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	<title>Lujo Brentano - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-15191-63: /* Wirken */  neuer Abschnitt</title>
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		<updated>2026-04-09T17:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken: &lt;/span&gt;  neuer Abschnitt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1986-107-28A, Ludwig Joseph Brentano.jpg|mini|Lujo Brentano, 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-021-04, Ludwig Joseph Brentano.jpg|mini|Lujo Brentano, 1927]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Joseph „Lujo“ Brentano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Vornamen Ludwig Joseph erhielt er nach den beiden Taufpaten Ludwig (genannt Louis) Brentano, einem Vetter, und Joseph Merkel. Auch in seinem Abiturzeugnis steht Ludwig Joseph. Die Angaben bei Brentano: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben&amp;#039;&amp;#039;, S. 18 (Neuedition, S. 55) sind unrichtig; er wurde auch nicht am 18., sondern am 19. Dezember 1844 geboren und am 20. in der Muttergotteskirche in Aschaffenburg getauft, allerdings beging er seinen Geburtstag immer am 18. Dezember.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[19. Dezember]] [[1844]] in [[Aschaffenburg]]; † [[9. September]] [[1931]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonom]] und [[Sozialreform]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lujo Brentano wurde hineingeboren in die prominente, aus Italien stammende katholische Intellektuellenfamilie Brentano: Die Geschwister seines Vaters [[Christian Brentano]] waren die Schriftsteller [[Clemens Brentano]] und [[Bettina von Arnim]], sein älterer Bruder der Philosoph und Psychologe [[Franz Brentano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Augsburg]] und [[Aschaffenburg]] studierte Brentano an den Universitäten in [[Trinity College (Dublin)|Dublin]], [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;iur.&amp;#039;&amp;#039;, 1866), [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] (&amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;phil&amp;#039;&amp;#039;, 1867) und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] ([[Habilitation]] in [[Staatswissenschaften]], 1871). Während seines Studiums wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[AGV München]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Sondershäuser Verband]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Grübel, Sondershäuser Verband Deutscher Studenten-Gesangvereine (SV): &amp;#039;&amp;#039;Kartelladreßbuch. Stand vom 1. März 1914.&amp;#039;&amp;#039; München 1914, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Professor an den Universitäten [[Universität Breslau|Breslau]] (1872–1882), [[Universität Straßburg|Straßburg]] (1882–1888), [[Universität Wien|Wien]] (1888–1889), [[Universität Leipzig|Leipzig]] (1889–1891) und zuletzt München (1891–1916). 1874 heiratete er Valeska Erbreich (*&amp;amp;nbsp;13. Januar 1851; †&amp;amp;nbsp;28. Oktober 1918). Sie hatten eine gemeinsame Tochter Sophie, genannt [[Sissi Brentano de la Roche|Sissi]] (1874–1956). In den folgenden Jahren ging er eine Bindung mit [[Irene Forbes-Mosse]] ein; das Paar wohnte meist in seiner Villa in [[Prien am Chiemsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Strohmeyr: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen der Brentanos.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, S. 287ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Brentano war ein „[[Kathedersozialismus|Kathedersozialist]]“ – d.&amp;amp;nbsp;h. Reformist und Vertreter eines „Dritten Weges“ –, Gründungsmitglied des [[Verein für Socialpolitik|Vereins für Socialpolitik]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]]&amp;#039;&amp;#039;, I. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Von der Reichsgründungszeit bis zur Kaiserlichen Sozialbotschaft (1867–1881)&amp;#039;&amp;#039;, 8. Band: &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Sozialpolitik in der öffentlichen Diskussion: Kirchen, Parteien, Vereine und Verbände&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Ralf Stremmel, [[Florian Tennstedt]] und Gisela Fleckenstein. Darmstadt 2006, S. 232–238, 246–249, 252&amp;amp;nbsp;f., 255, 257&amp;amp;nbsp;f., 260&amp;amp;nbsp;f., 264, 276, 287, 292–294, 296, 302–322, 326–329, 332, 336, 342, 344, 347, 349, 358&amp;amp;nbsp;f., 361, 363–369, 374, 377, 387, 389, 395–400, 405, 408–413, 417–419, 421–423, 428, 430–437, 445–448, 451, 454&amp;amp;nbsp;f., 457, 460, 462–464, 472.