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	<title>Luise Meier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luise_Meier&amp;diff=2689129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-01-20T15:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur deutschen Philosophin siehe [[Luise Meier (Autorin)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise Meier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1885]] in [[Vorhalle (Hagen)|Vorhalle]] als &amp;#039;&amp;#039;Luise Bemm&amp;#039;&amp;#039;; † [[26. Juni]] [[1979]]) war eine deutsche Hausfrau. Während des Zweiten Weltkriegs verhalf sie [[Juden]] zur Flucht in die [[Schweiz]] und wurde [[postum]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Gerechte unter den Völkern]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Luise Bemm wurde in Vorhalle im südöstlichen [[Ruhrgebiet]] geboren, heute ein Stadtteil von [[Hagen]]. Sie heiratete Karl Meier, einen Kaufmann, lebte mit ihm ab 1909 in [[Soest]] und bekam vier Kinder, die zwischen 1910 und 1918 geboren wurden. 1930 zog die Familie nach Köln und 1936 nach Berlin. Ihr Mann starb 1942 an [[Magenkrebs]], zwei ihrer Söhne fielen im Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/nicht-alle-waren-moerder |titel=Lona &amp;amp; Ludmilla. „Wo es hell ist, dort ist die Schweiz“ |hrsg=Auf: [[Südwestrundfunk|SWR.de]] |datum=2006 |zugriff=2012-07-15 |kommentar=Website zum Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht alle waren Mörder (Film)|Nicht alle waren Mörder]]&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Grunewald]] wohnte Luise Meier in einer [[Gründerzeit]]villa in der Taubertstraße. In dem Haus befand sich auch eine von der Jüdin Fedora Curth geleitete [[Pension (Unterkunft)|Pension]], in der Juden lebten, die auf ihre Ausreise hofften. Luise Meier, die gläubige Katholikin war, ermöglichte es ihnen zunächst, von ihrer Wohnung aus zu telefonieren, nachdem Juden der Besitz von Telefonen untersagt worden war. Zu den Bewohnern gehörte das Ehepaar Felix und Herta Perls, mit denen das Ehepaar Meier bekannt war, und das Luise Meier während der Krankheit ihres Mannes beigestanden hatte. Die Pension wurde 1941 zwangsweise geschlossen, die Bewohner mussten in sogenannte [[Judenhaus|Judenwohnungen]] umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fedora Curth gelang im November 1942 mit gefälschten Papieren zusammen mit ihrer Freundin Ilse Franken die Flucht in die Schweiz. Das Ehepaar Perls war 1942 [[Judenretter|untergetaucht]], nachdem es zeitweilig bei Luise Meier gelebt hatte. Diese versuchte den Fluchtweg Fedora Curths ausfindig zu machen, um dem Ehepaar Perls ebenfalls die Flucht zu ermöglichen. Die Perls erreichten die Schweiz im Dezember 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schweizer Delegierter des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Internationalen Roten Kreuzes]] suchte Luise Meier Anfang 1943 mit der Bitte auf, auch anderen Juden zu helfen und brachte ihr gefälschte Personaldokumente von Fedora Curth und Ilse Franken mit. Luise Meier und [[Lotte Strauss (Autorin)|Lotte Kahle]], eine damals 30-jährige Jüdin, reisten im April 1943 mit der Bahn nach [[Singen (Hohentwiel)|Singen]] bei [[Konstanz]]. Lotte Kahle ließ ihren Freund und späteren Ehemann [[Herbert A. Strauss|Herbert Strauss]], der ebenfalls untergetaucht war, widerstrebend zurück, denn junge Männer wurden häufig als [[Fahnenflucht|Deserteure]] verdächtigt.&lt;br /&gt;
In [[Gottmadingen]] trafen sie auf Josef Höfler und dessen Schweizer Frau [[Elise Höfler|Elise]], die fortan ein Netzwerk zur Fluchthilfe bildeten. Lotte Kahle erreichte die [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Höfler und Luise Meier verhalfen insgesamt weiteren 27&amp;amp;nbsp;Juden zur Flucht. Emmi Brandt, die zusammen mit einem jungen Mädchen mit Unterstützung des Netzwerks in die Schweiz gebracht werden sollte, fiel bei ihrer Flucht im Mai 1944 wegen ihres umfangreichen Gepäcks auf; beide wurden verhaftet. Emmi Brandt verriet die Namen der [[Fluchthilfe|Fluchthelfer]], sie überlebte das Kriegsende im [[KZ Ravensbrück]]. Elise Höfler konnte vor der beabsichtigten Verhaftung noch in die Schweiz entkommen, Josef Höfler und Luise Meier wurden am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1944 verhaftet. Luise Meier saß zunächst in Singen ein, ab Februar 1945 in [[Stockach]]. Luise Meiers Fall wurde im Juli 1944 nach Abschluss der Ermittlungen an den [[Volksgerichtshof]] in Berlin abgegeben. Zu einer Verurteilung kam es nicht mehr. In Stockach wurde sie am 21.