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	<title>Luterbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luterbach&amp;diff=378732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B.A.Enz: Änderung 265733995 von ~2026-19762-17 Volksetymologie rückgängig gemacht.</title>
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		<updated>2026-03-30T20:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265733995&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265733995&quot;&gt;265733995&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-19762-17&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-19762-17&quot;&gt;~2026-19762-17&lt;/a&gt; Volksetymologie rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Luterbach&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Luterbach 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Luterbach-blason.png&lt;br /&gt;
| BILD = St.Joseph_Kirche_in_Luterbach.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Kirche Sankt Joseph&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Wasseramt|Wasseramt]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Wasseramt&lt;br /&gt;
| BFS = 2527&lt;br /&gt;
| PLZ = 4542&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.21972&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.586117&lt;br /&gt;
| HÖHE = 431&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.54&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.luterbach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luterbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im lokalen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Lutrbach&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im Bezirk [[Bezirk Wasseramt|Wasseramt]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Luterbach-LBS H1-028789.tif|mini| Luftbild (1970)]]&lt;br /&gt;
Luterbach liegt auf {{Höhe|431|CH}}, 3,5&amp;amp;nbsp;km östlich des Kantonshauptorts [[Solothurn]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf der [[Schotterebene]] östlich der [[Emme]], dem [[Jurasüdfuss]] vorgelagert, im Solothurner [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 4,5&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der grundwasserreichen Schotterebene im inneren Wasseramt. Die [[Aare]] bildet die natürliche Gemeindegrenze im Norden, die Emme grenzt Luterbach im Bereich des so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Emmenspitz SO|Emmenspitz]]&amp;#039;&amp;#039; von Zuchwil in westlicher Richtung ab. Bei Hochwasser wurden früher oft weite Teile der Ebene von Luterbach überschwemmt, weswegen das ursprüngliche Dorf rund 1&amp;amp;nbsp;km von den Flussläufen entfernt angelegt wurde. Nach Osten erstreckt sich der Gemeindeboden über die Ebene mit den kanalisierten Bachbetten des &amp;#039;&amp;#039;Dorfbachs&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Rüttibachs&amp;#039;&amp;#039; bis in den &amp;#039;&amp;#039;Dornwald&amp;#039;&amp;#039; und in den &amp;#039;&amp;#039;Affolterwald&amp;#039;&amp;#039;, die einen Waldgürtel in der Schwemmebene bilden. Die höchste Erhebung von Luterbach erreicht das Gemeindegebiet mit {{Höhe|436|CH}} am südlichen Rand. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 32 % auf Siedlungen, 25 % auf Wald und Gehölze, 39 % auf Landwirtschaft und rund 4 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Luterbach gehört die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Vorholz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|431|CH}}) am Rüttibach am westlichen Rand des Waldgürtels. Nachbargemeinden von Luterbach sind [[Deitingen]], [[Derendingen SO|Derendingen]], [[Zuchwil]] und [[Riedholz SO|Riedholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1052 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;lutere Bach&amp;#039;&amp;#039;; von 1287 ist der heutige Name überliefert. Der Ortsname geht auf einen Gewässernamen zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;klarer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;heller Bach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] unterstand Luterbach dem [[St. Ursenstift]] in Solothurn. Im Jahr 1356 kam es unter die direkte Verwaltung der Stadt Solothurn. Ab 1466 gehörte es zur [[Bezirk Wasseramt|Vogtei Kriegstetten]] und war dem Gerichtsort Zuchwil zugeteilt. Die hohe Gerichtsbarkeit oblag zunächst den Grafen von [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburg]] und Buchegg, fiel 1406 an [[Bern]] und erst 1516 ebenfalls an Solothurn. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] im Jahr 1798 gehörte Luterbach während der [[Helvetik]] zum Distrikt Biberist und ab 1803 zum Bezirk Kriegstetten, der 1988 offiziell in Bezirk Wasseramt umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1968 bestand an der Aare das Wasserkraftwerk Luterbach. An der Emme bestand früher eine Hammerschmiede. Im Jahr 1872 wurde an der Grenze zu Derendingen die [[Kammgarn]]spinnerei Schoeller &amp;amp; Lang gegründet, die bald durch eine Kammgarnweberei ergänzt wurde. Die Nähe dieser Fabrik führte in Luterbach zu einem markanten Bevölkerungswachstum von 396 Einwohnern (1870) auf 1050 Einwohner (1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2527}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Luterbach zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 90,6 % deutschsprachig, 2,9 % italienischsprachig und 1,9 % sprechen Serbokroatisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Luterbach belief sich 1850 auf 447 Einwohner, 1900 auf 1050 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl kontinuierlich weiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindeverwaltung Luterbach.jpg|mini|rechts|Gemeindeverwaltung von Luterbach]]&lt;br /&gt;