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bedeutender Vertreter der [[Historische Schule der Nationalökonomie|Historischen Schule]]. Gleichwohl bediente er sich schon ansatzweise formaler Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Schriften begründete er unter anderem, warum die [[Gewerkschaften]] und ihre Arbeitskampfmittel ein konstitutives Element der Marktwirtschaft seien; erst sie würden den Angebotszwang, unter dem Lohnarbeiter stünden, elastischer machen. Brentano setzte also im Gegensatz zu anderen „Kathedersozialisten“ weniger auf den Staat als Schutzinstanz der Arbeiterschaft, sondern vor allem auf das prinzipiell gleichberechtigte Gegenüber der [[Tarifvertragspartei|Arbeitsmarktparteien]] beim Abschluss von Kollektivvereinbarungen; in diesem Sinne kann er als früher „[[Linksliberalismus|Sozialliberaler]]“ verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brentano publizierte seit 1898 in unregelmäßigen Abständen Beiträge zur Sozial- und Wirtschaftspolitik in [[Theodor Barth (Politiker)|Theodor Barths]] Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nation (Deutschland)|Die Nation]]&amp;#039;&amp;#039; und seit 1901 auch in [[Friedrich Naumann]]s Wochenblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hilfe]]&amp;#039;&amp;#039;. Obwohl er sich zunächst noch keiner politischen Partei anschloss, übte Brentano durch seine Publikationen, persönlichen Korrespondenzen und Auftritte als Gastredner bei Parteitagen maßgeblichen Einfluss auf die sozial- und wirtschaftspolitische Ausrichtung von Barths [[Freisinnige Vereinigung|Freisinniger Vereinigung]] und Naumanns [[Nationalsozialer Verein|Nationalsozialem Verein]] aus. Zusammen mit [[Gerhart von Schulze-Gaevernitz]] hatte er auch entscheidenden Anteil am Beitritt der Nationalsozialen zur Freisinnigen Vereinigung; beide traten nach der erfolgreichen Fusion 1903 der Partei bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konstanze Wegner]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Barth und die Freisinnige Vereinigung. Studien zur Geschichte des Linksliberalismus im wilhelminischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1968, {{DNB|458590355}}, S. 12, 92&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 gehörte Brentano zu den Unterzeichnern des [[Manifest der 93|Manifests der&amp;amp;nbsp;93]], distanzierte sich aber später davon mit dem Argument, er habe den Text nicht gekannt. In der Bayerischen Räterepublik war er Wirtschaftsminister. Lujo Brentano starb am 9. September 1931 in München, wurde aber auf eigenen Wunsch in der Begräbnisstätte der Brentanos auf dem [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg|Altstadtfriedhof]] in Aschaffenburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Sein Einfluss auf die [[Soziale Marktwirtschaft]] und auch persönlich auf die führenden Politiker der Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland ([[Theodor Heuss]] war sein Student und Doktorand) ist nicht zu unterschätzen. Einer seiner Studenten, der Japaner [[Fukuda Tokuzō]] (Familienname Fukuda, 1874–1930, ab 1898 dreijähriger Deutschlandaufenthalt, später Professor an der [[Handelshochschule Tokio]] sowie an der [[Keiō-Universität]]) brachte Teile seiner Lehre nach Japan, wandte sich gegen den Einfluss des Marxismus in den entstehenden Sozialwissenschaften und leistete sich in diesem Zusammenhang eine berühmte Theoriedebatte mit [[Kawakami Hajime]] über das Wesen des Kapitalismus. Brentanos Einfluss liegt aber mehr in seiner Funktion als Lehrer und Sozialreformer denn als Wirtschaftswissenschaftler. Seine im hohen Alter geschriebene Autobiographie (1931, s.&amp;amp;nbsp;u.) ist vielleicht sein bekanntestes Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Zu seinem siebzigsten Geburtstag (1914) erhielt er eine Festschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;{{archive.org |festschriftfrl00bren |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu seinem achtzigsten Geburtstag widmete ihm sein Schüler [[Joseph Eßlen]] das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Politik des auswärtigen Handels]]&amp;#039;&amp;#039; (1925). 