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	<title>Lutz Stratmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lutz_Stratmann&amp;diff=217005&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27875-05: /* Privates */</title>
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		<updated>2025-12-11T00:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Privates&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LS K Print 9112.jpg|miniatur|hochkant|Lutz Stratmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lutz Stratmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1960]] in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), selbständiger Rechtsanwalt und Unternehmensberater. Er war von 1994 bis 2008 und von 2010 bis 2013 Mitglied des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtags]] sowie von 2003 bis 2010 [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur leistete Stratmann seinen [[Wehrdienst]] ab, er ist [[Reserveoffizier]]. Von 1982 bis 1988 studierte er [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]]. Er war als Referendar in Oldenburg und [[Kapstadt]] tätig. Von 1990 bis 1994 war er Leiter des [[Referat (Organisation)|Referates]] für Kabinettsangelegenheiten in der [[Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt|Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt]]. 1994 wurde Stratmann in den [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] gewählt. Im selben Jahr ließ er sich in Oldenburg als selbstständiger [[Rechtsanwalt]] nieder. 2003 erfolgte seine Ernennung zum [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur]]. Mit Beendigung seiner Ministertätigkeit 2010 nahm Stratmann wieder seine Tätigkeit als Rechtsanwalt auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Business Insider 2023&amp;quot; /&amp;gt; Mit den Schwerpunktthemen [[Umweltrecht|Umwelt-]] und [[Energierecht (Deutschland)|Energierecht]], Recht der erneuerbaren Energien ist Stratmann insbesondere im Bereich der Projektentwicklung [[Erneuerbare Energien|erneuerbarer Energien]] tätig. Im Bereich „Umweltrecht: Nachhaltigkeitsrecht – Energie, Ressourcen, Umwelt“ hat Stratmann einen [[Master of Laws]] (LL.M) erworben. Seit September 2014 ist Stratmann zudem Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Hannover. Ziel der durch die Sozialpartner getragene Unternehmensberatung ist es, Organisationen in privater und öffentlicher Trägerschaft bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen, Haltungen und Lösungen angesichts des [[Demografischer Wandel in Deutschland|demografischen Wandels]], der [[Digitalisierung]], des [[Klimawandel]]s und anderer aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bvn.de/Presse/2015/2015-12-18_Interview-Stratmann.php &amp;#039;&amp;#039;Unsere Mitarbeiter werden älter. Was tun?&amp;#039;&amp;#039;], bvn.de, 18. Dezember 2015 (Interview mit Lutz Stratmann): „Der frühere langjährige nds. Wissenschaftsminister Lutz Stratmann ist seit September 2014 Geschäftsführer der Demografie-Agentur Niedersachsen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Während seines Studiums und [[Referendariat]]s war Stratmann aktives Mitglied der CDU und der [[Junge Union|Jungen Union]] (JU). Seit 1982 gehört er dem Vorstand des CDU-Landesverbandes Oldenburg an. Von 1990 bis 2012 war er Mitglied im Landesvorstand der [[CDU in Niedersachsen]]. Von 2000 bis 2009 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landtagswahl in Niedersachsen 1994|1994]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1998|1998]] und [[Landtagswahl in Niedersachsen 2003|2003]] wurde Stratmann in den Niedersächsischen Landtag gewählt. Bis zur Ernennung als Minister gehörte er dem Ausschuss für Wissenschaft und Kultur und dem Rechtsausschuss an. Zudem war er Vorsitzender des Unterausschusses „Justizvollzug und Straffälligenhilfe“. Von 1998 bis 2003 war er rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter gehörte er von 1996 bis 2003 dem Stadtrat Oldenburgs an. Dort leitete er den Wirtschafts- und Finanzausschuss sowie den Kulturausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 2003 wurde Stratmann zum [[Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur|Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur]] ernannt. Er setzte sich in dieser Stellung für [[Studiengebühren in Deutschland|Studiengebühren]] und einer Stärkung der Selbstständigkeit der Hochschulen ein. Am 9. Dezember 2005 wurde durch den Landtag die Erhebung eines [[Studienbeitrag]]s ab dem ersten Semester zum Sommersemester 2007 beschlossen.&lt;br /&gt;
Gegen diese Entscheidung gab es unter den Studierendenschaften der niedersächsischen Hochschulen immer wieder massive Proteste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stellenboersen.de/studium/bildungspolitik/0310goettingen-sparmassnahmen/demohannover.html |text=Demo in Hannover: „Bildet die Rettung!“ |wayback=20071229074108}}, &amp;#039;&amp;#039;stellenboersen.de&amp;#039;&amp;#039; vom 12. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Amtszeit von Stratmann wurde, mit der „European Medical School“ in Oldenburg, die Gründung einer dritten medizinischen Hochschule sowie die „Neugründung“ der Leuphana-Universität in Lüneburg auf den Weg gebracht. Auch die Gründung des Energie-Forschungszentrum Niedersachsen, des Instituts für frühkindliche Bildung in Osnabrück und eine Stärkung der Windenergie- und Meeresforschung fällt in Stratmanns Amtszeit. Umstritten war die Gründung der [[Niedersächsische Technische Hochschule|Niedersächsischen Technischen Hochschule]] als Dach der technischen Fakultäten der Universitäten Hannover, Braunschweig und Clausthal-Zellerfeld, da in Hannover die Sorge bestand, dass diese Gründung für die Geisteswissenschaften mit Nachteilen verbunden sein könnte. Politisch werden Stratmann Anteile am Erfolg der Universität Göttingen zugeschrieben, sich bei der ersten Runde der Exzellenzinitiative als sog. „Eliteuniversität“ durchgesetzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Niedersachsen 2008|Landtagswahl 2008]] verlor Stratmann sein [[Direktmandat]] im [[Landtagswahlkreis Oldenburg-Nord/West|Wahlkreis Oldenburg-Nord/West]] an [[Jürgen Krogmann]] (SPD) und wurde auch nicht über die [[Landesliste]] gewählt.