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	<title>Lummen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lummen&amp;diff=258850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-22T07:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Vogelgattung. Für die Gemeinde in Belgien siehe [[Lummen (Belgien)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lummen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Uria&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Mathurin-Jacques Brisson|Brisson]], 1760&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Alkenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Alcidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Regenpfeiferartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Charadriiformes&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Archosauria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = ThickbilledMurre23.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Trottellumme]] zwischen zwei [[Dickschnabellumme]]n&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lummen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039;) sind eine zwei [[Art (Biologie)|Arten]] umfassende [[Vögel|Vogel]][[Gattung (Biologie)|gattung]], die zu den [[Alkenvögel]]n (Alcidae) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lummen sind Meeresvögel, die auf der Nordhalbkugel weit verbreitet sind. Nur zur Brutzeit halten sie sich an den Küsten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Beide Arten, die [[Trottellumme]] (&amp;#039;&amp;#039;Uria aalge&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Dickschnabellumme]] (&amp;#039;&amp;#039;Uria lomvia&amp;#039;&amp;#039;), sind 38–46&amp;amp;nbsp;cm groß und etwa 1&amp;amp;nbsp;kg schwer. Nach dem Mitte des 19. Jahrhunderts ausgerotteten [[Riesenalk]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinguinus impennis&amp;#039;&amp;#039;) sind sie die größten Alkenvögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lummen sind oberseits schwarz und unterseits weiß gefärbt. Im Winterkleid dehnt sich die weiße Färbung auch auf die im Brutkleid schwarze Kehle aus. Der Schnabel ist einheitlich schwarz gefärbt. Bei der Trottellumme gibt es eine Farbvariante, die Ringellumme, mit einem weißen Augenring, von dem sich ein gebogener weißer Streifen ein Stück halsabwärts zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Brutgebiet der Trottellumme erstreckt sich über die Küsten des [[Atlantischer Ozean|Nordatlantik]] und [[Pazifischer Ozean|Nordpazifik]] sowie über die angrenzenden Eismeerküsten. Das Verbreitungsgebiet reicht nach Süden im atlantischen Gebiet bis zu den [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] und nach [[Portugal]], im Pazifik bis nach [[Korea]], [[Japan|Nordjapan]] und [[Kalifornien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Avibase|ID=39F29B55EF9A542F|Section=map|ScientificName=Uria aalge|CommonName=Trottellumme|Linktext=nein}} Verbreitungskarte der Trottellumme]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Trottellumme brütet auch auf [[Helgoland]], wo sie auf dem so genannten „[[Lummenfelsen]]“ lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dickschnabellummen brüten weiter nördlich in den arktischen Gewässern; ihre südlichsten Vorkommen liegen bei [[Island]], [[Neufundland]], [[Sachalin]], bei den [[Kurilen]] und den [[Aleuten]] in [[Alaska]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Avibase|ID=B70B5840ABCD5CFC|Section=map|ScientificName=Uria lomvia|CommonName=Dickschnabellumme|Linktext=nein}} Verbreitungskarte der Dickschnabellumme]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uria Habitat Rathlin-Island 2011.jpg|mini|Brutkolonie an der Steilküste der Insel [[Rathlin]], Nordirland]]&lt;br /&gt;
Lummen brüten kolonieweise auf Felssimsen und Klippen an unzugänglichen Steilküsten. Das Weibchen legt nur ein [[Ei]] direkt auf den Felsenuntergrund. Während der Bebrütung liegen die Eier auf den Schwimmhäuten der Altvögel. Die birnenförmigen, individuell gezeichneten Eier sind 8,1&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;cm groß. Aufgrund seiner Form rollt das Lummenei nur schlecht, was auf den oft schmalen Felsbändern vorteilhaft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Daunenkleid wagen die flugunfähigen, drei Wochen alten Küken der Trottellumme den Sprung in das bis zu 40&amp;amp;nbsp;Meter tief unter ihnen liegende Meer. Dort werden sie von den Eltern (meist dem Vater) weiter gefüttert, bis sie flugfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ungewöhnliche Verhalten hat sich entwickelt, da die erwachsenen Tiere recht schwer sind und verhältnismäßig kleine Flügel haben. So können sie nicht viel Nahrung für die Jungvögel im Flug transportieren. Sobald die Jungvögel größer werden und mehr Nahrung brauchen als die Eltern fliegend heranschaffen können, kommt es zum so genannten Lummensprung. Diese Verhaltensanpassung gleicht also den physischen Nachteil aus, der sich durch die relativ schlechte Flugfähigkeit der Erwachsenen für die Jungen-Aufzucht ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Lummensprung kann man beispielsweise im Sommer auf Helgoland beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
* Lummen (&amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Trottellumme]] (&amp;#039;&amp;#039;U. aalge&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Dickschnabellumme]] (&amp;#039;&amp;#039;U. lomvia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
