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	<title>Luz Long - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-G00630, Sommerolympiade, Siegerehrung Weitsprung.jpg|mini|hochkant=1.2|Siegerehrung im Weitsprung: Mitte [[Jesse Owens|Owens]], links [[Tajima Naoto|Tajima]], rechts Long]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ludwig Hermann „Luz“ Long&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1913]] in [[Leipzig]]; † [[14. Juli]] [[1943]] in [[Biscari]], [[Sizilien]]) war ein deutscher [[Leichtathletik|Leichtathlet]], der in den 1930er-Jahren im [[Weitsprung]] erfolgreich war. Er war mehrfacher Deutscher Meister sowie Europarekordler und gewann bei den [[Olympische Sommerspiele 1936/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1936 in Berlin]] die Silbermedaille im Weitsprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Luz Long war der Sohn des Besitzers der Leipziger Schwanen-Apotheke Carl Hermann Long (1875–1945) und dessen Ehefrau Johanna Long (1885–1976), geborene Hesse, Tochter des Zahnarztes [[Friedrich Louis Hesse]], Enkelin des Chirurgen [[Carl Thiersch]] und Urenkelin des Chemikers [[Justus von Liebig]]. Luz Long war Großneffe von [[Adolf von Harnack]]s Ehefrau Amalie, geb. Thiersch, und auch Großneffe von [[Hans Delbrück]]s Ehefrau Carolina, geb. Thiersch. Luz Longs Urgroßvater Carl August Sebastian Long ist der erste Namensträger der Linie Long, ein Arzt in [[Mieroszów|Friedland (Niederschlesien)]] und uneheliches Kind einer Prinzessin [[Herzogtum Sagan|von Sagan]]. Luz Long hatte vier Geschwister: Elfriede Lewicki geb. Long (1910–1986), Charlotte Long (1911–2010), Sebastian Long (1914–1966) und Heinrich Long (1920–1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine spätere Ehefrau Gisela, geborene Behrens, lernte Long in Hamburg kennen. Sie [[Verlöbnis|verlobten]] sich am 22. März 1940 und heirateten am 4. Januar 1941. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Der erste Sohn Kai-Heinrich Long (1941–2021), der 2015 eine Biografie über seinen Vater unter anderem mit privaten Aufzeichnungen und Fotos veröffentlicht hat, wurde am 13. November 1941 geboren; der zweite, Wolfgang Long, am 30. Mai 1943. Wolfgang Long starb noch im ersten Lebensjahr am 6. März 1944 in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Die Familie wohnte zunächst im Haus der Schwanen-Apotheke in der Reitzenhainer Straße 23, der heutigen [[Prager Straße (Leipzig)|Prager Straße]]. 1922 bezog die Familie das ausgebaute Sommerhaus der Familie auf der Russenstraße 24 in [[Probstheida]] als Dauerwohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Long besuchte von 1919 bis 1923 die Bauersche Privatschule. 1923 trat er zum [[Neue Nikolaischule Leipzig|Nikolai-Gymnasium]] über, von wo aus er 1932 zum Friedrich-List-Realgymnasium wechselte. Im April 1934 legte er dort sein [[Abitur]] ab. Im Herbst des gleichen Jahres [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er an der Juristenfakultät der [[Universität Leipzig]]. Dort legte Long im Januar 1938 sein [[Rechtsreferendariat|Referendarexamen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Long war seit 1937 Mitglied des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]]. Er trat auch der [[Sturmabteilung|SA]] bei, in der er ab Juli 1937 den Rang eines [[SA-Rottenführer]]s innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Referendarzeit in den Jahren 1938/1939 verbrachte er am Amtsgericht in [[Zwenkau]]. Im Juni 1939 bestand Long sein [[Staatsexamen]]. Im Monat darauf wurde er mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Leitung und Aufsicht des Sports durch den Staat. Eine entwicklungsgeschichtliche Darstellung&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Leitung und Aufsicht des Sports durch den Staat. Eine entwicklungsgeschichtliche Darstellung&amp;#039;&amp;#039;. {{DNB|570855519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabFamilieLong.jpg|mini|Grab der Familie Long mit Gedenktafel für Luz Long, [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof Leipzig]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruf und Militärdienst ===&lt;br /&gt;
Long zog 1940 nach [[Hamburg]], wo er am [[Arbeitsgericht Hamburg|Arbeitsgericht]] tätig war. Am 21. Januar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.051.702).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26380691&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1941 legte er das [[Notexamen]] zum [[Assessor]] ab. Einen Monat später wurde er zur [[Wehrmacht]] einberufen und nach [[Wismar]] versetzt. Im Mai 1941 folgte seine Vereidigung und im Juli 1941 die Versetzung nach Berlin, wo er bei der Wehrmacht die Tätigkeit als Sportlehrer ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabplatte Luz Long.jpg|mini|Grabplatte Luz Longs auf der Deutschen Kriegsgräberstätte Motta Sant&amp;#039;Anastasia bei Catania, Sizilien]]&lt;br /&gt;
