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	<title>Lunkenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:21:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lunkenburg&amp;diff=2516239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cavaliere grande: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-27T10:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Wolfsbronn, Burgstall Lunkenburg (1).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall Lunkenburg – Turmhügel aus nordöstlicher Richtung&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = wohl 11. oder 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Niederungsburg]], [[Motte (Burg)|Motte]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Burgstall]], Halbkreisförmiger Graben und Wälle noch erkennbar&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmäler in Bayern. Band V Mittelfranken, S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adelige im Dienste der Grafen von [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Oettingen]]&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 144&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Meinheim]]-[[Wolfsbronn]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.012269&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.787310&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 510.2&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lunkenburg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[mittelalter]]liche [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] &amp;#039;&amp;#039;(Motte)&amp;#039;&amp;#039; im Wolfsbronner Tal bei dem heutigen [[Meinheim]]er Gemeindeteil [[Wolfsbronn]] am östlichen Rand des [[Hahnenkamm (Altmühltal)|Hahnenkamms]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]. Das Areal ist vom [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] (BLfD) als [[Bodendenkmal]] (D-5-6930-0142) ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=boden&amp;amp;koid=191277|titel=BLfD Denkmaldatenbank D-5-6930-0142|hrsg=[[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|BayLfD]]|zugriff=2025-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage (Turmhügelburg mitsamt [[Vorburg]]) lag südwestlich von Wolfsbronn unmittelbar an einer [[Altstraße]] zum Aufstieg auf den Hahnenkamm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbolzheimer&amp;quot;&amp;gt;Herbolzheimer, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach [[Hellmut Kunstmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmut Kunstmann: &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Burg - Burgenkundliche Betrachtungen an ostfränkischen Wehranlagen&amp;#039;&amp;#039;. 2. ergänzte Auflage. Kommissionsverlag Degener &amp;amp; Co, Neustadt an der Aisch 1985, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammen Wehranlagen mit der Bezeichnung „-burg“ aus vorkarolingischer Zeit. Da Turmhügelburgen erst ab dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut wurden, geht Siglinde Buchner davon aus, dass von einer älteren Wehranlage der Name übertragen wurde, und zwar von dem ebenfalls in der Wolfsbronner Flur liegenden [[Burgstall Buschl]] auf dem [[Dürrenberg (Hahnenkamm)|Dürrenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 1, 2, 4, 7, 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lunkenburg kann mit dem Personennamen „Lunko“ gebildet worden sein, oder entsprechend der ältesten überlieferten Schreibweise „Lunggenburg“ auf einen Flurnamen „Lunge/Lunke“ im Sinne von schwarz-grauer Bodenbeschaffenheit zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marzell, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Lunkenburg dürften die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] ihr Herrschaftsgebiet gegenüber den [[Hochstift Eichstätt|Bischöfen von Eichstätt]] abgegrenzt haben. Diese wiederum grenzten ihre Machtzone gegenüber der Oettinger Grafen mit der um 1100/1150 genutzten [[Ministeriale]]nburg auf dem nahen Dürrenberg ab, die ebenfalls abgegangen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Winter, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bewohner wähnt Siglinde Buchner freie Bauern, die Wach- und Waffendienst versahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 39 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg, die wohl nur aus einem turmähnlichen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artefax.de/geschichte/gelberberg/gelberbergacht.html &amp;#039;&amp;#039;Die Gelbe Bürg in fränkischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;], in: artefax.de, abgerufen am 27. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebäude auf einem aufgeschütteten Hügelareal von 12 mal 12&amp;amp;nbsp;Metern bestand, war mitsamt der Vorburg durch [[Burggraben|Gräben]] und durch Wälle geschützt, die noch heute bis circa drei Meter hoch sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmäler in Bayern, S. 516; Buchner, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird erstmals 1347 in einer Urkunde erwähnt, wo es heißt: „Mettel Willing zur Lunggenburg gesessen“&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 41; Maurer, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;; die Willinge waren [[Vasall]]en der [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Truhendingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Maurer, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1370 wird die Burg in einem [[Lehnswesen|Lehenbuch]] der Grafen von Oettingen als „Longgenburg“ benannt, die ein gewisser „Ramung von Mayingen“ zu Lehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1400&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 14, 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; kaufte das [[Kloster Heidenheim]] unter Abt Ulrich von Mittelburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herbolzheimer&amp;quot;/&amp;gt; das bereits