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	<title>Luise Hensel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ZweiteWurzelAus16: /* Eine lebenslange Wallfahrt */ Link</title>
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		<updated>2026-04-05T11:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eine lebenslange Wallfahrt: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Luise hensel.jpg|mini|Luise Hensel, gezeichnet von ihrem Bruder [[Wilhelm Hensel]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GedenktafelLinum.JPG|mini|Gedenktafel an der südwestlichen Kirchenwand ihres Geburtsortes Linum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1798]] in [[Linum (Fehrbellin)|Linum]], [[Mark Brandenburg]]; † [[18. Dezember]] [[1876]] in [[Paderborn]]) war eine deutsche christliche [[Dichter]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Luise Maria Hensel, die Schwester des Malers [[Wilhelm Hensel]] und Schwägerin der Komponistin [[Fanny Hensel]], geb. Mendelssohn, Schwester des Komponisten [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Felix Mendelssohn]], wurde am 30. März 1798 in [[Linum (Fehrbellin)|Linum]] ([[Brandenburg]]) als Tochter des dortigen Pfarrers Ludwig Hensel und dessen Ehefrau Johanna Albertina Trost geboren. Sie siedelte nach dem Tode des Vaters mit ihrer Mutter 1809 nach [[Berlin]] über. Nachdem sie bereits im Alter von 14&amp;amp;nbsp;Jahren „heimlich mit Gott einen Pakt“ geschlossen hatte und lange gedanklich und gefühlsgemäß auf der Suche nach der Wahrheit war, konvertierte sie am 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 1818 vom [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|lutherischen]] zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glauben mit dem Ablegen des [[Trienter Glaubensbekenntnis|katholischen Glaubensbekenntnisses]] bei Propst [[Johannes Ambrosius Taube]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Josef Fohsel: &amp;#039;&amp;#039;Berlin, du bunter Stein, du Biest: biografische Erkundungen.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, 2002, S.&amp;amp;nbsp;120&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der romantische Dichter [[Clemens Brentano]] und der Komponist [[Ludwig Berger (Komponist)|Ludwig Berger]] waren ihr in dieser Zeit in Liebe verbunden. Diese Gefühle konnten von ihr aus Glaubensgründen jedoch nicht erwidert werden. Sie trug aber wesentlich zur inneren Wandlung Brentanos bei. So schrieb er 1817 an seinen Bruder Christian über 20 ihm übersandte Lieder Luises: „Diese Lieder haben zuerst die Rinde über meinem Herzen gebrochen, durch sie bin ich in Tränen zerflossen, und so sind sie mir in ihrer Wahrheit und Einfalt das Heiligste geworden, was mir im Leben aus menschlichen Quellen zugeströmt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Wolfgang Frühwald: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte der Romantik&amp;#039;&amp;#039;, Band 8230 von Reclams Universal-Bibliothek, Reclam, Stuttgart, 1984, S. 444.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Dichter [[Wilhelm Müller (Dichter)|Wilhelm Müller]] war unglücklich in Luise Hensel verliebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika von Borries: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Müller. Der Dichter der Winterreise. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 2007, S.&amp;amp;nbsp;52–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese unerfüllte Liebe fand ihren Niederschlag in den beiden von [[Franz Schubert]] vertonten Liederzyklen &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Müllerin]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Winterreise]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Gülke: &amp;#039;&amp;#039;Franz Schubert und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage der Originalausgabe von 1996, Laaber-Verlag, 2002, S.&amp;amp;nbsp;216–217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Luise Hensels Liebe galt jedoch dem protestantischen Jugendfreund [[Ernst Ludwig von Gerlach]], der später als Lehrer [[Otto von Bismarck|Bismarcks]] und Freund des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums]] hohes Ansehen genoss. Ihre religiösen Gefühle störten aber die Beziehung und brachten sie als [[Konvertit]]in in eine seelische Krise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschafterin und Erzieherin ===&lt;br /&gt;
