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	<title>Lutter (Frieda) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:13:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lutter_(Frieda)&amp;diff=1910608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Wassermühlen */ lf</title>
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		<updated>2024-01-02T08:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wassermühlen: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Lutter&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Lutter Frieda&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Landkreis Eichsfeld]], [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/41782&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Frieda (Werra)/Frieda/Werra//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 36.5&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GKZ&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen (Verzeichnis und Karte). Jena 1998. 26S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Gelände des Gehöfts &amp;#039;&amp;#039;Luttermühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; im Gemeindegebiet von [[Effelder]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 309.7&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25&amp;quot;&amp;gt;Topographische Karte 4727, 1:25.000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/15/15.79/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/14/21.64/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Im Gemeindegebiet von [[Geismar]]&amp;lt;br /&amp;gt;in die [[Frieda (Werra)|Frieda]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 220&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN-Karten&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bfn.de/0503_karten.html |text=Kartendienste |wayback=20121219061530 |archiv-bot=2019-04-28 18:24:11 InternetArchiveBot}} des [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/13/23.8/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/11/3.5/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Rottenbach&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= Steingraben, Kellerborn, Neunbörner, Wolfentalsbach&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Effelder]], [[Großbartloff]] (durchflossen), [[Geismar]]&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Wasserfall bei Großbartloff im Eichsfeld.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Steinerne Brücke und Lutter-Wehr oberhalb von Großbartloff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutterwasserfall-Großbartloff.jpg|mini|Der Lutterwasserfall in Großbartloff]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein &amp;lt;!--???&amp;amp;nbsp;km langer,--&amp;gt; rechtsseitiger bzw. nördlicher [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Frieda (Werra)|Frieda]] im [[Landkreis Eichsfeld]] in [[Thüringen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Lutter verläuft ausschließlich im [[Obereichsfeld]] und im [[Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal]]. Sie entspringt am Südrand des [[Westerwald (Eichsfeld)|Westerwalds]] rund 2&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich von [[Großbartloff]]. Ihre [[Quelle]] liegt auf dem Gelände des Gehöfts &amp;#039;&amp;#039;Luttermühle&amp;#039;&amp;#039;, das zum südlich gelegenen [[Effelder]] gehört und sich im nach dem Bachursprung benannten und von Laubwald gesäumten Luttertal befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lutter durchfließt das Gelände der &amp;#039;&amp;#039;Luttermühle&amp;#039;&amp;#039; nach Norden, um nach kaum 100&amp;amp;nbsp;m Fließstrecke in Richtung Westsüdwesten abzuknicken. An diesem Knick nimmt die Lutter das Wasser zweier sich kurz zuvor vereinenden Bäche auf: einerseits der mehrere Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Steingraben&amp;#039;&amp;#039;, der aus Richtung Norden von [[Wachstedt]] durch ein enges Tal etwa entlang des Ostrands vom Westerwald heran fließt, und andererseits der deutlich kürzere &amp;#039;&amp;#039;Kellerborn&amp;#039;&amp;#039;, der von Süden – durch ein namenloses Bächlein von Südosten gespeist – aus Richtung Effelder kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Luttermühle&amp;#039;&amp;#039; fließt der Lutter der aus dem Westerwald von Norden kommende Bach &amp;#039;&amp;#039;Neunbörner&amp;#039;&amp;#039; zu, der entlang der Wachstedt