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	<title>Lusen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lusen&amp;diff=43774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eva Dahl: /* Borkenkäfer im Lusengebiet */Stilistische Änderungen und Vermeidung von Wiederholung von schon Beschriebenen.</title>
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		<updated>2026-02-01T18:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Borkenkäfer im Lusengebiet: &lt;/span&gt;Stilistische Änderungen und Vermeidung von Wiederholung von schon Beschriebenen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Berg Lusen. Für das gleichnamige Dorf in Tschechien siehe [[Lužná u Boru]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Lusen im Bayerischen Wald, 2013.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Sommerweg auf den Lusen&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 1373&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Bayern]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Granit]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Bayerischer Wald]] / [[Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 9.5&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 190&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Großer Rachel]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Stangenfilz&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 48/56/21/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13/30/25/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BY&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|Luzný}}) ist mit seiner Höhe von {{Höhe|1373|DE-NHN|link=true}} nach dem [[Großer Arber|Großen Arber]], [[Großer Rachel|Großen Rachel]], [[Kleiner Rachel|Kleinen Rachel]] und [[Kleiner Arber|Kleinen Arber]] der fünfthöchste Berg im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]] / [[Böhmerwald]]. Er liegt wie auch der Rachel und der [[Großer Falkenstein|Große Falkenstein]] im [[Nationalpark Bayerischer Wald]] dicht an der Grenze zu [[Tschechien]]. In der Umgebung liegen die Ortschaften [[Waldhäuser (Neuschönau)|Waldhäuser]], [[Hohenau (Niederbayern)|Hohenau]], [[Mauth]] und [[Finsterau (Mauth)|Finsterau]] sowie [[Modrava]] auf tschechischer Seite. Auf den Gipfel führen nur Wanderwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lusen-Grenzübergang Blaue Säulen.jpg|miniatur|links|Grenzübergang „Blaue Säulen“ nach Tschechien (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lusenschutzhaus.jpg|mini|Das 1938 erbaute Lusenschutzhaus]]&lt;br /&gt;
Schon auf der ältesten bayerischen Landkarte des [[Johannes Aventinus]] von 1523 ist er als &amp;#039;&amp;#039;Lusen m.[ons]&amp;#039;&amp;#039; eingezeichnet. Der Name ist nach neueren Forschungen keltischer, möglicherweise sogar vorkeltischer Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Greule]]: &amp;#039;&amp;#039;Die historischen Horizonte der geographischen Namen in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Universität Regensburg, Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften, Institut für Germanistik, Regensburg 2007, S.&amp;amp;nbsp;2 ([http://www.uni-regensburg.de/forschung/forschergruppe-namen/medien/greule_geographische_namen_in_bayern.pdf PDF] 90&amp;amp;nbsp;kB; 2010 publiziert in &amp;#039;&amp;#039;Oberviechtacher Heimatblätter,&amp;#039;&amp;#039; Band 8/2010, S.&amp;amp;nbsp;9–19).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lusen ist ein beliebtes Wanderziel des [[Bayerischer Wald|Bayerischen Waldes]] mit einem weitreichenden Panorama in sämtliche Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit [[Granit]]-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich wurde einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt. Tatsächlich ist der Felsgipfel eine geologische Sehenswürdigkeit, die den Lusen unverwechselbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gipfelkreuz wurde 1947 von der Katholischen Jugend von [[Sankt Oswald-Riedlhütte|St.