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	<title>Luis Lintner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:45:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luis_Lintner&amp;diff=190531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DrBletter: Foto eingefügt: Grabmal von Luis Lintner</title>
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		<updated>2025-10-24T15:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto eingefügt: Grabmal von Luis Lintner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Luis-Lintner.jpg|mini|alternativtext=Luis Lintner (1990)|Luis Lintner (1990)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luis Lintner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1940]] in [[Aldein]]; † [[16. Mai]] [[2002]] in [[Salvador (Bahia)|Salvador da Bahia]]) war ein [[Südtirol]]er [[Missionar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Luis Lintner wurde am 25. Mai 1940 auf einem Bergbauernhof in Aldein, Südtirol, geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Aldein besuchte er die Mittelschule und das humanistische Gymnasium-Lyzeum [[Johanneum (Dorf Tirol)]] bei [[Meran]]. Von 1960 bis 1963 studierte er Theologie in [[Trient]] und von 1964 bis 1966 im Priesterseminar [[Brixen]]. Am 29. Juni 1966 weihte ihn Bischof [[Joseph Gargitter]] zum Priester. Nach der Weihe wirkte er bis 1971 als Kooperator in den Südtiroler Pfarren [[Nals]], [[Tiers]], [[Terlan]] und [[Naturns]]. Von 1971 bis 1973 absolvierte er in München ein Weiterstudium in [[Katechetik]] und [[Homiletik]]. Von 1973 bis 1979 wirkte er als Jugendseelsorger und in der Erwachsenenbildung im diözesanen Bildungshaus &amp;#039;&amp;#039;Lichtenburg&amp;#039;&amp;#039; in Nals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 ging Lintner als [[Fidei donum|Fidei-donum]]-Priester nach [[Bahia]] in [[Brasilien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lintner, Christl Hauger Fink, Francesco Comina: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;… weil das Leben siegen wird!&amp;quot; Luis Lintner: Mystiker, Kämpfer, Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2004, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1980 bis 1991 arbeitete er als erster Pfarrer in Tabocas do Brejo Velho, einer Pfarre in der erst ein Jahr zuvor gegründeten [[Bistum Barreiras|Diözese Barreiras]], deren erster Bischöf der gebürtige Österreicher [[Richard Weberberger]] war. Neben dem Aufbau der Pfarrarbeit widmete er sich besonders der Verteidigung der Kleinbauern vor Großgrundbesitzern und Landräubern.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lintner, Christl Hauger Fink, Francesco Comina: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;… weil das Leben siegen wird!&amp;quot; Luis Lintner: Mystiker, Kämpfer, Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2004, S. 58–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend war er von 1991 bis 2002 in Cajazeiras, einer [[Favela]] von [[Salvador (Bahia)|Salvador da Bahia]], tätig. Als Pfarrer der damals neu gegründeten Pfarre &amp;#039;&amp;#039;S.s. Virgem Maria de Nazaré&amp;#039;&amp;#039; setzte er sich für die Kinder und Frauen der Elendsviertel sowie für obdachlose Straßenkinder ein und gründete 1997 das Sozialzentrum &amp;#039;&amp;#039;Casa do Sol&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lintner, Christl Hauger Fink, Francesco Comina: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;… weil das Leben siegen wird!&amp;quot; Luis Lintner: Mystiker, Kämpfer, Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2004, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Luis Lintner war Projektpartner von [[Bischöfliche Aktion Adveniat|Adveniat]], [[missio]] Österreich, der [[Dreikönigsaktion]] der katholischen [[Jungschar]] sowie der florentinischen Organisation für Fernadoption &amp;#039;&amp;#039;Agata Smeralda&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinen Heimatbesuchen wies Lintner immer wieder auf die globalen Zusammenhänge von Ungerechtigkeit und Ausbeutung gegenüber den Ländern des Südens hin und forderte radikale Veränderungen. Sein Einsatz trug unter anderem auch dazu bei, dass in Südtirol im Spätsommer 1991 das Gesetz zur Entwicklungszusammenarbeit verabschiedet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-bx.net/de/news/detail/luis-lintner-wirkt-weiter.html Pressemitteilung der Diözese Bozen-Brixen] (zuletzt abgerufen am 14. Juni 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lintner Luis Grabmal Aldein.jpg|mini|alternativtext=Das Grabmal von Luis Lintner auf dem Friedhof von Aldein (2025)|Das 2024 neu gestaltete Grabmal von Luis Lintner auf dem Friedhof von Aldein]]&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 2002 wurde Lintner in Cajazeiras erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lintner, Christl Hauger Fink, Francesco Comina: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;… weil das Leben siegen wird!