Die Umstände veranlassten Luise Hensel im März 1819, Berlin zu verlassen. Sie trat als Gesellschafterin in den Dienst der Fürstin [[Salm (Adelsgeschlecht)|Marianne Salm-Reifferscheidt-Krautheim und Dyck]], genannt Mimi, Tochter der [[Amalie von Gallitzin|Amalia von Gallitzin]], und hielt sich zuerst in [[Münster]] und dann in [[Düsseldorf]] auf. In Münster stand sie unter dem Einfluss des Pädagogen [[Bernhard Heinrich Overberg]] und in Düsseldorf legte sie schließlich am 6. März 1820 bei dem [[Jesuiten]]pater [[Heinrich Wüsten]] das [[Gelübde]] der [[Jungfräulichkeit]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1821 war Luise Hensel Gesellschafterin der Witwe des Grafen [[Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg]] und Lehrerin und Erzieherin von deren Töchtern Maria Theresia, Amalie und Pauline.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Freund]]: &amp;#039;&amp;#039;Müde bin ich, geh zur Ruh: Leben und Werk der Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Güth &amp;amp; Etscheidt, Rheda-Wiedenbrück 1984, ISBN 3-922828-15-9, S. 30–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie blieb auf dem Stolbergschen [[Gut Sondermühlen]] bei [[Melle]] bis 1823. Dort brachte sie ihre religiöse Entwicklung zum Abschluss. Mit ihrem Pflegesohn Rudolf Rochs aus Berlin, dem Kind ihrer früh verstorbenen Schwester, zog sie in das westfälische [[Wiedenbrück]], um ihn dort auf der „guten [[Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück#Gymnasium Marianum|Wiedenbrücker Knabenschule]]“ unterrichten zu lassen. Hier führte sie bis 1825 ein stilles und mildtätiges Leben. Sie befreundete sich mit der stigmatisierten Nonne [[Anna Katharina Emmerick]] aus Dülmen, pflegte sie und sichtete nach deren Tod 1824 ihren Nachlass. Hierher reiste auch Brentano, der Luise und die Nonne porträtierte. Die jahrzehntelange Freundschaft mit Brentano war für den Dichter Anlass, Luise Hensel die Sichtung seines literarischen Nachlasses zu übertragen, mit der Aufgabe, sein Werk nach seinem Tode in die Öffentlichkeit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1872 lebte Luise Hensel alljährlich für einige Wochen oder Monate auf [[Haus Knippenburg|Schloss Knippenburg]], das ihr Freund [[Friedrich Carl Devens]], Landrat und Mitglied des Westfälischen Provinziallandtags, 1821 erworben hatte. Sie war die Erzieherin seiner Töchter Maria Antonette und Therese.&amp;lt;ref&amp;gt;Prosper Edmund Devens: &amp;#039;&amp;#039;Die Dichterin Luise Hensel auf Schloß Knippenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vestischer Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1930, S. 60–62, hier S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sie auf Schloss Knippenburg weilte, bildete sich um sie ein Hauskreis, zu dem auch die Brüder Anton, [[Friedrich Leopold Devens|Leopold]] und [[Prosper Caspar Leonard Devens|Prosper]]  Devens gehörten sowie der letzte [[Komtur (Amt)|Komtur]] der [[Kommende Welheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Prosper Edmund Devens: &amp;#039;&amp;#039;Die Dichterin Luise Hensel auf Schloß Knippenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vestischer Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1930, S. 60–62, hier S. 61–62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer wieder kamen auch Mitglieder der Familien [[Krupp (Familie)|Krupp]], [[Haniel (Unternehmerfamilie)|Haniel]], [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg-Borbeck]] und [[Westerholt (Adelsgeschlecht)|Westerholt]] dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;Prosper Edmund Devens: &amp;#039;&amp;#039;Die Dichterin Luise Hensel auf Schloß Knippenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vestischer Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1930, S. 60–62, hier S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufenthalte auf dem Wasserschloss an der Emscher inspirierten sie zu ihrem bekannten Gebet &amp;#039;&amp;#039;[[Müde bin ich, geh zur Ruh]]&amp;#039;&amp;#039; und dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Knippenburg&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grau ragt und ernst ein Schloß empor&lt;br /&gt;