Morphologische&amp;lt;ref&amp;gt;Strauch, 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch genetische&amp;lt;ref&amp;gt;Friesen u.&amp;amp;nbsp;a., 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen ergaben eine enge Verwandtschaft der Lummen (&amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039;) mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Alca&amp;#039;&amp;#039;, deren einziger heute lebende Vertreter der [[Tordalk]] ist. Während es zahlreiche fossile Funde der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Alca&amp;#039;&amp;#039; im Bereich des Atlantiks gibt, sind nur zwei fossile Belege für Lummen, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Uria affinis&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Pleistozän]] von [[Maine]] und &amp;#039;&amp;#039;Uria ausonii&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Pliozän]] Italiens bekannt. (Letztere Art wird von einigen Autoren allerdings der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Alca&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.) Ferner gibt es lediglich zwei weitere fossile &amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039;-Funde, nämlich: &amp;#039;&amp;#039;Uria brodkorbi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uria paleohesperis&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Miozän]] bzw. der Miozän/Pleistozän-Grenze Kaliforniens.&amp;lt;ref&amp;gt;Mlíkovský und Kovar, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Warheit&amp;lt;ref&amp;gt;Kenneth I. Warheit: &amp;#039;&amp;#039;The Seabird Fossil Record and the Role of Paleontology in Understanding Seabird Community Structure.&amp;#039;&amp;#039; In: Elizabeth A. Schreiber, Joanna Burger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biology of Marine Birds.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, Boca Raton FL 2001, ISBN 0-8493-9882-7, S. 17–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; führt die geographische Verteilung dieser Funde auf die Hypothese, dass sich die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039; im Pazifik entwickelte und sich zwischen dem frühen Pliozän und dem Pleistozän über die Arktische See in den Atlantik ausbreitete. Olsen und Rasmussen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Storrs L. Olson]], [[Pamela C. Rasmussen]]: &amp;#039;&amp;#039;Miocene and Pliocene Birds from the Lee Creek Mine, North Carolina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Smithsonian Contributions to Paleobiology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 90, 2001, {{ISSN|0081-0266}}, S. 233–365, [http://www.sil.si.edu/smithsoniancontributions/Paleobiology/sc_RecordSingle.cfm?filename=SCtP-0090 online].&amp;lt;/ref&amp;gt; führen die Abwesenheit von &amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039; im Atlantik bis zum späten Pleistozän auf eine Wettbewerbssituation mit &amp;#039;&amp;#039;Alca&amp;#039;&amp;#039; zurück. &amp;#039;&amp;#039;Uria&amp;#039;&amp;#039;-Vertreter konnten erst dann im Atlantik Fuß fassen, als entsprechende Nischen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* V. L. Friesen, A. J. Baker, J. F. Piatt: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Relationships Within the Alcidae (Charadriiformes: Aves) Inferred from Total Molecular Evidence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, Nr. 2, 1996, {{ISSN|0737-4038}}, S. 359–367, [http://mbe.oxfordjournals.org/cgi/reprint/13/2/359.pdf Volltext (PDF; 1,25 MB)].&lt;br /&gt;
* Peter Harrison. &amp;#039;&amp;#039;Seabirds. An Identification Guide.&amp;#039;&amp;#039; Revised edition, reprinted. Christopher Helm, London 1988, ISBN 0-7470-1410-8.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Heinzel]], Richard Fitter, John Parslow: &amp;#039;&amp;#039;Pareys Vogelbuch. Alle Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, unveränderter Nachdruck der 4. Auflage. Paul Parey. Hamburg u. a. 1988, ISBN 3-490-22018-8.&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott, [[Jordi Sargatal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Birds of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Hoatzin to Auks.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 1996, ISBN 84-87334-20-2.&lt;br /&gt;
* Jiří Mlíkovský, Johanna Kovar: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Alkenart (Aves:Alcidae) aus dem Ober-Oligozän Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Naturhistorischen Museums Wien.&amp;#039;&amp;#039; A, Bd. 88, 1987, S. 131–147, {{ZOBODAT |pfad=pdf/ANNA_88A_0131-0147.pdf |KBytes=4870}}.&lt;br /&gt;
* Elizabeth A. Schreiber, Joanna Burger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biology of Marine Birds.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, Boca Raton FL 2001, ISBN 0-8493-9882-7.&lt;br /&gt;
* J. G. Strauch Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The phylogeny of the Alcidae.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[The Auk]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 102, Nr. 3, 1985, S. 520–539, [https://sora.unm.edu/sites/default/files/journals/auk/v102n03/p0520-p0539.pdf Volltext (PDF; 1,32 MB)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Uria aalge}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Uria lomvia}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lumme}}&lt;br /&gt;
* https://www.sewing-online.de/helgoweb/vogelfelsen.html Lummenfelsen von Helgoland&lt;br /&gt;
* http://www.wildhueter-st-hubertus.de/html/lummensprung.html Lummensprung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkenvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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