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	<title>Luna 25 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:25:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luna_25&amp;diff=648996&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29580-50: /* Missionsverlauf */ Typo</title>
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		<updated>2025-10-30T16:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Missionsverlauf: &lt;/span&gt; Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Raumsonde Luna&amp;amp;nbsp;25; zu der nicht realisierten Mission „Luna&amp;amp;nbsp;25“ aus dem Jahr 1977 siehe [[Lunochod 3]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Sonde&lt;br /&gt;
| Bild = Maquette-Luna-Glob-Lander-b-DSC 0075.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = Modell von Luna 25 (2015)&lt;br /&gt;
| nssdc_id = {{NSSDCA|LUNA-25|text}}&lt;br /&gt;
| Missionsziel = [[Erdmond]]&lt;br /&gt;
| Betreiber={{Roskosmos}}&lt;br /&gt;
| Hersteller=[[Lawotschkin|NPO S. A. Lawotschkin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.raumfahrer.net/russland-kuendigt-luna-25-start-fuer-august-an/ |titel=Russland kündigt Luna-25-Start für August an |titelerg=Beginn der Mission der Mondsonde derzeit für den 11. August geplant |autor=Gerhard Kowalski |werk=Raumfahrer.net |datum=2023-07-18 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auftraggeber = [[Russische Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
| Traegerrakete = [[Sojus (Rakete)#Sojus-2.1a/b|Sojus-2.1b]]/[[Fregat]]-M&lt;br /&gt;
| Startmasse = 1750 kg&lt;br /&gt;
| Instrumente = ADRON-LR; ARIES-L; LASMA-LR; LIS-TV-RPM; PmL; THERMO-L; STS-L; BUNI&lt;br /&gt;
| Startdatum = 10. August 2023, 23:10 [[UTC]]&lt;br /&gt;
| Startrampe = [[Kosmodrom Wostotschny]]&lt;br /&gt;
| Enddatum = &lt;br /&gt;
| Verlauf = &amp;lt;!-- folgende Vorlage benutzen, beliebig erweiterbar --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Start|Datum=10. August 2023|Text=Start vom Kosmodrom Wostotschny}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Marke|Datum=16. August 2023|Text=Erreichen der Mondumlaufbahn}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Ende|Datum=19. August 2023|Text=Absturz auf den Mond}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luna 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luna-25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/wissen/2023-08/mondmission-roskosmos-zeeman-krater-luna-25 |titel=Russische Sonde sendet Foto von der Mondrückseite |titelerg=Erstmals seit 50 Jahren hat Russlands Raumfahrtbehörde eine Mondmission gestartet. Luna-25 soll mögliche Wasservorkommen auf dem Erdtrabanten aufspüren |werk=[[Zeit.de]] |datum=2023-08-18 |abruf=2023-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luna-Glob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Луна-Глоб}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://de.ria.ru/science/20130408/265891071.html |titel=Russische Mission Luna-Glob wird in „Luna-25“ umbenannt |werk=de.ria.ru |hrsg=RIA Novosti |datum=2013-04-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130426212706/http://de.ria.ru/science/20130408/265891071.html |archiv-datum=2013-04-26 |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Russland|russische]] [[Raumsonde]] zur Erprobung von Landemethoden im anspruchsvollen Terrain bei 70° südlicher Breite auf der [[Mondvorderseite]] sowie – im Erfolgsfall – für Untersuchungen von [[Regolith]] und [[Exosphäre]] an der Landestelle. Sie wurde am 10.&amp;amp;nbsp;August 2023 mit einer Trägerrakete des Typs [[Sojus (Rakete)#Sojus-2.1a/b|Sojus-2.1b]] vom [[Kosmodrom Wostotschny]] gestartet und sollte am 21.&amp;amp;nbsp;August 2023 beim [[Boguslawsky|Boguslawsky-Krater]] landen. Die Mission endete jedoch am 19.&amp;amp;nbsp;August 2023 mit einem Absturz im Krater [[Pontécoulant (Mondkrater)|Pontécoulant-G]] auf der Mondvorderseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