&amp;amp;nbsp;Oswald]] errichtet und 1992 nach einem Blitzschlag renoviert. Am 17. August 2008 segnete im Rahmen eines Gottesdienstes Diözesanbischof [[Wilhelm Schraml]] das Kreuz mit der erst jetzt daran angebrachten Christusfigur, die eine Spende des Bistums Passau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30 Höhenmeter unterhalb des Gipfels befindet sich das 1938 erbaute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lusenschutzhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Sektion [[Grafenau (Niederbayern)|Grafenau]] des [[Bayerischer Wald-Verein|Bayerischen Wald-Verein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bayerischer-wald-verein.de/berghaeuser/ |titel=Berghäuser |abruf=2023-04-03 |hrsg=Bayerischer Wald-Verein e.&amp;amp;nbsp;V. |titelerg=Schutzhäuser der Sektionen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bietet Übernachtungsmöglichkeiten und wird auch im Winter am Wochenende bewirtschaftet. Hier beginnt die lange Schlittenabfahrt (Winterweg), derentwegen auch bei hohem Schnee viele Ausflügler die Mühe des Aufstiegs auf sich nehmen. Der sogenannte Sommerweg beginnt wie der Winterweg in [[Waldhäuser (Neuschönau)|Waldhäuser]] und führt auf dem letzten Stück 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer schnurgerade über die Westseite. Den Abschluss dieser Strecke bildet die sehr steil ansteigende „Himmelsleiter“ genannte Steintreppe zum Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lusen-Gipfel im Nebel.JPG|miniatur|Das Blockmeer des Lusen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landesgrenze ==&lt;br /&gt;
Nördlich des Gipfels verläuft die [[Grenze zwischen Deutschland und Tschechien]]. In [[Deutschland]] treffen hier die Gemeinden [[Neuschönau]] und das gemeindefreie Gebiet [[Schönbrunner Wald]] (beide [[Landkreis Freyung-Grafenau]]) auf die [[Tschechien|tschechische]] Gemeinde [[Modrava]] ([[Okres Klatovy]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Treffpunkt dieser drei Gebiete ist das sog. Markfleckl auf 1299 Meter Höhe, etwa 300 m nördlich des Gipfels. Hier berührten sich die Hoheitsgebiete des [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürstentums Bayern]], des [[Königreich Böhmen|Königreichs Böhmen]] und des [[Hochstift Passau|Fürstbistums Passau]], bis 1803 letzteres durch die [[Säkularisation]] an Bayern ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerischer-wald.de/attraktion/lusen-das-blockmeer-d281f4166a |titel=Lusen - das Blockmeer |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis die [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] 1972 beide nun bayerischen Teile vereinte waren sie Teil der Landkreise [[Landkreis Grafenau|Grafenau]] bzw. [[Landkreis Wolfstein|Wolfstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch der benachbarte Grenzverlauf, ist dieser angenähert an die [[europäische Hauptwasserscheide]] zwischen Moldau/Elbe und Regen/Donau. Von West nach Ost betrachtet verläuft ab Höhe des kleinen Spitzbergs die Grenze etwas nördlich davon, so dass die Wasserscheide in Deutschland liegt und entlang des Sommerwegs und Himmelsleiter über den Gipfel zum Markfleckl führt. An dieser Stelle macht die Grenze einen markanten Knick. Sie verläuft für ca. 3&amp;amp;nbsp;km, fast geradlinig parallel zur Wasserscheide, in nördliche Richtung über den 1370 m hohen Moorberg ({{csS|Velká Mokrůvka}}), dem höchsten Berg des Pilsener Kreises, bevor sie am 1330&amp;amp;nbsp;m hohen Moorkopf ({{csS|Malá Mokrůvka}}), weiter entlang der Wasserscheide in östliche Richtung nach [[Bučina (Kvilda)|Bučina]] verläuft. Dieses Gebiet, nordöstlich des Gipfels liegt im [[Mauther Forst]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://continental-divide.eu/map/map.html#13/48.9668/13.5089 Map], continental-divide.eu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze wurde westlich des Markfleckls im Wittelsbachisch-Habsburgischen Grenzvertrag von 1764&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-regensburg.de/forschung/geschichte-grenzraum/grenzraum/index.html Grenzraum], Universität Regensburg&amp;lt;/ref&amp;gt; und östlich davon im Grenzvertrag zwischen dem Hochstift Passau und der Donaumonarchie 1766 festgelegt und im Folgevertrag zwischen den Königreichen Bayern und Böhmen 1862 bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.begegnungsraum-geschichte.uni-passau.de/unterrichtsmaterialien/leben-entlang-der-grenze/sachinformationen/ Sachinformationen], Universität Passau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Wiedereinführung der Regionen ([[Kraj]]e) in Tschechien, gibt es seit 2000 auf oberster Verwaltungsebene wieder ein Dreiländereck ca. 4,5 km nordöstlich des Lusengipfels. Hier treffen sich das deutsche Bundesland Bayern mit den beiden tschechischen Regionen [[Plzeňský kraj|Pilsen]] (Plzeňský kraj) und [[Jihočeský kraj|Südböhmen]] (Jihočeský kraj) am Grenzstein Nr. 6. Seitdem liegt auch der südlichste Punkt der Region Pilsen unterhalb des Lusens an Grenzstein 30/11 etwa auf halber Strecke zwischen den Blauen Säulen und dem Marktfleckl.