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	<title>Luxus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luxus&amp;diff=486770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Abc2005: /* Literatur */ Salle</title>
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		<updated>2026-02-02T14:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Salle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Comic siehe [[Luxus (Comic)]], für das Album von Herbert Grönemeyer siehe [[Luxus (Album)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gable Mansion.JPG|mini|Luxuriöse Behausung, …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Servicio Mesa-Wagon.jpg|mini|… edle Porzellanservice und …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SC06 2006 Rolls-Royce Phantom.jpg|mini|… teure Autos sind Beispiele für Luxus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweinsbraten-1.jpg|mini|Der [[Braten (Gericht)|Sonntagsbraten]]: Früherer Ausdruck von Luxus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luxus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|luccus|de=üppige Fruchtbarkeit, überflüssiger Aufwand, Schlemmerei}}&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, Knaurs etymologisches Lexikon, 1983, S. 298; ISBN 3-426-26074-3&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet [[Verhaltensmuster]], [[Aufwand]] oder [[Vermögenswert]]e, welche weit über den durchschnittlichen [[Lebensstandard]] einer [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxus fasst Phänomene zusammen, die weit über die [[Bezugsgruppe (Soziologie/Sozialpsychologie)|Bezugsgruppe]] hinweg als erstrebenswert gelten. Aber nur die Bezugsgruppe kann sich [[Luxusgüter]] leisten, da [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] und [[Dienstleistung]]en von höchster [[Produktqualität|Produkt-]] bzw. [[Dienstleistungsqualität]] einen hohen [[Tauschwert]] besitzen. Die [[Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse]] zählte 2009 in Deutschland etwa 3,7 Mio. Menschen zur Gruppe der luxusorientierten Konsumenten, die sich nicht nur durch eine hohe Affinität zu Luxusmarken, sondern auch eine entsprechend hohe [[Zahlungsbereitschaft (Betriebswirtschaft)|Zahlungsbereitschaft]] auszeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxus wird sowohl quantitativ als auch qualitativ gemessen, ist der Mode unterworfen und unterliegt einem zeitlichen und gesellschaftlichen Wandel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/China_und_Europa/A9bmBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=materieller+immaterieller+luxus&amp;amp;pg=PA148&amp;amp;printsec=frontcover Jin Zhao/Susanne Preuschoff/Walter Pape/Yuqing Wei, &amp;#039;&amp;#039;China und Europa&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 148]&amp;lt;/ref&amp;gt; Was als Luxus angesehen wird, ist von Staat zu Staat unterschiedlich, hängt von den [[Verbraucher]]n, ihren [[Bedürfnis]]sen und ihrer [[Soziale Stellung|sozialen Stellung]] ab. Luxusgüter eignen sich hervorragend als [[Statussymbol]]e der sozialen Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird zwischen materiellem und immateriellem Luxus:&amp;lt;ref&amp;gt;Jin Zhao/Susanne Preuschoff/Walter Pape/Yuqing Wei, &amp;#039;&amp;#039;China und Europa&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materieller Luxus ===&lt;br /&gt;
Materieller Luxus demonstriert eine Lebensform, die sich wegen ihrer exklusiven Merkmale vom normalen gesellschaftlichen Leben abhebt und sich oft als Erfolgs- und Statussymbol repräsentiert. Eine luxuriöse Lebensweise zeigt sich unter anderem in erlesenen [[Gericht (Speise)|Speisen]] (beispielsweise [[Kaviar]]) und [[Getränk]]en ([[Champagner]]) sowie in teurer [[Kleidung]] ([[Pierre Cardin]]), in [[Schmuck]] ([[Cartier]]), teuren [[Auto]]s ([[Luxusklasse]]) und [[Exklusion|exklusiven]] [[Wohnung|Domizilen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Immaterieller Luxus ===&lt;br /&gt;
