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	<title>Luitgard von Wittichen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luitgard_von_Wittichen&amp;diff=1761989&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wittichen 2018 17.jpg|mini|hochkant|Grab in Wittichen, 2018]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luitgard von Wittichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1291]] in [[Schenkenzell]] im [[Schwarzwald]]; † [[16. Oktober]] [[1348]] im [[Kloster Wittichen]] bei Schenkenzell) war eine deutsche [[Mystiker]]in und [[Kloster]]gründerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Luitgard (auch: Lutgard) von Wittichen kam aus einfachen, bäuerlichen Verhältnissen. Mit zwölf Jahren fand sie Aufnahme in einem [[Beginen]]haus in [[Oberwolfach]] im [[Wolf (Fluss)|Wolftal]], wo sie 20 Jahre in Armut lebte. Durch eine Christuserscheinung wurde ihr die Gründung eines Klosters aufgegeben. Sie unternahm Bettelreisen, die sie bis nach Tirol und in die nördliche Schweiz führten, um Mittel für die Klostergründung zu sammeln. Von den [[Herzöge von Teck|Herzögen von Teck]] auf der nahe gelegenen Burg [[Schiltach]] wurde sie ungnädig behandelt, während ihr die [[Herren von Geroldseck]] auf der Schenkenburg zugetan waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Schneider, &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Mittelbaden&amp;#039;&amp;#039;. Historischer Verein für Mittelbaden 1984, S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt; 1324 zog Luitgard in das Wittichertal und gründete für sich und 33 weitere Frauen eine [[Klause (Religion)|Klause]] als [[Dritter Orden|Terziarerinnengemeinschaft]], die später als [[Klarissen]]kloster [[Kloster Wittichen|Wittichen]] anerkannt wurde. Die Anzahl leitete sie aus dem 33-zeiligen [[Sonnengesang (Franz von Assisi)|Sonnengesang]], einem Gebet von [[Franz von Assisi]], ab, doch hat sich die Anzahl der Frauen noch zu ihren Lebzeiten verdoppelt. Sie war bis zu ihrem Tod Äbtissin des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luitgard pflegte Pestkranke, bevor sie selbst der Epidemie erlag. Sie wird in Mittelbaden als „[[Volksheiliger|Volksheilige]]“ verehrt, obwohl sie nie selig oder heiliggesprochen wurde. Die Verehrung findet am 16. Oktober, ihrem Todestag, ihren Höhepunkt. Jeweils am zweiten Sonntag im Oktober findet in Wittichen das Luitgartfest statt. Luitgard soll sich mit den Schriften [[Meister Eckhart]]s und [[Heinrich Seuse]]s beschäftigt haben. Die als charismatisch beschriebene Klostergründerin gilt – aus unserer heutigen Sicht – als emanzipierte Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gaier, &amp;#039;&amp;#039;Literatur vom Neckar bis zum Bodensee 1000-1800&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Teil 1, S. 402, Verlag Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) 2003, ISBN 978-3-86142-304-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr geistlicher Vater, der Priester Berchtold von Bombach, verfasste bereits um 1350 eine Lebensbeschreibung der Klostergründerin. Nach der Überlieferung fand man 1629, als der Sarg geöffnet wurde, ihr Gehirn völlig unversehrt vor, ein Phänomen, das damals weder Ärzte noch Chemiker erklären konnten und als „Wunder“ Verehrungen und Wallfahrten auslöste.&lt;br /&gt;
[[Bild:Rippoldsau Fuerstenbau SanktLuitgard.jpg|mini|hochkant|Vor der ehemaligen Niederlassung der [[Schwestern der Liebe vom Kostbaren Blut]] in [[Rippoldsau]] steht ein Stein mit Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Sankt Luitgard&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
In Oberwolfach ist das Pflegeheim St. Luitgard nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Médard Barth: &amp;#039;&amp;#039;Die selige Luitgard von Wittichen (1292-1249) und der Einsiedler von Rappoltsweiler&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv für elsässische Kirchengeschichte  16 (1943), S. 45–54 [https://archive.org/details/elsaessische_kirchengeschichte_1931_1943_excerpts/page/n3 Internet Archive].&lt;br /&gt;
* Johannes Gatz: &amp;#039;&amp;#039;Wittichen/Schwarzwald. Terziarinnen – Klarissen&amp;#039;&amp;#039;. In: Alemannia Francicana Antiqua 18 (1973), S. 127–242 (nur die Bibliographie im [https://archive.org/details/gatz_wittichen_bibliographie Internet Archive])&lt;br /&gt;
* Berthold von Bombach, [[Arnold Guillet]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der heiligen Luitgard von Wittichen (1291-1348), die Heilige des Mutterschosses&amp;#039;&amp;#039;. Neudruck: Christiana, 1976, ISBN 978-3-7171-0651-7.&lt;br /&gt;
* Josef Krausbeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Wittichen im Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Ortenau 58 (1978), S. 455–469 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau1978/0455 UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Gertrud Jaron Lewis, Frank Willaert, Marie-José Govers: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur deutschen Frauenmystik des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schmidt, 1989, S. 248, ISBN 978-3-503-02276-2.&lt;br /&gt;
* Bruno Buchmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Himmlische Hof. Das Gebet der seligen Franziskanernonne Luitgard von Wittichen (1291–1348)&amp;#039;&amp;#039;, Franziska-Verlag, Lauerz 1999, ISBN 978-3-03749-502-5.   &lt;br /&gt;
* Irmtraud Just: &amp;#039;&amp;#039;Die Vita Luitgarts von Wittichen: Text des Donaueschinger Codex 118&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, 2000, ISBN 978-3-906765-34-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Dinzelbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und niederländische Mystik des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010, Register unter dem Namen.&lt;br /&gt;
* Nicole Eichenberger: &amp;#039;&amp;#039;Stiftermemoria, franziskanischer Eifer und poetische Erbauung: Bertholds von Bombach Leben der seligen Luitgart von Wittichen und seine Rezeption in der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Oxford German Studies 43 (2014), S. 400–419&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118575163}}.&lt;br /&gt;
* [http://www.schenkenzell.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=26 Internetseite der Gemeinde Schenkenzell].&lt;br /&gt;
* [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k123415z/f148.image Aufsatz von 1905 (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsquellen.de/repOpus_00639.html geschichtsquellen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.handschriftencensus.de/werke/1341 Handschriftencensus mit Links zu den Digitalisaten der beiden ehemals Donaueschinger Handschriften]&lt;br /&gt;
* [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/unglert1636 Schrift von Unglert 1636]&lt;br /&gt;
* [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10788395-7 Rottweiler Druck von Johann Carl Demuth 1734]&lt;br /&gt;
* [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-184057 Luitgarten-Buch 1878]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118575163|LCCN=n/90/601606|VIAF=30328884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luitgard #Wittichen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äbtissin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1291]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1348]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Luitgard von Wittichen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lutgard von Wittichen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Mystikerin und Gründerin eines Klosters&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1291&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schenkenzell]], [[Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1348&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kloster Wittichen]] bei [[Schenkenzell]], [[Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ikar.us</name></author>
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