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	<title>Luise Albertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luise_Albertz&amp;diff=91763&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16467-26: der Weg und nicht die Weg</title>
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		<updated>2026-03-16T12:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;der Weg und nicht die Weg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kampf um Eisenheim.JPG|mini|Luise Albertz (rechts) bei einer Diskussion von Innenminister [[Burkhard Hirsch]] (links) mit [[Roland Günter]] (Mitte) über den Erhalt der [[Siedlung Eisenheim]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1901]] in [[Duisburg]]; † [[1. Februar]] [[1979]] in [[Oberhausen]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politikerin]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von 1946 bis 1948 war sie [[Oberbürgermeister|Oberbürgermeisterin]] von Oberhausen, damit war sie die erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lothar Weiß |url=https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/luise-albertz/DE-2086/lido/57a9ddf7aa78b6.86619954 |titel=Luise Albertz – Oberbürgermeisterin von Oberhausen (1901-1979) |werk=Portal Rheinische Geschichte |hrsg=[[LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte]] |abruf=2020-09-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Luise Albertz war die Tochter des später im KZ [[Bergen-Belsen]] ermordeten preußischen SPD-Landtagsabgeordneten [[Hermann Albertz]] (1877–1945). Sie wuchs gemeinsam mit ihrer etwa fünf Jahre jüngeren Schwester Bernhardine nach dem Umzug der Familie in Oberhausen auf. Als die Schwestern sieben und zwei Jahre alt waren, starb ihre Mutter und ihr Vater heiratete 1913 erneut. Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule absolvierte Albertz eine Lehre in der Stadtverwaltung Oberhausen, war anschließend als Buchhalterin und ab 1921 als Filialleiterin bei den &amp;#039;&amp;#039;Neuesten Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; tätig. 1933 wurde sie nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] aus dem städtischen Dienst entlassen und war ein Jahr lang arbeitslos. Von 1934 bis 1939 war sie als Devisenbuchhalterin tätig. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde sie 1939 als Sachbearbeiterin sowie stellvertretende Dienststellenleiterin im Fürsorge- und Wohlfahrtsamt der Stadtverwaltung in Oberhausen dienstverpflichtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;landtag&amp;quot;&amp;gt;[https://www.landtag.nrw.de/home/der-landtag/geschichte-des-landtags/verfolgungsbiografien/biografien/luise-albertz/lebenslauf-luise-albertz.html &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf Luise Albertz (1901-1979)&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Landtag NRW&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; um zum Kriegsdienst eingezogene männliche Mitarbeiter zu ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albertz&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz (1901–1979), SPD&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Bundestag (Hrsg.), Ch. Links Verlag 2024, S. 100–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Luise Albertz lediglich Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV) und der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF), nicht aber der [[NSDAP]]. Die Familie wurde zwischen 1933 und 1945 polizeilich überwacht, es fanden Hausdurchsuchungen und zahlreiche [[Gestapo]]-Verhöre statt. Der Vater Hermann Albertz wurde nach dem Attentat auf Hitler 1944 im Rahmen der [[Aktion Gitter]] zunächst in das [[KZ Sachsenhausen]] und von da nach Bergen-Belsen gebracht, wo er zu Tode kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frauenruhrgeschichte.de/frg_biografie/luise-albertz/ &amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz / 1901-1979. Die erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;frauenruhrgeschichte.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 17. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Claus-Jürgen Göpfert: [https://www.fr.de/zukunft/storys/75-lektionen-mut/luise-albertz-erste-oberbuergermeisterin-einer-deutschen-grossstadt-oberhausen-13849924.html &amp;#039;&amp;#039;Mut braucht kein Studium&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 5. August 2020. Abgerufen am 17. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Luise Albertz zunächst 1945 Sekretärin des [[Oberbürgermeister]]s, dessen Platz sie selbst bald einnahm. 1948 wurde sie in den Verwaltungsrat des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]] und den Aufsichtsrat der [[Hüttenwerke Oberhausen AG]] entsandt. Sie gehörte außerdem dem Deutschen Rat der [[Europäische Bewegung|Europäischen Bewegung]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albertz&amp;quot; /&amp;gt; Zudem war sie Vorstandsmitglied des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]] im Kreis Oberhausen und Vorsitzende der [[Arbeiterwohlfahrt]] Oberhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;landtag 2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.landtag.nrw.de/home/der-landtag/geschichte-des-landtags/verfolgungsbiografien/biografien/luise-albertz/lebensgeschichte-luise-albertz.html &amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz (1901-1979)&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Landtag NRW&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Albertz starb 1979 und wurde auf dem Westfriedhof im Stadtteil [[Lirich]] von [[Alt-Oberhausen]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtteilprojekt-lirich/geschichte/arbeitskreisgeschichte/materia_geschichte/westfriedhof_lirich_07042011_klein.