synagoge]]&lt;br /&gt;
* [[Baukomplex Luzker Bruderschaft]] mit Kreuzerhöhungskirche, 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, historisches Ensemble&lt;br /&gt;
* Ikonenmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Profanbauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liubartas-Burg]], 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Haus des Architekten Holowan]]&lt;br /&gt;
* [[Marktplatz (Luzk)|Marktplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Lessja-Ukrajinka-Straße (Luzk)|Lessja-Ukrajinka-Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Museum der Geschichte der Landwirtschaft in Wolhynien]] in [[Rokyni]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lutsk Univercity.jpg|Universität&lt;br /&gt;
Styr in Luzk.jpg|Der Styr in Luzk&lt;br /&gt;
Ukraine Luzk Apothekenmuseum.jpg|Apothekenmuseum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 2019 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Luzk&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|uk|Луцька міська громада|Luzka miska hromada}}). Zu dieser zählten auch die 4 Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Datschne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pryluzke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sapohowe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schabka&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/z7503/A036?vf7551=3817 Відповідно до Закону України „Про добровільне об&amp;#039;єднання територіальних громад“ у Волинській області на територіях Ківерцівського району та Луцької міської ради Прилуцька сільська рада Ківерцівського району та Луцька міська рада після надання згоди, рішеннями про добровільне приєднання від 25 вересня і 25 жовтня 2019 року]&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis dahin bildete die Stadt die gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Luzk&amp;#039;&amp;#039; (Луцька міська рада/&amp;#039;&amp;#039;Luzka miska rada&amp;#039;&amp;#039;) am Nordostrand des [[Rajon Luzk|Rajons Luzk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadtgemeinde um 1 Siedlung städtischen Typs und 30 weitere Dörfer erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/708-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 708-р &amp;quot; Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Волинської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 2020 wurde der Ort Teil des [[Rajon Luzk|Rajons Luzk]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX „Про утворення та ліквідацію районів“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Luzk Teil der Gemeinde:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:auto;&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
 ! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | ukrainisch transkribiert || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | ukrainisch || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | russisch || style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#AFD6FF&amp;quot; | polnisch&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Antoniwka (Luzk)|Antoniwka]]&lt;br /&gt;
 | Антонівка&lt;br /&gt;
 | Антоновка (Antonowka)&lt;br /&gt;
 | Antonówka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Boholjuby]]&lt;br /&gt;
 | Боголюби&lt;br /&gt;
 | Боголюбы (Bogoljuby)&lt;br /&gt;
 | Bogoluby&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Bohuschiwka (Luzk)|Bohuschiwka]]&lt;br /&gt;
 | Богушівка&lt;br /&gt;
 | Богушовка (Boguschowka)&lt;br /&gt;
 | Boguszówka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Bukiw]]&lt;br /&gt;
 | Буків&lt;br /&gt;
 | Буков (Bukow)&lt;br /&gt;
 | Buków&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Datschne (Luzk)|Datschne]]&lt;br /&gt;
 | Дачне&lt;br /&gt;
 | Дачное (Datschnoje)&lt;br /&gt;
 | Chwojka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Horodok (Luzk)|Horodok]]&lt;br /&gt;
 | Городок&lt;br /&gt;
 | Городок (Gorodok)&lt;br /&gt;
 | Gródek&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Iwantschyzi (Luzk)|Iwantschyzi]]&lt;br /&gt;
 | Іванчиці&lt;br /&gt;
 | Иванчицы (Iwantschizy)&lt;br /&gt;
 | Iwanczyce&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Klepatschiw]]&lt;br /&gt;
 | Клепачів&lt;br /&gt;
 | Клепачев (Klepatschew)&lt;br /&gt;
