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	<title>Luise Haarer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luise_Haarer&amp;diff=1570220&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17116-4: fehlender Kontext zur Person wurde in der Übersicht hinzugefügt.</title>
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		<updated>2026-01-08T22:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Kontext zur Person wurde in der Übersicht hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise Haarer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1892]] in [[Benzenzimmern]]; † [[1976]] in [[Herrenberg]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Hauswirtschaftslehre]]rin und [[Kochbuch]]autorin. Haarer trat 1937 der NSDAP bei und trug in leitender Position zur Umsetzung nationalsozialistischer Bildungspolitik im hauswirtschaftlichen Unterricht bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Luise Haarer entstammte einer [[Schwaben|schwäbischen]] [[Pastor|Pfarrersfamilie]]. Nach dem frühen Tod des Vaters verzog die Familie um 1907 von [[Kirchheim am Ries]] nach [[Bad Urach|Urach]], wo Luise eine Frauenarbeitsschule besuchte. Später reiste sie nach England und wurde dort [[Haustochter]] in einer Familie. Ihr Verlobter fiel im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Nach ihrer Heimkehr 1917 legte sie im Hauswirtschaftlichen Seminar des [[Schwäbischer Frauenverein|Schwäbischen Frauenvereins]] die Prüfung zur Hauswirtschaftslehrerin ab. Ab 1923 war sie Leiterin der hauswirtschaftlichen [[Berufsschule]] in [[Esslingen am Neckar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haarer unterstützte die [[Eugenik|eugenischen]] Maßnahmen während der Zeit des Nationalsozialismus. So meldete sie als Lehrerin 1934 gemeinsam mit einer Kollegin eine ihrer Schülerinnen der Mädchenvolksschule in Esslingen zur [[Zwangssterilisation]], da dieses Mädchen in ihren Augen auffallendes Verhalten und geringe Leistung&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Ludwigsburg FL 30/6 I Bü 898 Staatliches Gesundheitsamt Esslingen, Erbgesundheitsakten&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gudrun Silberzahn-Jandt |Titel=Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und &amp;quot;Euthanasie&amp;quot; während des Nationalsozialismus. Strukturen, Orte, Biographien |Hrsg=Stadtarchiv Esslingen |Band=24 |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Ostfildern |ISBN=978-3-7995-0647-2 |Seiten=42-43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wurde sie Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] und 1936 der [[NS-Frauenschaft]]. Am 29. Juni 1937 beantragte sie die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.454.929).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12670593&amp;lt;/ref&amp;gt; Aussagen darüber finden sich in ihrer [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammerakte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Ludwigsburg EL 902/20 Bü 64431&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 berief das [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung|NS-Kultusministerium]] sie zur hauptamtlichen Fachberaterin für den hauswirtschaftlichen Unterricht. Später wurde sie [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrätin]] im württembergischen Kultusministerium. Sie entwarf [[Lehrplan|Lehrpläne]] für hauswirtschaftliche Schulen und wirkte in der [[Lehrerfortbildung|Lehrerbildung und -fortbildung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde Haarer in den Ruhestand verabschiedet. Sie blieb ledig und lebte später mit der Handarbeitslehrerin Helene Rösch zusammen. Sie starb 1976 im Heim &amp;#039;&amp;#039;Abendruhe&amp;#039;&amp;#039; in Herrenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensweg von Luise Haarer war eng mit dem Erfolg ihres Kochbuches verwoben. 1932 wurde ihr Kochbuch &amp;#039;&amp;#039;Kochen und Backen nach Grundrezepten&amp;#039;&amp;#039; erstmals aufgelegt. Ende der 1930er Jahre hatte sie einen Urheberrechtsstreit mit [[Cornelia Kopp]] (1887–1974) um die Idee der „Grundrezepte“. Kopp hatte 1931 ein Werk &amp;#039;&amp;#039;Grundrezepte als Schlüssel zur Kochkunst&amp;#039;&amp;#039; herausgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Haarers Tod wurde 1976 in [[Stuttgart]] die Frauenfachschule in &amp;#039;&amp;#039;Luise-Haarer-Schule Schulzentrum für Hauswirtschaftliche Berufe&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Luise Haarers Kochbuch baut auf der Idee des Grundrezeptes auf, welches dann nach Geschick und wirtschaftlichen Möglichkeiten variiert wird. Das Werk wurde zum „schwäbischen Nationalkochbuch“. Es ist mit seinen vielfältigen Ratschlägen jedoch keine reine Rezeptsammlung, sondern eine Art Sitten- und Anstandsbuch, welches die Tugenden der Nützlichkeit, Sauberkeit, Bescheidenheit, Fleiß und Sparsamkeit in der Kochkunst vermittelt. So gibt es Spartipps („Praktische Winke zum Sparen“), Rezepte zur Resteverwertung und regionale schwäbische Gerichte. Das Kochbuch repräsentiert den schwäbischen Sozialcharakter und war außerhalb von [[Württemberg]] so gut wie nicht verkäuflich. Eine so genannte „südostdeutsche Ausgabe“ für [[Österreich]] im Jahre 1940 blieb ein Ladenhüter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedemann Schmoll]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Iß langsam und kaue tüchtig – Zur Geschichte von Luise Haarers schwäbischem Nationalkochbuch, das eigentlich nie ein solches werden sollte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;quot;Schwabenbilder – Zur Konstruktion eines Regionalcharakters&amp;quot;, Ludwig-Uhland-Institut für [[Volkskunde|Empirische Kulturwissenschaft]] der [[Universität Tübingen]], Projektgruppe &amp;quot;Schwabenbilder&amp;quot;, ISBN 3-925340-97-1, S. 149 bis 154 ([https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/123137/Jeggle_schwabenbilder.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y#page=149 online] als PDF; 2,75&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;!-- Wayback Machine: Snapshot 20231024100341 auf web.archive.org --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schulkochbuch und Kochbuch für [[Landwirtschaftsschule]]n, [[Berufsschule]]n und [[Seminar]]e ist das Buch bis heute weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012566358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012566358|VIAF=171695156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haarer, Luise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrender (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haarer, Luise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Hauswirtschaftslehrerin und Kochbuchautorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Benzenzimmern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herrenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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