Aus Fluren und uralten Bäumen;&lt;br /&gt;
Es öffnet sich freundlich das gastliche Tor&lt;br /&gt;
Zu des Hauses stattlichen Räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Myrthe grünt und der Lorbeer rauscht&lt;br /&gt;
Und Orangen wehen im Winde&lt;br /&gt;
Und manch’ ein freundliches Wort wird getauscht&lt;br /&gt;
An der grünen duftigen Linde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auf der Terrasse, auf Garten und Park&lt;br /&gt;
Ruht nicht nur poetisches Weben,&lt;br /&gt;
Es tönt das Wort durch Herzen und Mark,&lt;br /&gt;
Das Wort vom ewigen Leben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn, wenn die Glocke des Turmes erschallt&lt;br /&gt;
Hoch über der stillen Kapelle,&lt;br /&gt;
Dann ist die Rede des Mundes verhallt&lt;br /&gt;
Wie des Baches fliehende Welle — — —.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.familie-luyken.de/03Chronik/1923/B01132.jpg &amp;#039;&amp;#039;Chronikblätter für die Familie Luyken und ihre Anverwandten&amp;#039;&amp;#039; 4/1923]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine lebenslange Wallfahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paderborn Luise-Hensel-Denkmal.jpg|mini|hochkant|Denkmal für Luise Hensel in Paderborn]]&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Bekanntschaft aus der Zeit mit Brentano und Emmerick in Westfalen war [[Apollonia Diepenbrock]] aus [[Bocholt]]. Apollonia Diepenbrock und Luise Hensel waren mit der Konvertitin Maria Pohl, der Tochter des Physikers [[Georg Friedrich Pohl]], befreundet, die in engem Kontakt zum Breslauer Fürstbischof [[Heinrich Förster (Bischof)|Förster]] stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;„Fürstbischof und Vagabund“. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam fassten die Freundinnen den Entschluss, karitativ tätig zu werden, ohne jedoch einem Orden beizutreten. Sie reisten nach Koblenz, wo sie 1825/1826 als Freiwillige im neu eingerichteten [[Franziskanerkloster Koblenz|Bürgerhospital]] halfen, einem ehemaligen Franziskanerkloster. Diepenbrock ging danach andere Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hensel führte von nun an ein entbehrungsreiches Leben als [[Pilger]]in, nach ihrem Aufenthalt in Koblenz vor allem in Sondermühlen und im Mädchenpensionat [[Kloster Marienberg (Boppard)|Marienberg]] bei [[Boppard]], unterbrochen von 1827 bis 1833 durch ihre erzieherische Tätigkeit an der Höheren Töchterschule [[St. Leonhard Gymnasium|St. Leonhard]] in [[Aachen]]. Hier unterrichtete sie u.&amp;amp;nbsp;a. drei Schülerinnen, die später [[Liste der Ordensgründer|Ordensgründerinnen]] wurden: [[Clara Fey]], die Gründerin des Ordens der [[Schwestern vom armen Kinde Jesus]], [[Franziska Schervier]], die Gründerin des Ordens der [[Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus]], und [[Pauline von Mallinckrodt]], die Gründerin der [[Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe]]. In Aachen wurde sie durch den Heiratsantrag des Arztes [[Clemens August Alertz]], des späteren Leibarztes des Papstes [[Pius IX.]], erneut in eine schwere Prüfung ihrer religiösen Haltung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1833 bis 1837 lebte sie in Berlin und Dresden, danach bis 1840 im [[Benediktinerabtei Stift Neuburg|Stift Neuburg]] im Haus der Gattin von [[Johann Friedrich Heinrich Schlosser]]. 1841 zog sie nach Köln und gründete dort einen karitativen Kreis, das „Armenkränzchen“. Dadurch kam sie in Kontakt mit der Familie des Kaufmanns [[Wilhelm Bartman]], Vorstandsmitglied im Kölner Dombauverein, der für seine im gleichen Jahr verwaiste Nichte und seine beiden Neffen eine Erzieherin suchte. Von 1842 bis Ende 1849 führte sie den Haushalt in dem Bartmanschen Haus am Heumarkt 76 und zog die Kinder groß. 1853 ging sie nach Wiedenbrück und lebte dort mit Unterbrechungen bis 1872. Danach zog sie schließlich nach Paderborn, in die Nähe von Pauline von Mallinckrodt, ihrer Schülerin aus Aachener Zeiten. Gegen Ende ihres Lebens scheint Luise Hensel in Vergessenheit geraten zu sein, wie aus der Antwort einer Zeitung auf einen Leserbrief hervorgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Dichterin Luise Hensel lebt unsers Wissens noch, und zwar in Wiedenbrück bei Gütersloh. Diese Annahme finden wir auch dadurch bestätigt, daß ein infolge Ihrer Anfrage sofort nach Wiedenbrück gerichteter Brief zwar noch nicht beantwortet, aber auch von der Post nicht zurückgeschickt worden ist, was wol sicher der Fall gewesen wäre, wenn die Dame nicht mehr lebte.