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	<title>Luxusgut - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inferiore und normale Güter.svg|mini|hochkant=1|Abb. 1: Klassifikation von Gütern nach Nachfrageverhalten bei Einkommensänderungen.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luxusgut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man umgangssprachlich eine Klasse von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]], die von einem [[Verbraucher|Konsumenten]] als [[Luxus]] wahrgenommen werden oder in der [[Volkswirtschaftslehre]] (und dort speziell in der [[Mikroökonomik]]) eine Klasse von Gütern, deren [[Nachfrage]] sich bei steigendem [[Einkommen]] überproportional zum Einkommensanstieg erhöht. Gegensatz ist das [[Billigsortiment]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umgangssprachliche Definition stellt die Luxusgüter dem Luxusbegriff gegenüber, was auch unter anderen der Volkswirt [[N. Gregory Mankiw]] vertritt.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Gregory Mankiw/Mark P. Taylor, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7910-2787-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Natrop, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Angewandten Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2006, S. 82, ISBN 978-3-486-71315-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Vielzahl von Ökonomen stellt bei Luxusgütern deren Zusammenhang zu Einkommen und Nachfrage her.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=21Y5cFws_MkC&amp;amp;pg=PA143&amp;amp;dq=Luxusg%C3%BCter+Breyer+2011&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjl0sXYoJHhAhUtxMQBHRLFA6EQ6AEILTAB#v=onepage&amp;amp;q=Luxusg%C3%BCter%20Breyer%202011&amp;amp;f=false Friedrich Breyer, Mikroökonomik: Eine Einführung, 2011, S. 143]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, S. 48, ISBN 978-3-540-73868-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Endres/Jörn Martiensen: &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik. Eine integrierte Darstellung traditioneller und moderner Konzepte in Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer, Stuttgart 2007, S. 320, ISBN 978-3-17-019778-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Definition unterliegen Luxusgüter der [[Hochpreisstrategie]] ihrer Anbieter. Im Hinblick auf das [[Preisniveau]] und auf die Beziehung zwischen Einkommen und Nachfrage gibt es volkswirtschaftlich drei Güterklassen, nämlich [[Inferiores Gut|inferiore Güter]], [[Normales Gut|normale Güter]] und Luxusgüter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FH0fBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=Luxusg%C3%BCter+inferiore&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjivsqzyI7hAhUDsKQKHfEDDDAQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Luxusg%C3%BCter%20inferiore&amp;amp;f=false Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei inferioren Gütern führen steigende Einkommen sogar zu sinkender Nachfrage, bei normalen Gütern wächst die Nachfrage unterproportional oder proportional zum Einkommen, bei Luxusgütern steigt die Nachfrage überproportional. Normale und Luxusgüter heißen auch [[Superiores Gut|superiore Güter]], weil bei beiden die Nachfrage steigt. Über diese Abgrenzungen besteht in der Fachliteratur jedoch keine einheitliche Meinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Normalgüter dienen der [[Grundversorgung]]; ihre Nachfrage ist anfangs sehr hoch, es tritt jedoch sehr schnell [[Sättigungsmenge (Wirtschaft)|Sättigung]] ein; erst danach beginnt die Grenze zu den Luxusgütern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PxTTBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA29&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjA1YfkgY7hAhUJCuwKHfACB0c4FBDoAQhNMAc#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Horst W. Opaschowski, &amp;#039;&amp;#039;Freizeitökonomie: Marketing von Erlebniswelten&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 29]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Haupteigenschaft der ersten Luxusgüter der [[Antike]] galt ihre natürliche [[Knappheit]]. Deshalb gehörten [[Edelmetall]]e wie Gold oder Silber für die [[Elite]] zu den Luxusgütern. Manche Historiker zählen auch [[Olivenöl]] zu den antiken Luxusgütern. Die [[Nabatäer]] kontrollierten einen großen Teil der [[Weihrauchstraße]], auf der [[Weihrauch]] und andere Luxusgüter von Südarabien bis ans Mittelmeer zum Hafen [[Gaza (Stadt)|Gaza]] transportiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ariel Lewin/William H. C. Propp, &amp;#039;&amp;#039;Palästina in der Antike&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Römer]] galt [[Pfeffer]] als das wichtigste Würzmittel, sie verwendeten auch [[Gewürznelke]]n und [[Ingwer]] zur Verfeinerung der Fleischgerichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ViI-whvmbyQC&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+Gew%C3%BCrznelken&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjz3bXSx-bhAhVIMewKHW_oDWQQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter%20Gew%C3%BCrznelken&amp;amp;f=false Eberhard Schmitt, &amp;#039;&amp;#039;Überseegeschichte: Beiträge der jüngeren Forschung&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 207 FN 4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seefahrer und Händler brachten im 7. Jahrhundert vor Christus exotische Luxusgüter aus dem Orient und Afrika nach [[Etrurien]], wo sie einen regen Absatz fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kranz/Ulla Kreilinger/Eva Heidebroek-Soldner/Georg Pöhlein, &amp;#039;&amp;#039;Antikensammlung Erlangen: Auswahlkatalog&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Porzellan, Seide oder Tee mussten aus Übersee nach Europa gebracht werden, vor allem [[Seide]] galt als „Prestigegut“. Von ihr berichtete der römische Philosoph [[Seneca]] um 64 vor Christus in seinem Werk „Über Wohltaten“ ({{laS|De beneficiis}}) bissig, dass die Damen „nicht einmal ihren ehebrecherischen Liebhabern mehr von sich im Schlafzimmer als in der Öffentlichkeit zeigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Seneca, &amp;#039;&amp;#039;De beneficiis&amp;#039;&amp;#039;, um 64 v. Chr., 7, 9, 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptabnehmer der Luxusgüter fungierten im [[Mittelalter]] vorwiegend die königlichen oder adligen [[Hofstaat|Höfe]]. Der von Kaufleuten betriebene Handel spezialisierte sich auf [[Fernhandel]] mit Luxusartikeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Dilcher, &amp;#039;&amp;#039;Marktrecht und Kaufmannsrecht im Frühmittelalter&amp;#039;&amp;#039;, in: ders. (Hrsg.), Bürgerrecht und Stadtverfassung im europäischen Mittelalter, 1996, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nachfrage des spätmittelalterlichen Zentraleuropa nach knappen Gewürzen war so groß, weil sie sich auf eine kleine Oberschicht begrenzte, sodass Gewürznelken ([[Molukken]]), [[Ingwer]], [[Muskatnussgewächse]] ([[Banda Neira]]), Pfeffer oder [[Zimt]] ausgesprochene Luxusgüter waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Schmitt, &amp;#039;&amp;#039;Überseegeschichte: Beiträge der jüngeren Forschung&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Preis des Pfeffers, eines der am meisten begehrten Luxusgüter in den Städten und auf dem Lande, fiel im Jahre 1607 in Augsburg und in Wien (in Wien von 112,5 Kreuzer je Pfund im Jahre 1600 auf 45 Kreuzer im Jahre 1607).&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Abel, &amp;#039;&amp;#039;Agrarkrisen und Agrarkonjunktur: Eine Geschichte der Land- und Ernährungswirtschaft Mitteleuropas seit dem hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Merkantilismus]] konzentrierte sich im 17. Jahrhundert unter anderem auf die Theorie, dass sich im eigenen Land der [[Wohlstand]] einstellen werde, wenn der [[Export]] von Luxusgütern gesteigert, der [[Import]] jedoch verringert werde und damit das Geld im Lande bliebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=XqvjrqEQ2gQC&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+versailles&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiGz_Gz7ubhAhXKxqQKHcsiAgQQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter%20versailles&amp;amp;f=false Uwe Schultz, &amp;#039;&amp;#039;Versailles: Die Sonne Frankreichs&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 47]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] führte im März 1698 mit der Perücken- und Karossensteuer erstmals eine [[Luxussteuer]] ein,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=7qlIDgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;dq=Karossensteuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjxwd_ugLHhAhUBblAKHXjBAP4Q6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Karossensteuer&amp;amp;f=false Karl Braun-Wiesbaden, &amp;#039;&amp;#039;Von Friedrich dem Großen bis zum Fürsten Bismarck&amp;#039;&amp;#039;, 1882, S. 24]&amp;lt;/ref&amp;gt; die im November 1717 wieder abgeschafft wurde. Ebenso wurde die heute noch existente [[Hundesteuer]] in Preußen erstmals im Jahre 1810 als Luxussteuer initiiert. Im gleichen Jahr belegte [[Alexander I. (Russland)|Zar Alexander I.]] französische Luxusgüter mit hohen [[Einfuhrzoll|Einfuhrzöllen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=b1s6zWynJA0C&amp;amp;pg=PT361&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+antike&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjy1cSh0ebhAhVO46QKHcYNA6A4FBDoAQgnMAA#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter%20&amp;amp;f=false Heinrich August Winkler, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Westens&amp;#039;&amp;#039;, 2009, o. S.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] führte im Mai 1902 die Sektsteuer als Luxussteuer ein, sie lebt bis heute als [[Schaumweinsteuer]] fort. [[David Ricardo]] stellte hierzu 1817 fest, dass „Steuern auf jene Waren, die man gewöhnlich als Luxusgegenstände betrachtet, belasten nur jene, die diese gebrauchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;David Ricardo, &amp;#039;&amp;#039;Principles of Political Economy and Taxation&amp;#039;&amp;#039;, 1817, S. 231&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Zu den Luxusgütern gehören insbesondere Güter [[Exklusivität|exklusiver]] [[Markenname]]n mit Hochpreisstrategie („Luxusmarken“) wie [[Modelabel]]s der [[haute couture]] (etwa [[Hugo Boss]], [[Pierre Cardin]], [[Christian Dior]], [[Yves Saint Laurent]]), [[Accessoire]]s ([[Gucci]], [[Louis Vuitton]]), Luxus[[uhr]]en (etwa der Marken [[Breitling SA]] und [[Rolex]]), [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgegenstände]] wie [[Auto]]s ([[Ferrari]], [[Lamborghini]], [[Mercedes-Maybach]], [[Rolls-Royce Motor Cars]]), [[Sammlerobjekt]]e ([[Antiquität]]en, [[Briefmarkensammlung]]en, [[Kunstwerk]]e, [[Münzsammlung]]en), hochpreisige [[Nahrungsmittel|Nahrungs-]] oder [[Genussmittel]] ([[Champagner]], [[Delikatesse]]n wie [[Kaviar]] oder [[Trüffel]]), [[Hausrat]] ([[Christofle]], [[Poggenpohl]], [[Rosenthal (Unternehmen)|Rosenthal]], [[Villeroy &amp;amp; Boch]]) oder [[Luxuswohnung]]en. Sichere Geldanlagen sind Luxusgüter und keine Grundbedürfnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kenneth J. Arrow]], &amp;#039;&amp;#039;The Theory of Risk Aversion&amp;#039;&amp;#039;, in: ders. (Hrsg.), Essays in the Theory of Risk-Bearing, 1971, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hochpreis ergibt sich entweder aus [[Künstliche Knappheit|künstlicher Knappheit]] (etwa [[Hermès (Unternehmen)|Hermès]]) oder aus der Hochpreisstrategie ([[Bally (Schuhhersteller)|Bally]]). Zum Hochpreis-Segment zählen in der [[Gastronomie]] [[Luxushotel]]s oder auch die vom [[Guide Michelin]] ausgezeichnete „Sterne-Gastronomie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Luxusgüter unterliegen stets der [[Pfändung]]. Selbst wenn sie nach {{§|811|zpo|juris}} Abs. 1 Nr. 1, 5 und 6 [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]] als [[Unpfändbarkeit|unpfändbar]] gelten, können sie gemäß {{§|811a|zpo|juris}} ZPO im Wege der [[Austauschpfändung (Deutschland)|Austauschpfändung]] durch Überlassung eines dem Verwendungszweck genügenden Ersatzstücks gepfändet werden (Austausch einer Rolex von 16.000 Euro gegen eine Swatch von 30 Euro). Unpfändbare Gegenstände nach § 811 Abs. 1 Nr. 1, 5 und 6 ZPO sind Gegenstände des persönlichen Gebrauchs, Hausrat oder der Berufsausübung bzw. Erwerbstätigkeit dienende Sachen. In manchen Staaten wird für bestimmte Luxusgüter eine [[Luxussteuer]] erhoben (wie in [[Dänemark]] oder [[Finnland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist die Vernichtung von unverkaufter Ware seit Anfang 2022 verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;letzte&amp;quot;&amp;gt;[https://fashionunited.de/nachrichten/business/unverkaufte-luxusgueter-die-nicht-vernichtet-werden-duerfen-sind-auf-der-suche-nach-neuem-leben/2022020745056 Unverkaufte Luxusgüter, die nicht vernichtet werden dürfen, sind auf der Suche nach neuem Leben], via [[Agence France-Presse|AFP]], 7. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vernichtung von Lagerbeständen war für Luxusmarken eine Möglichkeit zu verhindern, dass ihre Ware in „falsche Hände“ fiel, wie es die [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] formulierte, als sie 2018 über die letztmalige&amp;lt;ref name=&amp;quot;letzte&amp;quot;/&amp;gt; Vernichtung von Beständen im Wert von 90 Millionen Pfund bei [[Burberry]] berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nicht jeder darf tragen, was er will&amp;#039;&amp;#039;, [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]], 21. Juli 2018, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland war im Kreislaufwirtschaftsgesetz schon 2020 die sogenannte Obhutspflicht eingeführt worden, welche aber keine Sanktionen vorsah. Am 23. April 2024 stimmte das EU-Parlament der Regelung zu, dass Neuware nicht mehr vernichtet werden darf, wobei diese Regelung auf Biligware am anderen Ende der Skala abzielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-parlament-unverkaufte-mode-darf-nicht-mehr-vernichtet-werden-a-5c145748-bb74-421e-abcf-578aa24766fa Unverkaufte Mode darf nicht mehr vernichtet werden], Spiegel, 23. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Soziologie]] hat vier Kriterien herausgearbeitet, die ein Luxusgut ausmachen:&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitri Mortelmans, &amp;#039;&amp;#039;Sign values In processes of distinction: The concept of luxury&amp;#039;&amp;#039;, in: Semiotica 157 (1), 2005, S. 507 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Gebrauchswert]] ist die Bedeutung eines Gutes bezüglich seiner subjektiven [[Nutzen (Wirtschaft)|Nützlichkeit]] (&amp;#039;&amp;#039;Ophelimität&amp;#039;&amp;#039;) bzw. seiner objektiven Eignung für einen bestimmten [[Verwendungszweck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/S2-EBwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gebrauchswert+lexikon&amp;amp;pg=PA210&amp;amp;printsec=frontcover Volker Häfner, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 210]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Tauschwert]] vollzog in der [[Klassische Nationalökonomie|Klassischen Nationalökonomie]] ([[François Quesnay]] und [[Adam Smith]]) eine Identifizierung mit dem [[Preis (Wirtschaft)|Preis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Wirtschaftstheorie/9CokBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=tauschwert+lexikon&amp;amp;pg=PA402&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 402]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Symbolische Funktion als Verkörperung von [[Soziale Klasse|sozialen Verhältnissen]] in Form des [[Statussymbol]]s.&lt;br /&gt;
* Über die bestehende [[Sozialordnung]] hinausgehende Zeichenfunktion ({{enS|sign value}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Zeichen_des_Verfalls/SzbszKmsACwC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+Komfort&amp;amp;pg=PA150&amp;amp;printsec=frontcover Theo Jung, &amp;#039;&amp;#039;Zeichen des Verfalls: Semantische Studien zur Entstehung der Kulturkritik im 18. und frühen 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 149 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ophelimität ist die subjektive [[Wohlfahrt]], Nutzen die objektive. So steigert das Rauchen einer Zigarette zwar die Ophelimität als subjektives Wohlbefinden, jedoch objektiv ist es dem [[Wohlbefinden]] des Rauchers abträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Luxuswaren sind keine „Nachfrageprodukte“, die ein rationales [[Problemlösen|Problem lösen]]. Sie sind vielmehr „Angebotsprodukte“, die eine sinnliche Erlebniswelt schaffen, emotionale Lösungen bieten und einen Traum konkretisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=r9JRM8Q7zXEC&amp;amp;pg=PR5&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjsvoOtgo7hAhXJ0aQKHWuyA3M4HhDoAQgtMAE#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Miriam Büttner/Frank Huber/Stefanie Regier/Kai Vollhardt, &amp;#039;&amp;#039;Phänomen