Im April 1943 erhielt Long in [[Mrzeżyno|Deep]] in [[Provinz Pommern|Pommern]] eine Schnellausbildung bei der [[Flakartillerie]]. Im Monat darauf befand er sich in einer Flakeinheit im [[Zweiter Weltkrieg|Kriegseinsatz]] in [[Süditalien]]. Long kamen offenkundig Zweifel am Sinn seines Einsatzes. [[Jesse Owens]] zitiert später aus einem Brief, den er zu Kriegszeiten von Long erhalten hatte: „Lieber Freund Jesse! … Ich fürchte nur, für die falsche Sache zu sterben. Ich hoffe, dass meine Frau und mein Sohn überleben werden. Ich bitte dich als meinen einzigen Freund außerhalb Deutschlands, dass du sie eines Tages besuchen wirst, um ihnen zu sagen, warum ich dies tun musste und wie schön die Zeit war, die wir gemeinsam erlebten. Luz“. Bei der alliierten Invasion [[Sizilien]]s im Rahmen der [[Operation Husky]] erhielt Long, der den Rang eines [[Obergefreiter|Obergefreiten]] hatte, während der Kämpfe um den [[Aeroporto di Biscari-Santo Pietro]] am 10. Juli 1943 einen Schuss in den Oberschenkel und musste beim deutschen Rückzug zurückgelassen werden. Nach Angaben des Owens-Biografen Jeremy Schaap starb er infolge seiner Verletzungen am 14. Juli 1943 in britischer Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremy Schaap: &amp;#039;&amp;#039;Triumph – The Untold Story of Jesse Owens and Hitler’s Olympics.&amp;#039;&amp;#039; Houghton Mifflin Harcourt, Boston / New York 2015. S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/sport/sonstige-sportarten/gold-in-berlin-luz-long-stirbt-an-der-front/4460388-4.html &amp;#039;&amp;#039;Als Jesse Owens dem Rassenwahn davonlief – Luz Long stirbt an der Front&amp;#039;&amp;#039;.] [[Handelsblatt]], 3. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Kamerad Robert Stadler (1924–2016) schilderte in einer ARD-Sendung am 9. August 2015, er habe mit anderen Wehrmachtssoldaten auf der Flucht vor den Amerikanern den verwundeten Long stark am Schenkel blutend angetroffen und die Wunde nicht hinreichend abbinden können, so dass er –&amp;amp;nbsp;nach Stadlers fortgesetzter Flucht&amp;amp;nbsp;– höchstwahrscheinlich verblutet sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sportclub Story – Luz Long, ein Held in der Nazi-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; ARD, 9. August 2015, 23:30 Uhr ([http://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Sport/Sportmagazine/Startseite/?sendung=2822615292556167 Zusammenfassung bei ARD]; [http://www.augello.it/notizie/eventi/765-tv-tedesca-ndr-ricostruzione-della-morte-di-luz-long.html Zitat zu besagter Stelle], Andrea Augello [italienisch]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Von Herbert Runge bis Rudolf Harbig – 1913 war ein guter olympischer Jahrgang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal des Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2/2003, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Augello: &amp;#039;&amp;#039;Uccidi Gli Italiani.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Mursia, S. 174–176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zunächst von den Amerikanern in [[Gela]] beerdigt und 1961&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160818104336/http://www.comunemottasantanastasia.gov.it/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=441&amp;amp;catid=175&amp;amp;Itemid=116 Comune motta santa nastasia]&amp;lt;/ref&amp;gt; in die [[Deutsche Kriegsgräberstätte Motta Sant’Anastasia]] auf Sizilien umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luz Long Autogramm.JPG|mini|Autogramm von Luz Long, das er nach seinem Gewinn der Olympiamedaille gab]]&lt;br /&gt;
Long errang am 4. August 1936 bei den Olympischen Spielen im [[Olympische Sommerspiele 1936/Leichtathletik#Weitsprung|Weitsprung]] die Silbermedaille hinter [[Jesse Owens]]. Sicher überliefert ist, dass sich beide Sportler während des Wettkampfes anfreundeten. Nach der Siegerehrung gingen beide untergehakt, Hand in Hand, auf die Zuschauerränge zu. Long, der am Ende mit 7,87&amp;amp;nbsp;m Owens’ 8,06&amp;amp;nbsp;m unterlegen war, geriet dadurch in die Aufmerksamkeit der Presse. Weitere Aussagen von Owens, Long habe ihm nach zwei Fehlversuchen in der Qualifikation beim Weitsprung Tipps für den letzten Sprung gegeben, sind höchst umstritten. Während Long kurz nach den Spielen ebenfalls von zwei Fehlversuchen bei Owens schreibt, ist in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Leichtathlet]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. August 1936 zu lesen, beide Athleten hätten die geforderte Weite bereits beim zweiten Versuch erreicht. 