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	<title>Luna 16 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:01:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luna_16&amp;diff=384823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PM3: /* Aufbau */ Bild verkleinert</title>
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		<updated>2025-07-30T08:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau: &lt;/span&gt; Bild verkleinert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sonde&lt;br /&gt;
| Name = &lt;br /&gt;
| Bild = Luna 16.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = Modell von Luna 16&lt;br /&gt;
| Missionsziel = Rückführung von Mondproben&lt;br /&gt;
| Betreiber = {{SUN}}&lt;br /&gt;
| Traegerrakete = [[Proton (Rakete)|Proton]]-K mit [[Blok-D]]&lt;br /&gt;
| Startmasse = 5725 kg&lt;br /&gt;
| Landemasse = 1880 kg&lt;br /&gt;
| Startdatum = 12. September 1970 um 13:25 UTC&lt;br /&gt;
| Startrampe = 81/23 ([[Kosmodrom Baikonur|Baikonur]])&lt;br /&gt;
| Verlauf = {{ZL|Typ=Start|Datum=12.09.1970|Text=Start}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Marke|Datum=17.09.1970|Text=Eintritt in Mondorbit}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Marke|Datum=20.09.1970|Text=Landung auf Mondoberfläche}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Marke|Datum=21.09.1970|Text=Rückstart von Mondoberfläche}}&lt;br /&gt;
{{ZL|Typ=Ende|Datum=24.09.1970|Text=Landung Probenkapsel in Kachastan}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luna 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine sowjetische Mondsonde des [[Luna-Programm]]s und die erste erfolgreiche unbemannte [[Sample return mission|Probenrückführmission]] zu einem anderen Himmelskörper. Sie startete am 12. September 1970 und kehrte zwölf Tage später mit einer 101&amp;amp;nbsp;g schweren Probe zur Erde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Seit 1966 entwickelten die Ingenieure bei [[Lawotschkin|NPO Lawotschkin]] den E-8-[[Satellitenbus]] für unbemannte Mondorbiter (Luna 19 und 22) sowie für Mondrover ([[Lunochod]]). Diese sollten das [[Sowjetisches bemanntes Mondprogramm|sowjetische bemannte Mondprogramm]] vorbereiten und begleiten. Parallel dazu entstanden auch Entwürfe für eine Probenrückführmission auf Grundlage dieser Plattform; diese wurden aber zunächst nicht weiterverfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrew LePage |url=https://www.drewexmachina.com/2020/09/12/luna-16-the-first-robotic-sample-return/ |titel=Luna 16: The First Robotic Sample Return |datum=2020-09-12 |sprache=en |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als absehbar wurde, dass die USA mit ihrem [[Apollo-Programm]] der Sowjetunion bei einer bemannten Mondlandung zuvorkommen würden, wurden sie wiederaufgenommen. Ziel war es, noch vor den USA eine Mondprobe zur Erde zu bringen. Am 30. Dezember 1968, unmittelbar nach dem Flug von [[Apollo 8]], erklärte die Militärisch-Industrielle Kommission der Sowjetunion die unbemannten Probenrückführmissionen zur Hauptpriorität des Mondprogramms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1969 startete die erste dieser Sonden, die jedoch wegen eines Versagens der [[Blok-D]]-Oberstufe nicht einmal den Erdorbit erreichte. Einen Monat später flog die zweite Sonde unter der Bezeichnung Luna 15 nur wenige Tage vor [[Apollo 11]] zum Mond. Sie erregte große mediale Aufmerksamkeit, schlug jedoch am 20. Juli auf der Mondoberfläche auf. Vor dem Start von Luna 16 kam es noch zu drei weiteren erfolglosen Versuchen: In einem Fall explodierte die [[Proton (Rakete)|Proton-Trägerrakete]] zwei Minuten nach dem Start, die beiden anderen Sonden strandeten im Erdorbit und erhielten die [[Kosmos (Satellit)|Kosmos]]-Bezeichnungen 300 bzw. 305.