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	<title>Lukmanierleitung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lukmanierleitung Lukmanierpass.jpg|mini|Lukmanierleitung auf dem Lukmanierpass]]&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+|Schweiz&lt;br /&gt;
|caption    = Endpunkte der Lukmanierleitung&lt;br /&gt;
|float      = right&lt;br /&gt;
|maptype    = relief&lt;br /&gt;
|places     =&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz|lat=47/6/55/N|long=8/20/15/E|type=landmark|region=CH-LU|label=Mettlen}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz|lat=46/26//N|long=8/50//E|type=landmark|region=CH-TI|label=Lavorgo}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lukmanierleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 380-kV-[[Dreiphasenwechselstrom|Drehstrom]]-[[Hochspannungsleitung]] über den [[Lukmanierpass]] in der [[Schweiz]]. Die etwa 100&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[Freileitung]] wurde in den Jahren 1948 bis 1949 errichtet. Wie das gesamte Schweizer Höchstspannungsnetz wird sie von [[Swissgrid]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linienführung und Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtroute führt von Mettlen bei [[Inwil]] nach [[Lavorgo]]. Auf dem 52&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Abschnitt bis [[Silenen UR|Amsteg]] verläuft meist parallel zu ihr die [[Gotthardleitung]]. Zwischen Mettlen und Amsteg sind an denselben Masten drei Stromkreise angebracht, die im Unterwerk Amsteg enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Amsteg geht die Lukmanierleitung ihren eigenen Weg. Nach dem Weg durch den unteren Bereich des [[Maderanertal]]s und durch das [[Etzlital]] erreicht sie westlich des [[Chrüzlipass]] bei Mittelplatten den höchsten Punkt auf 2487 Metern. Durch das [[Val Milà]] führt die Leitung hinunter nach [[Sedrun]] in der [[Surselva]] und folgt dem nördlichen Talhang über dem [[Vorderrhein]] bis nach Mumpé-Tujetsch oberhalb von [[Disentis/Mustér|Disentis]]. Sie überquert ein [[Unterwerk]] der [[Kraftwerke Vorderrhein]], mit dem sie aber nicht verbunden ist. Danach führt die Lukmanierleitung durch das [[Val Medel]] und überquert den [[Lukmanierpass]]. Durch das westliche Gemeindegebiet von [[Blenio]] zieht sie zur Bergkette zwischen Pizzo di Campello und Poncione di Mezzo hinauf, die sie auf rund {{Höhe|2380|CH}} oberhalb des [[Rifugio Gana Rossa]] überquert. Danach verläuft sie steil durch das Tal des Bachs Croarescio in das [[Valle Leventina|Leventinatal]] zum Unterwerk bei Lavorgo hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Val Medel Sogn Gions 2.jpg|miniatur|Die typischen Masten im Val Medel.]]&lt;br /&gt;
Es kommen mehr als 160 Masten zum Einsatz: Bei der [[Unterwerk Mettlen|Station Mettlen]] einige [[Donaumast]]en und dann bis Amsteg ausschliesslich [[Tonnenmast]]en, meist in der für die [[Centralschweizerische Kraftwerke|Centralschweizerischen Kraftwerke]] (CKW) typischen Bauart. Auf der Höhe von [[Erstfeld]] sind die Tonnenmasten baugleich mit den 380-kV-Tragmasten der [[Axpo Power|Axpo AG]], einem Partnerunternehmen der CKW. Für den 53&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Leitungsabschnitt zwischen Amsteg und Lavorgo über den Lukmanierpass wurden 145 Gittermaste ([[Deltamast]]e) für einen Stromkreis in Einebenenanordnung errichtet. Ihre mittlere Höhe beträgt 30&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Spannweite der Leitung beträgt 350&amp;amp;nbsp;Meter, die grösste Spannweite zwischen zwei Masten 890&amp;amp;nbsp;Meter. Als Leiter kommen [[Bündelleitung|Zweier- und Dreierbündel]] aus [[Aldrey]] mit einer Querschnittsfläche von 550&amp;amp;nbsp;mm² zum Einsatz. Der Durchmesser jedes Teilseils beträgt 30,5&amp;amp;nbsp;mm. Als [[Erdseil]] werden zwei Stahlseile mit Durchmesser von 11,5&amp;amp;nbsp;Millimeter und einer Querschnittsfläche von 80&amp;amp;nbsp;mm² verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Traliccio Lucomagno.JPG|miniatur|Der Gittermast im See]]&lt;br /&gt;
Der bei {{Coordinate|text=46°34&amp;#039;21&amp;quot; nördlicher Breite und 8°47&amp;#039;23&amp;quot; östlicher Länge|NS=46/34/21/N|EW=8/47/23/E|type=landmark|region=CH-GR|name=Abspannmast im Stausee von Santa Maria 46°34&amp;#039;21&amp;quot; nördlicher Breite und 8°47&amp;#039;23&amp;quot; östlicher Länge}} gelegene [[Abspannmast]] im [[Lai da Sontga Maria|Stausee von Santa Maria]] (rätoromanisch &amp;#039;&amp;#039;Lai da Sontga Maria&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Gebiet der Gemeinde [[Medel (Lucmagn)|Medel]] ist ein 75 Meter hoher Abspannmast, der auf 28 Meter hohen Betonsockeln in den Fluten des Stausees im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]] steht. Er wurde 1949 als normaler Abspannmast errichtet. Beim Bau der Staumauer von Santa Maria wurde er 1957 auf die heutigen 28 Meter hohen Betonsockel gesetzt, die seine Konstruktion vor den Fluten des Sees und dem [[Eisgang]] im Winter schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungsgeschichte und Ausbau ==&lt;br /&gt;
