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	<title>Lungerersee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;B.A.Enz: «village» = :Obsee</title>
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		<updated>2024-08-21T07:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;«village» = &lt;a href=&quot;/index.php/Obsee&quot; title=&quot;Obsee&quot;&gt;Obsee&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Aerial image of Lake Lungern (view from the southwest).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Lungerersee von Südwesten aus der Luft gesehen&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46/48/9/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8/9/48/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-OW&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Obwalden]], Schweiz&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Lauibach (Lungern)|Lauibach]], [[Eibach (Bach)|Eibach]], (Melchaa)&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Sarner Aa]]&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Lungern]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 689&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = CH&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 2.01&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.vec25-seen/103/extendedHtmlPopup?lang=de | titel=Seen (Bundesamt für Umwelt BAFU)  | titelerg= | werk= | archiv-url= | archiv-datum= | abruf=2020-01-18 | format= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE =&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG = 10.317&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 68&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE =&lt;br /&gt;
|PH-WERT =&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Naturstausee&lt;br /&gt;
|BILD1 = Karte Lungerersee.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungerersee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungernsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungerensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ist ein Naturstausee im [[Schweiz]]er [[Kanton Obwalden]]. Der See kann vom [[Brünigpass]] oder von [[Luzern]] her durch das [[Sarner Aa|Sarneraatal]] erreicht werden. An dem See liegen der Ort [[Lungern]] sowie dessen Ortsteile [[Kaiserstuhl-Bürglen]] und [[Obsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um Neuland für die über wenig Kulturland verfügende Gemeinde zu erhalten, wurde bereits um 1700 die Idee diskutiert, den See abzusenken. Im 18. Jahrhundert wurde dann die Tieferlegung des Sees in Angriff genommen. Das Dorf war gespalten in die Ablehner und Befürworter der Absenkung, die «Nassen» und die «Trockenen». Es dauerte von 1790 bis 1836, bis nach mühevoller Arbeit ein 420 Meter langer Stollen fertiggestellt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Die «Nassen» und die «Trockenen», Zusatz zu dem Artikel {{Webarchiv | url=http://www.onz.ch/artikel/106960/  | webciteID=66G6qKMh4 | text=&amp;#039;&amp;#039;Stabiler Lungerersee-Spiegel ist möglich&amp;#039;&amp;#039;}}, Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 2. Mai 2011. Archiviert von der [http://www.onz.ch/artikel/106960/ originalen Online-Version] am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dessen Hilfe wurde der See von seinem ursprünglichen Niveau von {{Höhe|675|CH|link=true}} auf {{Höhe|657|CH}} gesenkt. Damit konnten 170&amp;amp;nbsp;ha Land gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onz.ch/artikel/104838/  | webciteID=66G6wnVf6 | text=&amp;#039;&amp;#039;Lungerer feiern ihren See, Erinnerung an Tieferlegung vor 175 Jahren&amp;#039;&amp;#039;}}, Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 10. Januar 2011. Archiviert von der [http://www.onz.ch/artikel/104838/ originalen Online-Version] am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 175-jährigen Jubiläum dieses Ereignisses drehten [[Luke Gasser]] und Riodi Gasser den Dokumentarfilm «Härdepfel im See».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onz.ch/artikel/109377/  | webciteID=66G72XrxZ | text=&amp;#039;&amp;#039;Mit dem Härdepfel Kinotüren öffnen, Lungern feierte 175 Jahre Seeabsenkung&amp;#039;&amp;#039;}}, Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 13. September 2011. Archiviert von der [http://www.onz.ch/artikel/109377/ originalen Online-Version] am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921, also nur 85&amp;amp;nbsp;Jahre später, wurde der See für den Betrieb eines Elektrizitätswerkes erneut gestaut, und das zusätzliche Land ging wieder verloren, siehe auch den Abschnitt [[Lungern#Tieferlegung und Wiederaufstauung des Lungernsees|&amp;#039;&amp;#039;Tieferlegung des Lungernsees&amp;#039;&amp;#039;]] im Artikel über [[Lungern]]. Der Bau des Stauwerks erfolgte in zwei Etappen. Baubeginn war 1921, erster Aufstau im Herbst 1921 und die Betriebsaufnahme 1922. 