&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_spezial_landtagswahl_artikel.php?id=1572362}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwest-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 28. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;jank: [https://taz.de/Kabinett-Wulff-abgewatscht/!860405/ &amp;#039;&amp;#039;Kabinett Wulff abgewatscht&amp;#039;&amp;#039;], taz.de, 29. Januar 2008: „Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat seinen Oldenburger Wahlkreis an Jürgen Krogmann (SPD) verloren. Gleiches gilt für Justizmisterin Elisabeth Heister-Neumann, die im Wahlkreis Salzgitter gegen Stefan Klein (SPD) unterging. Weil die CDU mehr Direktmandate geholt hat, als ihr nach Zweitstimmen zustehen würden, können beide nicht über die Landesliste ins Parlament einziehen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Als zentraler Grund für den Verlust des Wahlkreises wird die Politik des von der CDU ins Rennen geschickten und seit 2006 amtierenden [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburger]] Oberbürgermeisters [[Gerd Schwandner]] gesehen. Dieser brach sein wichtigstes Wahlversprechen, den Bau eines innerstädtischen [[Einkaufszentrum]]s zu verhindern, und begründete dies mit dem vorhandenen Vertrag zwischen Bauherrn und Stadt. Das führte zum Bruch der [[schwarz-grüne Koalition|schwarz-grünen Koalition]] im Stadtrat. In Teilen der Bevölkerung wurde daher die Forderung laut, Stratmann dafür bei der Landtagswahl zu bestrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Schöneberg: [https://taz.de/Koalition-in-Oldenburg/!5182475/ &amp;#039;&amp;#039; Koalition in OldenburgSchwarz-Grüner Albtraum an der Hunte&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Mai 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 2010 rückte Stratmann für [[Hennig Brandes]] in den Landtag nach; am 27. April 2010 wurde Stratmann im Zuge einer Kabinettsumbildung durch [[Johanna Wanka]] abgelöst und schied aus der Regierung aus. Bei der [[Landtagswahl in Niedersachsen 2013|Landtagswahl 2013]] trat er nicht wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Stratmann war bis 2014 Vorsitzender des [[Kurator]]iums der [[VolkswagenStiftung]] und bis 2010 Vorsitzender des [[Aufsichtsrat]]es der [[Niedersächsisches Staatstheater Hannover|Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH]], Vorsitzender des [[Verwaltungsrat (Deutschland)|Verwaltungsrates]] des Kuratoriums von [[OFFIS|OFFIS e.&amp;amp;nbsp;V.]], Vorsitzender im [[Stiftungsrat]] des [[Hanse-Wissenschaftskolleg]] sowie bis 2014 Vorsitzender des Stiftungsrates der [[Öffentliche Versicherungen Oldenburg|Öffentlichen Versicherungen Oldenburg]]&lt;br /&gt;
* Ferner war er Mitglied im [[Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz|Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz]], Mitglied im [[Aufsichtsrat]] der [[Bremer Landesbank]], Mitglied im [[Senat]] der [[Stiftung Niedersachsen]] sowie bis 2019 Vorstandsmitglied des Energieforschungsinstituts „Next Energy“ in Oldenburg.&lt;br /&gt;
* Bis 2006 gehörte er dem Aufsichtsrat des [[Diakonisches Werk|Diakonischen Werks]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg|ev.-luth. Kirche in Oldenburg]] und dem Aufsichtsrat des [[VfB Oldenburg]] an. Seit 2013 ist er Vorsitzender der Bildungsstiftung des Offizialats Vechta.&lt;br /&gt;
* Stratmann ist Mitglied des Aufsichtsrats der Transformationsagentur Niedersachsen.&lt;br /&gt;
* Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lee-nds-hb.de/vorstand/ |titel=Vorstand |werk=Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen / Bremen |sprache=de-DE |abruf=2022-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
* Stratmann hat drei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nwzonline.de/politik/stratmann-hat-schlechtes-gewissen_a_5,1,481281839.html |titel=Stratmann hat schlechtes Gewissen |werk=nwzonline.de |datum=2007-12-21 |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trennte sich 2016 von seiner Ehefrau. Sein im Jahr 2023 18-jähriger Sohn Theo Stratmann aus der geschiedenen Ehe wurde durch eine Reportage von [[Funk (Medienangebot)|funk]] als verschwenderischer angeblicher Superreicher bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Business Insider 2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Luca Schallenberger, Steffen Bosse |url=https://www.businessinsider.de/wirtschaft/vater-theo-stratmann-strgf-wir-sind-keine-reiche-familie/ |titel=Vater von vermeintlich „StrgF“-Superreichem Theo Stratmann: „Mir ist es ein Rätsel, woher Theo das Geld haben will“ |werk=[[Business Insider|businessinsider.de]] |datum=2023-09-08 |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lutz Stratmann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13343866X}}&lt;br /&gt;
* [https://haunhorst-schmidt.de/lutz-stratmann/ Profil von Lutz Stratmann] bei der Haunhorst Schmidt Rechtsanwaltsgesellschaft&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minister für Wissenschaft und Kultur Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13343866X|VIAF=33187884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stratmann, Lutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Wissenschaft und Kultur (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stratmann, Lutz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, Minister in Niedersachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27875-05</name></author>
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