Die Pläne einer neuen russischen Mondsonde wurden erstmals 1997 veröffentlicht, konnten damals aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten in der Raumfahrt jedoch nicht in Angriff genommen werden. Erst im neuen, für die Jahre 2006 bis 2015 ausgelegten Raumfahrtprogramm wurden Gelder für die Raumsonde bereitgestellt. Luna-Glob sollte ursprünglich im Jahr 2012 starten. Die Pläne wurden mehrfach geändert, insbesondere wurde dabei aus technischen Gründen bereits vor dem Jahre 2010 auf die ursprünglich vorgesehenen [[Penetrator (Raumsonde)|Penetratoren]] verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anatoly Zak |url=https://www.russianspaceweb.com/luna_glob.html |titel=First attempt to revive Luna-Glob |werk=russianspaceweb.com |datum=2023-04-05 |sprache=en |abruf=2023-08-13 | abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Demonstrationsversuch war die Benutzung und Erprobung des von der ESA entwickelten optischen Systems für Präzisionslandungen und zur Warnung vor Kollisionen PILOT-D geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/Redirecting_ESA_programmes_in_response_to_geopolitical_crisis |datum=2022-04-13 |titel=Redirecting ESA programmes in response to geopolitical crisis |titelerg=ESA Press release N°16–2022 |werk=esa.int |hrsg=[[ESA]] |sprache=en |abruf=2023-08-20 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. April 2022 zog sich jedoch die [[ESA]] nach einer Entscheidung des [[Weltraumprogramm der Europäischen Union#Europäischer Weltraumrat|Europäischen Weltraumrates]] wegen des [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine]] von den Projekten Luna-25 bis Luna-27 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Ebner |url=https://www.flugrevue.de/raumfahrt/mondsonde-luna-25-russlands-erste-mondmission-seit-fast-50-jahren/ |titel=Russlands erste Mondmission seit fast 50 Jahren |werk=flugrevue.de |datum=2023-08-11 |abruf=2023-08-14 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/Luna |titel=ESA – Luna |titelerg=Science &amp;amp; Exploration |werk=esa.int |hrsg=ESA |sprache=en |abruf=2023-08-15 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
=== Satellitenbus ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Satellitenbus}}&lt;br /&gt;
Die vom Forschungs- und Produktionsverband [[Lawotschkin]] hergestellte, unbetankt 615&amp;amp;nbsp;kg und in betanktem Zustand 1750&amp;amp;nbsp;kg schwere Sonde war 3,17&amp;amp;nbsp;m hoch und hatte an den Landebeinen einen maximalen Durchmesser von 3,7&amp;amp;nbsp;m. An der vorgesehenen Landestelle bei etwa 70° südlicher Breite schwanken die Temperaturen zwischen +120&amp;amp;nbsp;°C während des Tages und −170&amp;amp;nbsp;°C während der Mondnacht. Als passiver Schutz gegen Hitze und Kälte war daher fast die gesamte Sonde in eine Isolierfolie mit mehreren Dutzend durch Vakuum voneinander getrennten Lagen von silberbeschichtetem Kunststoff und Fasermaterial von geringer Wärmeleitfähigkeit gehüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 14-tägigen Mondnacht wurde die Sonde mit einer [[Radionuklidbatterie]] vom Typ RTG 238-6,5/3 AVR002R auf Basis von [[Plutonium]] 238 für die elektrische Energie und zur Beheizung der Sonde ausgestattet. Sie generierte eine Wärmeleistung: von 125 bis 130 W und eine elektrische Leistung von 5 – 8 W bei einer Spannung von 3,5 ± 0,5 V und einem Gewicht von 6,2 ± 0,4 kg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=United Nations A/AC.105/1297&lt;br /&gt;
Note verbale dated 4 August 2023 from the Permanent Mission of&lt;br /&gt;
the Russian Federation to the United Nations (Vienna) addressed&lt;br /&gt;