Luxuskonsum kann neben dem [[extrinsisch]]en Streben nach [[Distinktion (Soziologie)|Distinktion]], [[Prestige]] und sozialer Zugehörigkeit auch individuelle, in erster Linie [[intrinsisch]] motivierte und damit [[Immaterialismus|immaterielle]] Gründe haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Belz, &amp;#039;&amp;#039;Luxusmarkenstrategie&amp;#039;&amp;#039;, in: Manfred Bruhn (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Markenartikel&amp;#039;&amp;#039;, Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 1994, S. 646–652; ISBN 978-3-7910-0718-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Lasslop, &amp;#039;&amp;#039;Identitätsorientierte Führung von Luxusmarken&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Heribert Meffert]]/Christoph Burmann/Martin Koers (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Markenmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Gabler, Wiesbaden, 2005, S. 469–449; ISBN 978-3-409-21821-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Konsumentenverhalten]] ist nicht ausschließlich von kognitiven, sondern auch affektiven und teilweise unbewussten Motiven geprägt. Personen kaufen Produkte auch aufgrund ihrer symbolischen Bedeutung und nicht nur aus [[Utilitarismus|utilitaristischen]] Gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Maria Preilowski, &amp;#039;&amp;#039;Luxus – vergleichende Analyse des Konsumentenverhaltens bei Gütern und Dienstleistungen am Beispiel von Luxusaccessoires und -hotels&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2012, ISBN 978-3-8300-6302-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann das Streben nach [[Selbstbelohnung]] und [[Selbstverwirklichung]] gleichfalls ein Grund für den Konsum von Luxusprodukten sein. Einige suchen in Luxusgütern einen Ausgleich beispielsweise für [[Stress]] am Arbeitsplatz und wollen sich mit Luxus verwöhnen. Hier geht es primär um emotionale [[Bedürfnis]]se, z.&amp;amp;nbsp;B. nach Genuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Franck Vigneron/Lester W. Johnson, &amp;#039;&amp;#039;A Review and a Conceptual Framework of Prestige-Seeking Consumer Behavior&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Academy of Marketing Science Review&amp;#039;&amp;#039;, 1999, {{Webarchiv |url=http://www.amsreview.org/articles/vigneron01-1999.pdf |text=online |wayback=20120306003044 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Fiske/Michael J. Silverstein/John Butman, &amp;#039;&amp;#039;Trading Up: The New American Luxury&amp;#039;&amp;#039;, Portfolio, New York 2003, ISBN 1-59184-013-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:20080720 china town- noho- bryant park-grand central station-bubba gump 0327.jpg|mini|Die New Yorker [[Grand Central Terminal|Grand Central Station]]: Beispiel für öffentlichen Luxus in Form von [[Mobilität]]sinfrastruktur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Jikhareva, Daria Wild, Lemon Banhierl |url=https://www.woz.ch/!DRWHC9SEP0Y4 |titel=Wörterkunde: «Öffentlicher Luxus würde uns allen die Angst nehmen» |werk=[[WOZ Die Wochenzeitung]] |datum=2024-01-02 |sprache=de |abruf=2024-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dass die luxuriösen Produkte/Dienstleistungen nicht auffällig und für andere sichtbar sein müssen; es geht hier eher um ein [[Lebensgefühl]] und darum, seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Der Konsument kauft Marken, die seinen individuellen [[Wertvorstellung]]en entsprechen und so zum Symbol eines Lebensstils werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Belz, &amp;#039;&amp;#039;Luxusmarkenstrategie&amp;#039;&amp;#039;, in: Manfred Bruhn (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Markenartikel&amp;#039;&amp;#039;, Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 1994, S. 646–652&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang erfüllen Luxusgüter primär eine [[Identifikation (Psychologie)|Identifikationsfunktion]], und ihr Konsum ist eher intrinsisch motiviert. So kann die Identität eines Individuums nachhaltig durch den Besitz bestimmter Güter geprägt werden, weil sich ihr symbolischer Gehalt auf den Konsumenten überträgt und dadurch das erweiterte Selbstbild beeinflusst wird. Hierbei kann das Konsumobjekt nicht nur die bereits vorhandenen Eigenschaften des Käufers untermauern, sondern auch bisher noch nicht existente Charakteristika in ihrer Entstehung begünstigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Linda Kisabaka, &amp;#039;&amp;#039;Marketing für Luxusprodukte&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 1 ff.; ISBN 978-3-7450-4464-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, dass durch diese Übertragung eine Bestätigung oder Erhöhung des [[Selbstkonzept]]es