<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Luptin</id>
	<title>Luptin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Luptin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luptin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T02:08:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luptin&amp;diff=1540416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Einleitung */ Gemeindeartikel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luptin&amp;diff=1540416&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-04-22T17:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Gemeindeartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Luptin&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Zgorzelec&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Zgorzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Bogatynia&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Bogatynia&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 16&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 50&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 50&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 265&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DZG&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Zittau]] – [[Kopaczów]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Zittau–Liberec|Zittau – Liberec]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luptin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zu [[Kopaczów]] &amp;#039;&amp;#039;(Oberullersdorf)&amp;#039;&amp;#039; gehörige Ansiedlung in der [[Gmina Bogatynia|Gemeinde Bogatynia]] in [[Polen]]. Sie liegt vier Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von [[Zittau]] an der Grenze zu [[Tschechien]] und gehört zum [[Powiat Zgorzelecki]], [[Woiwodschaft Niederschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Luptin befindet sich unmittelbar westlich von [[Kopaczów]] am rechten Ufer der [[Ullersbach (Lausitzer Neiße)|Lubota/Oldřichovský potok]] &amp;#039;&amp;#039;(Ullersdorfer Bach)&amp;#039;&amp;#039; an der Grenze zu Tschechien. Südwestlich liegt der See [[Kristýna]] &amp;#039;&amp;#039;(Christinasee)&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Dreiländereck]] mit Tschechien und [[Deutschland]] liegt anderthalb Kilometer westlich des Ortes an der Einmündung der Lubota/Oldřichovský potok in die [[Lausitzer Neiße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen führt die [[Bahnstrecke Zittau–Liberec]] vorbei. Südlich führt auf tschechischem Gebiet die [[Rychlostní silnice 35|Schnellstraße R&amp;amp;nbsp;35]] von [[Hrádek nad Nisou]] &amp;#039;&amp;#039;(Grottau)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Zittau]] vorbei. In Luptin soll künftig eine zweispurige Schnellstraße als Verbindung der tschechischen Schnellstraße R&amp;amp;nbsp;35 zur deutschen [[Bundesstraße 178n]] in Richtung [[Sieniawka]] &amp;#039;&amp;#039;(Kleinschönau)&amp;#039;&amp;#039; über die Grenze führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Porajów]] &amp;#039;&amp;#039;(Großporitsch)&amp;#039;&amp;#039; und [[Sieniawka]] &amp;#039;&amp;#039;(Kleinschönau)&amp;#039;&amp;#039; im Norden, [[Kopaczów]] &amp;#039;&amp;#039;(Oberullersdorf)&amp;#039;&amp;#039; und [[Oldřichov na Hranicích]] &amp;#039;&amp;#039;(Ullersdorf)&amp;#039;&amp;#039; im Osten, [[Grabštejn]] im Südosten, [[Hrádek nad Nisou]] &amp;#039;&amp;#039;(Grottau)&amp;#039;&amp;#039; im Süden, [[Hartau (Zittau)|Hartau]] und [[Eichgraben (Zittau)|Eichgraben]] im Südwesten,  sowie [[Zittau]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das früher nordöstlich gelegene Dorf Biedrzychowice Górne &amp;#039;&amp;#039;(Friedersdorf)&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Tagebau Turów]] &amp;#039;&amp;#039;(Tagebau Hirschfelde)&amp;#039;&amp;#039; verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Luptin wurde 1387 zusammen mit [[Sieniawka|Kleinschönau]] im Zuge des Kaufs beider Orte durch die Stadt [[Zittau]] von den [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Burggrafen von Dohna]] auf [[Burg Grabštejn|Grafenstein]] erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
Durch den [[Oberlausitzer Pönfall]] verlor die Stadt 1547 den Besitz, konnte ihn jedoch später zurück erwerben. Einzelne Grundstücke gehörten der Burgkapelle der hl. Barbara auf dem Grafenstein, diese wurden nach der Zerstörung der Kapelle durch die [[Hussiten]] ebenfalls vom Rat zu Zittau bewirtschaftet und verwaltet. Nach der Wiedererrichtung der Barbarakapelle im Jahr 1569 lebte der Zinsanspruch wieder auf; er wurde jeweils zu Weihnachten ausgezahlt und Aufwand der Stadt mit einem Hasen abgegolten. Gepfarrt war Luptin nach [[Kopaczów|Ullersdorf]]. Im 18. Jahrhundert war Johann Andreas Kindscher (1710–1770), dessen Sandstein[[epitaph]] sich in der Ullersdorfer Kirche befindet, Besitzer des Vorwerkes. Ab 1777 gehörte es wieder der Stadt Zittau. Luptin hatte 1834&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 19 Einwohner, darunter waren zwei Katholiken. 1856 wurde Luptin nach der Abschaffung der Grundherrschaften in Sachsen an die Gemeinde Kleinschönau im Gerichtsamt Zittau und ab 1875 in der [[Amtshauptmannschaft Zittau]] angeschlossen. 1859 nahm westlich der Ansiedlung die [[Bahnstrecke Zittau–Liberec|Eisenbahn von Zittau nach Reichenberg]] den Verkehr auf und die Bahnstation &amp;#039;&amp;#039;Oberullersdorf&amp;#039;&amp;#039; entstand. 1871 lebten in dem Ort 35 Menschen und 1890 waren es 26. Im Jahr 1920 wurde Luptin von Kleinschönau in das benachbarte [[Kopaczów|Oberullersdorf]] umgemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam das östlich der [[Lausitzer Neiße]] gelegene Luptin zu Polen. Die deutschen Bewohner wurden in den Jahren 1945 und 1946 vertrieben und die Bahnstation im Dezember 1945 aufgelassen. 1945 wurden als Grenzsicherungsmaßnahme mehrere Häuser von Luptin gesprengt. Die Grenzbrücke über die Lubota &amp;#039;&amp;#039;(Ullersdorfer Bach)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Oldřichov na Hranicích]] &amp;#039;&amp;#039;(Ullersdorf)&amp;#039;&amp;#039; wurde geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde westlich der Ansiedlung die alte Straßenverbindung nach Zittau wieder eröffnet. Durch Luptin führt die zweispurige Schnellstraße als Anbindung zur [[Bundesstraße 178n]] über einen 4,5 Kilometer langen polnischen Abschnitt in Richtung [[Sieniawka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlieb Riedel]] (* 1804 in Luptin; † 1882 in Zittau), deutscher Landwirt und Politiker, Mitglied des Reichstags und des Sächsischen Landtags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tilo Böhmer/Marita Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Im Zittauer Zipfel. Historischer Streifzug durch Reichenau und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Lusatia-Verlag, Bautzen 2001, ISBN 3-929091-85-2.&lt;br /&gt;
* Erhard Flammiger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grenzdörfer Ullersdorf/Oberullersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag, Leipzig 2000, ISBN 3-934565-73-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bogatynia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1387]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
	</entry>
</feed>