|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1712 vom 22. April 1876|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|izl|22|04|1876|6|Briefwechsel mit Allen für Alle. R. H. in Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Hensel starb am 18. Dezember 1876 im Westphalenhof bei Paderborn und wurde auf dem [[Ostfriedhof (Paderborn)|Ostfriedhof]] der Stadt unweit der Kapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Ihre &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, zuerst mit Gedichten ihrer Schwester Wilhelmine vereinigt (herausgegeben von [[Hermann Kletke]], Berlin 1858, [https://books.google.de/books?id=LJ46AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]), zeichneten sich hauptsächlich durch den Geist milder, inniger und sehnsüchtiger Frömmigkeit aus. Ihr Abendlied bzw. Nachtgebet &amp;#039;&amp;#039;Müde bin ich, geh’ zur Ruh&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Auch in: [[Melchior Diepenbrock]]: &amp;#039;&amp;#039;Geistlicher Blumenstrauß aus spanischen und deutschen Dichter-Gärten, den Freunden der christlichen Poesie dargeboten.&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Esaias von Seidel|J. E. v. Seidel]], Sulzbach 1928, S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt; zählt zu den Perlen der deutschen religiösen Lyrik. Einer vollständigen Sammlung der &amp;#039;&amp;#039;Lieder&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Christoph Bernhard Schlüter]], Paderborn 1869, [https://books.google.de/books?id=d8JTAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]; 6. Aufl. 1886) folgten &amp;#039;&amp;#039;Briefe der Dichterin Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039; (daselbst 1878, [https://books.google.de/books?id=F5a1men7P3QC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Paderborn-Westphalenhof-Gedenktafel Luise Hensel-straightened.jpg|mini|Gedenktafel für Luise Hensel am Westphalenhof in Paderborn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf, Bilker Straße 14, 2012 (2).jpg|mini|Gedenktafel für Luise Hensel am Wohnhaus Bilker Straße 14 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Müde bin ich, geh zur Ruh&amp;#039;&amp;#039; (1816), hier der Text des Erstdrucks 1829:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Melchior von Diepenbrock]], &amp;#039;&amp;#039;Geistlicher Blumenstrauß&amp;#039;&amp;#039;, Sulzbach 1829, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10926068_00288.html S. 270]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachtgebet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde bin ich, geh zur Ruh,&lt;br /&gt;
Schließe beyde Aeuglein zu:&lt;br /&gt;
Vater, laß die Augen dein&lt;br /&gt;
Ueber meinem Bette seyn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab’ ich Unrecht heut gethan,&lt;br /&gt;
Sieh es, lieber Gott, nicht an!&lt;br /&gt;
Deine Gnad’ und Jesu Blut&lt;br /&gt;
Macht ja allen Schaden gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle, die mir sind verwandt,&lt;br /&gt;
Gott, laß ruhn in deiner Hand.&lt;br /&gt;
Alle Menschen, groß und klein,&lt;br /&gt;
Sollen dir befohlen seyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kranken Herzen sende Ruh,&lt;br /&gt;
Nasse Augen schließe zu;&lt;br /&gt;
Laß den Mond am Himmel stehn,&lt;br /&gt;
Und die stille Welt besehn!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629220705/http://www.bautz.de/bbkl/h/Hensel.shtml |band=14|spalte=1086|autor=[[Paul Gerhard Aring]]|artikel=Hensel, Luise}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Bartscher: &amp;#039;&amp;#039;Der innere Lebensgang der Dichterin Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1882.&lt;br /&gt;