bzw. eine [[Selbstkongruenz]] entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunehmende Wichtigkeit der immateriellen Komponente der Selbstbelohnung als Ziel des Konsumes/Besitzes von Luxusprodukten zeigt auch eine Studie von LiM/Keylens. So gibt der Großteil der Befragten an, dass das persönliche Vergnügen und die Selbstbelohnung die wichtigsten Motive des Luxuskonsums darstellen. Gründe wie beispielsweise die [[Konformität]] bzw. Dazugehörigkeit haben an Bedeutung verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Manninger/J. Meurer, &amp;#039;&amp;#039;Von der Pflicht zur Kür&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Markenartikel Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 12/2010, S. 100–102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
[[George Monbiot]] prägte das [[Oxymoron]] des „öffentlichen Luxus&amp;#039;“ (&amp;#039;&amp;#039;public luxury&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=George Monbiot |url=https://commongood.cc/reader/private-sufficiency-public-luxury/ |titel=Private Sufficiency, Public Luxury |werk=Common Good Collective |datum=2020-11-09 |sprache=en-US |abruf=2023-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihm verbunden wird die Erfüllung essentieller [[Bedürfnis]]se und ein „kollektiver [[Wohlstand]]“ durch [[Grundversorgung]] und [[Grundrechte|-rechte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Öffentlicher Luxus |Auflage=1. |Verlag=Dietz |Ort=Berlin |Datum=2023 |ISBN=978-3-320-02414-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kristin Ross]] sah die Entstehung der [[Pariser Kommune]] von der Idee geleitet, einen „kommunalen Luxus“ (&amp;#039;&amp;#039;communal luxury&amp;#039;&amp;#039;) durch den Erhalt von Zugänglichkeit und Inanspruchnahme über ein [[Gemeinwesen]] zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kristin Ross |Titel=Luxus für alle: die politische Gedankenwelt der Pariser Kommune |Verlag=Matthes &amp;amp; Seitz |Ort=Berlin |Datum=2021 |ISBN=978-3-7518-0324-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultureller und geschichtlicher Kontext ==&lt;br /&gt;
In [[Ethik]] und [[Religion]] wird Luxus als Verschwendungssucht meist verurteilt. In der mittelalterlichen [[Theologie]] war es verpönt, sich dem Streben nach Luxus ([[Latein|lateinisch]]: &amp;#039;&amp;#039;luxuriari&amp;#039;&amp;#039;) zu überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;luxuriari&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire Universel de Philologie Sacrée&amp;#039;&amp;#039; (= [[Jacques-Paul Migne]]: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie théologique ou première série de dictionnaires sur toutes les parties de la science religieuse, offrant en français la plus claire, la plus facile, la plus commode, la plus variée et la plus complète des théologies&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Teilband 2). Begründet von Charles Huré, fortgeführt von Louis de Wolzogue [Ludwig von Wolzogen], aktualisiert von F. Tempestini. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;E – M&amp;#039;&amp;#039;. Ateliers Catholiques du Petit-Montrouge, Paris 1846, S. 947.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom Wortstamm verwandte [[Wollust|Luxuria]] zählt zu den sieben [[Todsünde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was als Luxus betrachtet wird, hängt stark von [[kultur]]ellen und ethischen Standards sowie der sozialen Stellung des Urteilenden und nicht zuletzt auch von der [[wirtschaft]]lichen und [[Technik|technischen]] Entwicklung ab. Gegenwärtig betont die [[Werbung]] offen und häufig den Luxus-Charakter bestimmter Produkte, zum Beispiel bei edlem [[Parfüm]] oder teuren Autos. Was Luxus ist, unterliegt somit dem [[Sozialer Wandel|sozialen Wandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Erfindung des [[Buchdruck]]s war der Erwerb einer (handgeschriebenen) [[Bibel]] ein Luxus, den sich nur [[Fürst]]en und reiche Bürger leisten konnten; kostete doch ein solches Werk den Gegenwert zweier [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]]. Moderne Produktionsverfahren haben Bibeln und Bücher überhaupt inzwischen für jeden erschwinglich gemacht. Lediglich für Christen, die in Ländern leben, in denen keine Bibeln gedruckt und auch nicht importiert werden dürfen – etwa in [[Saudi-Arabien]] – bleiben sie dennoch