und Großbartloff miteinander verbindenden [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;2032 verläuft. Fortan fließt die Lutter entlang dieser Straße, an der sie wenig später die ebenfalls zu Effelder zählende &amp;#039;&amp;#039;Klostermühle&amp;#039;&amp;#039; passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tritt die Lutter in das Gemeindegebiet von Großbartloff ein. Bei dortiger Spitzmühle stürzt der Bach über die etwa 10&amp;amp;nbsp;m hohe Steilwand des &amp;#039;&amp;#039;Lutterwasserfalls&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NP-EHW&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://naturpark-ehw.de/lutter-wasserfall-bei-grossbartloff |text=Infos zu Wasserfallhöhe und Geologie von naturpark-ehw.de |wayback=20130720114203 |archiv-bot=2019-04-28 18:24:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in eine kleine, schluchtartige Talkerbe. Jenseits des [[Wasserfall]]s mündet von Süden der kleine &amp;#039;&amp;#039;Rottenbach&amp;#039;&amp;#039; ein. Im Dorf knickt die Lutter im Einmündungsbereich des von Norden heran fließenden &amp;#039;&amp;#039;Wolfentalsbachs&amp;#039;&amp;#039; nach Süden ab. Unterhalb Großbartloffs passiert sie die zum Dorf gehörende Ansiedlung &amp;#039;&amp;#039;Herode&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend tritt die Lutter – weiterhin entlang der L&amp;amp;nbsp;2032 fließend – in das Gemeindegebiet von [[Geismar]] ein. Ungefähr einen Bachkilometer unterhalb der dortigen &amp;#039;&amp;#039;Entenmühle&amp;#039;&amp;#039; mündet sie zwischen den an ihrem Mündungsgewässer gelegenen Dörfern Geismar im Nordwesten und [[Lengenfeld unterm Stein]] im Südosten in den dort von Osten heran fließenden [[Werra]]-Zufluss [[Frieda (Werra)|Frieda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das enge Erosionstal der Lutter ist von [[Kalkstein|Kalk-]] und [[Mergelstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;hängen des [[Unterer Muschelkalk|Unteren Muschelkalks]] begrenzt. Im Bereich von Spitzmühle und dortigem Lutterwasserfall sind feste bankige aber auch poröse [[Travertin]]e – teils mit [[fossil]]en Einschlüssen – sowie lockere Kalksande vorzufinden. Diese Gesteine sind etwa 5.000 bis 10.000 Jahre alt. Unterhalb von Großbartloff ist das Bachtal recht breit, wobei die Flanken aus tonig, mergeligen Schichten des [[Röt-Formation|Röt]] gebildet werden, die abschnittsweise von [[Fließerde]]n, Kalksteinschutt und [[Löß]] bedeckt sind. Der Talboden besteht aus [[holozän]]en [[Süßwasser]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kalken und [[Auelehm]]en. Kalksande werden vom [[Karbonat|karbonat-]] und [[sulfat]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;reichen Lutterwasser transportiert, so dass sich Süßwasserkalke ablagern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NP-EHW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fall&amp;amp;Geo&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.grossbartloff.de/Pages/Wasserfall.html |wayback=20111003113743 |text=Infos zu Fauna, Geologie und Lutterwasserfall von grossbartloff.de |archiv-bot=2022-03-21 11:49:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Das Aufwirbeln des Wassers am Lutterwasserfall trägt durch [[Sauerstoff]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;anreicherung zur Selbstreinigung der Lutter bei. In diesem engen, von etwas Wald gesäumten Talbereich direkt unterhalb des Falls leben zum Beispiel [[Bachstelze]], [[Wasseramsel]] und [[Zaunkönig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fall&amp;amp;Geo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Bereich entlang des Steingrabens und jener im Luttertal von der Lutterquelle bis unterhalb der Klostermühle gehört zum vielteiligen [[Vogelschutzgebiet]] „Südliches Eichsfeld“ (Gebietsnummer 4727-420), das deckungsgleich mit dem Südteil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets „Ibenkuppe-Thomasbrücke-Östlicher [[Westerwald]]“ (Nr. 4727–320) ist. Zudem entsprechen die östlichen Talhänge im Unterlaufbereich der Lutter, die wiederum Teil des eben genannten Vogelschutzgebiets sind, dem Nordteil des FFH-Gebiets „Muschelkalkhänge von Großbartloff bis Faulungen“ (Nr. 4727–301).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN-Karten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasser ==&lt;br /&gt;