als [[Burgstall]] bezeichnete Anwesen von den Erben des Romigo von Maihingen dem Jungen, der wohl mit einer Tochter des Ramung verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 41, 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1406 verzichteten Miterben zugunsten des Klosters, das damit alleiniger Besitzer der zerstörten Turmhügelburg und ihrer Zugehörigen mit allen Einnahmen und Rechten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 43f., 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen von Lokalhistorikern, die „Lunggenpurg“ sei 1420 im Zuge einer Fehde zwischen dem Markgrafen [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich von Brandenburg-Ansbach]] und dem Bayernherzog [[Ludwig VII. (Bayern)|Ludwig dem Gebarteten]] durch Jörg [[Gumppenberg (Adelsgeschlecht)|Gumppenberg]] zerstört worden,&amp;lt;ref&amp;gt;So Maurer, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht Buchner durch die Bezeichnung „Burgstall“ in der Kaufurkunde von 1400 widerlegt. Vielmehr dürfte die Zerstörung von 1420 den noch intakten umliegenden Gebäuden mitsamt der Vorburg gegolten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heidenheimer Abt Wilhelm [[Vestenberg (Adelsgeschlecht)|von Vestenberg]] (1427–1446) ließ die Vorburg durch einen Meister Erhart wieder aufbauen und durch eine [[Ringmauer|Umgebungsmauer]] befestigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in der Vorburg die Hofstätte betreibende Bauer trug 1448 den Hausnamen „Lunggenmann“.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe betrieb das Kloster mit dem „Lunkenweiher“ Fischzucht ([[Karpfen]] und [[Hechte]]; 1432 erwähnt).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artefax.de/geschichte/heidenheim/heidenheimeinzw.html &amp;#039;&amp;#039;Heidenheim. Stützpunkt der angelsächsischen Mission&amp;#039;&amp;#039;], in: artefax.de, abgerufen am 27. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1451 erscheint die Hofstätte der Vorburg noch im [[Urbar (Verzeichnis)|Salbuch]] des Klosters Heidenheim. Infolge der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriege]] des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gelangte das Areal an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach; sie ließen die letzten Mauern schleifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgstall zeigt sich heute als Hügel, der von einem quadratischen [[Burggraben|Graben]] und von Wällen umgeben ist. Nach Norden schließt sich eine etwa dreiecksförmige [[Vorburg]] an, sie maß circa 70&amp;amp;nbsp;Meter in der Länge. Das Areal der [[Kernburg]] ist heute dicht bewaldet, das Gelände der Vorburg wird landwirtschaftlich genutzt. Für den unmittelbar an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;34]] gelegenen Burgstall gibt es kein Hinweisschild.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1250 Jahre Heidenheim am Hahnenkamm.&amp;#039;&amp;#039; Heidenheim: Historischer Verein 2002, S.&amp;amp;nbsp;100, 221 (Lunkenweiher) und 387.&lt;br /&gt;
* Siglinde Buchner: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsbronn – Lunkenburg. Geschichte der Burgen, Weiler und Mühlen im Wolfsbronner Tal bis zum Bauernkrieg &amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, ca. 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Bayern. Bd. V Mittelfranken.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S.&amp;amp;nbsp;516.&lt;br /&gt;
* Georg Herbolzheimer: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Wolfsbronn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;, 1966, S.&amp;amp;nbsp;262–263.&lt;br /&gt;
* Fritz-Rudolf Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgstall Lunkenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Konrad Spindler]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band&amp;amp;nbsp;15: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen – Denkmäler und Fundstätten&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0504-3, S.&amp;amp;nbsp;251–252.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Historischen Vereins im Rezat-Kreis&amp;#039;&amp;#039;, 4.&amp;amp;nbsp;Band, Nürnberg 1833, S.&amp;amp;nbsp;58.&lt;br /&gt;
* Heinrich Marzell: &amp;#039;&amp;#039;Zum Namen „Lunkenburg“ und „Lunkenberg“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gunzenhäuser Heimatbote&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;VII, 45, 1954, S.&amp;amp;nbsp;179.&lt;br /&gt;
* Oskar Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Die Lungenburg (Lunkenburg) und der Burgstall bei Wolfsbronn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gunzenhäuser Heimatbote&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;VII, 45, 1954, S.&amp;amp;nbsp;178–179.&lt;br /&gt;
* Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Lunkenburg und Burgstall bei Wolfsbronn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Gunzenhausen. Beiträge zur Geschichte der Stadt und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Heft&amp;amp;nbsp;51/1996, S.&amp;amp;nbsp;10–16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4712|Lunkenburg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lindenhof-jochum.de/wolfbron.htm Geschichtliche Hinweise]&lt;br /&gt;
* [http://www.artefax.de/geschichte/gelberberg/gelberbergacht.html Weitere Kurzhinweise]&lt;br /&gt;
* [http://www.artefax.de/geschichte/heidenheim/heidenheimeinzw.html Über den Lunkenweiher]&lt;br /&gt;
* [[Topographische Karte]]: [https://atlas.bayern.de/?c=630595,5430419&amp;amp;z=17&amp;amp;r=0&amp;amp;l=tk,6f5a389c-4ef3-4b5a-9916-475fd5c5962b&amp;amp;cnids=-1112904634&amp;amp;mid=5 Lage der ehemaligen Lunkenburg] im {{GeoQuelle|DE-BY|BV|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meinheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Meinheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cavaliere grande</name></author>
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