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	<title>Luxemburger Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:12:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luxemburger_Sandstein&amp;diff=2374061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leon Nappo: /* Verwendung */</title>
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		<updated>2024-05-22T18:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Luxembourg City Bock4 fromCorniche.jpg|mini|Der Bockfelsen in Luxemburg-Stadt besteht aus Luxemburger Sandstein]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luxemburger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kalkig gebundener [[Sandstein]] aus der Zeit des Unteren Schwarzen [[Jura (Geologie)|Jura]] (Lias alpha 2).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Schumacher &amp;amp; Walter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Steinreiche Eifel – Herkunft, Gewinnung und Verwendung der Eifelgesteine&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 2011, ISBN 978-3-86972-008-1, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bildet den oberflächennahen geologischen Untergrund weiter Teile [[Luxemburg]]s, des sogenannten [[Ferschweiler-Plateau]]s, einer Hochebene im Westen des Eifelkreises Bitburg-Prüm in [[Rheinland-Pfalz]] sowie des [[Bollendorf]]er und [[Wißmannsdorf]]er Plateaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der Luxemburger Sandstein entstand in der Nähe eines Flussdeltas. Der Fluss schüttete von Norden nach Süden sandiges [[Sediment]] aus dem Bereich der Rheinischen Masse in ein flaches Becken des Jura-Meeres.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Ribbert: &amp;#039;&amp;#039;Geologie im Rheinischen Schiefergebirge, Teil 1 Nordeifel&amp;#039;&amp;#039;, Krefeld 2010, ISBN 978-3-86029-934-0, S. 74–75&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ablagerungen verfestigten sich dort nachfolgend mit ebenfalls eingebrachtem Kalk. Ist er im Bereich des Ferschweiler-Plateaus noch etwa 30&amp;amp;nbsp;m mächtig, verliert er in Richtung Luxemburg an Mächtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Luxemburger Sandstein ist ein Stufenbildner z. B. in der [[Mesozoikum|mesozoischen]] [[Schichtstufenlandschaft]] des Bitburger Gutlands. Wird die geologische Schicht des Luxemburger Sandsteins von Flüssen und Bächen angeschnitten, die sich in das morphologisch harte Gestein einschneiden, wird die Schichtstufe herausgebildet und es entstehen [[Felsen]]. Entlang der Felskanten kam es zu [[Felssturz|Felsstürzen]]. So entstanden beispielsweise die [[Irreler Wasserfälle]], als [[Bergsturz]]massen den Lauf des Flusses Prüm versperrten. An der Erdoberfläche wird das kalkige Bindemittel unter dem Einfluss von Niederschlag aus dem Gestein herausgelöst. Der Sand wird als [[Bausand]] dann abgebaut, beispielsweise in einer [[Sandgrube]] bei [[Ernzen]]. In den Luxemburger Sandstein lassen sich relativ einfach Keller graben. So befinden sich im Bereich des Luxemburger Sandsteines zahlreiche [[Weinkeller]]. Auch die [[Kasematten]], der unterirdische Teil der Befestigungsanlagen der Stadt [[Luxemburg]], befinden sich im Luxemburger Sandstein. Die [[Teufelsschlucht (Eifel)|Teufelsschlucht]] und die Irreler Wasserfälle sind Beispiele für touristische Attraktionen, die unmittelbar mit dem Luxemburger Sandstein verbunden sind. Bekannt ist der Luxemburger Sandstein auch für seine Wabenstrukturen, eine besondere Form der [[Verwitterung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Luxemburger Sandstein prägen das lokale Baubild im Südwesten der [[Trierer Bucht]] und von weiten Teilen Luxemburgs. Das [[Fraubillenkreuz]] in der Nähe von [[Nusbaum]]-Rohrbach&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Kauthen: &amp;#039;&amp;#039;Vom &amp;#039;Fraubillenkreuz&amp;#039; zum Grab des hl. Willibrord.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hémecht&amp;#039;&amp;#039; 2011 (63. Jahrgang), Heft 1, S. 5–20&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht ebenfalls aus Luxemburger Sandstein. Zahlreiche [[mittelalter]]liche [[Mühlstein]]e sind ebenfalls aus diesem Naturstein gefertigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Schumacher &amp;amp; Walter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Steinreiche Eifel – Herkunft, Gewinnung und Verwendung der Eifelgesteine&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 2011, ISBN 978-3-86972-008-1, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute existieren nur noch wenige aktive Steinbrüche, die den Luxemburger Sandstein zur Naturstein- und Schottergewinnung abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grès d’Hettange]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl-Heinz Schumacher &amp;amp; Walter Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Steinreiche Eifel – Herkunft, Gewinnung und Verwendung der Eifelgesteine&lt;br /&gt;
   |Verlag=Görres-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86972-008-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leon Nappo</name></author>
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