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	<title>Lungenszintigraphie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:55:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lungenszintigraphie&amp;diff=808030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2025-01-25T13:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lungenperfusions-Szintigraphie Normalbefund Standardprojektionen 36W - NM - 001.jpg|mini|Lungenperfusions-Szintigraphie Normalbefund Standardprojektionen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lungenperfusions-Szintigraphie Normalbefund SPECT 36W - NM - 001.jpg|mini|Lungenperfusions-Szintigraphie Normalbefund SPECT axial]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungenszintigraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[nuklearmedizin]]isches Verfahren zur Beurteilung der Durchblutung ([[Perfusion]]) und der Belüftung ([[Lungenventilation|Ventilation]]) der [[Lunge]]. Man unterscheidet zwischen Lungenperfusions-, Lungenventilations- und Lungeninhalationsszintigrafie. Das kombinierte Verfahren der Lungenventilations- und Lungenperfusions[[szintigraphie]] wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V/P-Szintigraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Erfindern der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isotopenthorakographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Xenon 133 gehört der Internist [[Helmut Venrath]] (* 1921).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Verfahren ==&lt;br /&gt;
Die regionalen Belüftungsverhältnisse der Lunge lassen sich mit einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungenventilationsszintigraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder mit einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungeninhalationsszintigrafie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildlich darstellen und auch [[quantifizieren]]. Für die Ventilationsszintigraphie atmet der Patient ein [[Gas]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gemisch ein, das eine radioaktive Komponente enthält (zum Beispiel &amp;lt;sup&amp;gt;133&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Xenon]], &amp;lt;sup&amp;gt;127&amp;lt;/sup&amp;gt;Xenon oder &amp;lt;sup&amp;gt;81m&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Krypton]]). Für die Inhalationsszintigraphie wird üblicherweise ein [[Aerosol]] aus mit &amp;lt;sup&amp;gt;99m&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Technetium]] markierten Partikeln verwendet, das zwar nicht so tief in das [[Bronchialsystem]] eindringen kann wie ein Gas, bei erheblich niedrigerem technischem Aufwand aber vergleichbare Untersuchungsergebnisse zeigt. Mit einer [[Gammakamera]] werden dann entweder [[2D|planare]] Aufnahmen in verschiedenen [[Zentralprojektion|Projektionen]] oder dreidimensionale Bilder in [[Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie|SPECT]]-Technik angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungenperfusionsszintigraphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die Durchblutungsverhältnisse der Lunge bildlich dargestellt; sie lassen sich ebenfalls regional quantifizieren. Hierbei werden mit &amp;lt;sup&amp;gt;99m&amp;lt;/sup&amp;gt;Technetium markierte Partikel (zum Beispiel Makro-[[Kolloid]]e oder Technetium-markierte [[Albumin]]-Partikel (Tc-99m-MAA)) [[intravenös]] injiziert. Diese Partikel führen zu multiplen Mikro[[embolie]]n in den durchbluteten Lungenabschnitten; diese Embolien sind aber aufgrund der geringen Stoffmengen [[Hämodynamik|hämodynamisch]] nicht wirksam. Die Aufnahmen erfolgen wiederum entweder als planare oder als [[Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie|SPECT]]-Aufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Missmatch V-P Szintigrahie der Lunge bei Lungenembolie 58M - NM - 001.jpg|mini|Perfusions- / Ventilationsszintigraphie bei Lungenembolie mit mismatch.]]&lt;br /&gt;