 | Klepaczów&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Knjahynynok]]&lt;br /&gt;
 | Княгининок&lt;br /&gt;
 | Княгининок (Knjagininok)&lt;br /&gt;
 | Kniahininek&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Kultschyn]]&lt;br /&gt;
 | Кульчин&lt;br /&gt;
 | Кульчин (Kultschin)&lt;br /&gt;
 | Kulczyn&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Lypljany]]&lt;br /&gt;
 | Липляни&lt;br /&gt;
 | Липляны (Lipljany)&lt;br /&gt;
 | Liplany&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Motaschiwka]]&lt;br /&gt;
 | Моташівка&lt;br /&gt;
 | Моташовка (Motaschowka)&lt;br /&gt;
 | Matoszówka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Myluschi]]&lt;br /&gt;
 | Милуші&lt;br /&gt;
 | Милуши (Miluschi)&lt;br /&gt;
 | Miłusze&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Myluschyn]]&lt;br /&gt;
 | Милушин&lt;br /&gt;
 | Милушин (Miluschin)&lt;br /&gt;
 | Miłusze&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Nebischka]]&lt;br /&gt;
 | Небіжка&lt;br /&gt;
 | Небежка (Nebeschka)&lt;br /&gt;
 | Niebóżka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Ochotyn]]&lt;br /&gt;
 | Охотин&lt;br /&gt;
 | Охотин (Ochotin)&lt;br /&gt;
 | Ochocin&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Oderady]]&lt;br /&gt;
 | Одеради&lt;br /&gt;
 | Одерады&lt;br /&gt;
 | Oderady&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Oleksandriwka (Luzk)|Oleksandriwka]]&lt;br /&gt;
 | Олександрівка&lt;br /&gt;
 | Александровка (Alexandrowka)&lt;br /&gt;
 | Aleksandrówka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Oserze]]&lt;br /&gt;
 | Озерце&lt;br /&gt;
 | Озерцо (Oserzo)&lt;br /&gt;
 | Jeziorko&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Osdenisch]]&lt;br /&gt;
 | Озденіж&lt;br /&gt;
 | Оздениж&lt;br /&gt;
 | Ozdeniż&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Pryluzke]]&lt;br /&gt;
 | Прилуцьке&lt;br /&gt;
 | Прилуцкое (Priluzkoje)&lt;br /&gt;
 | Pryłućke&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Rokyni]]&lt;br /&gt;
 | Рокині&lt;br /&gt;
 | Рокини (Rokini)&lt;br /&gt;
 | Rokinie&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Sabolotzi (Luzk)|Sabolotzi]]&lt;br /&gt;
 | Заболотці&lt;br /&gt;
 | Заболотцы (Sabolotzy)&lt;br /&gt;
 | Zabłotce&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Saborol (Luzk)|Saborol]]&lt;br /&gt;
 | Забороль&lt;br /&gt;
 | Забороль&lt;br /&gt;
 | Zaborol&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Sapohowe]]&lt;br /&gt;
 | Сапогове&lt;br /&gt;
 | Сапогово (Sapogowo)&lt;br /&gt;
 | Sapohów&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Schabka]]&lt;br /&gt;
 | Жабка&lt;br /&gt;
 | Жабка&lt;br /&gt;
 | Żabka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Schepel (Luzk)|Schepel]]&lt;br /&gt;
 | Шепель&lt;br /&gt;
 | Шепель&lt;br /&gt;
 | Szepel, Szepiel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Schydytschyn]]&lt;br /&gt;
 | Жидичин&lt;br /&gt;
 | Жидычин (Schidytschin)&lt;br /&gt;
 | Żydyczyn&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Sjomaky]]&lt;br /&gt;
 | Сьомаки&lt;br /&gt;
 | Сёмаки (Sjomaki)&lt;br /&gt;
 | Berezie&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Smijinez]]&lt;br /&gt;
 | Зміїнець&lt;br /&gt;
 | Змиенец (Smijenez)&lt;br /&gt;
 | Zmieniniec&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Syrnyky]]&lt;br /&gt;
 | Сирники&lt;br /&gt;
 | Сырники (Syrniki)&lt;br /&gt;
 | Serniki&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Tarassowe]]&lt;br /&gt;
 | Тарасове&lt;br /&gt;
 | Тарасово (Tarassowo)&lt;br /&gt;
 | Bogolubska Ferma&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Welykyj Omeljanyk]]&lt;br /&gt;
 | Великий Омеляник&lt;br /&gt;
 | Великий Омеляник (Weliki Omeljanik)&lt;br /&gt;
 | Wielki Omelanik&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Wsewolodiwka]]&lt;br /&gt;
 | Всеволодівка&lt;br /&gt;
 | Всеволодовка (Wsewodolowka)&lt;br /&gt;
 | Wsiewołodówka&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | [[Bryschtsche]]&lt;br /&gt;
 | Брище&lt;br /&gt;
 | Брище (Brischtsche)&lt;br /&gt;