1926 erfolgte in der zweiten Etappe der Aufstau auf das heutige Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1999 wurden zwei in Ölfässern einzementierte Leichen bei Niedrigwasser am Ufer gefunden. Der Mörder aus der Westschweiz wusste nicht, dass im Winter der Seepegel tiefer ist und damit ein breiter Uferstreifen nicht mehr unter Wasser steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der See wird als «Fischerparadies» vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fischerparadies.ch/ Website &amp;#039;&amp;#039;Fischerparadies Lungern&amp;#039;&amp;#039;] der Lungerersee AG&amp;lt;/ref&amp;gt; In Lungern gibt es ein Seebad und eine Segelschule. Am Südende des Sees liegt direkt am See ein Campingplatz. 2004 gab es Pläne, im See eine [[Wasserskilift]]-Anlage für [[Wakeboard]]er zu erstellen, um den Tourismus in der Region zu beleben. Die Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht. Nachteilig für die touristische Nutzung des Sees ist, dass wegen der Stromproduktion der Wasserpegel im Winter um einiges tiefer liegt. An der Kantonsstrasse zum [[Brünigpass]] befindet sich beim &amp;#039;&amp;#039;Chälrütirank&amp;#039;&amp;#039; eine Aussichtsstelle, von der aus der See und weite Teile des [[Sarneraatal]]s bis zum [[Pilatus (Berg)|Pilatus]] und [[Lopper (Berg)|Lopper]] zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung zur Elektrizitätsgewinnung ==&lt;br /&gt;
Der Lungerersee wird seit der Aufstauung 1921 zur Elektrizitätsgewinnung genutzt. Nach 190 Metern Nettogefälle treibt das Wasser des Stausees im [[Kraftwerk Unteraa]] (ehemals Lungererseewerk) in Giswil drei Turbinen an, die Strom für das öffentliche Stromnetz und zum Betrieb der [[Zentralbahn]] erzeugen. Eine vierte Turbine turbiniert das Wasser der Melchtäler im sogenannten Gegendruckbetrieb resp. Siphonbetrieb in den Lungerersee. Aufgrund des geringeren Zuflusses im Winter sinkt der Wasserstand im Lungerersee bis zu 40 Meter ab und steigt im Frühjahr mit der Schneeschmelze wieder an. In den Wintermonaten wird das Nutzgefälle in der Maschinengruppe 4 entsprechend dem tieferen Seestand sogar erhöht und damit mit dem gleichen Betriebswasser wertvolle Mehrenergie erzeugt. In dem Konzessionsvertrag&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gdb.ow.ch/frontend/versions/397 GDB 752.51 – Konzession zur Ausnützung der Wasserkräfte des Lungerersees sowie der Kleinen und Grossen Melchaa (PDF; 248&amp;amp;nbsp;kB)] vom 12. Juli 1983&amp;lt;/ref&amp;gt; für das [[Elektrizitätswerk Obwalden]] (EWO) ist festgelegt, dass der Seepegel zwischen 648,74 und 688,74 Meter liegen muss, wobei in den Sommermonaten ein Pegel zwischen 687,50 und 688,50 Meter einzuhalten ist. Bei einer Verletzung der Pegel muss das Elektrizitätswerk Obwalden eine Busse bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lungerersee.jpg|Lungerersee: Blick vom Kaiserstuhl&lt;br /&gt;
 Lungerersee_Niedrigwasser.jpg|Niedrigwasser im Winter bei [[Obsee]]&lt;br /&gt;
 Lungerersee 2015 03.jpg|Niedrigwasser mit Staudamm und [[Mönch (Teichwirtschaft)|Mönch]]&lt;br /&gt;
 Lungerersee from Brünigpass.jpg|Blick über den See nach Norden&lt;br /&gt;
 Lungerersee, Lungern OW 20230522-jag9889.jpg|Blick über den See nach Süden&lt;br /&gt;
 Lungern, general view, Switzerland-LCCN2001703130.jpg|Blick über den See nach Norden auf einer Postkarte aus der Zeit von 1890 bis 1900&lt;br /&gt;
 Lungern, general view, Switzerland-LCCN2001703129.jpg|Blick über den See nach Süden auf einer Postkarte aus der Zeit von 1890 bis 1900&lt;br /&gt;
 Lungern village.jpg|Blick von der Pfarrkirche über den See nach Obsee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8676|Lungernsee|Autor=Edy von Wyl}}&lt;br /&gt;
* [https://ewo.ch/ueber-uns/energieerzeugung/seestaende/ Pegel des Lungerersees (letzte 7 Tage)] auf der Website des Elektrizitätswerks Obwalden&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ewo.ch/unternehmen/kraftwerke/lungererseebewirtschaftung/ |wayback=20150402125129 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bewirtschaftung Lungerersee&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Website des Elektrizitätswerks Obwalden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Seen}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Speicherseen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=170472421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Sarner Aa|SLungerersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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