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	<title>Lungenkampfstoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:55:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lungenkampfstoff&amp;diff=374246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: /* Literatur */ link</title>
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		<updated>2026-02-10T20:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungenkampfstoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sammelbezeichnung einer [[Kampfstoffklasse]], deren Wirkung auf eine Schädigung der [[Atmungsorgane]], insbesondere der [[Lunge]], zielt. Lungenkampfstoffe sind die ältesten [[Chemische Waffe|chemischen Waffen]] im Sinne von Substanzen, die aufgrund ihrer Giftwirkung als Waffe eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfachste und billigste, das [[Chlor]], erfüllt aufgrund des unsicheren Blasverfahrens nicht mehr die Anforderungen, die an eine chemische Waffe gestellt werden. Militärische Bedeutung haben nach wie vor die Substanzen [[Phosgen]], [[Diphosgen]] (Perstoff) und [[Chlorpikrin]] (Klop).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berüchtigt wurden sie durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. In Deutschland vor allem unter der Bezeichnung „[[Grünkreuz]]“, die auf die [[Granate]]n, die das [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Heer]] eingesetzt hat, zurückgeht. Der Begriff Grünkreuz steht aber nicht synonym für Lungenkampfstoffe, sondern bezeichnet lediglich die im Ersten Weltkrieg von deutscher Seite eingesetzten Kampfstoffe bzw. Granaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von „[[Grünkreuz]]“ durch die russische Armee im Krieg gegen die Ukraine wird vom deutschen Auslandsgeheimdienst, dem niederländischen Militärnachrichtendienst MIVD und dem niederländischen Nachrichtendienst AIVD berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/3398644/ &amp;#039;&amp;#039;Westen: Russland verstärkt Einsatz von Chemiewaffen&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Juli 2025, abgerufen am 5. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für Lungenkampfstoffe ==&lt;br /&gt;
* [[Arsenwasserstoff]]&lt;br /&gt;
* [[Chlor]]&lt;br /&gt;
* [[Chlorpikrin]]&lt;br /&gt;
* [[Chlortrifluorid]]&lt;br /&gt;
* [[Phosgen]]&lt;br /&gt;
* [[Diphosgen]]&lt;br /&gt;
* [[Triphosgen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die meisten Lungenkampfstoffe bewirken ein Anschwellen der [[Schleimhaut]] in den [[Lungenbläschen]] ([[Lunge|Alveolen]]). Durch die verlängerte [[Diffusion]]sstrecke kommt es zu einem verzögerten [[Gasaustausch]] in der Lunge. Zusätzlich bildet sich ein [[toxisch]]es [[Lungenödem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten [[Symptom]]e sind nicht schwerwiegend und können leicht übersehen werden. &lt;br /&gt;
Kurz nach dem Eindringen des flüchtigen Lungenkampfstoffes in die [[Atemwege]] tritt ein leichtes Kratzen im [[Rachen]]bereich ein. Nun setzt ein symptomfreies [[Zeitintervall|Intervall]] von ca. sechs Stunden ein. Es folgen Hustenreiz, Kurzatmigkeit und [[Unwohlsein und Ermüdung|Unwohlsein]]. Spätestens hier muss eine Behandlung mit [[Kortison]] einsetzen. Unbehandelt ist die Wirkung zwölf Stunden nach [[Exposition (Medizin)|Exposition]] nicht mehr rückgängig zu machen und nach 36 Stunden tritt der [[Tod]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gaskrieg während des Ersten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Badelt: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Kriegführung – Chemische Abrüstung. Die Bundesrepublik Deutschland und das Pariser Chemiewaffenübereinkommen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärpolitik und Rüstungsbegrenzung.&amp;#039;&amp;#039; 5). Berlin-Verlag Spitz, Berlin 1994, ISBN 3-87061-269-X.&lt;br /&gt;
* Christoph Bundscherer: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und das Chemiewaffenübereinkommen. Wirtschaftsverwaltungsrecht als Instrument der Rüstungskontrolle.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2; &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2213). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-631-32353-0. (Zugleich: Greifswald, Univ., Diss., 1997)&lt;br /&gt;
* Jochen Gartz: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Kampfstoffe. Der Tod kam aus Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Grüne Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Band 243). Pieper und The Grüne Kraft, Löhrbach 2003, ISBN 3-922708-28-5.&lt;br /&gt;
* [[Günther W. Gellermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg, der nicht stattfand. Möglichkeiten, Überlegungen und Entscheidungen der deutschen obersten Führung zur Verwendung chemischer Kampfstoffe im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1986, ISBN 3-7637-5804-6.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig F. Haber]]: &amp;#039;&amp;#039;The Poisonous Cloud. Chemical Warfare in the First World War.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, ISBN 0-19-858142-4.&lt;br /&gt;
* L. Huber, J. Bailey, A. Ochsenbein: &amp;#039;&amp;#039;ABC-Waffen: Einsatz und Schutz auf einem europäischen Gefechtsfeld&amp;#039;&amp;#039;. DTIG – Defense Threat Informations Group, 1995.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Klimmek]], Ladislaus Szinicz, Nikolaus Weger: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Gifte und Kampfstoffe – Wirkung und Therapie&amp;#039;&amp;#039;. Hippokrates Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-7773-0608-8.&lt;br /&gt;
* Thilo Marauhn: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Chemiewaffenverzicht. Rechtsentwicklungen seit 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; 116). Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, ISBN 3-540-58352-1. (Zugleich: Heidelberg, Univ., Diss., 1993–1994).&lt;br /&gt;
* Dieter Martinetz: &amp;#039;&amp;#039;Der Gaskrieg 1914–1918. Entwicklung, Herstellung und Einsatz chemischer Kampfstoffe. Das Zusammenwirken von militärischer Führung, Wissenschaft und Industrie.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1996, ISBN 3-7637-5952-2.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Peters]] (LS-Oberführer): &amp;#039;&amp;#039;Kampfstoff– und Luftschutz–Chemie – Eigenschaften Gefahren und Abwehr der chemischen Kampfstoffe&amp;#039;&amp;#039;, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1939. [https://d-nb.info/575358106 DNB-Link]&lt;br /&gt;
* Florian Schmaltz: &amp;#039;&amp;#039;Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus. Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 11). Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-880-9.&lt;br /&gt;
* Jonathan B. Tucker: &amp;#039;&amp;#039;War of nerves. Chemical warfare from World War I to al-Qaeda.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon Books, New York NY 2006, ISBN 0-375-42229-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfstoffklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungenkampfstoff| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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