kaum erreichbarer Luxus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt beispielsweise fließendes Wasser im Haus durch die [[Antike]], im [[Mittelalter]] und in der Neuzeit bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein (auf dem Lande noch länger) als Luxus, so ist heute durch die moderne [[Wasserversorgung]] eine [[Wasserleitung]] in jeder Wohnung in den [[Industrieland|Industrieländern]] Standard und wird nicht mehr als Luxus empfunden. Für viele arme Menschen in [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]] jedoch stellt ein Wasserhahn in ihrer Behausung einen nach wie vor unerreichbaren Luxus dar. Ein privates [[Hallenbad]] wird allerdings auch in reichen Ländern noch als Luxus bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Zugriff auf immaterielle Güter – zum Beispiel durch [[Habitual|habituellen]] [[Oper]]nbesuch – wird als Luxus nachgefragt oder auch kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist das Urteil, was man unter Luxus versteht, relativ – kennzeichnend ist die Verfügungsgewalt über knappe Güter sowie deren verschwenderischer und unmäßiger Gebrauch und Verbrauch. Aus dieser Verfügungsgewalt ergibt sich auch der repräsentative, soziale Unterschiede betonende Charakter des Luxus: Er signalisiert politische, finanzielle oder kulturelle [[Macht]], deren Träger der Notwendigkeit zur [[Sparsamkeit]] enthoben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luxussteuern und Luxusgesetze ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Aufwandgesetz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geschichte sind eine Vielzahl von Gesetzen gegen Luxus erlassen worden ([[Luxussteuer]]n). Meistens sollte der Aufwand für Kleider, Gastmähler und Begräbnisse in Schranken gehalten werden, teils aus ethischen oder handelspolitischen Gründen, teils um die Verarmung zu verhindern oder eine Abgrenzung der Stände voneinander äußerlich zu ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Luxus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1888&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise wurde in der [[Römische Republik|römischen Republik]] im Jahr 215 [[vor Christus]] die [[Lex Oppia]] erlassen, die es untersagte, Purpurgewänder oder teuren Schmuck zu tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giebel&amp;quot;&amp;gt;Marion Giebel, &amp;#039;&amp;#039;Reisen in der Antike&amp;#039;&amp;#039;, 2006, [[passim]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele für solche (Anti-)Luxusgesetze sind in vielen Kulturen und Zeiten zu finden. So regelte der [[Doge]] [[Gerolamo Priuli]] 1562, dass die Ausstattung von Gondeln in Venedig nur schwarz sein durfte, um Prunksucht zu verhindern. Generell verboten solche Regelungen keineswegs den Luxus, sondern seine unangemessene Zurschaustellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Ascheri, &amp;#039;&amp;#039;Tra vanità e potere: donne, lusso e miti&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;di ieri e di oggi&amp;#039;&amp;#039;), in: Maria Assunta Ceppari Ridolfi/Patrizia Turrini (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Il mulino della vanità&amp;#039;&amp;#039;. Siena, 1993. S. XVIII&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotellerie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Luxus“ bezeichnet die oberste [[Preisklasse (Hotels)|Preisklasse]] einer europaweit geltenden Kategorie der [[Hotellerie]], die von der [[DEHOGA]] übernommen wurde:&amp;lt;ref&amp;gt;Hilmar F. Henselek, &amp;#039;&amp;#039;Hotelmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 6; ISBN 978-3-486-24740-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl der Sterne&lt;br /&gt;
! Preisklasse &lt;br /&gt;
! Zimmergröße &amp;lt;br /&amp;gt; ([[Einzelzimmer]]/[[Doppelzimmer]])&lt;br /&gt;