1928 wurde er mit dem [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Bayerischen Maximiliansorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erich Reiss Das Jahrzehnt A07.jpg|mini|Anzeige bei [[Erich Reiss]] (1918)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeitergilden der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1871/1872 ({{archive.org |diearbeitergild00brengoog |Blatt=}}). Neuauflage: Adamant, Boston 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ‚wissenschaftliche‘ Leistung des Herrn Ludwig Bamberger. Ein Nachspiel zu meinen ‚Arbeitergilden der Gegenwart‘&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1873 ({{URN|nbn:de:s2w-7194}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Arbeitsverhältniss gemäss dem heutigen Recht: Geschichtliche und ökonomische Studien. |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Leipzig |Datum=1877 |Online={{archive.org |dasarbeitsverhl00brengoog |Blatt=}}}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterversicherung gemäß der heutigen Wirtschaftsordnung&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1879 ({{archive.org |diearbeitervers01brengoog |Blatt=}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Polemik mit [[Karl Marx]]. Zugleich ein Beitrag zur Frage des Fortschritts der Arbeiterklasse und seiner Ursachen.&amp;#039;&amp;#039; [[Walther &amp;amp; Apolant]], Berlin 1890; Neuauflage: Slienger, London 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitseinstellungen und Fortbildung des Arbeitsvertrags.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethik und Volkswirtschaft in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Wolf, München 1901 ({{archive.org |ethikundvolkswi00brengoog |Blatt=}}). Neuauflage: Salzwasser, Paderborn 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Theorie der Bedürfnisse&amp;#039;&amp;#039;. Bayerische Akademie der Wissenschaften, München 1908. Neuauflage: Müller, Saarbrücken 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwickelung der Wertlehre&amp;#039;&amp;#039;: Vorgetragen am 15. Februar 1908. Bayerische Akademie der Wissenschaften, München ([https://kpbc.umk.pl/dlibra/publication/edition/268082 Kujawsko-Pomorska Biblioteka Cyfrowa]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Elässer Erinnerungen|Verlag=[[Erich Reiss Verlag]]|Datum=1918|Auflage=4|Online=https://kpbc.umk.pl/Content/268069/Magazyn_398_POWER_010_14.pdf}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist das „System Brentano“ zusammengebrochen? : Über Kathedersozialismus und alten und neuen Merkantilismus&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. E.&amp;amp;nbsp;Reiss, Berlin 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie studiert man Nationalökonomie&amp;#039;&amp;#039;. Reinhardt, München 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Clemens Brentanos Liebesleben&amp;#039;&amp;#039;, 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Urheber des Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Drei Masken Verlag, München 1922 ({{URN|nbn:de:hebis:30:2-229080}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der wirtschaftende Mensch in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Meiner, Leipzig 1923 ({{URN|nbn:de:s2w-12009}}). Neuauflage herausgegeben und eingeleitet von Richard Bräu und [[Hans G. Nutzinger]]: Metropolis, Marburg 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konkrete Bedingungen der Volkswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Meiner, Leipzig 1924. Neuauflage, herausgegeben von Hans G. Nutzinger: Metropolis, Marburg 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wirtschaftsleben der antiken Welt&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Jena 1929 ({{URN|nbn:de:s2w-12011}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben im Kampf um die soziale Entwicklung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Jena 1931. Neuauflage herausgegeben von Richard Bräu und Hans G. Nutzinger: Metropolis, Marburg 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der tätige Mensch und die Wissenschaft von der Wirtschaft. Schriften zur Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik (1877–1924)&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und eingeleitet von Richard Bräu und Hans G. Nutzinger. Metropolis, Marburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Engels]]: &amp;#039;&amp;#039;In Sachen Brentano contra Marx. Wegen angeblicher Citatsfälschung. Geschichtserzählung und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Meißner, Hamburg 1891 ([https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV007082520 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 23 f. ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf uni-kassel.de]; PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [[Detlef Lehnert]]: &amp;#039;&amp;#039;Lujo Brentano als politisch-ökonomischer Klassiker des modernen Sozialliberalismus&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Sozialliberalismus in Europa. Herkunft und Entwicklung im 19. und frühen 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2012, S. 111–134.&lt;br /&gt;
