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	<title>Lulubi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:08:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lulubi&amp;diff=236813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-26T17:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Relief Anubanini Sar-e Pol - Zahab.JPEG|mini|Anubanini, König der Lulubi. Das Relief befindet sich in der iranischen Provinz [[Kermānschāh (Provinz)|Kermānschāh]].]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lulubi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Lullubu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lulubäer&amp;#039;&amp;#039;) waren ein seit etwa 2250 v. Chr. belegter [[Volksstamm]], der vermutlich verwandtschaftlich zu den [[Gutäer]]n und/oder [[Subartu]] gehörte und bis etwa 880 v. Chr. gelegentlich erwähnt wird. Der Herrscher Shulgi erwähnt einen Feldzug gegen Lullubum, das mit Simurrum, Urbilum und Karahar kooperierte, die vermutlich auch zu diesen Bergvölkern gehörten. Unter den Gutäern rebellierten die Lulubi. Der Name ist fast nur aus [[Reich von Akkade|akkadischen]] und [[Sumerer|sumerischen]] Inschriften bekannt und bezeichnet Bergbewohner, in diesem Fall, Bewohner des [[Zāgros-Gebirge]]s bzw. des [[Iranisches Hochland|iranischen Hochlandes]]. Es handelt sich dabei um schriftlose Völker, über deren Sprache, Kultur und Mythologie praktisch nichts bekannt ist. Die meisten Erwähnungen implizieren, dass es sich weder um Hurriter noch um Assyrer, Sumerer, Akkadier oder Babylonier handelt. Dennoch werden sie als bärtige Menschen eher europäischen Aussehens mit einer Kleidung ähnlich, aber nicht identisch mit den Akkadiern dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden sind sie durch ein Felsrelief in [[Sarpol-e Sahab]], das den bewaffneten König [[Annubanini|Anubanini]] zeigt, gemeinsam mit einer Göttin (möglicherweise [[Inanna]] / [[Ištar]]), auf besiegten Feinden stehend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.livius.org/articles/place/sar-e-pol-e-zahab/ |titel=Sar-e Pol-e Zahab |werk=[[Livius.org]] |datum=2015-08-17 |zugriff=2017-12-05 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die häufige Erwähnung in dieser Zeit unterstreicht, dass sie durchaus ein Machtfaktor in Mesopotamien waren, den man jedoch nicht genau fassen kann. Die Lulubi unternahmen des Öfteren Raubzüge nach [[Mesopotamien]], sind aber insgesamt nur alle paar Jahrhunderte erwähnt, die meisten Erwähnungen stammen aus der Akkad/Ur-III Periode. Im Erra-Mythos tauchen sie als Feinde der Babylonier auf und ihre Frauen werden als eine Art Hexen dargestellt, die man babylonisch als &amp;#039;&amp;#039;Maqlû&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete.&lt;br /&gt;
Fincke identifiziert sie in altbabylonischen Texten von Shusharra als &amp;#039;&amp;#039;Lullu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lullim&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fincke, 1993, pp. 190–193, s.&amp;amp;nbsp;v. N/Lull(e); Nashef, 1982, pp. 188 f.; Parpola, 1970, pp. 228 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In mittelassyrischen Texten taucht der Name &amp;#039;&amp;#039;Lullāyu&amp;#039;&amp;#039; auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Nashef, 1982, p. 189&amp;lt;/ref&amp;gt; zudem erscheint der Name Lulume neben [[Mazamua|Zamua]] unter den Feinden von Adad-narari II. auf. Die Lulubi sind auch im Epos &amp;#039;&amp;#039;Lugalbanda und der Gewittervogel&amp;#039;&amp;#039; ([[Lugalbanda]] und [[Anzu]]) erwähnt, demnach erhielt Lugalbanda die göttlichen Eigenschaften Kraft, Schnelligkeit und das Fliegen vom Gewittervogel Anzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionen, die diese Bergstämme bewohnten, decken sich in etwa mit den heutigen kurdischen Sprachgebieten und waren wohl ähnlich zersplittert. Vermutlich handelt es sich um indoiranische Vorfahren verschiedener Völker, die erst wesentlich später unter neuem Namen in Erscheinung treten. Dies ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen Lullubum und [[Gutium]] ist unklar. Horst Klengel nimmt an, dass der Bereich von Lullubium im ersten Jahrtausend deutlich ausgedehnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Klengel: &amp;#039;&amp;#039;Lullu(bum).&amp;#039;&amp;#039; 1987–1990, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zadok bezweifelt, dass die Lulubi wirklich als eigene Volksgruppe existierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zadok: &amp;#039;&amp;#039;The ethno-linguistic character.