Die Anzahl Sitze im [[Gemeinderat]] von Luterbach wurde über die letzten Jahrzehnte schrittweise reduziert. So gab es im Jahr 1997 noch 16, 2001 elf und 2009 nur noch 9 Sitze zu vergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FLL&amp;quot;&amp;gt;[[Solothurner Zeitung]]: [http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/weitere-regionen/nach-16-jahren-verschwindet-die-freie-liste-von-der-bildflaeche-125615713 Nach 16 Jahren verschwindet die Freie Liste von der Bildfläche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.luterbach.ch/fileadmin/luterbach/Verwalten/Politik/09-06-03.pdf |wayback=20160304041219 |text=Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung Luterbach: Teilrevision Gemeindeordnung |archiv-bot=2022-03-21 11:12:47 InternetArchiveBot }} (Donnerstag, 3. Juni 2009, Seite 2; PDF; 289&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde der Gemeinderat auf 19 Sitze erweitert, um die politische Partizipation zu steigern. Davon gehören neun Mitglieder der Gemeinderatskommission an, das öfter tagt als der Gemeinderat, und führen jeweils ein eigenes Ressort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/mit-einem-einsteigeraemtli-soll-die-lust-auf-politik-geweckt-werden-134086973 |titel=Mit einem «Einsteigerämtli» soll die Lust auf Politik geweckt werden |autor=Rahel Meier |hrsg=[[Solothurner Zeitung]] |datum=2019-02-15 |abruf=2020-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1997 gegründete Partei &amp;#039;&amp;#039;Freie Liste Luterbach&amp;#039;&amp;#039; konnte bereits in ihrer ersten Amtsperiode 1997–2001 drei Sitze im Gemeinderat für sich gewinnen. Zwei Amtsperioden später (2005–2009) gelang es ihr mit 4 Sitzen zur stärksten Partei von Luterbach aufzusteigen, während gleichzeitig ihr Parteigründer Hugo Schumacher zum Gemeindepräsident gewählt wurde. Nachdem die Partei in der folgenden Amtsperiode 2009–2013 bereits die Hälfte ihrer Sitze verlor, sowie Hugo Schumacher sich entschloss zur [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] zu wechseln und sich kein Nachfolger finden lassen konnte, wurde 2012 die Auflösung der Partei bekannt gegeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;FLL&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es für die Amtsperiode 2013 bis 2017 nicht mehr Kandidaten als Sitze gab, kam es zu einer [[Stille Wahl|stillen Wahl]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahlen2013&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.luterbach.ch/fileadmin/010_site1/010_data_all/2013-Wahlergebnisse.pdf |wayback=20160304055657 |text=Gemeinde Luterbach: Wahlen 2013 |archiv-bot=2022-03-21 11:12:47 InternetArchiveBot }} (PDF; 145&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2017 einigten sich die Parteien auf eine erneute stille Wahl, um trotz der Neuorganisation des Gemeinderats und der Auflösung der SP Stabilität zu gewährleisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahlen2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/die-svp-profitiert-gewaltig-von-den-stillen-wahlen-131189948 |titel=Die SVP profitiert gewaltig von den stillen Wahlen |hrsg=[[Solothurner Zeitung]] |datum=2017-04-03 |abruf=2020-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde die SP Luterbach wieder neugegründet. 2021 fanden erneut stille Wahlen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Partei &lt;br /&gt;
! 2017–2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahlen2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2013–2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahlen2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2009–2013&lt;br /&gt;
! 2005–2009&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berner Zeitung|Solothurner Tagblatt]]: {{Webarchiv|url=http://www.sp-luterbach.ch/downloads/Gemeinderatswahlen_Luterbach_2005.pdf |wayback=20150514033429 |text=Gemeindewahlen |archiv-bot=2019-04-28 18:07:31 InternetArchiveBot }} (Ausgabe vom Montag, 25. April 2005, Seite 26; PDF; 381&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitzverteilung 2017&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlichdemokratische Volkspartei]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;7&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = CH&lt;br /&gt;
| parteilos|CVP|FDP|SVP&lt;br /&gt;
| parteilos = 1&lt;br /&gt;
| parteilos Farbe = dddddd&lt;br /&gt;
| CVP   = 9&lt;br /&gt;
| FDP   = 3&lt;br /&gt;
| SVP   = 6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
