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	<title>Lutter (Lachte) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:17:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lutter_(Lachte)&amp;diff=603315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: /* Nebenflüsse */ link</title>
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		<updated>2026-04-28T17:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nebenflüsse: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Lutter&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/48364&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Lachte//Aller//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 149.6&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET=&amp;lt;ref name=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Ausmessung in der Topographischen Karte 1:25.000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 25.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE=&amp;lt;ref name=&amp;quot;top&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= nördlich von [[Weyhausen (Eschede)|Weyhausen (Ldkrs. Celle)]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 93&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 52/48/2.63/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/23/38.75/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= nordöstlich von [[Lachendorf]] OT. Jarnsen in die [[Lachte]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 51&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 52/38/47.87/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/17/21.55/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Ahrbeck, [[Schmalwasser (Lutter)|Schmalwasser]], [[Köttelbeck]],&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= Eldinger Mühlengraben, Orthbeck&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Eschede]], [[Eldingen]]&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= Hydrologisch der Hauptstrang des Lachte-Systems&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID = Q481337&lt;br /&gt;
| BILD= Mündung Schmalwasser.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Lutter bei [[Bargfeld (Eldingen)|Bargfeld]], von links mündet das [[Schmalwasser (Lutter)|Schmalwasser]] ein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 26 Kilometer langer, naturnaher Heidebach am Ostrand des [[Naturpark Südheide|Naturparks Südheide]], ein [[Nebenfluss|Nebengewässer]] der [[Lachte]]. Ihre Quelle befindet sich nahe der [[Bundesstraße 191|B 191]] nördlich von [[Weyhausen (Eschede)|Weyhausen]] im [[Landkreis Celle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Lutter fließt überwiegend in südlicher Richtung, nimmt von links den Ahrbeck auf und erreicht zunächst [[Scharnhorst (Landkreis Celle)|Marwede]]. Auf ihrem weiteren Weg in südlicher Richtung erreicht die Lutter [[Bargfeld (Eldingen)|Bargfeld]]. Hier fließt von links das [[Schmalwasser (Lutter)|Schmalwasser]] zu. Hinter Bargfeld mündet der weitgehend kanalisierte [[Köttelbeck]] ein. Die Lutter fließt dann in südwestlicher Richtung an [[Eldingen]] vorbei, durch dessen Ortsteil Luttern und mündet nördlich von Jarnsen bei [[Lachendorf]] in die Lachte. Die Lutter übertrifft die Lachte hier an Wasserführung und Länge, stellt [[Hydrologie|hydrologisch]] also den Hauptstrang des Flusssystems der Lachte dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: &amp;#039;&amp;#039;Lachte&amp;#039;&amp;#039;: A&amp;lt;small&amp;gt;EO&amp;lt;/small&amp;gt; 121,5&amp;amp;nbsp;km², Länge 20,36&amp;amp;nbsp;km; &amp;#039;&amp;#039;Lutter&amp;#039;&amp;#039;: A&amp;lt;small&amp;gt;EO&amp;lt;/small&amp;gt; 149,6&amp;amp;nbsp;km², Länge 25,80&amp;amp;nbsp;km (Ausmessung in der Topographischen Karte 1:25.000)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenflüsse ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Zuflüsse der Aller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lutterquelle Weyhausen (2).JPG|Quellgebiet der Lutter bei [[Weyhausen (Eschede)|Weyhausen]]&lt;br /&gt;
LutterWolfhagenMühle.jpg|Ehem. [[Wassermühle Marwede]] an der Lutter  mit Steinskulptur &amp;#039;&amp;#039;Die Heide aus Lüneburg&amp;#039;&amp;#039; von Petra Förster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung des Gewässers ==&lt;br /&gt;
In Marwede befindet sich eine ehemalige Wassermühle, die erstmals 1438 an diesem Ort erwähnt wird. Etwa von 1687 bis 1954 betrieb die Müllerfamilie Wolfhagen diese Mühle. Es wurde hier eine [[Getreidemühle]], eine [[Sägewerk|Sägemühle]] und eine [[Ölmühle]] mit [[Kollergang]] durch [[Wasserkraft]] angetrieben. Im Jahre 1796 zerstörte ein Brand die Gebäude. 1906 wurden die [[Wasserrad|Wasserräder]] durch eine Turbine ersetzt. In den 1960er Jahren wurde die Mühle stillgelegt. Sie steht heute unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Erwerb der Mühle in Eldingen, im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgroßprojektes Lutter&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1992, wird der Mühlenteich nicht mehr abgelassen. Damit kommt in den unterhalb liegenden Verlauf kein [[Sedimentation|Feinsediment]] mehr in die Lutter. Im Jahre 2000 wurde auch die [[Staustufe]] entfernt und die [[Turbine]] ausgebaut. Die Mühle verlor ihr [[Staurecht]]. Die ökologische Durchlässigkeit der Lutter wurde so wiederhergestellt und damit eine Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung des Naturschutzprojektes geschaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Praktisch die komplette Talung der Lutter sowie die von Schmalwasser, Köttelbeck und einigen anderen Nebenbächen stehen unter [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz]] und bilden das 2435,3 [[Hektar]] große [[Lutter (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Lutter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C42403265_N5512611_L20_D0_I5231158.html NLWKN-Info über das „&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Lutter&amp;#039;&amp;#039;“].