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	<title>Lugauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lugauer&amp;diff=53182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FunkyLizard: Linkfix</title>
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		<updated>2024-12-29T18:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME               = &lt;br /&gt;
| BILD               = Lugauer Hauptgipfel.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Lugauer-Hauptgipfel (Südwestgipfel) vom niedrigeren Nordostgipfel&lt;br /&gt;
| HÖHE               = 2217&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Steiermark]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Gesäuse]], [[Ennstaler Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 47/33/18/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 14/43/31/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = AT-6&lt;br /&gt;
| DOMINANZ           = 6.3&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE       = 2217-1556&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG     = [[Hochtor (Ennstaler Alpen)|Hochtor]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE            = Gspitzter Stein&lt;br /&gt;
| TYP                = &lt;br /&gt;
| GESTEIN            = [[Dachsteinkalk]]&lt;br /&gt;
| ALTER              = [[Norium]] – [[Rhaetium]]&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = Südwestgrat&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
| BILD1              = Lugauer Nordostgipfel.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Der Nordostgipfel des Lugauers&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lugauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|2217|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle|url=https://data.bev.gv.at/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/map |titel=Österreichische Karte 1:50.000 | abruf=2024-12-29 | hrsg=[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher Berg in den [[Ennstaler Alpen]] in der [[Steiermark]] am südöstlichen Rand des  [[Gesäuse]]s und des [[Nationalpark Gesäuse|Nationalparks Gesäuse]]. Am Fuß des Bergs liegt im Süden der Ort [[Radmer]], im Nordosten [[Hieflau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Lugauer“ wird abgeleitet von den Dialektworten „lugen“ (schauen) und „auer“ (herunter). Mit „Schau herunter!“ ist offensichtlich die aussichtsreiche, abgesetzte Position südlich des [[Hochtor (Ennstaler Alpen)|Hochtorzugs]] gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der freistehende Felsaufbau besitzt einen [[Doppelgipfel]], Südwest- ({{Höhe|2217}}) und Nordostgipfel ({{Höhe|2206}}) sind durch die Lugauerscharte ({{Höhe|2152}}) getrennt. Im Südwesten zieht ein ausgeprägter, gleichmäßig geneigter Steilhang, der sogenannte „Lugauerplan“, vom Gipfel bis in die Senke des Haselkars mit dem Gspitzten-Stein-Sattel. Dieser verbindet den Lugauer mit dem Haselkogel im [[Gsuchmauer]]-Massiv. An seiner breiten Südostseite fällt der Lugauer in der bis zu 1000 Meter hohen Südostwand ins [[Radmer]]tal ab. Die durch den Nordwest- und Nordostgrat eingerahmte, dreieckige und rund 600 Meter hohe Nordwand lässt den Lugauer vom Nordosten als steile Felspyramide erscheinen. Der Berg wird wegen dieser Form manchmal auch als „steirisches Matterhorn“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lugauer ist aus einer mächtigen Scholle aus [[Bankung|gebanktem]] [[Dachsteinkalk]] aufgebaut, die jedoch nicht flach aufliegt, sondern sehr steil nach Nordwesten einfällt und dem Berg somit ein charakteristisches Gepräge verleiht. Der Dachsteinkalk ist nach Norden deutlich gegen [[Allgäuschichten]] und [[Schrambachschichten]] am Hochpolster begrenzt. An der Basis von [[Ramsaudolomit]] schließt gegen Südosten ein größeres Gebiet mit [[Haselgebirge]] und [[Werfener Schichten]] an. Am Bergfuß verläuft bereits der Übergang zur [[Grauwackenzone]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologische Karte der Republik Österreich|Provisorische Geologische Karte der Republik Österreich]] 1:50.000, Herausgegeben von der [[Geologische Bundesanstalt |Geologischen Bundesanstalt]], Wien 2008/09, [http://www.geologie.ac.at/images/karten/GEOFAST/100.png Blatt 100 Hieflau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
