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	<title>Luven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Luven&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Luven COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Luven Oktober 2011a.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Luven&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3577&lt;br /&gt;
| PLZ = 7141&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.76&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.20&lt;br /&gt;
| HÖHE = 998&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.62&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 181&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/luven Luven]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Luven 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Luven-LBS H1-012063.tif|mini|280px|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] vom Juni 1949]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Luven.ogg|[ˈluːvən]}}, deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Luvis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Fraktion der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Bis Ende 2013 bildete es eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am nordöstlichen Abhang des [[Piz Mundaun]] rund zwei Kilometer südwestlich von [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]]. Vom gesamten Siedlungsgebiet von 683&amp;amp;nbsp;ha sind 345&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlich nutzbar. Weitere 293&amp;amp;nbsp;ha sind von Wald und Gehölz bedeckt; 31&amp;amp;nbsp;ha sind Siedlungsfläche und die restlichen 14&amp;amp;nbsp;ha unproduktive Fläche. Luven grenzte bis am 31. Dezember 2013 an [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Sevgein]], [[Cumbel]], [[Morissen]] und [[Mundaun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Häuser am Dorfplatz stammen aus dem 16. Jahrhundert. Bemerkenswert ist auch die Zahl an [[Strickbau|gestrickten]] Stallbauten aus dem 19. Jahrhundert, die jedoch heute wegen der veränderten Landwirtschaftsnutzung und als Folge der Melioration von 1979 bis 1999 leer oder halb zerfallen die Maiensässlandschaft prägen. Ansätze für deren Erhaltung und den Umbau in saisonale Zweitwohnungen scheitern oft an den bestehenden Baugesetzen. Oberhalb von Luven befindet sich unweit des Piz Mundaun das historische Aussichtshotel Bündner Rigi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindegebiet erstreckt sich von 768 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. bis auf 1604 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. in den Naturraum des Aussichtsberges [[Piz Mundaun]] und [[Obersaxen]]. Der Tourismus, das Bau- und Kleingewerbe und der Zweitwohnungsbau sichern einem Grossteil der Bevölkerung die Existenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Luven hat eine lange Geschichte. Erste historische Beweise für die Besiedlung dieser Region stammen aus der [[Bronzezeit]] (ca. 1800 bis 800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Der Fund einer Bronzeschnalle, die heute im [[Rätisches Museum|Rätischen Museum]] in Chur begutachtet werden kann, zusammen mit den Resten eines Skelettes in einem mit Platten gut gebauten Grab in einer Kiesgrube im Val Pilac (Quadras) im Jahr 1887, lässt vermuten, dass es bereits in der Bronzezeit bewohnt war. Auch die Präsenz der [[Schweiz in römischer Zeit|Römer]], die 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Raetia|Rätien]] einfielen, kann mit Münz-, Keramik- und Gerätefunden belegt werden. Urkundlich erstmals erwähnt wird Luven im Jahr 765 als &amp;#039;&amp;#039;Lobene&amp;#039;&amp;#039; im Testament von [[Tello (Bischof)|Bischof Tello]].&lt;br /&gt;
765 sind Weinberge unterhalb von Luven erwähnt. Gemäss [[Churrätisches Reichsgutsurbar|Churrätischem Reichsgutsurbar]] besass Luven Mitte des 9. Jahrhunderts einen Priester und war eine Pfarrei, wurde aber später [[Martinskirche (Ilanz)|St. Martin in Ilanz]] angeschlossen. Die Burgruine [[Burg Castelberg|Castelberg]] der gleichnamigen Adelsfamilie liegt unterhalb des Lugnezerwegs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] bestanden nach dem bischöflichen Einkünfte[[Bürgerrolle|rodel]] von 1290/98 und dem Luviser [[Jahrzeitbuch|Anniversar]] zwölf Aussenhöfe (colonias), darunter als bedeutendste Maséras und Tschuppina. 1488 wurde die Trennung der [[Reformierte Kirche Luven|Kirche St. Stephan und Florin]] von Ilanz eingeleitet. Die Ablösung und der Übergang zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] erfolgten 1526.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; In der Kirche mit ihrem [[Romanik|romanischen]] Turm steht noch ein schwerer Taufstein aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Ein Brand zerstörte 1760 beinahe das ganze Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gab es eine grosse Auswanderungswelle aus Luven, zahlreiche Kinder frönten der [[Schwabenkinder|Schwabengängerei]]. Obwohl Luven ein Bergbauerndorf geblieben ist, pendeln manche Bewohner in die [[Gruob]] oder bis ins Rheintal nach Chur zu ihrem Arbeitsplatz. Die Errungenschaften der Moderne haben den heutigen Bewohnern eine gesicherte Existenz ermöglicht, was auch den Erhalt der [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Sprache sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Luven mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Ladir]], [[Pigniu]], [[Pitasch]], [[Riein]], [[Rueun]], [[Ruschein]], [[Schnaus]], [[Sevgein]], [[Siat]] zur neuen Gemeinde [[Ilanz/Glion]]. Die Eingemeindung mit Ilanz hat Luven den Vorteil, seine ehemaligen autonomen Gemeindeaufgaben und die Infrastruktur mit dem angrenzenden Regionalzentrum zu teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Luven COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Rot eine aufgeschlagene silberne (weisse) Bibel mit den schwarzen Buchstaben Alpha und Omega.&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die Bibel aus dem [[Siegel|Gemeindesiegel]] erinnert an den Übertritt der Gemeinde zum [[evangelisch]]en Glauben.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 297|| 259|| 208|| 183|| 181&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luven Okt.19 1.jpg|mini|Dorfzentrum]]&lt;br /&gt;
Von den 204 Bewohnern waren 201 Schweizer Staatsangehörige (Ende 2004). Die Bevölkerung spricht mehrheitlich [[Sursilvan]] und ist hauptsächlich reformiert.&lt;br /&gt;
Die Reformierte Kirchgemeinde Luven ist selbstständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pleiv-luven.ch/ Kirchgemeinde Luven]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist Teil der Pastorationsgemeinschaft Luven/Flond/Pitasch/Duvin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pastoraziun.ch/ Luven Flond Pitasch Duvin cuminonza da pastoraziun]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Luven|reformierte Dorfkirche]]. Auf dem Luvener Gemeindegebiet stand bis zum 2. Dezember 2018 die höchstgewachsene Fichte der Schweiz, die [[Panera (Luven)|Panera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des Vorderrheins im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Purtscher. Chur 1911, S. 243f.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1440|Luven|Autor=[[Martin Bundi]]|Datum=2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ilanz-glion.ch/ Website der politischen Gemeinde Ilanz/Glion]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-lir.ch/index.php?id=1392&amp;amp;lemma=l&amp;amp;chavazzin=&amp;amp;lang=r Luven] auf Lexicon Istoric Retic (rumantsch)&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2093|Luven|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1440|Luven|Autor=[[Martin Bundi]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4335986-3|VIAF=242267210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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