Luxusmarke&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. V]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wirken sie als [[Statussymbol]]e, mit denen ein [[sozialer Status]] signalisiert wird, selbst wenn keine [[Autorität]] vorhanden ist wie bei [[Hochstapler]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wP85D6OfOtcC&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;dq=Luxusg%C3%BCter+Statussymbole&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi8tLy3lZHhAhXID5oKHWavAX4Q6AEILDAB#v=onepage&amp;amp;q=Luxusg%C3%BCter%20Statussymbole&amp;amp;f=false Joachim Hurth, &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Handelspsychologie&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 90]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfrager nach Luxusgütern verfolgen ferner das Ziel, sich durch den Kauf dieser Güter von der Masse der übrigen Konsumenten abzuheben und einen bestimmten [[Lebensstil]] zu demonstrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Liebmann/Joachim Zentes, &amp;#039;&amp;#039;Handelsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 496&amp;lt;/ref&amp;gt; Luxusgüter stellen keine Eigenschaft dieser Güter dar, sondern es handelt sich um das [[Marktverhalten]] einiger [[Marktteilnehmer]] mit bestimmten [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en in bestimmten Einkommenssituationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zLKeDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA64&amp;amp;dq=inferiore+G%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjAot2b1anhAhVK_qQKHUehDVQQ6AEIODAD#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20G%C3%BCter&amp;amp;f=false Steffen J. Roth, &amp;#039;&amp;#039;VWL für Einsteiger&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 64 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird ein von [[BAföG]] lebender [[Student]] seinen Hunger mit [[Junk Food]] stillen, später als [[Vorstandsmitglied]] eines [[Großunternehmen]]s jedoch im „Sterne-Lokal“ speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Preis (Wirtschaft)#Selektionsfunktion|Selektionsfunktion]] des Preises führt dazu, dass beim hohen [[Preisniveau]] überwiegend Nachfrager übrigbleiben, deren Einkommen oder Vermögen durch die Bezahlung nicht nennenswert geschmälert wird. Wichtigste [[Zielgruppe]] sind deshalb [[Einkommensmillionär|Einkommens-]] oder [[Vermögensmillionär]]e. Luxusgüter erfüllen diesen ein [[Luxusbedürfnis]]. Sie bilden ein [[Marktsegment]], bei dem es ein anderes [[Konsumverhalten]] der Verbraucher gibt als beispielsweise bei Billigprodukten. Steigen die Einkommen, wechseln die Verbraucher zu höherwertigen oder teureren [[Substitutionsgut|Substitutionsgütern]]. Der [[Mitläufereffekt]] beschreibt das [[persönliches Ziel|persönliche Ziel]] einer Minderheit von Marktteilnehmern, durch den Konsum bestimmter Luxusgüter einer gewissen Prestigegruppe zugehörig zu erscheinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Britta Korneli, &amp;#039;&amp;#039;Internationale Markenführung von Luxusmarken&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb gibt es in diesem Marktsegment auch Marktteilnehmer, die nicht zu den Vermögenden gehören. Andererseits sind Angebote mit [[Niedrigpreispolitik|niedrigen Preisen]] für ärmere Käuferschichten attraktiv. Die hohe [[Produktqualität]] und die geringe [[Obsoleszenz]] der Luxusgüter erhöhen die [[Selbstkosten]] der Anbieter; ein günstiger Kaufpreis ist ohnehin nicht geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die [[Einkommenselastizität]] &amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}&amp;lt;/math&amp;gt; sind Luxusgüter positiv, also vollkommen elastisch:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i} &amp;gt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