Die beiden Gipfel des Lugauers wurden schon früh von Einheimischen erstiegen. Die erste dokumentierte Ersteigung fand im Zuge der Landvermessung 1810/11 unter Führung von &amp;#039;&amp;#039;Oberleutnant von Egger&amp;#039;&amp;#039; statt. Dabei wurde der Nordostgipfel des Lugauers als Versicherungspunkt 1. Ordnung festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Hasitschka: &amp;#039;&amp;#039;Der Lugauer – ein historischer Vermessungspunkt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Im Gseis.&amp;#039;&amp;#039; Frühjahr 2005, {{ZDB|2137549-5}}, [https://www.yumpu.com/de/document/view/8155864/infomail-entgelt-bezahlt-nationalpark-gesause/25 S. 24–25].&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erster Tourist erreichte &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schleicher&amp;#039;&amp;#039; aus [[Gresten]] den Lugauergipfel und berichtete über seine Tour im &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oesterreichischen Alpen-Vereines&amp;#039;&amp;#039; 1867.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schleicher: &amp;#039;&amp;#039;Der Luegauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des österreichischen Alpen-Vereines.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, 1867, {{ZDB|511831-1}}, [https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/singleHit.do?methodToCall=showHit&amp;amp;curPos=3&amp;amp;identifier=100_SOLR_SERVER_1516419406&amp;amp;showFulltextFirstHit=true S. 32–36].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stieg gemeinsam mit einem Freund von der Scheucheggalm über die Nordwestflanke auf den Gipfel mit Abstieg über den Lugauerplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchstieg durch die 1000 m hohe Südostwand des Lugauer wurde vermutlich zuerst von einheimischen Jägern durchgeführt. Die einfachste Route verläuft dabei im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Rauchfangs&amp;#039;&amp;#039;, eines durchgängigen kaminartigen Felsrisses, der von der Lugauerscharte hinabzieht. Als erster Tourist soll Anfang der 1870er &amp;#039;&amp;#039;Alois Faschingbauer&amp;#039;&amp;#039; diese Tour gemacht haben, wenngleich er keinen Bericht veröffentlichte. Gut dokumentiert ist hingegen die Durchsteigung von &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Witlaczil&amp;#039;&amp;#039; am 18. Juli 1895.&amp;lt;ref&amp;gt;Emanuel Witlaczil: &amp;#039;&amp;#039;Lugauer über die Südostwand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 11 = Bd. 21, 1895, [http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1045046&amp;amp;viewmode=fullscreen&amp;amp;rotate=&amp;amp;scale=3.33&amp;amp;page=258 S. 250].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits ein Jahr später wurde die Tour von [[Heinrich Heß (Alpinist)|Heinrich Heß]], [[Moritz Edler von Statzer|Moritz von Statzer]], &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Pinker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann Mach&amp;#039;&amp;#039; auf abgeänderter Route wiederholt. Am 2. August 1896 erreichten zudem [[Heinrich Pfannl]], &amp;#039;&amp;#039;Franz X. Kleinwächter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Alfred von Radio-Radiis&amp;#039;&amp;#039; den Gipfel erstmals über den Nordostgrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstiege ==&lt;br /&gt;
Der Hauptgipfel ist am leichtesten über den Lugauerplan zu erreichen; für den darauf folgenden, teilweise ausgesetzten Grat zum Gipfel sind [[Trittsicherheit]] und [[Schwindelfreiheit]] Voraussetzung. Etwas anspruchsvoller sind der Anstieg auf den Nordostgipfel ({{Höhe|2206}}) vom Norden und der Weg zwischen Nordost- und Hauptgipfel. Damit ergibt sich die Möglichkeit einer Ost-West-Überschreitung von Vorderradmer ([[Radmer]] an der Stube) über beide Gipfel, den Lugauerplan und den Sattel „Gspitzter Stein“ nach Hinterradmer ([[Radmer an der Hasel]]). Dafür sind mindestens sechs bis sieben Stunden Gehzeit einzuplanen. Länger sind die Anstiege von [[Hieflau]] oder von der [[Hesshütte]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südost- und die Westwand des Lugauers bieten zahlreiche klassische Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lugauerplan ist auch ein beliebtes Winterziel für [[Skitour]]enfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Willi End]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesäuseberge. Ein Führer für Täler, Hütten und Berge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer. Reihe Nördliche Kalkalpen.&amp;#039;&amp;#039;). Bergverlag Rudolf Rother, München 1988, ISBN 3-7633-1248-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ennstaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Admont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Enns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Leoben)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FunkyLizard</name></author>
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