to the Secretary-Genera |Hrsg=UN |Ort=Wien |Datum=4. August 2023 |Online=https://www.unoosa.org/res/oosadoc/data/documents/2023/aac_105/aac_1051297_0_html/2315219E.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses diente vor allem zur Versorgung des Echtzeituhrmoduls. Die Borduhr sollte vor Einbruch der Nacht alle wissenschaftlichen Geräte abschalten und bei Sonnenaufgang das Hochfahren der Systeme einleiten. Während des Tages sollten vier [[Solarmodul]]e am oberen Teil des Gehäuses die Sonde mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 821&amp;amp;nbsp;W versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Endphase der Landung, nachdem die Sonde eine vertikale Orientierung eingenommen hätte, befanden sich auf ihrer Unterseite zwischen den Tanks ein [[Doppler-Effekt|Doppler]]-Geschwindigkeits- und Entfernungsmesser mit zwei nebeneinander angeordneten [[Hohlleiter]]-[[Schlitzantenne]]n, eine zum Senden und eine zum Empfangen. Mit diesem Gerät sollten ständig Daten über die Höhe der Sonde über dem Boden, ihre Geschwindigkeit und ihren Neigungswinkel ermittelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spec.tass.ru/luna-25/novye-issledovaniya/model |titel=Автоматическая межпланетная станция «Луна-25» |werk=spec.tass.ru |hrsg=[[TASS]] |sprache=ru |abruf=2023-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzlasten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luna 25 verfügte über neun wissenschaftliche Instrumente, die zusammen 30&amp;amp;nbsp;kg wogen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.iki.rssi.ru/eng/luna25.htm |titel=Luna-25 (Luna-Glob Lander) Payload |werk=iki.rssi.ru |sprache=en |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jamie Carter |url=https://www.forbes.com/sites/jamiecartereurope/2019/07/26/what-is-luna-27-a-soviet-era-moon-digger-revived-to-hunt-for-water-at-the-moons-south-pole/ |titel=A Soviet-Era ‘Moon Digger’ Program Is Being Revived To Hunt For Water At The Moon’s South Pole |werk=iki.rssi.ru |datum=2019-07-26 |sprache=en |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ADRON-LR, aktives Neutronen- und Gammastrahlenanalysegerät, das den Boden aus einer Neutronenquelle bestrahlen und über eine Spektralanalyse der daraufhin vom [[Regolith]] emittierten Gammastrahlen und Neutronen Rückschlüsse auf eventuell vorhandenes Wassereis ermöglichen sollte&lt;br /&gt;
* ARIES-L, zur Analyse von durch den [[Sonnenwind]] aus dem Regolith herausgeschleuderten Ionen und neutralen Partikeln auf ihre Ladung und Masse, um Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung der obersten Regolithschicht sowie des oberflächennahen Plasmas und der Dynamik seiner Veränderung durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages ziehen zu können&lt;br /&gt;
* LASMA-LR, Laser-[[Massenspektrometer]] zur Analyse von mit dem Baggerarm aufgenommenen Bodenproben&lt;br /&gt;
* LIS-TV-RPM, [[Infrarotspektrometer]] zur kameraunterstützten Fernanalyse des Bodens im Arbeitsbereich des Baggerarms&lt;br /&gt;
* PmL, zur Messung von Ladung und Masse der sich im Laufe der Zeit ablagernden Staubpartikel sowie von elektrischen Feldern in der Nähe der Sonde&lt;br /&gt;
* THERMO-L, Messung der thermischen Eigenschaften von Regolith&lt;br /&gt;
* STS-L, ein Bildübertragungssystem mit acht Kameras. Zwei Kameras befanden sich unterhalb des Triebwerkes und sollten den Landevorgang filmen. Vier Weitwinkel-Panoramakameras oben auf dem Gehäuse sollten während des Abstiegs ihre Arbeit aufnehmen und nach der Landung ein 360°-Panoramabild erstellen. Zwei Stereokameras sollten den Baggerarm und seinen Arbeitsbereich überwachen.&lt;br /&gt;
* Laser-[[Retroreflektor]] zur Vermessung von der Erde aus, Mond[[libration]] und Entfernungsexperimente&lt;br /&gt;
* BUNI, die Steuereinheit für alle Instrumente außer dem Kamerasystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei den sowjetischen Mondsonden waren die Instrumente von Luna&amp;amp;nbsp;25 nicht in einem mit Gas gefüllten und temperaturgeregelten, hermetisch geschlossenen Gehäuse untergebracht, sondern auf der Außenseite – durch die Isolierfolie gegen Temperaturschwankungen geschützt, aber zum Vakuum offen. Dadurch wurde zum einen Gewicht gespart, zum anderen wurde die Sonde [[Resilienz (Ingenieurwissenschaften)|resilienter]]. Wenn zu Sowjetzeiten bei einer harten Landung das Gehäuse