Die häufigste [[Indikation]] zur Lungenszintigrafie ist der Verdacht auf das Vorliegen einer [[Lungenembolie]]. Hierbei wird üblicherweise mit geringer [[Aktivität (Physik)|Aktivität]] eine Untersuchung der Belüftung durchgeführt, anschließend mit etwas höherer Aktivität die Lungenperfusionsszintigraphie. Beide Aufnahmen werden miteinander verglichen. Finden sich Areale, die zwar gut belüftet, aber schlecht durchblutet sind (sogenannter &amp;#039;&amp;#039;mismatch&amp;#039;&amp;#039;), so muss der Befund als Lungenembolie interpretiert werden. Finden sich Lungenabschnitte, die sowohl schlecht belüftet als auch schlecht durchblutet sind (&amp;#039;&amp;#039;match&amp;#039;&amp;#039;, siehe auch [[Euler-Liljestrand-Mechanismus]]), so können zum Beispiel [[Atelektase]]n oder Infiltrate durch eine [[Lungenentzündung]] vorliegen. Areale mit schlechter Belüftung, aber guter Durchblutung (&amp;#039;&amp;#039;reverse mismatch&amp;#039;&amp;#039;) finden sich zum Beispiel bei einer [[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung|chronisch obstruktiven Lungenerkrankung]]. Im günstigsten Fall liegt bei der [[Befund (Medizin)|Befundung]] der Lungenszintigraphie ein [[Röntgen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bild der Lunge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener wird die Lungenperfusionsszintigraphie zur Abschätzung der postoperativen [[Lungenfunktion]] vor einer geplanten Lungen-Teil[[resektion]] (zum Beispiel bei [[Bronchialkarzinom]]) durchgeführt. Hierbei ist eine Untersuchung der Belüftungsverhältnisse entbehrlich. Es werden planare Aufnahmen von [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|ventral und dorsal]] angefertigt und die [[Radioaktivität|Zerfälle]] (&amp;#039;&amp;#039;counts&amp;#039;&amp;#039;) über bestimmten Lungenanteilen gezählt. Der relative Verlust an &amp;#039;&amp;#039;counts&amp;#039;&amp;#039; durch die geplante Operation stimmt dann ungefähr mit dem zu erwartenden relativen Verlust an [[Vitalkapazität]] überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontraindikationen ===&lt;br /&gt;
Eine [[Schwangerschaft]] ist bei Verdacht auf Lungenembolie nach der aktuellen Leitlinie Lungenszintigraphie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=C. Schümichen, M. Schmidt, Th. Krause |url=https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/031-005l_S1_Lungenszintigraphie_2018-02.pdf |titel=DGN-Handlungsempfehlung (S1-Leitlinie) Lungenszintigraphie Stand: 11/2017 |werk= |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2017-11-30 |format=PDF |sprache=de |abruf=2019-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; keine [[Kontraindikation]] für eine Lungenszintigraphie, sondern wird wegen der gegenüber einer [[CT-Angiographie]] (CTA) geringeren Strahlendosis explizit empfohlen. Auch in der [[Stillzeit]] ist die Szintigraphie wegen der geringeren [[Organdosis]] der in dieser Zeit besonders strahlenempfindlichen [[Weibliche Brust|Brustdrüse]] der CTA vorzuziehen. Nach einer Lungenszintigraphie soll die Stillende für 48 Stunden die Milch abpumpen und verwerfen. Wegen des injizierten [[Kontrastmittel]]s, welches in die Muttermilch übergeht, wird dies jedoch auch bei der CTA empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strahlenexposition ==&lt;br /&gt;
Die [[Strahlenexposition]] für den Patienten bei einer Lungenszintigraphie ist relativ gering. Sie liegt mit 1,5 [[Sievert (Einheit)|mSv]] für eine typische Untersuchung mit Lungeninhalations- und Lungenperfusionsszintigraphie, die jeweils mit &amp;lt;sup&amp;gt;99m&amp;lt;/sup&amp;gt;Technetium durchgeführt werden, zwar oberhalb derjenigen für Röntgenbilder der Lunge in zwei Ebenen, aber deutlich unterhalb derjenigen für eine [[Computertomographie]] des [[Thorax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organdosis für die Brustdrüse beträgt für die Inhalations-/Perfusionsszintigraphie 0,8 mSv gegenüber 20–50 mSv bei der Thorax-[[CT-Angiographie|CTA]]. Bei der leitliniengerechten Durchführung einer Perfusions-[[Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie|SPECT]] mit reduzierter Aktivität (50 [[Becquerel (Einheit)|MBq]]) beträgt die [[Fötus|fetale]] Dosis 0,11–0,20 [[Gray|mGy]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marika Bajc, Berit Olsson, Anders Gottsäter, Cecilia Hindorf, Jonas Jögi |Hrsg= |Titel=V/P SPECT as a diagnostic tool for pregnant women with suspected pulmonary embolism |Sammelwerk=European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging |Band=42 |Nummer=8 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2015 |Seiten=1325–1330 |DOI=10.1007/s00259-015-3056-z |PMC=4480826 |PMID=25916742}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Schicha, Otmar Schober: &amp;#039;&amp;#039;Nuklearmedizin: Basiswissen und klinische Anwendung&amp;#039;&amp;#039;, 7. Auflage, [[Schattauer]], Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7945-2889-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Nuklearmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildgebendes Verfahren (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lunge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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