sodass bei steigendem Einkommen die Nachfrage überproportional wächst. Umgekehrt sinkt bei [[Rezession]]en die Nachfrage überproportional, Luxusgüter sind damit im Hinblick auf die Einkommenselastizität konjunkturanfällig. Durch die übliche Darstellung mit der [[Marshallsche Nachfrage|Marshallschen Nachfrage]] (&amp;lt;math&amp;gt;x_{i}(\mathbf{p},y)=x_{i}(p_{1},\ldots ,p_{n};y)&amp;lt;/math&amp;gt;) nach einem Gut &amp;lt;math&amp;gt;i&amp;lt;/math&amp;gt; in Abhängigkeit von den Preisen aller &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; Güter und dem Haushaltseinkommen &amp;lt;math&amp;gt;y&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}\equiv\frac{\partial x_{i}(\mathbf{p},y)}{\partial y}\frac{y}{x_{i}(\mathbf{p},y)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird ein Gut nur dann zum Luxusgut, wenn die Einkommenselastizität größer als 1 ist. Die [[Preiselastizität]] kann hoch bis sehr gering sein, so dass die – zahlungskräftigen – Nachfrager auf Preisänderungen nicht oder kaum reagieren. Für sie sind keine immanenten [[Sättigungsmenge (Wirtschaft)|Sättigungsgrenzen]] erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=8anCo6n60SsC&amp;amp;pg=PA143&amp;amp;dq=Luxuswohnungen+Grenznutzen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi-w9PY5K7hAhVK5eAKHYM9CUMQ6AEIOzAD#v=onepage&amp;amp;q=Luxuswohnungen%20%20&amp;amp;f=false Michael Jäckel (Hrsg.), Elmar Lange: &amp;#039;&amp;#039;Ambivalenzen des Konsums und der werblichen Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 143 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Theoretisch haben Luxusgüter eine hohe Preiselastizität der Nachfrage, „notwendige Güter“ hingegen eine geringe Preiselastizität der Nachfrage,&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Woll, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Volkswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage, 2000, S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; Luxusgüter sind mithin eher konjunkturneutral,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UyO2BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+konjunktur&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjz6JKY0-PhAhVR66QKHViHAeUQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter%20konjunktur&amp;amp;f=false Hans-Lothar Merten, &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Luxus als Kapitalanlage&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass die Nachfrage nach ihnen auch in der Rezession kaum abschwächt. Beim [[Veblen-Effekt]] steigt die Nachfrage nach Luxusgütern trotz Preiserhöhung sogar weiter an. Da nur wenige [[Zielgruppe]]n für Luxusgüter in Frage kommen, werden sie meist auf einem [[Klassenmarkt]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Streitfrage]], ob Luxuskonsum durch [[Luxussteuer]]n reduziert werden kann, ist schwer zu beantworten. Einerseits führt nach der [[Neoklassische Theorie|Neoklassischen Theorie]] eine Besteuerung zu einer Preiserhöhung (durch [[Steuerüberwälzung]] auf den Endkunden) und damit zu einem [[Marktgleichgewicht]] bei niedrigerem Umsatz. Während einzelne Autoren&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Literatur |Autor=Norman J. Ireland |Titel=On limiting the market for status signals |Sammelwerk=Journal of Public Economics |Band=53 |Nummer=1 |Datum=1994-01 |Seiten=91–110 |DOI=10.1016/0047-2727(94)90015-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diesen Zusammenhang auch für Luxussteuern sehen, erkennen andere Autoren keine Lenkungswirkung: Denn andererseits besteht der [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]] des Luxusguts darin, dass es so teuer ist, dass es sich nicht jeder leisten kann. Damit führen Preiserhöhungen nicht zwingend zu einer Reduzierung der [[Nachfrage]]: Der Status des Käufers steigt durch den Erwerb, weil das Luxusgut teurer geworden ist, und damit steigt die Nachfrage.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Literatur |Autor=Giacomo Corneo, Olivier Jeanne |Titel=Conspicuous consumption, snobbism and conformism |Sammelwerk=Journal of Public Economics |Band=66 |Nummer=1 |Datum=1997-10 |Seiten=55–71 |DOI=10.1016/S0047-2727(97)00016-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Breyer: &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik.&amp;#039;&amp;#039; Eine Einführung. 5. Aufl. Springer, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-642-22150-7.&lt;br /&gt;
* [[Hal Varian]]: &amp;#039;&amp;#039;Intermediate Microeconomics.&amp;#039;&amp;#039; A Modern Approach. 8. Aufl. W. W. Norton, New York und London 2010, ISBN 978-0-393-93424-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Haushaltstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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