beschädigt wurde, war die Sonde verloren. Bei Luna&amp;amp;nbsp;25 bestand die Hoffnung, dass zumindest einige Instrumente weiter funktionieren würden. Das Problem bei dieser Bauweise ist die Wärmeableitung im Vakuum. Daher waren die wissenschaftlichen Instrumente auf eine Platte mit Wabenkern montiert, durch die mit [[Ammoniak]] arbeitende [[Wärmerohr|Kühlrohre]] verliefen, welche die Betriebswärme der Instrumente an auf der Oberseite des Gehäuses und seitlich an den Tanks angeordnete [[Kühlkörper]] weiterleiteten, die wiederum die überschüssige Wärme in den Weltraum abstrahlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsziele ==&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;August 2023 sollte bei örtlichem Sonnenaufgang eine Landung auf der [[Mondvorderseite]] etwas nördlich des [[Boguslawsky]]-Kraters bei 69.545° südlicher Breite und 43.544° östlicher Länge versucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nasa&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bill Steigerwald |url=https://www.nasa.gov/feature/goddard/2023/lro-luna-25-impact |titel=NASA’s LRO Observes Crater Likely from Luna 25 Impact |werk=nasa.gov |datum=2023-08-31 |sprache=en |abruf=2023-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem waren südwestlich des [[Manzinus (Mondkrater)|Manzinus-Kraters]] bei 68° südlicher Breite und 26° östlicher Länge sowie südlich des Kraters [[Pentland (Mondkrater)|Pentland&amp;amp;nbsp;A]] bei 67° südlicher Breite und 13° östlicher Länge zwei Ausweichlandestellen vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leonard David |url=https://www.space.com/russia-luna-25-moon-mission-launch-success |titel=Russia launches Luna-25 moon lander, its 1st lunar probe in 47 years |werk=space.com |datum=2023-08-11 |sprache=en |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Landestellen wurden zum einen wegen der erwarteten wissenschaftlichen Ergebnisse ausgewählt, zum anderen aus technischen Gründen. In einer Ellipse von 15&amp;amp;nbsp;× 30&amp;amp;nbsp;km durfte das Gelände um nicht mehr als 15° geneigt sein und es durfte keine großen Felsbrocken geben. Außerdem durfte es in der Nähe keine schattenwerfenden Kraterwände geben, sodass die seitlich am Gehäuse angebrachten, vertikalen [[Solarmodul]]e während des gesamten Mondtags beleuchtet sind – bei 70° südlicher Breite liegt der maximale Einfallswinkel der Sonnenstrahlen bei 20° – und ständig Funkkontakt, also Sichtverbindung zur Erde besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptaufgabe von Luna&amp;amp;nbsp;25 bestand darin, Technologien für eine weiche Landung zu erproben. Dazu sollte der gesamte Abstiegsprozess umfassend gefilmt werden, um anhand der Aufnahmen ein möglichst genaues Modell des dortigen Bodenreliefs erstellen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kow&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Kowalski |url=https://www.raumfahrer.net/hauptstart-des-jahres-luna-25-russland-schickt-erste-sonde-zum-mond/ |titel=„Hauptstart des Jahres“: Luna-25 – Russland schickt erste Sonde zum Mond |werk=raumfahrer.net |datum=2023-08-11 |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die ursprünglich auf ein Jahr angesetzte Betriebsphase auf dem Mond besaß Luna&amp;amp;nbsp;25 einen 1,5&amp;amp;nbsp;m langen und 5,9&amp;amp;nbsp;kg schweren Baggerarm, den sogenannten „Lunaren Manipulator-Komplex“ (LMK). Bei Tests im Labor konnte der Bagger nicht nur lockeres Regolith-Imitat aufnehmen, sondern auch gefrorenen [[Permafrost]]-Boden. Es war geplant, nicht nur von der Oberfläche Proben zu nehmen, sondern auch tiefere Löcher zu graben. Das von der Baggerschaufel aufgenommene Material sollte in das Laser-Massenspektrometer LASMA-LR gekippt werden, wo es durch einen Laser erhitzt werden, verdampft und ionisiert werden sollte. Mittels Spektralanalyse des entstehenden Plasmas sollte die chemische Zusammensetzung des Regolith ermittelt werden; das Gerät hätte auch zwischen verschiedenen [[Isotop]]en eines [[Chemisches Element|Elements]] unterscheiden können. Man hoffte, während der Mission insgesamt 11 Bodenproben von verschiedenen Stellen und aus verschiedenen Tiefen entnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den ersten Mondtag (14 Erdentage) nach der Landung waren noch keine größeren Arbeiten vorgesehen. Die die Sonde betreuenden Experten vom Institut für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften wollten zunächst die Bedingungen am Landeplatz studieren und die Geräte testen. Ab dem am 19.