1965 räumte Owens gegenüber Olympiahistoriker Tom Ecker in einem Interview zu seinen Aussagen über Long ein: „Das sind Geschichten, die die Leute hören wollen“.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;Jesses Märchen&amp;#039;&amp;#039;“. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/2014, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=111878822 NPR]: &amp;#039;&amp;#039;Was Jesse Owens’ 1936 Long-Jump Story A Myth?&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-115747063&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oskar Beck |url=https://www.welt.de/geschichte/article115747063/Umarmen-Sie-nie-wieder-einen-Neger.html |titel=Olympia 1936: „Umarmen Sie nie wieder einen Neger!“ |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2013-05-01 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Long blieb nach den Spielen 1936 für nahezu zwei Jahre bei sämtlichen Weitsprungwettbewerben, bei denen er antrat, ungeschlagen und stellte in dieser Zeit auch einen neuen Europarekord von 7,90&amp;amp;nbsp;m auf, der bis 1956 Bestand haben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai-Heinrich Long: &amp;#039;&amp;#039;Luz Long – eine Sportlerkarriere im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; (mit Ergebnisliste sämtlicher Wettkämpfe Luz Longs)&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesse Owens war im Übrigen unmittelbar im Anschluss an die Spiele in Berlin von seinem Verband der Amateurstatus aberkannt worden, sodass Owens und Long nie wieder gegeneinander antraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Olympischen Spiele von 1936 und die Weltmeinung.&amp;#039;&amp;#039; Bartels &amp;amp; Wernitz, Berlin 1973, ISBN 3-87039-925-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Luz Long startete während seiner gesamten Karriere für den [[Leipziger SC]], wo er von Georg Richter trainiert wurde. In seiner Wettkampfzeit wog er 72&amp;amp;nbsp;kg, bei einer Größe von 1,84&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
In Leipzig wurde der &amp;#039;&amp;#039;Luz-Long-Weg&amp;#039;&amp;#039; in unmittelbarer Nachbarschaft der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und des Kanu-Clubs und in München das &amp;#039;&amp;#039;Luz-Long-Ufer&amp;#039;&amp;#039; [[Liste Münchner Straßennamen/L|im Münchner Olympiapark]] nach ihm benannt. Im ehemaligen olympischen Dorf von 1936 in [[Elstal]] am &amp;#039;&amp;#039;Jesse-Owens-Ring&amp;#039;&amp;#039;, westlich von Berlin, wurde ein Komplex aus ehemaligen Kasernen, die zu Wohnraum saniert und umgenutzt werden, die &amp;#039;&amp;#039;Luz-Long-Anlage&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Markus Kniebeler | url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/wustermark/300-neue-wohnungen-fuer-elstal-grosser-andrang-beim-baustellenfest-im-olympischen-dorf-MENRAVNXXVG6BNIYECQVF4DGJA.html | abruf=2025-09-02 | datum=2025-07-04 | titel=Wohnen im Havelland {{!}} Großer Andrang beim Baustellenfest im Olympischen Dorf in Elstal | werk=maz-online.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ensemble wurde durch einen Neubau &amp;#039;&amp;#039;Luz Aurum&amp;#039;&amp;#039; ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jesse Owens]] würdigte die offen unter den Augen der Führungsriege von NS-Deutschland demonstrierte freundschaftliche Zuwendung und sportliche Fairness, die Long ihm nach seinen Sieg entgegenbrachte, wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=It took a lot of courage for him to befriend me in front of Hitler. You can melt down all the medals and cups I have and they wouldn&amp;#039;t be a plating on the 24-karat friendship I felt for Luz Long at that moment. Hitler must have gone crazy watching us embrace. The sad part of the story is I never saw Long again. He was killed in World War II.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Autor=Jesse Owens&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[espn.com]]&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Es brauchte sehr viel Mut, um sich vor den Augen Hitlers mit mir anzufreunden. Man könnte alle Medaillen und Pokale, die ich habe, einschmelzen, aber sie könnten die 24-Karat-Freundschaft, die ich in diesem Moment für Luz Long empfand, kein bisschen goldener machen. Hitler muss wohl wahnsinnig geworden sein, als er uns umarmen sah. Das Traurige an der Geschichte ist, dass ich Long nie mehr gesehen habe. Er wurde während des Zweiten Weltkriegs getötet.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://espn.go.com/sportscentury/features/00016393.html &amp;#039;&amp;#039;Owens pierced a myth&amp;#039;&amp;#039;.] espn.go.com&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Erfolge im Einzelnen:&lt;br /&gt;
