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	<title>Lumbricaria - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:03:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lumbricaria&amp;diff=2599322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Kategorie:Kot als Thema umbenannt in Kategorie:Kot: siehe Diskussion</title>
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		<updated>2016-07-15T13:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kot_als_Thema&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kot als Thema (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kot als Thema&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kot&lt;/a&gt;: siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2016/Mai/20&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2016/Mai/20 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:&amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumbricaria.jpeg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; aus den Plattenkalken bei [[Mühlheim (Mörnsheim)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Palichnologie|Spurenfossil]], das als der versteinerte Kot ([[Koprolith]]) von [[Kopffüßer]]n (Cephalopoda) interpretiert wird. Diese [[Palichnologie|Spurengattung]] (Ichnogenus) kommt in den [[Solnhofener Plattenkalk]]en und verschiedenen anderen, ähnlichen Plattenkalk-Vorkommen vor. In den Solnhofener Plattenkalken gehört sie zu den relativ häufigen Fossilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;janicke_1970&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine schnurförmige, oft in Häufchen verschlungene Struktur. Der Durchmesser der Schnüre beträgt 1–4 mm, ihre Länge variiert und erreicht im Extremfall 170 cm. Die Schnüre weisen eine raue Oberfläche auf und zeigen in unregelmäßigen Abständen Verjüngungen. &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; besteht fast ausschließlich aus den [[Calcit|calcitischen]] Resten der [[Pelagial|freischwimmenden]] [[Seelilien und Haarsterne|Seelilie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Saccocoma]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;janicke_1970&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietl_2001&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretationen ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung dieser Strukturen war lange Zeit umstritten, vor allem, weil die Bestimmung der organischen Bestandteile lange nicht möglich war. Im 18. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sie häufig für Würmer gehalten, worauf auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; verweist ([[Lateinische Sprache|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;[[lumbricus]]&amp;#039;&amp;#039; – „Regenwurm“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietl_2001&amp;quot;/&amp;gt; Schon bald wurden Zweifel an dieser Deutung geäußert – so bemerkt ein anonymer Autor im Jahr 1830, dass die Schnüre unregelmäßig gegliedert seien und nicht regelmäßig, wie es bei Würmern zu erwarten wäre. Als alternative Deutung wurde vorgeschlagen, dass es sich um die ausgestoßenen Eingeweide von [[Seegurken]] gehandelt haben könnte – diese Deutung stützt sich auf ein Fossil aus den Solnhofener Plattenkalken, das eine direkt neben einer vermeintlichen Seegurke befindliche &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; zeigt. Später zeigte sich, dass es sich bei der vermeintlichen Seegurke tatsächlich um einen [[Weichschwämme|Weichschwamm]] handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietl_2001&amp;quot;/&amp;gt; Eine andere, durch Agassiz (1833) populär gewordene Interpretation deutet &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; als Fischdärme. Diese Interpretation stützt sich auf die Beobachtung, dass sich bei toten Fischen, die durch in der Bauchregion angesammelte Gase an der Wasseroberfläche treiben, gelegentlich der Bauch aufplatzt, wobei die Eingeweide in die Wassersäule entlassen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;duffin_09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute allgemein akzeptierte Deutung stammt von Janicke (1970) und interpretiert &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; als die Exkremente von Kopffüßern wie [[Ammoniten]] oder [[Tintenfische]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietl_2001&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;janicke_1970&amp;quot;/&amp;gt; Janicke argumentiert, dass es sich aufgrund der enthaltenen &amp;#039;&amp;#039;Saccocoma&amp;#039;&amp;#039;-Reste um Koprolithen handeln muss. Bei den Erzeugern muss es sich ferner um freischwimmende Tiere gehandelt haben, da bodenbewohnende Tiere aus den Solnhofener Plattenkalken kaum überliefert sind. Deutungen, die &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; als Fischkot interpretieren, widerspricht dieser Autor, da diese Exkremente meist [[Phosphat|phosphatisch]] seien. Die Kopffüßer würden ebenso wie &amp;#039;&amp;#039;Lumbricaria&amp;#039;&amp;#039; zu den häufigen Fossilien der Solnhofener Plattenkalke gehören; außerdem würden die Exkremente der [[rezent]]en Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Octopusse|Octopus]]&amp;#039;&amp;#039; eine ähnliche Form aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;janicke_1970&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;janicke_1970&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Volkmar Janicke |Titel=Lumbricaria – ein Cephalopoden-Koprolith |Sammelwerk=N. Jb. Geol. Paläont. Mh., Fossil-Lagerstätten |Nummer=3 |Jahr=1970 | Seiten=50–60 |Ort=Stuttgart}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietl_2001&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Im Reich der Meerengel – Der Nusplinger Plattenkalk und seine Fossilien |Autor=Gerd Dietl, Günter Schweigert |Verlag=Verlag Dr. Friedrich Pfeil |Jahr=2001|Ort=München |ISBN=3-931516-90-3 |Seiten=134}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;duffin_09&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christopher Duffin |Titel=&amp;quot;Records of warfare…embalmed in the everlasting hills&amp;quot;: a History of Early Coprolite Research |Sammelwerk=Mercian Geologist |Jahr=2009 |Band=17 |Nummer=2 |Seiten=109}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palichnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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