Im Luttertal gibt es immer wieder schwere [[Hochwasser]], das schlimmste des 20. Jahrhunderts war wohl jenes von 1956. Doch dies wurde am Nachmittag des 23. Juli 2004 weitaus übertroffen. An diesem Freitag wurde der Südteil des Obereichsfelds von einem kurzen, aber sehr heftigen [[Gewitter]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;regen bzw. einer [[Wasserhose]] heimgesucht. Besonders betroffen war unter anderem das Luttertal. Innerhalb kurzer Zeit fielen große [[Regen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mengen, welche die Lutter und ihre Zuflüsse sehr stark anschwellen ließen. Durch das Dorf Großbartloff wälzten sich durch mitgerissene [[Geröll]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;massen und Bäume „angereicherte“ riesige [[Wasser]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mengen, die erhebliche Sachschäden – nach Schätzungen offizieller Stellen im Wert von etwa 500.000&amp;amp;nbsp;Euro – auf Grundstücken und an Gebäuden verursachten. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Großbartloff sowie Feuerwehren benachbarter Gemeinden mussten mit schwerer Technik unter anderem Keller leer pumpen sowie mitgerissene Bäume und zahlreiche Schäden beseitigen. Anschließend wurden viele Wege repariert. Das [[Unwetter]] hätte fast zu einer weiteren [[Katastrophe]] geführt, weil durch Starkregen zwei randvoll gefüllte [[Gülle]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;becken im südlich&lt;br /&gt;
gelegenen [[Effelder]] überzulaufen drohten, was das Luttertal verunreinigt hätte. Doch eiligst wurden Güllenteile außerhalb vom dortigen [[Trinkwasserschutzgebiet]] auf landwirtschaftliche Flächen dünn aufgebracht, sodass der Pegel beider Becken gesenkt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Großbart-Hochwasser&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.grossbartloff.de/Pages/Hochwasser.html |wayback=20120210201508 |text=Infos zum Hochwasser von 2004 auf grossbartloff.de |archiv-bot=2022-03-21 11:49:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Effelder-Wasserhose&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzarchive2004_3.pl?noframes;read=551195 |wayback=20160305012337 |text=„Wasserhose entlud sich über Effelder“ – Bericht aus Thüringischer Landeszeitung vom 25. Juli 2004 auf wetterzentrale.de |archiv-bot=2022-03-21 11:49:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassermühlen ==&lt;br /&gt;
Im Luttertal wurden etliche [[Wassermühle]]n errichtet, die beispielsweise als [[Mahlwerk|Mahl-]], [[Sägewerk|Säge-]], [[Spinnen (Garn)|Spinn-]] und [[Walken|Walkmühlen]] betrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luttermühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Die zu Effelder gehörige «Luttermühle», die an der Lutterquelle steht, ist seit 1810 erwähnt, damals im Eigentum eines Müllers &amp;#039;&amp;#039;Oberthür&amp;#039;&amp;#039;. Die ursprüngliche Mahlmühle wurde um 1900 durch neue Besitzer technisch verändert und konnte so nach Bedarf als Walk-, Säge- und Spinnmühle betrieben werden. In den Nebengebäuden wurden Zigarren gefertigt, Textilien gewebt und auch Möbel produziert. 1965 wurde das idyllisch gelegene Anwesen als Ferienobjekt eines [[Dingelstädt]]er Betriebs angekauft und mit einemCampingplatz versehen. Dieser Mühlenumnutzung verdankt der Waldgasthof «Zur Luttermühle» seine Existenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luttermühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Große, Klaus Herzberg |Hrsg=Maik Pinkert |Titel=Luttermühle Effelder |Sammelwerk=Mühlen im Obereichsfeld. Ein Kompendium |Band= |Verlag=Eichsfeld-Verlag |Ort=Heiligenstadt |Datum=2008 |ISBN=978-3-935782-13-5 |Seiten=88–89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klostermühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Die ebenfalls zu Effelder gehörige «Klostermühle» steht bachabwärts rund 400&amp;amp;nbsp;m südwestlich der Luttermühle. Sie gehörte zunächst dem nahen [[Kloster Zella]] als Mahlmühle. Mit der napoleonischen Besetzung des Eichsfelds (Anfang des 19. Jahrhunderts, mit Auflösung der Klosterverwaltung) wurde das Kloster [[Säkularisation|säkularisiert]]. Die Mühle wurde 1811 veräußert. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der technische Umbau in eine Spinnerei, diese hatte drei Wasserräder als Antrieb und besaß auch eine Walke. Auch der Mahlbetrieb war noch möglich. 1926 führte ein Großbrand zur völligen Zerstörung der Mühle. Auf der Brandstätte wurde eine Pension errichtet, Vorläufer des heutigen Waldhotels «Klostermühle».