! [[Dienstleistung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;math&amp;gt;*&amp;lt;/math&amp;gt; || [[Tourist]] || bis 8 m² / bis 12 m² || [[Rezeption (Betreuung)|Rezeption]], [[Frühstück#Frühstückskategorien in deutschsprachigen Beherbergungsbetrieben|einfaches Frühstück (continental breakfast)]], fließendes Wasser, Kofferablage, Aufenthaltsraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;math&amp;gt;**&amp;lt;/math&amp;gt; || [[Standard]] || bis 12 m² / bis 16 m² || 50 % der Zimmer mit Dusche/Bad/WC, Stuhl pro Bett, Tisch; [[Getränkeautomat]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;math&amp;gt;***&amp;lt;/math&amp;gt; || [[Komfort]] || bis 14 m² / bis 18 m² || 90 % der Zimmer mit Dusche/Bad/WC, Telefon im Zimmer, 70 % der Zimmer mit Fernsehgerät, &amp;lt;br /&amp;gt; [[Minibar]]; erweitertes Frühstück/[[Buffet (Gastgewerbe)|Buffet]], 12 Stunden besetzte Rezeption, [[Restaurant]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;math&amp;gt;****&amp;lt;/math&amp;gt; || [[Beförderungsklasse#First Class|First Class]] || bis 16 m² / bis 24 m² || alle Zimmer mit Dusche/Bad/WC, Frühstücksbuffet und Zimmerservice, Bademantel auf Wunsch, &amp;lt;br /&amp;gt; Kosmetikspiegel, Fön, alle Zimmer mit Fernsehgerät; Empfangshalle, Restaurant, Hotelbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;math&amp;gt;*****&amp;lt;/math&amp;gt; || Luxus || über 18 m² /  über 26 m² || [[Suite (Zimmerflucht)|Suiten]], Zimmer mit Dusche/WC, davon 80 % mit Bad/WC, 24 Stunden besetzte Rezeption mit [[Concierge]], &amp;lt;br /&amp;gt; Empfangshalle mit Getränkeservice, Restaurants, Hotelbar, Konferenzräume und Bankett-Möglichkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine europaweite Klassifizierung ([[Hotelstars Union]]). Sie ist drei Jahre gültig, danach erfolgt eine erneute Überprüfung nach den dann aktuellen Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Im Blickpunkt der [[Volkswirtschaftslehre]] stand und steht auch das [[Luxusgut]]; es ist ein typisches [[superiores Gut]]. Es ist meist ein [[Substitutionsgut]], das auch als [[Standardgut]] verfügbar ist. Beide unterscheiden sich durch ihr [[Preisniveau]] voneinander, wobei Luxusgüter mit einer [[Hochpreisstrategie]] und höherer [[Produktqualität]] vermarktet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxusgüter sind keine „Nachfrageprodukte“, die ein rationales [[Problemlösen|Problem lösen]]. Sie sind vielmehr „Angebotsprodukte“, die eine sinnliche Erlebniswelt schaffen, emotionale Lösungen bieten und einen Traum konkretisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=r9JRM8Q7zXEC&amp;amp;pg=PR5&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjsvoOtgo7hAhXJ0aQKHWuyA3M4HhDoAQgtMAE#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Miriam Büttner/Frank Huber/Stefanie Regier/Kai Vollhardt, &amp;#039;&amp;#039;Phänomen Luxusmarke&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. V]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wirken sie als [[Statussymbol]]e, mit denen ein [[sozialer Status]] signalisiert wird, selbst wenn keine [[Autorität]] vorhanden ist wie bei [[Hochstapler]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wP85D6OfOtcC&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;dq=Luxusg%C3%BCter+Statussymbole&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi8tLy3lZHhAhXID5oKHWavAX4Q6AEILDAB#v=onepage&amp;amp;q=Luxusg%C3%BCter%20Statussymbole&amp;amp;f=false Joachim Hurth, &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Handelspsychologie&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 90]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfrager nach Luxusgütern verfolgen ferner das Ziel, sich durch den Kauf dieser Güter von der Masse der übrigen Konsumenten abzuheben und einen bestimmten [[Lebensstil]] zu demonstrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Liebmann/Joachim Zentes, &amp;#039;&amp;#039;Handelsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 496&amp;lt;/ref&amp;gt; Luxusgüter stellen keine Eigenschaft dieser Güter dar, sondern es handelt sich um das [[Marktverhalten]] einiger [[Marktteilnehmer]] mit bestimmten [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] in bestimmten Einkommenssituationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zLKeDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA64&amp;amp;dq=inferiore+G%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjAot2b1anhAhVK_qQKHUehDVQQ6AEIODAD#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20G%C3%BCter&amp;amp;f=false Steffen J. Roth, &amp;#039;&amp;#039;VWL für Einsteiger&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 64 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird ein von [[BAföG]] lebender [[Student]] seinen Hunger mit [[Junk Food]] stillen, später als [[Vorstandsmitglied]] eines [[Großunternehmen]]s jedoch im „Sterne-Lokal“ speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Preis (Wirtschaft)#Selektionsfunktion|Selektionsfunktion]] des Preises führt dazu, dass beim hohen Preisniveau überwiegend Nachfrager übrigbleiben, deren Einkommen oder Vermögen durch die Bezahlung nicht nennenswert geschmälert wird. Wichtigste [[Zielgruppe]] sind deshalb [[Einkommensmillionär|Einkommens-]] oder [[Vermögensmillionär]]e. Luxusgüter erfüllen diesen ein [[Luxusbedürfnis]]. Sie bilden ein [[Marktsegment]], bei dem es ein anderes [[Konsumverhalten]] der Verbraucher gibt als beispielsweise bei Billigprodukten. Steigen die Einkommen, wechseln die Verbraucher zu höherwertigen oder teureren Substitutionsgütern. Der [[Mitläufereffekt]] beschreibt das [[persönliches Ziel|persönliche Ziel]] einer Minderheit von Marktteilnehmern, durch den Konsum bestimmter Luxusgüter einer gewissen Prestigegruppe zugehörig zu erscheinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Britta Korneli, &amp;#039;&amp;#039;Internationale Markenführung von Luxusmarken&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb gibt es in diesem Marktsegment auch Marktteilnehmer, die nicht zu den Vermögenden gehören. Andererseits sind Angebote mit [[Niedrigpreispolitik|niedrigen Preisen]] für ärmere Käuferschichten attraktiv. Die hohe [[Produktqualität]] und die geringe [[Obsoleszenz]] der Luxusgüter erhöhen die [[Selbstkosten]] der Anbieter; ein günstiger Kaufpreis ist ohnehin nicht geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die [[Einkommenselastizität]] &amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}&amp;lt;/math&amp;gt; sind Luxusgüter positiv, also vollkommen elastisch:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i} &amp;gt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
so dass bei steigendem Einkommen die Nachfrage überproportional wächst. Der Einkommenseffekt verstärkt den Substitutionseffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Mikro%C3%B6konomik/5golBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=luxusgut+Substitutionsgut&amp;amp;pg=PA556&amp;amp;printsec=frontcover Alfred Stobbe, Mikroökonomik, 1991, S. 556]&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgekehrt sinkt bei [[Rezession]]en die Nachfrage überproportional, Luxusgüter sind damit im Hinblick auf die Einkommenselastizität konjunkturanfällig. Durch die übliche Darstellung mit der [[Marshallsche Nachfrage|Marshallschen Nachfrage]] (&amp;lt;math&amp;gt;x_{i}(\mathbf{p},y)=x_{i}(p_{1},\ldots ,p_{n};y)&amp;lt;/math&amp;gt;) nach einem Gut &amp;lt;math&amp;gt;i&amp;lt;/math&amp;gt; in Abhängigkeit von den Preisen aller &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; Güter und dem Haushaltseinkommen &amp;lt;math&amp;gt;y&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\eta_{i}\equiv\frac{\partial x_{i}(\mathbf{p},y)}{\partial y}\frac{y}{x_{i}(\mathbf{p},y)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
wird ein Gut nur dann zum Luxusgut, wenn die Einkommenselastizität größer als 1 ist. Die [[Preiselastizität]] kann hoch bis sehr gering sein, so dass die – zahlungskräftigen – Nachfrager auf Preisänderungen nicht oder kaum reagieren. Für sie sind keine immanenten [[Sättigungsmenge (Wirtschaft)|Sättigungsgrenzen]] erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=8anCo6n60SsC&amp;amp;pg=PA143&amp;amp;dq=Luxuswohnungen+Grenznutzen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi-w9PY5K7hAhVK5eAKHYM9CUMQ6AEIOzAD#v=onepage&amp;amp;q=Luxuswohnungen%20%20&amp;amp;f=false Michael Jäckel (Hrsg.), Elmar Lange: &amp;#039;&amp;#039;Ambivalenzen des Konsums und der werblichen Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 143 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Theoretisch haben Luxusgüter eine hohe Preiselastizität der Nachfrage, „notwendige Güter“ hingegen eine geringe Preiselastizität der Nachfrage,&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Woll, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Volkswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage, 2000, S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; Luxusgüter sind mithin eher konjunkturneutral,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UyO2BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=luxusg%C3%BCter+konjunktur&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjz6JKY0-PhAhVR66QKHViHAeUQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=luxusg%C3%BCter%20konjunktur&amp;amp;f=false