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	<title>Lukaskirche (Ulm) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:53:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lukaskirche_(Ulm)&amp;diff=1847305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulizim: Text ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-29T19:24:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lukaskirche ulm 2015.jpg|mini|Lukaskirche, Ulm (von Norden gesehen)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lukaskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1957 eingeweihte [[Evangelische Kirche|evangelische]] Pfarrkirche in [[Ulm]] in [[Baden-Württemberg]], im Stadtteil [[Eselsberg (Ulm)|Eselsberg]] gelegen. Die Kirchengemeinde als Teil der Gesamtkirchengemeinde Ulm gehörte bis Ende 2025 zum [[Kirchenbezirk Ulm]] und gehört seit 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2026 zum [[Kirchenbezirk Ulm / Alb-Donau]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung neuer Wohngebiete am Ulmer Eselsberg in den 1950er-Jahren (unter den Zuzüglern zahlreiche Vertriebene oder Heimkehrer des Zweiten Weltkrieges) entstand auch Bedarf an neuen Kirchengebäuden. So wurde am Südhang des Eselsbergs (etwa 400 m westlich der kurz zuvor fertiggestellten [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Kirche [[St. Maria Suso]]) 1956/57 die evangelische Lukaskirche errichtet (Adresse: Herrmann-Stehr-Weg 3, 89075 Ulm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundsteinlegung für die Lukaskirche erfolgte am 29. Juli 1956, das Richtfest am 24. März 1957. Die Einweihung fand am 20. Oktober 1957 statt. Architekt des Kirchenbaues mit etwa 660 Sitzplätzen im Schiff, abtrennbarem Gemeindesaal, Empore sowie Gemeinderäumen im Untergeschoss war [[Wilhelm Bauer (Architekt)|Wilhelm Bauer]]. Der rechteckige, längs einer Geländestufe liegende Baukörper trägt ein geschwungenes, sich nach Süden neigendes Tonnendach. Die Südseite wird durch buntverglaste Hochfenster gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff besitzt eine Holzdecke. Die künstlerische, auf dem [[Lukasevangelium]] basierende Gestaltung des Innenraumes oblag dem aus [[Heidenheim an der Brenz]] stammenden Bildhauer und Maler [[Helmuth Uhrig]] (1906–1979). Die Südseite wird durch ein großes Fenster dominiert, das die [[Speisung der Fünftausend]] darstellt. Der Altar im Chorraum zeigt ein in [[Maulbronner Sandstein]] gemeißeltes Relief der [[Emmaus]]geschichte. Das Altarkreuz basiert auf einem Entwurf von [[Sieger Köder]]. Die Stirnwand des Chores trägt eine 3,65&amp;amp;nbsp;m große Holzfigur des segnenden, [[Christi Himmelfahrt|himmelfahrenden Christus]]. Die Kanzel zeigt an ihren drei Seiten Reliefs mit Geschichten vom Anfang Jesu, so an der Vorderseite die Begegnung Mariens mit der Base [[Elisabet]]. Am Taufstein ist der zur Buße rufende [[Johannes der Täufer]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freistehende schlanke Kirchturm besitzt je zwei Backstein- und Betonwände und eine leicht tonnenförmig gewölbte Dachplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südseite der Kirche wurden 2002 in senkrechter Wandmontage [[Solarmodul]]e (20 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, Leistung ca. 2 kW) angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dbu.de/PDF-Files/15511-99.pdf Projektkennblatt DBU] (PDF; 105&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge zwischenzeitlich aufgetretener baulicher Mängel, energetischer Schwächen und geänderter Nutzungsanforderungen begannen 2013 größere Umbauten. Ein zunächst geplanter nahezu kompletter Neubau erwies sich als nicht realisierbar, da die Kirche mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt worden war. Somit blieb der Kirchenraum selbst erhalten. Im Zuge des 15-monatigen Umbaus wurde im Untergeschoss eine Kindertagesstätte eingerichtet. Als Ersatz für die wegfallenden Gemeinderäume entstand östlich von Turm und Kirche ein zweigeschossiges Gemeindehaus. Die Einweihung der neuen Gemeinderäume fand am 27. Juli 2014 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Lukaskirche-mit-neuem-Gemeindehaus-und-Idee-der-Willkommenskultur;art4329,2722291 Südwest Presse Ulm, 26. Juli 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lukaskirche-ulm.de/um-und-neubau/ |wayback=20140808194116 |text=Informationen zum Umbau, Homepage Lukaskirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 24. April 1960 eingeweihte [[Orgel]] besitzt 24&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]], stammt von der [[Orgelbau Friedrich Weigle|Firma Weigle]] und war das op. 1024 der Firmengeschichte. Das [[Schleiflade]]n-Instrument hat mechanische Spiel[[traktur]]en, die Registertrakturen sind elektrisch. Sie hat folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulmer-orgeln.de/orgeln/lukas/lukas.htm Angaben bei ulmer-orgeln.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–a&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Quintadena || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Prinzipal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Spillpfeife || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Octave || {{0}}4′  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Gemshorn || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Waldflöte || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Paletta II-III ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Mixtur V || {{0}} 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Hell Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Koppelflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Nasatquinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Kleinprinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. ||  Terzflöte || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Blockflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Scharfzimbel IV || {{Bruch|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Untersatz || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Octavbass || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Spitzflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Rohrpommer|| {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Zink III || {{0}} {{Bruch|3|1|5}}′ +  {{Bruch|2|2|3}}′ + {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Piffaro III || {{0}}4′ + 2′ + 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; zwei freie [[Kombination (Orgel)|Kombinationen]], zwei feste Kombinationen Pleno und Tutti, Schwelltritt, [[Tremulant]], Zungenabsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm befinden sich 5 Glocken, die 1957 von der [[Kurtz (Glockengießerfamilie)|Fa. Kurtz]] in Stuttgart gegossen wurden. Sie sind folgendermaßen gestimmt: F&amp;#039; (Dominika), As&amp;#039; (Tages- und Betglocke), B&amp;#039; (Kreuzglocke), Des&amp;#039;&amp;lt;nowiki /&amp;gt;&amp;#039; (Zeichen- und Schiedglocke) und Es&amp;#039;&amp;lt;nowiki /&amp;gt;&amp;#039; (Taufglocke). Die Glockenzier stammt ebenfalls von Helmuth Uhrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Redaktionsausschuss d. Kirchengemeinderats (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lukasgemeinde – Lukaskirche Ulm, 25jähriges Jubiläum 1982. Festschrift&amp;#039;&amp;#039;, Ulm 1982.&lt;br /&gt;
* Evangelische Lukaskirchengemeinde Ulm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Lukaskirche 1957–2007&amp;#039;&amp;#039;, Ulm, 2007.&lt;br /&gt;
* Kurt Füller: &amp;#039;&amp;#039;Die Gotteshäuser in Ulm und Neu-Ulm&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulmer Forum, Heft 61, 1982, S. 40–45.&lt;br /&gt;
* Ev. Lukaskirchengemeinde: &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Kirchenführer&amp;#039;&amp;#039; (Faltblatt, 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lukaskirche-ulm.de/?id=42442 Evang. Kirchengemeinde Lukaskirche Ulm]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=rmlifJ6fPJ8 Tonaufnahme des Vollgeläuts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.407333|EW=9.962743|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lukaskirche|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Moderne|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Ulm|Lukaskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulizim</name></author>
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