&amp;amp;nbsp;September 2023 beginnenden zweiten Mondtag sollte die Sonde von im Schichtbetrieb arbeitenden Ingenieuren und Technikern für jeweils 14 Erdentage rund um die Uhr betrieben werden. Luna&amp;amp;nbsp;25 arbeitete nicht autonom, sondern wurde mit vorgefertigten Befehlszeilen von der Erde aus gesteuert. Dies hatte prinzipiell den Vorteil, dass die Befehlszeilen bei unvorhergesehenen Situationen jederzeit hätten angepasst werden können. Hierfür besaß das Institut von der Herstellerfirma Lawotschkin zur Verfügung gestellte Duplikate der Geräte, an denen geänderte Arbeitsabläufe erprobt werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsverlauf ==&lt;br /&gt;
Der Start der auf einer Oberstufe vom Typ [[Fregat]]-M montierten Sonde mit einer [[Sojus (Rakete)#Sojus-2.1a/b|Sojus-2.1b]] erfolgte vom [[Kosmodrom Wostotschny]] in der Amurregion am 10.&amp;amp;nbsp;August 2023 um 23:10&amp;amp;nbsp;Uhr&amp;amp;nbsp;UTC.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-mondmission-luna-100.html |titel=Russische Raumsonde. „Luna-25“ auf dem Weg zum Mond |werk=[[Tagesschau.de]] |hrsg=[[ARD-aktuell]], [[NDR]] |datum=2023-08-11 |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Start machte die Sonde zunächst in einer Höhe von 200&amp;amp;nbsp;km eine halbe Erdumrundung. Dann, etwa eine Stunde nach dem Start, brachte die Fregat-Oberstufe Luna&amp;amp;nbsp;25 mit einer Triebwerkszündung in den [[Trans Lunar Injection|Transferorbit zum Mond]]. In einer Entfernung von 3000&amp;amp;nbsp;km von der Erde wurde die Oberstufe abgeworfen. Das erste von zwei geplanten Bahnkorrekturmanövern fand am 12.&amp;amp;nbsp;August 2023 statt – in einer Entfernung von 230.000&amp;amp;nbsp;km von der Erde (der Mond ist im Durchschnitt 384.500&amp;amp;nbsp;km von der Erde entfernt) wurden die Lageregelungstriebwerke für etwa 25 Sekunden gezündet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt; Am folgenden Tag verifizierten Ingenieure von Roskosmos anhand von Telemetriedaten, dass die Betriebssysteme der Sonde und die wissenschaftlichen Nutzlasten an Bord ordnungsgemäß arbeiteten. Am 14.&amp;amp;nbsp;August 2023 um 03:40&amp;amp;nbsp;Uhr UTC wurden die Lageregelungstriebwerke der Sonde in einer Entfernung von 340.000&amp;amp;nbsp;km von der Erde erneut für 24,3 Sekunden gezündet, um das zweite Bahnmanöver durchzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aditya Madanapalle |url=https://www.news9live.com/science/luna-25-successfully-conducts-second-trajectory-correction-burn-on-way-to-moon-2248159 |titel=Luna 25 successfully conducts second trajectory correction burn on way to Moon |werk=news9live.com |datum=2023-08-14 |sprache=en |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Luna 25 Impact Site animation.gif|mini|Der durch den Absturz von Luna 25 gebildete Einschlagskrater. Vorher – nachher. Aufnahme des [[Lunar Reconnaissance Orbiter|LRO]]]]&lt;br /&gt;