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gedenken &amp;amp; Entdecken. Westfriedhof Oberhausen-Lirich&amp;#039;&amp;#039;,] S. 27. In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Oberhausen - Fachbereich 5-1-10&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Von 1915 bis 1921 war Albertz Mitglied der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und von 1921 bis 1933 der SPD.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landtag&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1945 beteiligte sie sich am Wiederaufbau der SPD in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie war von 1946 bis 1948 und von 1956 bis zu ihrem Tode [[Oberbürgermeister]]in von [[Oberhausen]]. Sie war damit die erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt. Albertz war vom 20. April 1947 bis zum 17. Juni 1950 [[MdL|Landtagsabgeordnete]] in Nordrhein-Westfalen. In den Jahren 1947 und 1948 gehörte sie als stellvertretendes Mitglied dem [[Zonenbeirat]] für die [[britische Besatzungszone]] an. Sie gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] seit dessen erster Wahl 1949 bis 1969 an. Bei den ersten vier Bundestagswahlen zog sie über die [[Landesliste]] der SPD in Nordrhein-Westfalen ins Parlament ein, und 1965 gewann sie das [[Direktmandat]] im [[Bundestagswahlkreis Oberhausen – Wesel III|Wahlkreis Oberhausen]]. Im Bundestag war sie von 1949 bis zum 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1959 Vorsitzende des [[Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages|Petitionsausschuss]]es. Wegen ihres großen Einsatzes in dieser Position wurde sie auch „Mutter der Bedrängten“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albertz&amp;quot; /&amp;gt; Sie arbeitete unter anderem im Wahlrechtsausschuss und im Ausschuss für Kommunalpolitik und Sozialhilfe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes nahm sie zweimal nicht an, da ihr Ehrungen für ihre persönlichen Leistungen unangenehm waren. Die [[Marie-Juchacz-Plakette]] der Arbeiterwohlfahrt wurde ihr 1969 verliehen. 1977 stiftete die AWO Oberhausen eine Plakette mit den Konterfeis von Luise-Albertz und ihrem Vaters, die an engagierte Bürger Oberhausens verliehen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;landtag 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihr benannte Straßen, Plätze und Gebäude sind:&lt;br /&gt;
* der [[Luise-Albertz-Platz]] in Oberhausen-Neue Mitte&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Luise-Albertz-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Lübeck]]&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Luise-Albertz-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]]&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;[[Luise-Albertz-Halle]]&amp;#039;&amp;#039;, eine der zentralen Hallen des Kongresszentrums in [[Oberhausen]], die ehemalige Stadthalle&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Hermann- und Luise-Albertz Seniorenwohnanlage&amp;#039;&amp;#039; der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Oberhausen, nach ihr und ihrem Vater Hermann&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz Kindertagesstätte&amp;#039;&amp;#039; der Arbeiterwohlfahrt in [[Morsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf, 2006. S. 38.&lt;br /&gt;
* Gisela Notz: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Mannschaft. Sozialdemokratinnen im Parlamentarischen Rat und im Deutschen Bundestag 1948/49–1957. Mit 26 Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Bonn 2003. ISBN 3-8012-4131-9. (Luise Albertz: S. 111–129)&lt;br /&gt;
* Heike Erlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Luise Albertz (1901–1979), SPD&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links-Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-96289-210-4, S. 100–103.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00216}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Lothar Weiß |url=https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/luise-albertz/DE-2086/lido/57a9ddf7aa78b6.86619954 |titel=Luise Albertz – Oberbürgermeisterin von Oberhausen (1901-1979) |werk=Portal Rheinische Geschichte |hrsg=[[LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte]] |abruf=2020-09-07 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Vorsitzende Petitionsausschuss (Bundestag)|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Oberhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117732907|VIAF=221063164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albertz, Luise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marie-Juchacz-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albertz, Luise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16467-26</name></author>
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