| 3 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[FDP.Die Liberalen]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(bis 2009 [[Freisinnig-Demokratische Partei]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 2 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Schweizerische Volkspartei]] &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bürgerlich-Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Freie Liste Luterbach&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | parteilos&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Luterbach war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Die Wasserkraft des Dorfbachs wurde früher für den Betrieb einer Mühle genutzt. Heute haben der [[Ackerbau]] und der [[Obstbau]] sowie die [[Viehzucht]] nur noch einen marginalen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Seit den 1960er Jahren haben sich dank der guten Verkehrslage verschiedene Unternehmen in Luterbach niedergelassen. Gewerbe- und Industriezonen befinden sich in Bahnhofnähe nördlich des Dorfes. Heute sind in der Gemeinde Betriebe der Elektro- und der Elektronikbranche ([[Schaffner Holding]]), des Bau- und Transportgewerbes, der Informationstechnologie, des Gartenbaus, der Präzisionsmechanik, eine Sägerei, sowie weitere mechanische Werkstätten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend für das Dorf war zudem jahrzehntelang die [[Attisholz#Cellulose Attisholz|Cellulosefabrik Attisholz]] zu beiden Seiten der Aare (mit Sitz in [[Riedholz SO|Riedholz]] am nördlichen Aareufer). Zur Fabrik gehörte ein grosses Holzlager in Luterbach zwischen dem Bahnhof und der [[Aare]]. Die letzte Besitzerin des Unternehmens, der norwegische Konzern [[Borregaard]], hat die Fabrik mit zuletzt 440 Arbeitsplätzen im Januar 2009 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde am Rand der Agglomeration Solothurn entwickelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die hauptsächlich in der Region Solothurn arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen, obwohl das Dorf selbst abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von [[Solothurn]] nach [[Deitingen]] liegt. In der Nähe liegen die [[Autobahnzubringer]] der [[A1 (Schweiz)|Autobahn A1]] bei [[Wangen an der Aare]], [[Kriegstetten]], und die Zufahrt Solothurn-Ost der [[A5 (Schweiz)|Autobahn A5]]. Südöstlich des Dorfes befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Autobahndreieck|Verzweigung]] Luterbach&amp;#039;&amp;#039;, in der die A5 (Biel-Solothurn) in die A1 mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luterbach hat einen Bahnhof (Luterbach-Attisholz) an der 1876 eröffneten [[Bahnstrecke Olten–Solothurn]]. Für den öffentlichen [[Regionalverkehr]] ist die Buslinie der [[Busbetrieb Solothurn und Umgebung|BSU]] eingerichtet, welche die Strecke von Solothurn nach Luterbach mit vier Bushaltestellen auf dem Gemeindeboden bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Luterbach führt ein Abschnitt der nationalen Veloroute 5 ([[Mittelland-Route (Schweiz)|Mittelland-Route]]) des Fahrradverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Luterbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasseruhr Luterbach.jpg|mini|120px|Wasseruhr]]&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche Sankt Joseph wurde 1786 erbaut und im Lauf des 20. Jahrhunderts mehrfach umgestaltet.&lt;br /&gt;
* Die reformierte Kirche stammt von 1966.&lt;br /&gt;
* Als ein Wahrzeichen des Dorfes gilt die Wasseruhr beim Gemeindehaus. &lt;br /&gt;
* Synthorama, ein Museum für elektronische Musikinstrumente (Synthesizer). &lt;br /&gt;
* Der Industrielehrpfad Emmekanal führt zu zahlreichen Industrieanlagen aus dem 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Blank: &amp;#039;&amp;#039;Der Industrielehrpfad Emmekanal im solothurnischen Wasseramt.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Band 715, Serie 72).&amp;amp;nbsp;Hrsg.&amp;amp;nbsp;Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK.&amp;amp;nbsp;Bern 2002, ISBN 3-85782-715-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Weiss blauer Wellenbalken, überhöht von blauem fünfstrahligem Stern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Flückiger (Politiker)|Ernst Flückiger]] (1889–1955), Sozialpolitiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Hansjörg Flückiger]] (* 1938), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Jakob Hofstätter]] (1825–1871), Mediziner und Schriftsteller in Mundart&lt;br /&gt;
* [[Walter Kämpfer]] (1914–1998), Jurist, Bundesrichter&lt;br /&gt;
* [[Peter Ochsenbein]] (1940–2003), Stiftsbibliothekar in St. Gallen&lt;br /&gt;
* [[Rolf Ritschard]] (1944–2007), Politiker, Regierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Willi Ritschard]] (1918–1983), Politiker, Bundesrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luterbach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.luterbach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Luterbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergemeinde-luterbach.ch/ Website der Bürgergemeinde Luterbach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1135|Luterbach|Autor=Urs Zurschmiede}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Wasseramt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4222421-4|VIAF=240407225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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