Als die Sonde am 16. August 2023 beim Mond ankam, fand ein entscheidendes Bremsmanöver statt. Um 08:57&amp;amp;nbsp;Uhr UTC wurde erstmals bei der Mission das Haupttriebwerk der Sonde gezündet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt; zunächst für 243 Sekunden, also etwas über 4 Minuten, kurz danach noch einmal für 76 Sekunden. Um 09:03&amp;amp;nbsp;Uhr UTC schwenkte Luna&amp;amp;nbsp;25 in eine um 82,1° zum Äquator geneigte Umlaufbahn mit einem [[Periselenum]] von 91,4&amp;amp;nbsp;km und einem Aposelenum von 112,6&amp;amp;nbsp;km um den Mond ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zak&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fra&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/info-en-continu/20230816-mise-en-orbite-attendue-de-la-sonde-lunaire-russe-luna-25 |titel=La sonde lunaire russe Luna-25 mise en orbite |werk=france24.com |datum=2023-08-16 |sprache=fr |abruf=2023-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Sonde etwa 500&amp;amp;nbsp;kg Treibstoff verbraucht; nach dem Abschluss der beiden Bremsmanöver besaß sie noch eine Masse von 1237&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zak&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anatoly Zak |url=https://www.russianspaceweb.com/luna-glob-flight.html#0816 |titel=Luna-Glob enters orbit around the Moon |werk=russianspaceweb.com |datum=2023-08-17 |sprache=en |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die polare Umlaufbahn konnte die Sonde den Mondschatten vermeiden und wurde über die Solarmodule ständig mit Strom versorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein am 19. August 2023 eingeleitetes Manöver, das die Sonde in den für die Landung nötigen elliptischen Orbit mit einem [[Periselenum]] von 18&amp;amp;nbsp;km bringen sollte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tass&amp;quot; /&amp;gt; schlug wegen eines Fehlers bei der Triebwerksteuerung fehl. Anstatt der beabsichtigten 84 Sekunden war die Antriebseinheit 127 Sekunden, also anderthalb mal so lang wie geplant, in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tass.com/science/1663155 |titel=Crashed Luna-25 lunar probe’s thrusters operated longer than required — Roscosmos chief |werk=tass.com |hrsg=TASS |datum=2023-08-21 |sprache=en |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl sich das gesamte Manöver in einer Zone und zu einem Zeitpunkt der ständigen Funkverbindung abspielte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Kowalski |url=https://www.raumfahrer.net/einsatz-von-luna-25-korrekturtriebwerken-war-ursache-fuer-den-crash/ |titel=Einsatz von Luna-25-Korrekturtriebwerken war Ursache für den Crash |werk=raumfahrer.net |datum=2023-08-21 |abruf=2023-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; brach um 11:57&amp;amp;nbsp;Uhr UTC der Kontakt mit der Sonde ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aditya Madanapalle |url=https://www.news9live.com/science/roscosmos-announces-luna-25-has-crashed-into-the-moon-2256199 |titel=Roscosmos announces Luna 25 has crashed into the Moon |werk=news9live.com |datum=2023-08-20 |sprache=en |abruf=2023-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Minute später, am 19. August 2023 um 11:58 Uhr UTC, stürzte Luna 25 bei 57,865° südlicher Breite und 61,360° östlicher Länge auf die innere Ringwand des [[Nebenkrater]]s G des [[Pontécoulant (Mondkrater)|Pontécoulant-Kraters]] auf der Mondvorderseite,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tass.com/science/1663215 |titel=Russian researchers determine location, time of Luna-25 crash |werk=tass.com |hrsg=TASS |datum=2023-08-21 |sprache=en |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 400&amp;amp;nbsp;km vor der geplanten Landestelle. Dabei erzeugte die Sonde einen Krater von 10&amp;amp;nbsp;m Durchmesser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nasa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luna-Programm#Russische Luna-Sonden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Raumsonden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luna 25|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|jOrYqfiKJi0|{{lang|ru|«Луна-25»: год до запуска}}|uploader=[[Roskosmos]]|upload=2020-10-24|sprache=ru|laufzeit=7 [[Minute|min]] 47 [[Sekunde|s]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Luna 925}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gescheiterte Raumfahrtmission]]&lt;/div&gt;</summary>
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