 | Bryszcze&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Luzk hat achtzehn [[Städtepartnerschaft|Partnerstädte]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Twins&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lutskrada.gov.ua/en/pages/pobratymy-lutska |titel=Twin Cities ǀ Official site of Lutsk City Council |abruf=2019-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TwinsOld&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://old.lutskrada.gov.ua/en/actual/partner-cities |titel=Partner-Cities |abruf=2014-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Stadt!!Land!!seit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alba Iulia]]||{{ROU}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bandırma]]||{{TUR}}||2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Białystok]]||{{POL}}||2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brest (Belarus)|Brest]]||{{BLR}}||2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Chełm]]||{{POL}}||2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gori]]||{{GEO}}||2008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaunas]]||{{LTU}}||2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kyjov]]||{{CZE}}||2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lublin]]||{{POL}}||1996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Olsztyn]]||{{POL}}||1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Patras]]||{{GRC}}||2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rzeszów]]||{{POL}}||1991&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Schweinfurt]]||{{DEU}}||2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schweinfurt.de/rathaus-politik/stadt/partnerstaedte/index.html |titel=Stadt Schweinfurt: Partnerstädte |abruf=2025-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Svit]]||{{SVK}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Toruń]]||{{POL}}||2008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trakai]]||{{LTU}}||2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Xiangtan]]||{{CHN}}||2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zamość]]||{{POL}}||2005&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der industrielle Schwerpunkt der Stadt liegt auf dem [[Maschinenbau]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Automobilbau]]) und der [[Leichtindustrie]]. An Hochschulen verfügt der Ort u.&amp;amp;nbsp;a. über eine staatliche Universität und eine industrielle Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Luzk liegt am Schnittpunkt der [[Europastraße]] 85 (ukrainische Klassifizierung: [[M 19 (Ukraine)|M 19]]) mit der [[N 22 (Ukraine)|N 22]] und an der Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Lwiw–Kiwerzi|Lwiw–Luzk–Kiwerzi]]. Im 14&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Stadt gelegenen Kiwerzi besteht Anbindung an die Strecke [[Bahnstrecke Kowel–Kosjatyn|Kowel–Riwne–Kiew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1981 wurde am südlichen Stadtrand eine Wälzlagerfabrik gebaut und 1997 von [[Svenska Kullagerfabriken|SKF]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://investors.skf.com/skf-a-global-story/9-the-era-of-globalization/eastern-europe-a-new-old-market.php |text=investors.skf.com |archivebot=2022-03-21 13:26:02 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort werden, vorwiegend mit deutschen Maschinen, Wälzlager mit Außendurchmesser von 45&amp;amp;nbsp;mm bis 320&amp;amp;nbsp;mm gefertigt. Es besteht eine enge Kooperation zum Werk in [[Lüchow (Wendland)|Lüchow]], außerdem wurde 2009 eine Fertigungslinie von [[Schweinfurt]] hierher verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Firma [[Kromberg &amp;amp; Schubert]] führt in der Nähe von Luzk seit 2006 ein Werk zur Montage von PKW-Kabelbäumen. Ebenfalls in der Automobilbranche arbeitet das Luzker Automobilwerk ([[Luzkyj awtomobilnyj sawod|LuAZ]]), das beispielsweise das Amphibienfahrzeug [[LuAZ-967]] fertigte, sowie den Bus BOGDAN, der in der Ukraine zu den meist genutzten Bussen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1945 gegründete und zwischen 2008 und 2010 bzw. 2014 und 2016 komplett modernisierte Lebensmittelhersteller ПрАТ «Луцьк Фудз» (PrJSC [[Lutsk Foods]]) „produziert nicht, sondern kocht mit Liebe“ unter seinem Markennamen Руна bzw. &amp;#039;&amp;#039;Runa&amp;#039;&amp;#039; hochwertige, möglichst naturbelassene Soßen und Konserven u.&amp;amp;nbsp;a. für den Export.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.runa.com.ua/en/about-company/ About company] auf der Website des Unternehmens&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Benedykt Chmielowski]] (1700–1763), polnischer Priester und Verfasser der ersten polnischen Enzyklopädie&lt;br /&gt;