Hans-Lothar Merten, &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Luxus als Kapitalanlage&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass die Nachfrage nach ihnen auch in der Rezession kaum abschwächt. Beim [[Veblen-Effekt]] steigt die Nachfrage nach Luxusgütern trotz Preiserhöhung sogar weiter an. Da nur wenige [[Zielgruppe]]n für Luxusgüter in Frage kommen, werden sie meist auf einem [[Klassenmarkt]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Streitfrage]], ob Luxuskonsum durch Luxussteuern reduziert werden kann, ist schwer zu beantworten. Einerseits führt nach der [[Neoklassische Theorie|Neoklassischen Theorie]] eine Besteuerung zu einer Preiserhöhung (durch [[Steuerüberwälzung]] auf den Endkunden) und damit zu einem [[Marktgleichgewicht]] bei niedrigerem Umsatz. Während einzelne Autoren&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. Norman J. Ireland, &amp;#039;&amp;#039;On limiting the market for status signals&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Public Economics, 53 (1), 1994, S. 91–110&amp;lt;/ref&amp;gt; diesen Zusammenhang auch für Luxussteuern sehen, erkennen andere Autoren keine Lenkungswirkung: Denn andererseits besteht der [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]] des Luxusguts darin, dass es so teuer ist, dass es sich nicht jeder leisten kann. Damit führen Preiserhöhungen nicht zwingend zu einer Reduzierung der [[Güternachfrage]]: Der Status des Käufers steigt durch den Erwerb, weil das Luxusgut teurer geworden ist, und damit steigt die Nachfrage.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. Giacomo Corneo/Olivier Jeanne, &amp;#039;&amp;#039;Conspicuous consumption, snobbism and conformism&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Public Economics 66 (1), 1997, S. 55–71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (alphabetisch) ==&lt;br /&gt;
* Christoper J. Berry: &amp;#039;&amp;#039;The Idea of Luxury. A conceptual and historical investigation.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, New York 1994, ISBN 0-521-45448-4.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Elias]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Position des Intendanten im höfisch-aristokratischen Großhaushalt, als Beitrag zum Verständnis des höfisch-aristokratischen Wirtschaftsethos.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;[[Die höfische Gesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999.&lt;br /&gt;
* [[Christian Graf von Krockow]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimkehr zum Luxus. Von der Notwendigkeit des Überflüssigen&amp;#039;&amp;#039;. Kreuz Verlag, Zürich 1989.&lt;br /&gt;
* [[Max Liedtke (Pädagoge)|Max Liedtke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Luxurierungen. Beschreibung und Analyse aufwändiger Entwicklungen in Natur und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Vehling, Graz 2004, ISBN 3-85333-106-8.&lt;br /&gt;
* Günther Pöll: &amp;#039;&amp;#039;Luxus. Eine wirtschaftstheoretische Analyse&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Reitzle]]: &amp;#039;&amp;#039;Luxus schafft Wohlstand.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt. Hamburg 2003, ISBN 3-498-05762-6.&lt;br /&gt;
* Grégory Salle: &amp;#039;&amp;#039;Superyachten. Luxus und Stille im Kapitalozän&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Berlin 2022&lt;br /&gt;
* [[Werner Sombart]]: &amp;#039;&amp;#039;Luxus und Kapitalismus.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, München 1922.&lt;br /&gt;
* [[Christine Weder]], [[Maximilian Bergengruen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Luxus. Die Ambivalenz des Überflüssigen in der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0782-7.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Wilhelm Weeber]]: &amp;#039;&amp;#039;Luxus im Alten [[Rom]]. Die öffentliche Pracht.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2006, ISBN 3-89678-296-7.&lt;br /&gt;
* [[Lambert Wiesing]]: &amp;#039;&amp;#039;Luxus&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Berlin 2015, ISBN 978-3-518-58627-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|16220|Luxus|Autor= Sandro Guzzi-Heeb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Abc2005</name></author>
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