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hauner.cz/GC3R2WV/ hauner.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzübergang Blaue Säulen / Modrý sloup ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luzny z Brezniku.jpg|miniatur|links|Blick von [[Březník (Modrava)|Březník]] auf Lusental und Lusen im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modrý sloup.JPG|miniatur|rechts|Grenzübergang Blaue Säulen / Modrý sloup, während der kurzzeitigen Öffnung 2009]]&lt;br /&gt;
Unterhalb des Gipfels befindet sich in westlicher Richtung der historische &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Steig&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Německá cesta&amp;#039;&amp;#039; (Deutscher Weg).&lt;br /&gt;
Dieser war ab dem 14. Jahrhundert Teil des alten Handelsweges [[Goldener Steig#Gulden Stras|Gulden Stras]], einen bayerischen Konkurrenzweg zu den durch das Hochstift Passau verlaufenden [[Goldener Steig|Goldenen Steigen]]. Von [[Vilshofen]] kommend verlief er über [[Grafenau]] und [[Sankt Oswald (Sankt Oswald-Riedlhütte)|St. Oswald]] nach [[Waldhäuser (Neuschönau)|Waldhäuser]] und [[Kašperské Hory]]. An dieser Stelle befand sich auch ein Hochgericht, die diesem Ort seinen alten Namen gab. Hier wurden Verbrecher nach den Handhab-Recht von einem aus vorbeifahrenden [[Säumer]]n gebildeten Notgericht abgeurteilt und gegebenenfalls auch gehängt werden konnten. Nach einer Einigung zwischen Bayern und Passau wurde dieser Weg 1608 aufgegeben. Der heutige Name entstand, nachdem die Grenze mit dem namensgebenden Blauen Säulen markiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] bemühen sich die Nationalparkgemeinden beider Länder um eine Öffnung dieses Grenzübergangs &amp;#039;&amp;#039;an den blauen Säulen&amp;#039;&amp;#039;. Dieser ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs geschlossen. Einzige Ausnahme bildete ein Tag im September 2005 und mehrere Wochenenden im Sommer 2006.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waidlerwiki.de/blaue_saeulen Blaue Säulen], waidlerwiki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem im darauffolgenden Jahr Tschechien am 1. Dezember 2007 dem [[Schengener Abkommen]] beitrat, ist der Grenzübertritt zwar zulässig. Es gilt jedoch im dort gelegenen Kerngebiet des Nationalparks Šumava weiterhin ein Betretungsverbot, welches auch aufgrund negativer Gutachten über die Auswirkungen auf die Natur im Nationalpark durch das tschechische Umweltministerium aufrechterhalten wurde, so dass grenzüberschreitendes Wandern in das Lusental und nach [[Březník (Modrava)|Březník]] nicht möglich ist. Im September 2008 einigten sich die Umweltministerien Bayerns und Tschechiens auf einen Kompromissvorschlag, welcher eine zeitlich begrenzte Öffnung des Wanderweges, sowie eine deutlich verlängerte Führung um das Auerhahngebiet herum vorsah. Als Ausgleich wurde ein Teil des Grenzsteiges für zwei Jahre geschlossen. Im Juli 2009 wurde der neue Grenzübergang am kleinen Spitzberg für Wanderer geöffnet, jedoch nach der Saison 2011 wieder geschlossen, nachdem sich zeigte, dass diese Wegführung schädlicher als der direkte Weg war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waidlerwiki.de/grenzuebergang_kleiner_spitzberg Grenzübergang Kleiner Spitzberg], waidlerwiki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bemühungen um eine Öffnung gingen weiter und nachdem ein [[Auerhahn]]-Monitoring 2024 ein deutliches Anwachsen der Population zeigte, bemühten sich beide Nationalparke weiter um diese Verbindung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/aktuelles/blog/detailansicht.htm?ID=A%2Bs3RgSTi2Q6b0Z%2FeTFJ2w%3D%3D Nationalpark blickt mit 300 Gästen auf ein neues Jahr], nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de, abgerufen am 22. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2025 wurde durch die Pilsener Bezirksregierung eine Öffnung vom 15. Juli bis 15. November eines Jahres und mit maximal 50 Personen pro Tag genehmigt. Diese wurde jedoch beklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.metro.cz/kraje/jihocesky-kraj/stezka-na-sumavsky-modry-sloup-se-otevre-nejdrive-v-pristim-roce.A250612_120037_metro-budejovice-zpravy_air Stezka na šumavský Modrý sloup se otevře nejdříve v příštím roce Zdroj: https://www.metro.cz/kraje/jihocesky-kraj/stezka-na-sumavsky-modry-sloup-se-otevre-nejdrive-v-pristim-roce.A250612_120037_metro-budejovice-zpravy_air], metro.cz, abgerufen am 22. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Das tschechische Umweltministerium entschied Ende Juli 2025, dass für diesen Weg keine [[Umweltverträglichkeitsprüfung]] notwendig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://deutsch.radio.cz/umweltministerium-wanderweg-zum-grenzuebergang-modry-sloup-im-boehmerwald-8858003 Umweltministerium: Wanderweg zum Grenzübergang Modrý sloup im Böhmerwald könnte geöffnet werden], Radio Prag International, 25. Juli 2025, abgerufen am 1. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund von Einsprüchen war eine Öffnung des Weges jedoch nicht möglich, so dass aktuell eine Eröffnung Anfang August 2026 angestrebt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ct24.ceskatelevize.cz/clanek/regiony/turisticka-trasa-na-modry-sloup-zustane-nejmene-do-leta-uzavrena-367098 Turistická trasa na Modrý sloup, kam se 80 let nesmí, zůstane uzavřená nejméně do léta], CT24, 12. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blockmeer ==&lt;br /&gt;
Das [[Blockmeer]] ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] (LfU) als geowissenschaftlich besonders wertvolles [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 272R016) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde auch vom LfU mit dem offiziellen Gütesiegel &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der schönsten Geotope in Bayern|Bayerns schönste Geotope]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;100BY&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Freyung-Grafenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Blockmeer am Grenzkamm zwischen [[Bayern]] und [[Böhmen]] ist maßgeblich durch Frostverwitterung im [[Eiszeitalter]] entstanden. Durch den Bewuchs mit Gewöhnlicher [[Landkartenflechte]] leuchtet es von weitem schon zitronengelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus auf den Lusen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luzný - GlasArche A.JPG|mini|280px|„GlasArche“ – das Glasgefäß von deutschen Glasmachern gemacht, die Hand von tschechischen Holzkünstlern geschnitzt]]&lt;br /&gt;
Auf und über den Lusen führen verschiedene Wanderwege. Die wohl kürzeste Tour beginnt etwas oberhalb von [[Waldhäuser (Neuschönau)|Waldhäuser]] am Forsthaus Waldhausreibe (1100 m ü. M.). Der hier vorhandene Parkplatz ist im Sommer nur eingeschränkt anfahrbar und im Sommer tagsüber mit den im Nationalpark verkehrenden [[Igelbus]]sen erreichbar. Von dort aus verkehren zwei Wanderwege, der sogenannte Sommerweg und der sogenannte Winterweg zum Gipfel. An der Waldhausreibe sind beide mit einem Zeitbedarf von 1 h 15 min ausgeschildert. Der Sommerweg führt westlich über das Kunstwerk Glasarche, von wo aus der Böhmweg Richtung Tschechien zu den Blauen Säulen abzweigt, und die Himmelsleiter zum Gipfel. Der Winterweg führt östlich über das Lusenschutzhaus zum Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verläuft von der Fredenbrücke (850 m ü. M.), unterhalb von Waldhäuser, die ebenfalls mit Igelbussen zu erreichen ist,  über Martinsklause, Teufelsloch und die Glasarche, wo der Weg in den Sommerweg mündet, ein Wanderweg, auf dem man in etwa zwei Stunden den Gipfel erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Finsterau (Mauth)|Finsterau]] aus ist der Lusen ebenfalls in etwa zwei Stunden zu erreichen. Ausgangspunkt sind die Parkplätze Schustersäge oder Oberes Reschbachtal, von der Bushaltestelle (Igelbus) am [[Freilichtmuseum Finsterau]] geht man etwa 15 min länger. Der so genannte Lusensteig führt von dort – zunächst stets am Kleinen Schwarzbach entlang – zum Gipfel des Lusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch länger dauert der Aufstieg von Parkplätzen am [[Reschwasser]] (750 m) bei [[Mauth]]. Von hier aus geht man über