&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Dieses ist Teil des insgesamt 5113 ha{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} großen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] „Lutter, Lachte, Aschau (mit einigen Nebenbächen)“ und grenzt mit der Mündung der Lutter an das [[Lachte (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Lachte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lauf der Lutter liegt, am Unterlauf randständig, im [[Naturpark Südheide]], was jedoch nicht auf das komplette Naturschutzgebiet zutrifft.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna und Flora ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutter Luttern.jpg|mini|Lutter in Luttern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutter Lachte Zusammenfluss b Jarnsen 01.JPG|mini|Mündung der Lutter (links) in die Lachte nördlich von [[Jarnsen]]]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist als naturnaher Bereich der Südheide für den Naturschutz von ganz besonderer Bedeutung. Nicht nur die Bäche selbst als Lebensraum von Fischen und [[Fischotter]], sondern auch angrenzende [[Auwald|Auen-]] und [[Bruchwälder]], [[Moor]]e, [[Sumpf|Sümpfe]] und [[Quelle|Quellbereiche]], in denen Vogelarten wie [[Schwarzstorch]], [[Seeadler (Art)|Seeadler]], [[Kranich (Art)|Kranich]], [[Eisvogel]] und seltene Fließgewässerlibellen, wie u.&amp;amp;nbsp;a. die vom Aussterben bedrohte [[Scharlachlibelle]] und der stark gefährdete [[Kleiner Blaupfeil|Kleine Blaupfeil]] heimisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 160 gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben an und in diesen Heidebächen. Besonders bedeutsam ist hier eines der letzten Vorkommen der [[Flussperlmuschel]] (&amp;#039;&amp;#039;Margaritifera margaritifera&amp;#039;&amp;#039;). Diese stellen besonders hohe Ansprüche an die Qualität ihres Lebensraumes. Durch ein Naturschutzgroßprojekt wurden Erfolge bei der Erhaltung der Flussperlmuschel erzielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Muschel-kehrt-zurueck-article280655.html Fundsache, Nr. 249 Muschel kehrt zurück].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bestand verzeichnet hier, als einziger in ganz Europa, eine positive Entwicklung. In ersten Versuchen wurden 1985 in der Lutter gefangene Bachforellen mit Flussperlmuschel-Larven infiziert und in den Bach zurückgesetzt. Diese ersten Maßnahmen blieben allerdings zunächst ohne Erfolg. Die Ursache lag in der unnatürlich hohen Sandfracht der Lutter, was man allerdings erst später feststellte und im Rahmen des Naturschutzprojektes beseitigte. Die wissenschaftliche Begründung durch &amp;#039;&amp;#039;Buddensiek&amp;#039;&amp;#039; (1991)&amp;lt;ref&amp;gt;Buddensiek, V. (1991): &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung zu den Aufwuchsbedingungen der Flussperlmuschel … in ihrer frühen postparasitären Phase&amp;#039;&amp;#039;. Diss. FB. Biol., Univ. Hannover.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Bestätigung in der Praxis durch &amp;#039;&amp;#039;Abendroth&amp;#039;&amp;#039; (1993)&amp;lt;ref&amp;gt;Abendroth, D. (1993): &amp;#039;&amp;#039;Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung. Projekt Lutter: Die Lutter – ein Heidefließgewässer in den Landkreisen Celle und Gifhorn, Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Natur und Landschaft 66 (1): 24–28.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte den Durchbruch. Im Jahr 2008 wurden wieder mehr als 12.000 Muscheln nachgewiesen (in den 1930er Jahren lebten in Lachte und Lutter noch etwa 50.000 Exemplare).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bestandsentwicklung der Flussperlmuschel in der Lutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr ||Anzahl Muscheln ||||Jahr||Anzahl Muscheln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1982  ||ca. 2.700       ||||2003 ||ca. 4.100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992  ||ca. 2.200       ||||2004 ||ca. 5.800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994  ||ca. 1.800       ||||2005 ||ca. 6.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000  ||ca. 2.700       ||||2006 ||ca. 7.300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001  ||ca. 2.900       ||||2007 ||ca. 8.800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002  ||ca. 3.800       ||||2008 ||ca. 12.200&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Lutter ist niederdeutsch und verwandt mit dem [[Appellativ]] „lauter“, das im [[Mittelhochdeutsche Sprache|Mittelhochdeutschen]] für &amp;#039;&amp;#039;lauter, hell, rein, sauber&amp;#039;&amp;#039; steht. &amp;#039;&amp;#039;Lutter&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lauter|häufiger Fluss- oder Bachname]], kommt aber auch in abgeleiteten Ortsnamen vor&amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: z.&amp;amp;nbsp;B. Lutterbeck, [[Lutter am Barenberge]], [[Königslutter am Elm]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das gleichbedeutende &amp;#039;&amp;#039;[[Lauterkeit|lauter]]&amp;#039;&amp;#039; ist in festen Ausdrücken noch erhalten (z.&amp;amp;nbsp;B. ein „lauterer Charakter“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{osm|r||text=Karte auf OpenStreetMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Aller|2Lutter (Luneburger Heide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lüneburger Heide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Celle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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