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	<title>Lungen-Seitling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:18:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lungen-Seitling&amp;diff=864572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie am 23. November 2023 um 19:45 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-23T19:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Lungen-Seitling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Pleurotus pulmonarius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt; : Fr.&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Lucien Quélet|Quél]]&amp;lt;!--1872--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name = Seitlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Pleurotus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = Seitlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Pleurotaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild = Nice white Pleurotus pulmonarius (GB= Pale Oyster or Indian Oyster, D= Sommer-Austernseitling or Lungenseitling, F= Pleuroto pulmonaire, NL= Bleke oesterzwam) white spores and causes white rot, at Schaarsbergen - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lungen-Seitling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pleurotus pulmonarius&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löffelförmiger Seitling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommeraustern-Seitling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Seitlingsartige]]n. Er ist nahe mit dem [[Austern-Seitling]] verwandt; durch Kreuzungsexperimente konnte nachgewiesen werden, dass der Lungen-Seitling eine eigenständige Art darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleurotus pulmonarius; 101 0954.jpg|mini|Junge Exemplare des Lungen-Seitlings.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Lungen-Seitling ähnelt dem verwandten Austern-Seitling, wie bei diesem erscheinen die [[Fruchtkörper]] in dichten Büscheln am [[Substrat (Ökologie)|Substrat]], wobei die Fruchtkörper des Lungen-Seitlings kleiner und zarter als die des Austern-Seitlings sind. Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist kurz und seitlich ansetzend. Die Oberseite der Lungen-Seitlinge ist meist heller gefärbt als beim Austern-Seitling, die Farbe reicht von cremeweiß bis hell beige, manchmal grau bis bräunlich, ist aber immer ohne Blautöne. Der Lungen-Seitling riecht angenehm, im frischen Zustand süßlich nach [[Anis]]. Er neigt dazu, sich gelblich zu verfärben, besonders bei Trockenheit und am Hutrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Mikroskopisch zeigt der Lungen-Seitling dickwandige [[Hyphe|Hyphen]] der Lamellen[[trama]] und eine Huthautstärke von 40–50&amp;amp;nbsp;µm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Lungen-Seitling ist ein [[Saprobiont]] und Schwächeparasit an verschiedenen Laubhölzern; als Substrate werden [[Buche]], [[Gemeine Esche|Esche]], [[Pappel]], [[Birken]], [[Echte Walnuss|Walnuss]] und [[Sorbus]]-Arten aufgeführt. Er bewohnt wie der Austern-Seitling boden- und luftfeuchte Wälder, kommt aber auch außerhalb von Wäldern an entsprechendem Substrat vor. Im Gegensatz zum Austern-Seitling kommt der Lungen-Seitling nicht bei Kälte vor, sondern kann im Sommer und Frühherbst gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Lungen-Seitling ist in der [[Holarktis]] verbreitet, er wird für Australien angegeben, Krieglsteiner stellt in Frage, ob es sich um indigene Vorkommen handelt. In Europa ist der Lungen-Seitling in nördlichen Gebieten ([[Hebriden]], [[Skandinavien]]) deutlich häufiger als in westlichen und südlichen Bereichen. In Deutschland kommt der Lungen-Seitling weit gestreut im gesamten Gebiet vor. Bei Angaben zur Verbreitung ist zu beachten, dass er wohl häufig mit dem Austern-Seitling verwechselt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslung ==&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten wachsende Formen des deutlich häufigeren und sehr variablen [[Austern-Seitling|Austern-Seitlings]] können dem Lungen-Seitling sehr ähnlich sehen, weil diese meist auch heller gefärbt sind als die Formen im Winter (bis ganz weiß). Der Austern-Seitling ist für gewöhnlich kräftiger und dickfleischiger, hat einen unauffälligen, angenehmen oder metallischen (nicht anisartigen) Geruch, gilbt seltener und hat eine meist zottig-striegelige Stielbasis. Mikroskopisch zeichnet er sich durch dünnwandige Hyphen in der Lamellentrama und eine Huthautstärke von 90–120&amp;amp;nbsp;µm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rillstieliger Seitling|Rillstielige Seitling]] hat einen längeren, zentraleren Stiel mit tief herablaufenden, [[Lamelle (Mykologie)#Form|anastomosierenden]] Lamellen. Mikroskopisch unterscheidet er sich durch eine [[Dimitisch|dimitische]] Struktur der Huttrama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der potentiell stark giftige [[Ohrförmiger Weißseitling|Ohrförmige Weißseitling]] (&amp;#039;&amp;#039;Pleurocybella porrigens&amp;#039;&amp;#039;) wächst nur auf Nadelholz und bildet durchscheinend glasig weiße, stiellose und jung tütenförmige Fruchtkörper ohne Stiel, sondern mit an der Anwuchsstelle zusammenlaufenden Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Berindeter Seitling|Berindete Seitling]] unterscheidet sich durch sein [[Velum (Mykologie)|Velum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Lungen-Seitling ist essbar. Als Holz- oder Forstschädling ist er nicht von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Schneehaubenpilze – Austern-Seitlinge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tintling]].&amp;#039;&amp;#039; 4/2006, S. 8–18, {{ISSN|1430-595X}}.&lt;br /&gt;
* Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Röhrlinge und Blätterpilze.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Strobilomycetaceae und Boletaceae, Paxillaceae, Gomphidiacea, Hygrophoracea, Tricholomataceae, Polyporaceae (lamellige).&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 1991, ISBN 3-85604-030-7.&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze I.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3536-1.&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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