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wissenschaftler identifizieren das Siedlungsgebiet mit Zamua in der mittleren Zāgros-Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Siedlungsland wird durch Frayne in einer Inschrift im modernen [[Halabdscha]] als &amp;#039;&amp;#039;Lulubuna&amp;#039;&amp;#039; identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Frayne (1992, p. 61)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Es sind keine Sprachzeugnisse überliefert. Speiser legte 1930 eine lullubäische Namensliste vor,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ephraim Avigdor Speiser|Ephraim A. Speiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Mesopotamian origins. The basic population of the Near East.&amp;#039;&amp;#039; University of Pennsylvania Press u. a., Philadelphia PA 1930, S. 91–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; die aber nicht völlig abgesichert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Zadok: &amp;#039;&amp;#039;The ethno-linguistic character.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speiser und Klengel folgen der Argumentation von Hüsing, dass die Sprache mit [[Elamitisch]] verwandt sei,&amp;lt;ref&amp;gt;Speiser (1930, pp. 90 f.) und Klengel (1965, p. 357)&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei Speiser eine Verwandtschaft mit [[Lurestan]] annahm. Das einzig sicher bekannte Wort ihrer Sprache ist &amp;#039;&amp;#039;ki-ú-ru-um&amp;#039;&amp;#039;, es entspricht dem akkadischen Wort für &amp;#039;&amp;#039;Gott&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Naram Sim Louvre Sb4.jpg|mini|Naram-Sin-Stele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naram-Sin ==&lt;br /&gt;
Die Lulubi unter ihrem König Anubanini wurden von [[Naram-Sin (Akkad)|Naram-Sin]] von [[Akkad]] besiegt. Die 2&amp;amp;nbsp;m hohe [[Narām-Sîn-Stele]] (heute im [[Louvre]]) zeigt den König in kurzem Schurz, mit bloßem Oberkörper und mit [[Hörnerkrone]], wie er im Bergland dem besiegten Lulubi gegenübertritt. Er trägt einen Bogen und Keule, in der rechten Hand hält er einen Pfeil. Ob sich der Feind ihm gegenüber mit einem Speer selbst entleibt oder vom Pfeil des Großkönigs getroffen ist, lässt sich nur schwer entscheiden. Die [[Stele]] war ursprünglich in [[Sippar]] aufgestellt, wurde aber in [[Susa (Persien)|Susa]] gefunden, wohin sie von den siegreichen [[Elamiter]]n verschleppt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Šulgi ==&lt;br /&gt;
Der [[sumer]]ische König [[Šulgi]] von [[Ur (Stadt)|Ur]] unternahm laut [[Jahresnamen]] im 44. und 45. Regierungsjahr Feldzüge gegen die Lullubäer.&amp;lt;ref&amp;gt;https://cdli.ucla.edu/tools/yearnames/HTML/T6K2.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher ==&lt;br /&gt;
* Annubanini zur Zeit von Naram-Sin / Sargon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
* Der Berg Nimugi&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erica Reiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Lipšur litanies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Near Eastern Studies]]&amp;#039;&amp;#039; 15, 1956, S. 134–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Klengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lullubum: Ein Beitrag zur Geschichte der altvorderasiatischen Gebirgsvölker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Orientforschung&amp;#039;&amp;#039; 11, 1965, {{ISSN|0020-2304}}, S. 349–371.&lt;br /&gt;
* Horst Klengel: &amp;#039;&amp;#039;Lullu(bum).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erich Ebeling (Altorientalist)|Erich Ebeling]], [[Bruno Meissner]], [[Dietz-Otto Edzard]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Libanukšabaš – Medizin.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1987–1990, ISBN 3-11-010437-7, S. 164–168.&lt;br /&gt;
* Ran Zadok: &amp;#039;&amp;#039;The ethno-linguistic character of Northwestern Iran and Kurdistan in the Neo-Assyrian period.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran&amp;#039;&amp;#039; 40, 2002, {{ISSN|0578-6967}}, S. 89–151.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EIr|lulubi|Artikelname=Lulubi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische asiatische Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk im Alten Orient]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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