* Europäischer Rekord: 1. August 1937 (7,90&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Deutschen Meister im Weitsprung|Deutscher Meister im Weitsprung]]: 1933 (deutscher Rekord 7,65&amp;amp;nbsp;m), 1934, 1936 (deutscher Rekord 7,81&amp;amp;nbsp;m), 1937, 1938, 1939&lt;br /&gt;
* Meisterschaft der [[Amateur Athletic Association of England]]: 1937 mit 7,48&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1934|Europameisterschaften 1934 in Turin]]: Dritter im Weitsprung (7,25&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* [[Olympische Sommerspiele|Olympische Spiele 1936 in Berlin]]:&lt;br /&gt;
** Zweiter im Weitsprung (7,54 – 7,74 – 7,84 – 7,73 – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7,87&amp;amp;nbsp;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ungültig)&lt;br /&gt;
** Zehnter im [[Dreisprung]] (14,31 – 14,62 – ungültig; nach dem Vorkampf ausgeschieden)&lt;br /&gt;
* [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1938|Europameisterschaften 1938 in Paris]]: Dritter im Weitsprung (7,33 – 7,54 – 7,27 – 7,39 – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7,56&amp;amp;nbsp;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – 7,48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leitung und Aufsicht des Sports durch den Staat.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1939. (Juristische Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* [[NDR Doku]] 2019 – &amp;#039;&amp;#039;Luz Long, eine Geste für die Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Luz-Long-Jesse-Owens-Eine-Geste-fuer-die-Ewigkeit,sendung910868.html Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kai-Heinrich Long: &amp;#039;&amp;#039;Luz Long – eine Sportlerkarriere im Dritten Reich. Sein Leben in Dokumenten und Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Arete Verlag, Hildesheim 2015, ISBN 978-3-942468-26-8.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.youtube.com/watch?v=BGIpsNLj0Os |titel=Buchvorstellung Luz Long – eine Sportlerkarriere im Dritten Reich |kommentar=Kai-Heinrich Long über seinen Vater auf einer Pressekonferenz zum Erscheinen der Luz Long Biografie |werk=YouTube |datum=2015-05-26 |format=Streaming-Video; 10:28 Minuten |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Keldungs: &amp;#039;&amp;#039;Luz Long.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo&amp;#039;&amp;#039;. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 103–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luz Long|Luz Long}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125631243}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|70387}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Stefan Jordan (Historiker)|Stefan Jordan]] |url=https://www.deutsche-biographie.de/dbo095029-5.html#dbocontent |titel=Long, Luz |werk=[[NDB-online]] |datum=2023-07-01 |abruf=2024-09-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stefan Osterhaus |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/09/08/freunde_fuer_einen_tag_die_wahre_geschichte_von_luz_long_und_drk_20240908_1805_4493b08b.mp3 |titel=Luz Long und Jesse Owens – Olympische Legenden als Freunde für einen Tag |werk=[[Deutschlandradio Kultur|Deutschlandradio-Kultur]]-Sendung „Nachspiel“ |datum=2024-09-08 |format=mp3-Audio; 22 MB; 23:54 Minuten |kommentar=[https://www.deutschlandfunkkultur.de/luz-long-jesse-owens-olympia-100.html html] |abruf=2024-09-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.comune.mottasantanastasia.ct.it/personaggi-famosi/676-lutz-long.html |titel=Lutz Long |werk=[[Motta Sant’Anastasia|mottasantanastasia.ct.it]] |datum=2011-05-03 |sprache=it |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130616224437/http://www.comune.mottasantanastasia.ct.it/personaggi-famosi/676-lutz-long.html |archiv-datum=2013-06-16 |abruf=2024-09-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger der Pierre-de-Coubertin-Medaille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125631243|LCCN=no2016088598|VIAF=69896155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Long, Luz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weitspringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreispringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (Leipziger SC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Long, Luz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Long, Carl Ludwig Hermann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Biscari]], [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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