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	<title>Luttach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:48:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luttach&amp;diff=985390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Geschichte */ isbn</title>
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		<updated>2024-10-25T06:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; isbn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LuttachFromSE.jpg|mini|Luttach von Südosten gegen die [[Zillertaler Alpen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luttach.jpg|mini|Luttach mit [[Großer Löffler|Großem Löffler]] und [[Keilbachspitze]] im [[Zillertaler Hauptkamm|Hauptkamm]] der Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luttach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im lokalen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Luchta&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lutago&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Ahrntal (Gemeinde)|Ahrntal]] im Nordosten [[Südtirol]]s ([[Italien]]). Luttach ist das zweitgrößte Dorf der Gemeinde mit 1127 Einwohnern (31. Dezember 2020). Luttach, eines der wichtigsten touristischen Zentren im [[Ahrntal]], liegt auf einer Höhe von {{Höhe|956|IT|link=true}} und ist der tiefstgelegene Ort im Ahrntal. Ab Luttach ändert das Ahrntal, das zunächst ab [[Sand in Taufers]] wie das [[Tauferer Tal]] in nördliche Richtung verläuft, seinen Verlauf in nordöstliche Richtung. Zudem zweigt im Ort nach Westen das [[Weißenbachtal (Ahrntal)|Weißenbachtal]] ab. Der Ort wird von der [[Strada Statale 621 della Valle Aurina|SS&amp;amp;nbsp;621]] für den [[Kraftverkehr]] erschlossen und von der [[Ahr (Rienz)|Ahr]] durchflossen. Luttach liegt südlich des [[Zillertaler Hauptkamm]]s, in dem nahe dem Ort die [[Hornspitzen]], der [[Schwarzenstein (Zillertaler Alpen)|Schwarzenstein]] und der [[Großer Löffler|Große Löffler]] die markantesten Gipfel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist [[1237]] und [[1257]] als &amp;#039;&amp;#039;Luchdach&amp;#039;&amp;#039; und [[1348]] als &amp;#039;&amp;#039;Luttach&amp;#039;&amp;#039; bezeugt und hat mutmaßlich [[keltisch]]e Wurzeln, da er auf das [[Patronym]] „Lucotos“ zurückgehen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Bozen: Athesia 1995, S. 227, ISBN 88-7014-634-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Sagengestalt „[[Luchta]]“ (Luchtar) der keltischen Mythologie.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer weiteren Theorie zufolge könnte der Name aus den mittelhochdeutschen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;lieht&amp;#039;&amp;#039; („licht, hell“) und &amp;#039;&amp;#039;hac/hag&amp;#039;&amp;#039; („Umzäunung, Einfriedung“) entstanden sein, also als Bezeichnung für ein eingefriedetes Gehöft oder Siedlungsgebiet auf einer gerodeten Fläche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Flatscher |Titel=Namen im Einzugsgebiet der Rienz, 2. Teil: Orts-, Tal-, Gewässer-, Berg- und Almnamen |Verlag=Druckerei A. Weger |Ort=Brixen |Datum=2021 |Seiten=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kein Zusammenhang besteht hingegen mit dem Dialektwort &amp;#039;&amp;#039;Lochn&amp;#039;&amp;#039;, wie bisweilen mit Blick auf die früheren Überschwemmungen des Ortes in Vorschlag gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Luttach nannte sich seit dem 13. Jahrhundert eine Adelsfamilie, die als [[Ritter]] der [[Burg Taufers|Herren von Taufers]] anzusprechen sind und deren 1375 als Gesäß zu Luttach erwähnter Sitz in den ehemaligen Höfen Ober- und Unterstock zu suchen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Bitschnau]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Adel in Tirol zwischen 1050 und 1300: Grundlagen zu ihrer Erforschung&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften 1983.  ISBN 3-7001-0520-7, S. 335f., Nr. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schwerpunkt der Luttacher verlagerte sich im 15. Jahrhundert in das [[Überetsch]], wo sie in [[Eppan]]-[[Unterrain (Eppan)|Unterrain]] über Grundbesitz verfügten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=206f., Nr. 1264| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luttach gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum [[Gerichtsbezirk Taufers]] und war Teil des [[Bezirk Bruneck|Bezirks Bruneck]]. Der italienische Ortsname wurde erst mit der Angliederung Südtirols an Italien nach 1919 eingeführt. 1929 wurde das bis dato eigenständige Luttach in die neue Großgemeinde [[Ahrntal (Gemeinde)|Ahrntal]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Luttach.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Schutzheiliger|Schutzheiligen]] der Luttacher Kirche sind der [[Sebastian (Heiliger)|Hl. Sebastian]] und der [[Rochus von Montpellier|Hl. Rochus]]. Die [[Pfarrkirche]] wurde 1445 erbaut und 1895 neugotisch eingerichtet. Die architektonisch anspruchsvolle Friedhofserweiterung von 2007 hat überregionale Anerkennung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Luttach gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die deutsche Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikkapelle ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 wurde die Musikkapelle Luttach gegründet. Zunächst noch mit dem Ziel den Kirchenchor musikalisch zu unterstützen, entwickelte sich die Musikkapelle zu einem festen Bestandteil im Luttacher Kulturleben und hat neben den kirchlichen Ausrückungen jährlich eine Vielzahl von weltlichen Ausrückungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.musikkapelle-luttach.it/chronik/ |titel=Chronik der Musikkapelle Luttach |werk=MK Luttach |hrsg=Musikkapelle Luttach EO |sprache=de |abruf=2024-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musikkapelle Luttach zählt zur Zeit 61 aktive Mitglieder, davon 22 Musikantinnen und Marketenderinnen und 39 Musikanten mit Fähnrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt „KLANGSPUREN“ wurde 2019 mit Unterstützung des Tourismusverein Ahrntal, der Gemeinde Ahrntal und dem Bildungsausschuss Luttach in diversen Ensemble-Besetzungen in Bild- und Tonaufnahmen Musikstücke unterschiedlicher Genere aufgezeichnet und über Youtube veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.musikkapelle-luttach.it/projekt-klangspuren/ |titel=Projekt KLANGSPUREN |werk=MK Luttach |sprache=de |abruf=2024-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/channel/UCt-5wi-gPDjyJvcfJhfikDA |titel=Musikkapelle Luttach - YouTube |abruf=2024-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Krippenmuseum „Maranatha“&lt;br /&gt;
* Luttach ist der Heimatort der Profitennisspielerin [[Karin Knapp]].&lt;br /&gt;
* Der Roman &amp;#039;&amp;#039;Stille&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;{{EnS|Cleaver}}&amp;#039;&amp;#039;) von [[Tim Parks]] spielt in Luttach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vinzenz Oberhollenzer, Joseph Hopfgartner: &amp;#039;&amp;#039;Luttach an der Ahr: 300 Jahre selbständige Seelsorge.&amp;#039;&amp;#039; St. Johann i. A.: Ahrntal-Druck 1987.&lt;br /&gt;
* Bildungsausschuss Luttach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Luchticha wisstis nö ...“. Luttach wie es früher war.&amp;#039;&amp;#039; Mühlen in Taufers: Ahrntaldruck 2019 (ohne ISBN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luttach}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4528056-3}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.9512|EW=11.9215|type=city|pop=1000|region=IT-BZ|elevation=956}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Ahrntal (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ahrntal, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venedigergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1237]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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