* [[Franz Binder (Journalist)|Franz Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Luise Hensel. Ein Lebensbild nach gedruckten und ungedruckten Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg/B. 1885 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:466:1-27634 Digitalisat der UB Paderborn]).&lt;br /&gt;
* Winfried Freund: &amp;#039;&amp;#039;Müde bin ich, geh zur Ruh: Leben und Werk der Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Güth &amp;amp; Etscheidt, Rheda-Wiedenbrück 1984, ISBN 3-922828-15-9.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|560|561|Hensel, Louise Maria|[[Wolfgang Frühwald]]|118710524}}&lt;br /&gt;
* Hermann Kletke: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte von Luise und Wilhelmine Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Ludwig Raul, Berlin 1857.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Bernhard Schlüter|Christoph B. Schlüter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lieder von Luise M. Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1869.&lt;br /&gt;
* Josef H. Reinkens: &amp;#039;&amp;#039;Luise Hensel und ihre Lieder&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neusser, Bonn 1877 (auf der Autobiografie der Dichterin beruhend).&lt;br /&gt;
* [[Christoph Bernhard Schlüter|Christoph B. Schlüter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefe der Dichterin Luise Hensel&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1878.&lt;br /&gt;
* {{ADB|12|1|3|Hensel, Louise|[[Joseph Hubert Reinkens]]|ADB:Hensel, Louise}}&lt;br /&gt;
* Irina Rockel: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm und Luise Hensel – Geschwister aus Linum&amp;#039;&amp;#039;. Ruppiner Jahrbuch ’93, S. 57 ff., Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Stambolis]]: &amp;#039;&amp;#039;Luise Hensel (1798–1876). Frauenleben in historischen Umbruchszeiten.&amp;#039;&amp;#039; SH-Verlag, Köln 1999, ISBN 3-89498-054-0.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Situation der katholischen Kirche im preußischen [[Wiedenbrück]] im Spiegel des Lebens der Luise Hensel und ihrer Briefe an [[Christoph Bernhard Schlüter]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johannes Meier (Theologe)|Johannes Meier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Wiedenbrück in seinen ersten Jahrzehnten. Strukturen und Personen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Kreisarchv Gütersloh.&amp;#039;&amp;#039; Band  15). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2018, S. 119–153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118710524}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118710524}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Hensel,+Luise}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|262}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|128}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Hensel%2C+Luise Vertonungen von Gedichten von Luise Hensel]&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/luise-hensel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rcs-krueger.de/FannyHensel.htm Fanny, Wilhelm &amp;amp; Luise Hensel]&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=per&amp;amp;ID=531 Online-Biographie zu Luise Hensel]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiedenbruecker-schule.org/luise-hensel/annalen-zu-luise-hensel-zusammengestellt-von-dr-rudiger-kruger/ Luise Hensel im Wiedenbrücker Schule Museum]&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|8|387|spezialkapitel=Hensel|kapiteltext=Hensel, 3) Luise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118710524|LCCN=n86055060|VIAF=47556696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hensel, Luise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clemens Brentano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Felix Mendelssohn Bartholdy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hensel, Luise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Dichterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linum (Fehrbellin)|Linum]], [[Mark Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ZweiteWurzelAus16</name></author>
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