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	<title>Lugeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:08:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lugeck&amp;diff=1680358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-28T05:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt den Platz in Wien. Zum Ort in der russischen Oblast Kaliningrad siehe [[Brödszen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Der Regensburger Hof am Lugeck.jpg|mini|240px|Der Regensburger Hof am Lugeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lugeck Vienna (19 century).jpg|mini|240px|Blick aufs Lugeck mit dem Regensburger Hof aus der Richtung Hoher Markt (Salomon Kleiner, 1723)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WienGutenbergDenkmal.jpg|mini|Gutenberg-Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lugeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleiner Platz im 1. [[Wien]]er Gemeindebezirk [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]. Er wird, im Uhrzeigersinn, von der [[Rotenturmstraße]], Köllnerhofgasse, Sonnenfelsgasse und [[Bäckerstraße (Wien)|Bäckerstraße]] erschlossen. Die Sichtachse zum [[Hoher Markt|Hohen Markt]] ist durch den Lichtensteg gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Lugeck ist ein Abschnitt des knapp nördlich der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Via principalis dextra&amp;#039;&amp;#039; des [[Römisches Militärlager|Römerlagers]] [[Vindobona]] gelegenen alten Straßenzugs Wipplingerstraße – [[Hoher Markt]] – [[Landstraßer Hauptstraße|Landstraße]] und wurde im Jahr 1257 als &amp;#039;&amp;#039;Luogeckhe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, was auf einen Auslug (eine Stelle, von der aus man &amp;#039;&amp;#039;auslugen&amp;#039;&amp;#039;, also Ausschau halten konnte) von einem Eckturm deuten soll. 1435 war der Platz als &amp;#039;&amp;#039;Am Luegegk bei den Fleischbänken&amp;#039;&amp;#039; und bereits ab 1504 als Lugeck bekannt. Schon im Hochmittelalter war der Platz ein Zentrum des Wiener Handels. Der [[Regensburger Hof]], Herberge und Stapelplatz der Regensburger Kaufleute, war über Jahrhunderte auch ein Ort repräsentativer Feste, unter anderem traf hier Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] den Ungarnkönig [[Matthias Corvinus]]. Unmittelbar benachbart lag der weitläufige Kölner Hof, der Sammelplatz der niederdeutschen Handelsleute. Über das lebhafte multinationale Treiben am Lugeck um die Mitte des 16. Jahrhunderts berichtet [[Wolfgang Schmeltzl]] in seinem „Lobspruch auf die Stadt Wien in Österreich“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ans Lugeck kam ich von ungefähr,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Da gingen Kaufleut&amp;#039; hin und her,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;In fremder Kleidung bunterlei,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und sprachen fremde Sprachen dabei,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ich dacht&amp;#039;, ich wär&amp;#039; nach Babel kommen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wo Sprachenwirrniß Anfang genommen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und hört&amp;#039; ein seltsam Geträtsch, Geschrei,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Auch schöne Sprachen mancherlei.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hebräisch, Griechisch und Lateinisch,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Deutsch, Französisch, Türkisch, Spanisch,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Böhmisch, Windisch, Italienisch,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ungarisch, gut Niederländisch,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Natürlich Syrisch, Croatisch,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Serbisch, Polnisch und Chaldäisch.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Des Volk&amp;#039;s war da die große Menge...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des gründerzeitlichen Stadtumbaus wurde der Platz 1896/97 erweitert, der Regensburger Hof (Lugeck Nr. 4) allerdings durch ein zwar zurückgerücktes aber wesentlich voluminöseres Imitat ersetzt. Auch Haus Nr. 1 wurde durch einen Gründerzeitbau ersetzt. Dieser brannte zu Kriegsende 1945 infolge von Plünderungen aus und wurde nach Jahrzehnten durch einen nüchternen Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Platzmitte befand sich einst das sagenumwobene [[Marcus-Curtius-Loch]], ein kreisrunde Eintiefung ungeklärter Funktion, die der Legende nach auf den Guss der ersten [[Pummerin]] zurückgeht. Seit 1900 steht hier das Denkmal für [[Johannes Gutenberg]] von [[Hans Bitterlich]] (auf einem Sockel von [[Max Fabiani]]). Der Platz wird von der [[Wollzeile]] her auch durch ein charakteristisches Alt-Wiener [[Durchhaus]] erschlossen (Lugeck Nr. 5 / Wollzeile Nr. 5 Bürgerhaus „Zum schmeckenden Wurm“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Lugeck Nr. 7 wurde 1846 nach Entwürfen von [[Leopold Mayr]] für [[Georg Simon von Sina]] errichtet. An dieser Stelle befand sich bereits im 14. Jahrhundert ein Patrizierhof, der Ende des 16. Jahrhunderts im Besitz von Georg Federl war und deshalb in der Folge als [[Großer Federlhof]] bezeichnet wurde. Der wahrzeichenhafte Bau mit auffälligem Turm erstreckte sich vom Beginn der Bäckerstraße bis zur Rotenturmstraße und diente unter anderem 1713 [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] als Wohnstätte. An der Spitze des sechsstöckigen Turms befand sich eine Sternwarte. 1860 starb im Haus Lugeck 7 [[Carl von Ghega]], woran heute eine Gedenktafel erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Kisch Wien|seite=260|text=Das Lugeck}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien, Band 4&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00546-9, S.&amp;amp;nbsp;114.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Begr.), Günther Buchinger u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Wien Innere Stadt 2003|Wien, Bezirk Innere Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Dehio-Handbuch|Die Kunstdenkmäler Österreichs]]). Berger, Wien 2003, ISBN 3-85028-366-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lugeck, Vienna|Lugeck}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Flp6AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=marcus+curtius+loch+wien#PPA61,M1 Zum Marcus Curtius-Loch] &lt;br /&gt;
* [http://www.tonihuszar.com/foto-galerien/lugeck.php Fotogalerie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/12/35.3/N|EW=16/22/29.2/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051231647|VIAF=308716726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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