&amp;quot; Luis Lintner: Mystiker, Kämpfer, Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2004, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hintergründe des Mordes wurden nie aufgeklärt. Sein Leichnam wurde nach Südtirol überführt und auf dem Friedhof von [[Aldein]] beigesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Brasilien führen zwei Institutionen das soziale Engagement von Luis Lintner weiter: in Tabocas die 2007 gegründete, nach Luis Lintner benannte Landwirtschaftsschule &amp;#039;&amp;#039;Escola Família Agrícola&amp;#039;&amp;#039; und in Cajazeiras, Salvador da Bahia, das Sozialzentrum &amp;#039;&amp;#039;Casa do Sol&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde von Lintner 1997 eröffnet und trägt seit seinem gewaltsamen Tod seinen Namen. Nach ihm ist auch das &amp;#039;&amp;#039;[[Haus der Solidarität Onlus|Haus der Solidarität „Luis Lintner“]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Brixen]] benannt, das ökosoziale Organisationen und Menschen in schwierigen Lebenslagen beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diözese Bozen-Brixen und das diözesane Missionsamt pflegen das Gedenken an Luis Lintner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0gSWv-11ytM/ Film &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Luis Lintner - Missionar aus Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039; des Missionsamtes der Diözese Bozen-Brixen] (zuletzt abgerufen am 11. Oktober 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl Bischof [[Karl Golser]] wie auch Bischof [[Ivo Muser]] haben die Wirkstätten Lintners in Brasilien besucht. Anlässlich des 15. Todestages besuchte im Mai 2017 eine Gruppe Jugendlicher aus den Elendsvierteln von Salvador da Bahia die Heimat Lintners.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-bx.net/de/news/detail/er-war-kein-trumer-sondern-durch-und-durch-realist-und-hat-an-der-wirklichkeit-gelitten-er-hatte-einen-traum-der-ihn-beseelt-hat-eine-hoffnung-die-ihn-getragen-hat.html Pressemitteilung der Diözese Bozen-Brixen anlässlich des 15. Todestags von Luis Lintner] (zuletzt abgerufen am 14. Juni 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luis Lintner wurde 2003 in das Verzeichnis der Glaubenszeugen des [[Fidesdienst]]es der Päpstlichen Missionswerke und 2024 in das Deutsche Martyrologium aufgenommen, welches anlässlich des Heiligen Jahres 2025 für das erste Viertel des 21. Jahrhunderts aktualisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Helmut Moll]]: Märtyrer des 21. Jahrhunderts, Folge 1: Luis Lintner, in: Christ in der Gegenwart 14/2024 (31.03.2024), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin M. Lintner|Martin Lintner]], Christl Hauger Fink, [[Francesco Comina]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;… weil das Leben siegen wird!&amp;quot; Luis Lintner: Mystiker, Kämpfer, Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Missio Bozen-Brixen, Adveniat, Hilfswerk der Deutschen Bischofskonferenz. Athesia, Bozen 2004, ISBN 88-8266-293-4.&lt;br /&gt;
** Martin M. Lintner, Francesco Comina, Christl Hauger Fink: &amp;#039;&amp;#039;Una vita – due mondi. Luis Lintner, prete fidei donum martire&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vita di missione&amp;#039;&amp;#039;). EMI, Bologna 2004, {{OCLC|799978491}}.&lt;br /&gt;
* [[Josef Gelmi]]: Bedeutende Tiroler Priesterpersönlichkeiten; [[Athesia]], Bozen 2009, ISBN 978-88-8266-517-3, S. 329–331.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129080608|VIAF=3542749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lintner, Luis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Missionar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aldein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Brasilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lintner, Luis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer (Südtirol) Missionar in Brasilien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aldein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salvador (Bahia)|Salvador da Bahia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DrBletter</name></author>
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