* [[Alojzy Feliński]] (1771–1820), polnischer Wissenschaftler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Abraham Firkowitsch]] (1787–1874), Geistliches Oberhaupt der Karaimen, Manuskriptsammler&lt;br /&gt;
* [[Józef Ignacy Kraszewski]] (1812–1887), polnischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Zygmunt Szczęsny Feliński]] (1822–1895), Erzbischof von Warschau&lt;br /&gt;
* [[Gabriela Zapolska]] (1857–1921), polnische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Lessja Ukrajinka]] (1871–1913), ukrainisch-russische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Katerina Desnitzka]] (1886–1960), Krankenschwester im Russisch-Japanischen Krieg&lt;br /&gt;
* [[Naoum Blinder]] (1889–1965), russisch-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kleindienst]] (1893–1978), wolhyniendeutscher Theologe&lt;br /&gt;
* [[Boris Blinder]] (1898–1987), US-amerikanischer Cellist&lt;br /&gt;
* [[Georg Hoffmann (Theologe)|Georg Hoffmann]] (1902–1988), Theologe und Rektor der Universität Kiel&lt;br /&gt;
* [[Mateusz Oks]] (1905–1996), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Isaac Mamott]] (1907–1964), kanadischer Cellist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Jaroslaw Wassiljewitsch Smeljakow|Jaroslaw Smeljakow]] (1913–1972), russischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Szymon Szurmiej]] (1923–2014), Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter&lt;br /&gt;
* [[Florian Siwicki]] (1925–2013), polnischer Armeegeneral und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Shmuel Shilo]] (1929–2011), israelischer Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Eysymontt]] (1937–2005), polnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Mykola Rjabtschuk]] (* 1953), ukrainischer Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Nelli Tarakanowa]] (* 1954), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Oksana Sabuschko]] (* 1960), ukrainische Schriftstellerin, Dichterin und Essayistin&lt;br /&gt;
* [[Peter Bondra]] (* 1968), slowakischer Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Mykola Oleschtschuk]] (* 1972), Kommandeur der Ukrainischen Luftstreitkräfte&lt;br /&gt;
* [[Swetlana Jurjewna Sacharowa|Swetlana Sacharowa]] (* 1979), russische Balletttänzerin&lt;br /&gt;
* [[Wjatscheslaw Schewtschuk]] (* 1979), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Anatolij Tymoschtschuk]] (* 1979), Fußballspieler der ukrainischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Ihor Hus]] (* 1982), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Witalij Schafar]] (* 1982), Marathonläufer&lt;br /&gt;
* [[Pawlo Schwarz]] (* 1982), evangelischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Kateryna Hornostaj]] (* 1989), Filmregisseurin, Drehbuchautorin&lt;br /&gt;
* [[Marija Powch]] (* 1989), Kanutin&lt;br /&gt;
* [[Iwan Banseruk]] (* 1990), Geher&lt;br /&gt;
* [[Jewhen Budnik]] (* 1990), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Olena Janowska]] (* 1990), Hürdenläuferin&lt;br /&gt;
* [[Olena Zjos]] (* 1990), Bahnradsportlerin&lt;br /&gt;
* [[Jana Belomoina]] (* 1990), Mountainbikerin&lt;br /&gt;
* [[Dariia Lytvishko]] (* 1995), Kirchenmusikerin&lt;br /&gt;
* [[Katarina Sawazka]] (* 2000), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kenessa (Luzk)]], hölzerne Synagoge der [[Karäer]] von 1814; 1972 abgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lutsk|Luzk}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|V|778|Łuck}}&lt;br /&gt;
* [http://sunsite.berkeley.edu:8085/x-ussr/100k/M-35-039.jpg Sowjetische topographische Karte (1:100.000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Wolyn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4450918-2|LCCN=n83205476|VIAF=134909633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Wolyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luzk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1085]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt einer Oblast in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Styr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
	</entry>
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