* [[Eleanor Marx|Eleanor Marx-Aveling]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lujo Brentano zitirt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Jahrgang, 1894/95, Heft 9, S. 260–266 ([http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.01895&amp;amp;dok=1894-95a&amp;amp;f=189495a_0260&amp;amp;l=189495a_0266 fes.de]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Neisser]], [[Melchior Palyi]]: &amp;#039;&amp;#039;Lujo Brentano; eine Bio-Bibliographie&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Bio-bibliographische Beiträge zur Geschichte der Rechts- und Staatswissenschaften: Abteilung Staatswissenschaften,&amp;amp;nbsp;5). R.L. Pragrer [!], Berlin 1924 ([https://hdl.handle.net/2027/wu.89097083968 Hathitrust] = [https://books.google.de/books?id=UlvXAAAAMAAJ Google Books] = [https://archive.org/details/lujo-brentano-bio-bibliographie Internet Archive]).&lt;br /&gt;
* [[Hans G. Nutzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ideen einer nicht-paternalistischen Sozialpolitik. Lujo Brentano und Alfred Weber&amp;#039;&amp;#039;. In: Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Akademie für Politische Bildung Tutzing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Soziale Marktwirtschaft in einer globalisierten Welt. Drittes Forum Menschenwürdige Wirtschaftsordnung&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Sonderheft&amp;#039;&amp;#039; 1/2008). IWH, Halle 2008, S. 115–140.&lt;br /&gt;
* Michael Seewald: &amp;#039;&amp;#039;Lujo Brentano und die Ökonomien der Moderne. Wissenschaft als Erzählung, Empirie und Theorie in der deutschen ökonomischen Tradition (1871–1931).&amp;#039;&amp;#039; Metropolis, Marburg 2010, ISBN 978-3-89518-829-9.&lt;br /&gt;
* [[James J. Sheehan]]: &amp;#039;&amp;#039;Lujo Brentano.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Ulrich Wehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Historiker.&amp;#039;&amp;#039; Bd. VIII, Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1982, ISBN 3-525-33467-2, S. 24–39.&lt;br /&gt;
* Otto Tiefelstorf: &amp;#039;&amp;#039;Die sozialpolitischen Vorstellungen Lujo Brentanos.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Köln 1973 ({{DNB|751095222}}; [https://www.semverteilung.vwl.uni-muenchen.de/brentano/Tiefelsdorf,Otto_Die%20sozialpolitischen%20Vorstellungen%20Lujo%20Brentanos_K%C3%B6ln%201973-(1).pdf Digitalisat], PDF, 16,6&amp;amp;nbsp;MB, enthält ausführliches Werkverzeichnis sowie eine Bibliographie der Sekundärliteratur, S. 194–235).&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|596|597|Brentano, Lujo (Ludwig Josef)|Friedrich Zahn|118673874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118673874}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118673874}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002455}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Brentano_754}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|brentano_l|S|1889|S|1891}}&lt;br /&gt;
* [https://www.semverteilung.vwl.uni-muenchen.de/brentano/index.htm Biographisches Porträt an seinem ehemaligen Lehrstuhl in München]&lt;br /&gt;
* [http://www.altstadtfriedhof.de/personen-detail/items/4.html Grabmal der Familie auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/013dadd3-1cfa-44ef-b909-f359ecdc8299/ Nachlass Bundesarchiv N 1001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118673874|LCCN=n85240977|NDL=00434296|VIAF=66599952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brentano, Lujo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter der Historischen Schule der Nationalökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Neues Vaterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FVg-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Brentano (Frankfurter Linie)|Lujo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brentano, Lujo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brentano, Ludwig Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalökonom und Sozialreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15191-63</name></author>
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