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Wade |url=http://www.astronautix.com/l/lunaye-8-5.html |titel=Luna Ye-8-5 |werk=Encyclopedia Astronautica |sprache=en |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Landestufe machte über 90 % der Startmasse aus. Ihre Antriebseinheit bestand aus einem KTDU-417-Haupttriebwerk mit rund 19&amp;amp;nbsp;kN Schub für Kurskorrekturen und Bremsmanöver sowie kleinere [[Vernierdüse]]n für den finalen Teil der Landung. An einer langen Stange war eine konische Antenne befestigt, die auf Frequenzen von 768 bzw. 922 MHz empfangen und auf 115 MHz senden konnte. Der Probenentnahme diente ein ausfahrbarer Arm mit einem Bohrer an der Spitze; eine [[Stereokamera|Stereo]]-[[Elektronische Kamera|TV-Kamera]] suchte vor dessen Einsatz nach einer geeigneten Stelle. Die weitere wissenschaftliche Ausrüstung bestand aus Strahlungs- und Temperatursensoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraft/display.action?id=1970-072A |titel=Luna 16 |werk=NSSDCA Master Catalog |hrsg=NASA |sprache=en |abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:The Soviet Union 1970 CPA 3952 stamp (Luna 16 Leaving Moon (1970.09.20)).png|mini|hochkant|Sowjetische Briefmarke, die den Rückstart von Luna 16 von der Mondoberfläche zeigt]]&lt;br /&gt;
Die Rückstartstufe bestand aus einem hermetisch abgeschlossenen, sphärischen Probenbehälter und der Antriebseinheit. Sie wog voll betankt 520&amp;amp;nbsp;kg, davon entfielen 245&amp;amp;nbsp;kg auf den Treibstoff. Nach dem Rückstart waren keine Kurskorrekturen vorgesehen; stattdessen wurden Landeplatz und Startzeitpunkt exakt so berechnet, dass eine einzige Zündung des etwa 19&amp;amp;nbsp;kN starken KRD-61-Triebwerks die Kapsel auf eine [[freie Rückkehrbahn]] zur Erde bringen würde. Vernierdüsen hielten die Rückkehrstufe währenddessen auf exakt vertikalem Kurs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsverlauf ==&lt;br /&gt;
Fünf Tage nach dem Start schwenkte Luna 16 am 17. September in einen elliptischen Mondorbit mit einer Höhe von 118,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;102,6&amp;amp;nbsp;km ein. Später wurde das [[Periselenum]] auf 15&amp;amp;nbsp;km gesenkt. Am 20. September begann das Landemanöver mit einer 270&amp;amp;nbsp;s langen Zündung des Haupttriebwerks, die 2,45&amp;amp;nbsp;km über der Mondoberfläche endete. In 600&amp;amp;nbsp;m Höhe wurde das Triebwerk für ein zweites Bremsmanöver erneut gezündet und in 20&amp;amp;nbsp;m Höhe abgeschaltet, anschließend übernahmen nur noch die Vernierdüsen die Steuerung. Um 5:18 UTC landete Luna 16 im [[Mare Fecunditatis]] bei 0,5134°&amp;amp;nbsp;S und 56,3638°&amp;amp;nbsp;O. Damit landete erstmals eine Sonde auf der Nachtseite des Mondes; die Sonne war an diesem Ort 60 Stunden zuvor untergegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Asif Siddiqi |Titel=Beyond Earth - A Chronicle of Deep Space Exploration, 1958-2016 |Verlag=NASA History Office |Datum=2018 |Seiten=94-96}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 45 Minuten nach der Landung begann die Entnahme des Bohrkerns. In 35&amp;amp;nbsp;cm Tiefe wurde der Bohrvorgang unterbrochen, als der Bohrer auf ein festes Hindernis stieß, und die entnommene Probe wurde in die Rückkehrkapsel überführt. Der Rückstart erfolgte am 21. September um 7:43 UTC. Drei Tage später trat die Kapsel mit 10,95&amp;amp;nbsp;km/s in die Erdatmosphäre ein und wurde mit bis zu 350-facher Erdbeschleunigung abgebremst. Um 5:26 UTC landete sie an Fallschirmen rund 80&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Stadt [[Dzhezkazgan]] in [[Kasachstan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mondsonden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mondsonde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrt (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtmission 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PM3</name></author>
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