&amp;amp;nbsp;April 1945 von alliierten Truppen befreit, auch Josef Höfler überlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Meier verbrachte den Rest ihres Lebens in Soest und starb 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Im Juli 2001 wurde Luise Meier zusammen mit Josef Höfler und dessen Frau Elise als &amp;#039;&amp;#039;Gerechte unter den Völkern&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www1.yadvashem.org/yv/en/righteous/pdf/virtial_wall/germany.pdf |titel=Righteous Among the Nations Honored by Yad Vashem By 1 January 2012 |zugriff=2012-07-14 |format=PDF; 432&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111119084422/http://www1.yadvashem.org/yv/en/righteous/pdf/virtial_wall/germany.pdf |archiv-datum=2011-11-19 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-21 08:16:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Soest wurde 2011 der &amp;#039;&amp;#039;Luise-Meier-Weg&amp;#039;&amp;#039; entlang des Soestbachs nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hellwegradio.de/nachrichten/der-kreis-soest/single/article/eine-strasse-fuer-die-stille-heldin-luise-meier/ |titel=Eine Straße für die „stille Heldin“ Luise Meier |zugriff=2012-07-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150101195656/http://www.hellwegradio.de/nachrichten/der-kreis-soest/single/article/eine-strasse-fuer-die-stille-heldin-luise-meier/ |archiv-datum=2015-01-01 |offline=ja |archiv-bot=2019-09-20 06:01:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Singener Fluchtroute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meier, Luise, Höfler, Josef, Höfler, Elise&amp;#039;&amp;#039;: In: Daniel Fraenkel, Jackob Borut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Gerechten unter den Völkern. Deutsche und Österreicher.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-900-7, S.&amp;amp;nbsp;194–195.&lt;br /&gt;
* [[Claudia Schoppmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtziel Schweiz. Das Hilfsnetz um Luise Meier und Josef Höfler.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Überleben im Dritten Reich. Juden im Untergrund und ihre Helfer.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-51029-9, S.&amp;amp;nbsp;205–219 ({{Google Buch   | BuchID   = j7oXM8BB4_0C   | Seite    =    | Linktext = eingeschränkte Vorschau   | Hervorhebung =  Überleben im Dritten Reich }}).&lt;br /&gt;
* Franco Battel: &amp;#039;&amp;#039;«Wo es hell ist, da ist die Schweiz» Flüchtlinge und Fluchthilfe an der Schaffhauser Grenze zur Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;77). 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Chronos Verlag, Zürich 2001, ISBN 3-905314-05-3, S.&amp;amp;nbsp;204&amp;amp;nbsp;ff. (zugleich [[Dissertation]], [[Universität Zürich]] 1999/2000).&lt;br /&gt;
*Claudia Schoppmann: &amp;#039;&amp;#039;Luise Meier (1885-1979) und Josef Höfler (1911-1994) – Fluchthilfe zwischen Berlin und Singen.&amp;#039;&amp;#039; In: Angela Borgstedt u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut bewiesen. Widerstandsbiographien aus dem Südwesten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;, hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bd. 46), Stuttgart 2017, ISBN 9783945414378, S. 239–248.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://archiv.gruene-soest.de/sonstige/luise_meier/die_ehrenbuergerin_luise_meier.html&lt;br /&gt;
   |titel=Langjährige Soesterin Luise Meier betrieb Fluchtnetzwerk in die Schweiz&lt;br /&gt;
   |zugriff=2016-02-23}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.tagesspiegel.de/wissen/flucht-vor-dem-holocaust-risiko-fluchthilfe/12935420.html&lt;br /&gt;
   |autor=Claudia Schoppmann&lt;br /&gt;
   |titel=Risiko Fluchthilfe&lt;br /&gt;
   |zugriff=2016-02-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131909649|VIAF=38064075}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meier, Luise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meier, Luise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Hausfrau, die etwa 30 jüdische Mitbürger vor der Verfolgung bewahrte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vorhalle (Hagen)|Vorhalle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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