Steinbachklause, [[Tummelplatz (Mauth)|Tummelplatz]] und schließlich direkt unterhalb des Lusenschutzhauses über den Winterweg in gut drei Stunden zum Lusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Europäischer Fernwanderweg E6]] und dem Goldsteig verlaufen zwei Fernwanderwege über den Gipfel entlang des Bayerwald-Kamms. Auf diesen ist in etwa vier bis fünf Stunden der [[Großer Rachel|Große Rachel]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1963 veranstaltet die [[Bergwacht]] Grafenau am 3. Sonntag im September einen Gottesdienst am Gipfelkreuz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationalpark-ferienland-bayerischer-wald.de/bergmessen/ Bergmessen], Nationalpark Ferienland Bayerischer Wald&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer im Lusengebiet ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Blick vom Gipfel des Lusen auf den „Sommerweg“ im (Süd-)Westen&amp;quot; mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lusen-sommerweg.jpg|2004&lt;br /&gt;
Blockmeer_Lusengipfel.JPG|2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald.&lt;br /&gt;
Ab 1995 fielen aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem [[Borkenkäfer]] zum Opfer. Im Lusengebiet und nördlich davon traten auf rund 4000 Hektar die Schäden fast geschlossen auf. Dem Grundsatz des Nationalparkgedankens folgend wurden keine Abwehrmaßnahmen ergriffen. Dem Betrachter bot sich vom Lusengipfel aus daher ein Bild, in dem die abgestorbenen Nadelbäume dominierten. Die Nationalparkverwaltung hat sich entschieden, kein [[Totholz]] aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie „Natur Natur sein lassen“. Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wuchs ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen „wilden Wald“ nach. Der nun allmählich entstehende, natürliche und baumartenreiche Wald dürfte den üblichen monotonen Nutzholzforsten ökologisch weit überlegen sein.&lt;br /&gt;
Der Erlebnisweg „Hochwaldsteig“ am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei weiteren Schadereignissen wie dem [[Orkan Kyrill]] 2007 blieb man dieser Strategie treu, da sich langfristig die Annahmen über einen  natürlichen Wald als richtig erwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=AoPeXwR9fx8 Bayerischer Wald: Es grünt so grün am Lusen | Abendschau BR 24], Bayerischer Rundfunk, 11. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Lusengipfel mit Hochwald&amp;#039;&amp;#039; wurde durch Bekanntmachung des Staatsministeriums des Innern vom 15. April 1969, Bayer. G.V.-Blatt Nr. 7/1969 errichtet. Es war 419,17&amp;amp;nbsp;Hektar groß und erstreckte sich nordwestlich bis zum Großen Spitzberg. Mit der Gründung des [[Nationalpark Bayerischer Wald]] etwa 1,5 Jahre später am 7. Oktober 1970 gehört es zu diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wegmann viewLusen CzechBorder.jpg|800|Der Lusen vom Höhenwanderweg}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wegmann sunrise Lusen.jpg|800|Sonnenaufgang vom Lusen aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/tschechien/watzlik/lusen.html Sage um den Goldschatz des Lusen]&lt;br /&gt;
* [http://www.wandertipp.de/Monatstipp_06_2000.htm Wanderung auf den Lusen]&lt;br /&gt;
* [https://www.lusenschutzhaus.de/ Das Lusenschutzhaus kurz unterhalb des Lusengipfels]&lt;br /&gt;
* [https://www.tourentipp.de/de/touren/Lusen-Bergwanderung-Bayerischer-Wald_1758.html Lusen Bergtour - Route, Bilder und GPS-Daten]&lt;br /&gt;
* [https://bergsteiger1416.blogspot.de/2016/02/lusen-1373m.html Routenbeschreibung zu der Besteigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=272R016 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Blockmeer am Lusen&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 22. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;100BY&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/32/index.htm Bayerns schönste Geotope, Blockmeer am Lusen] (abgerufen am 4. November 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Bayerischen Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Freyung-Grafenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Niederbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuschönau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eva Dahl</name></author>
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