&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klostermühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Große, Herzberg |Titel=Klostermühle Effelder |Band=ebenda |Datum=2008 |Seiten=86–87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spitzmühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Die erste, zu Großbartloff gehörige Mühle an der Lutter ist die «Spitzmühle», diese bestand zunächst aus der Mahlmühle «Obere Spitzmühle» und der Walkmühle «Untere Spitzmühle». Diese Mühle wurde später zu einer Pumpanlage für die Wasserversorgung der Dörfer [[Struth (Dingelstädt)|Struth]] (heute zu [[Dingelstädt]]) und Effelder umgebaut. Die Obere Spitzmühle wurde nach Stilllegung abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spitzmühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Große, Herzberg |Titel=Spitzmühle Großbartloff |Band=ebenda |Datum=2008 |Seiten=138–139}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fischmühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Mitten in Großbartloff befindet sich die «Fischmühle». Diese Mühle wurde 1630 mit einer noch erkennbaren Jahreszahl im Gebälk versehen. Sie war als Walk-, Mahl- und Ölmühle zu betreiben. Der Müller war wohl auch im Besitz der [[Fischfangrecht]]e in einem Abschnitt der Lutter. 1929 wurde das Mahlen eingestellt und bis 1950 [[Schrot (Getreide)|geschrotet]]. Dann entstand im Mühlengebäude eine Bäckerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischmühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Große, Herzberg |Titel=Fischmühle Großbartloff |Band=ebenda |Datum=2008 |Seiten=134}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fiegemühle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frommsche Mühle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hahnemühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Weiterhin befanden sich noch in Großbartloff die «Fiegemühle», die «Frommsche Mühle» und die «Hahnemühle», jeweils nach ihren Besitzern benannt. Auch diese Mühlen sind heute abgerissen oder zu Wohnzwecken umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühlen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Große, Herzberg |Titel=Großbartloffer Mühlen |Band=ebenda |Datum=2008 |Seiten=133, 135–137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entenmühle&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;Zu Geismar gehört als letzte Mühle an der Lutter die mündungsnahe «Entenmühle». Das Mühlenanwesen bildet einen [[Vierseithof]]. Bereits 1545 ist von ihr die Rede, damals im Besitz eines Lengenfelder Bürgers. Die Mühle war bis 1950 als Mahlmühle noch funktionstüchtig und wurde für den Eigenbedarf genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entenmühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Große, Herzberg |Titel=Entenmühle Geismar |Band=ebenda |Datum=2008 |Seiten=111–112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Entlang dem Großteil des Lutterverlaufs führt die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;2032, die vom nordöstlich befindlichen [[Wachstedt]] über die höchste Stelle des [[Westerwald]]s führt und dann durch [[Großbartloff]] bis fast an die Mündung des Bachs führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1990er-Jahre verkehrten auf den südlichen und weiter flussabwärts östlichen Talhängen entlang der Lutter zwischen [[Küllstedt]] bzw. [[Büttstedt]] vorbei an Großbartloff und weiter in Richtung ihres Mündungsbereichs führend die Züge der [[Bahnstrecke Leinefelde–Treysa]]. Von der zur [[Kanonenbahn]] gehörenden Trasse zeugen in diesem Streckenabschnitt unter anderem noch der [[Küllstedter Tunnel]] (1.530 m lang), der [[Mühlenberg-I-Tunnel]] (155 m), der [[Mühlenberg-II-Tunnel]] (343/345 m), der [[Heiligenberg-Tunnel]] (198&amp;amp;nbsp;m) und der [[Entenberg-Tunnel]] (288&amp;amp;nbsp;m). Im mündungsnahen [[Lengenfeld unterm Stein]] steht an der einstigen Trasse das [[Lengenfelder Viadukt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Krause: &amp;#039;&amp;#039;Der Wasserfall der Lutter bei Großbartloff.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte, Hrsg. Pädagogisches Kreiskabinett Worbis, Eichsfelddruck Heiligenstadt 1981, Seiten 213–216&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Eichsfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
	</entry>
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