Die Lukmanier-Leitung wurde 1949 als zweite Nord-Süd-Transversale von der [[Aare-Tessin AG für Elektrizität]] fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.alpiq.com/de/ueber-alpiq/geschichte/geschichte-von-atel/history-of-atel.jsp |wayback=20130511143444 |text=Geschichte von ATEL |archiv-bot=2019-04-28 17:15:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde zunächst mit einer Spannung von 220 kV betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 1999 wurde die Leitung im unteren Teil des [[Val Medel]] auf einer Länge von rund 500 Metern durch eine [[Schneelawine]] beschädigt, wobei ein Mast umgerissen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.alpiq.com/de/medien/pressemitteilungen/press-releases.jsp?news=tcm:95-56845 |text=Lawine verschüttete Hochspannungsleitung |archivebot=2019-04-28 17:15:09 InternetArchiveBot}}. Pressemitteilung der ATEL AG vom 26. Februar 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 2003 ereignete sich im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Schränggigen]]&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Ingenbohl]] ein folgenschwerer Zwischenfall. Ein [[Lichtbogen]] spannte sich zwischen der Leitung und einer [[Tannen|Tanne]]. Der damit verbundene Ausfall der Lukmanierleitung führte zu mehreren Kettenreaktionen, welche einen totalen Stromausfall in ganz Italien zur Folge hatte. In der Schweiz waren nebst der [[Genf|Stadt Genf]] auch das [[Kanton Tessin|Tessin]], das [[Misox]] und das [[Oberengadin]] vom Stromausfall betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ Webarchiv | url=http://www.nzz.ch/2003/09/28/vm/newzzDL4RX82H-12.html | wayback=20081208070110 | text= Stromausfall legt Italien lahm }}. In: &amp;#039;&amp;#039;NZZ&amp;#039;&amp;#039; vom 29. September 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2003 bis 2009 führte die [[Alpiq Holding|Alpiq]] (damals [[Atel Holding|Atel]]) zusammen mit [[Swissgrid]] an der Lukmanierleitung einen [[Feldversuch]] für [[Freileitungs-Monitoring]] (FLM) durch. Dabei wurden an den drei Mess-Stationen [[Erstfeld]], [[Tujetsch|Rueras]] und [[Cugnasco]] verschiedene FLM-Methoden erprobt. Ausschlaggebend für die Auswahl der Lukmanierleitung für den Versuch war ihr Verlauf durch drei verschiedene Klimazonen ([[Gemäßigte Zone|gemässigt]], [[Gebirgsklima#Gemäßigte Zone|alpin]] und [[Mittelmeerklima|mediterran]]), da das Freileitungs-Monitoring unter Ausnutzung der klimatischen Bedingungen die Übertragungskapazität von Freileitungen erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Sattinger et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.electrosuisse.ch/uploads/media/article_145661.pdf Leiterseiltemperaturmessung am Lukmanier]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Electrosuisse Bulletin SEV/VSE&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5/2010, S. 45–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 3. Januar 2013 ist die Leitung wie das gesamte Schweizer Höchstspannungsnetz im Besitz der Swissgrid, die den Betrieb schon einige Jahre früher übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masten der Lukmanierleitung sind aufgrund ihres hohen Alters besonders anfällig auf [[Korrosion]]en. In der Folge sieht sich die heutige Betreiberin der Energiestrasse, die [[Aare-Tessin AG für Elektrizität]],&amp;lt;!-- Diese Betreiberangabe ist offensichtlich veraltet.--&amp;gt; dazu veranlasst, die bisherigen Tragwerke durch neue, dem heutigen Standard entsprechende Masten zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 380-kV-Stromkreis der Lukmanierleitung endete im Jahr 2006 provisorisch im Unterwerk von [[Amsteg]]. Der Abschnitt im Urner Reusstal und am [[Urnersee]] wurde teilweise für 400 kV ausgebaut. Die neuen 400-kV-Tragwerke sind baugleich mit den 380-kV-Masten der [[Nordostschweizerische Kraftwerke|NOK]]. Zwischen Mai und Oktober 2006 wurden zwischen [[Sisikon]] und [[Ingenbohl]] ebenfalls 17 Masten ersetzt. Weitere Ausbauetappen sind geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schwickardi: &amp;#039;&amp;#039;Elektro-Energietechnik. Energie-Übertragung, Netze, Energieverteilung, Freileitungen, Kabelleitungen, Schaltgeräte, Schaltanlagen, Energie-Umformung, Messwandler, Transformatorenstationen, Unterwerke, Automatisierung von Schaltwarten&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Aarau, Stuttgart 1979, ISBN 3-85502-032-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Power line Mettlen-Lavorgo}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20012607 |Name=Abspannmast im Stausee von Santa Maria}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspannungsfreileitung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Tessin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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