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	<title>Luga (Neschwitz) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T00:49:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luga_(Neschwitz)&amp;diff=1750860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Fläche</title>
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		<updated>2026-03-17T17:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Fläche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Luga&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Łuh&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Neschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/14/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/20/47/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 158&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.427&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141536 |titel=Gemarkung Luga, Gemeinde Neschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Neschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Neschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahl laut Gemeindeverwaltung Neschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02699&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035933&lt;br /&gt;
| Bild                  = Łuhowski wětrnik 2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Die Bockwindmühle zwischen Luga und [[Quoos (Radibor)|Quoos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luga (Neschwitz) 001.jpg|mini|Luga, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Łuh|Audio=Hsb-Łuh.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Zentrum des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen|Ostsachsen]] und gehört seit 1994 zur Gemeinde [[Neschwitz]]. Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Ortsname leitet sich von der sorbischen Bezeichnung ab, die so viel wie „Sumpf“ oder „Moor“ bedeutet und mit dem Regionalnamen „[[Lausitz]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Łužica&amp;#039;&amp;#039;) verwandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0200017 Neschwitz-Luga. Meßtischblatt, Sekt. Luttowitz, 1884.jpg|mini|Luga auf dem Messtischblatt von 1884]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luga befindet sich etwa zehn Kilometer nordwestlich der Großen Kreisstadt [[Bautzen]] in der Talaue des seit den 1970er Jahren begradigten [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwassers]], das hier von Süden kommend in Richtung [[Schwarze Elster]] fließt. Im nördlichen Ortsteil befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Schlossteich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Quoos (Radibor)|Quoos]] im Osten, Krinitz im Westen und [[Uebigau (Neschwitz)|Uebigau]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Luga AB 2011 01.JPG|mini|Rittergut Luga, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1415 als &amp;#039;&amp;#039;Lugk&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Bis ins 19. Jahrhundert stand er unter der Grundherrschaft des hier ansässigen Rittergutes, das u.&amp;amp;nbsp;a. im Besitz der [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Schönberg]] war und ab 1797 einige Jahrzehnte dem Diplomaten [[Wilhelm August von Just]] und seinem Bruder gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Plänen für die [[Sächsische Nordostbahn]] sollte deren Strecke [[Radibor]]–[[Kamenz]] über Luga führen. Das Projekt scheiterte jedoch am Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und den Widerständen der sorbischen Landbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 bildete Luga eine eigenständige Landgemeinde mit dem Ortsteil Quoos (seit 1936). Am 1. Januar 1994 wurden Luga nach Neschwitz eingemeindet und Quoos nach [[Radibor]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 344 Einwohnern; darunter waren 303 Sorben (88 %) und 41 Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ernst Tschernik zählte in der Gemeinde Luga 1956 noch einen sorbischsprachigen Anteil von 51,9 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 hatte Luga 345 Einwohner, davon waren 302 evangelischer Konfession (87 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war evangelisch im 16. Jahrhundert nach [[Göda]] eingepfarrt und kam im 17. Jahrhundert nach einer kurzzeitigen Zugehörigkeit zur Kirchgemeinde Bautzen nach Neschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
Richard Kuban, geb. am 27. Oktober 1891 in Luga (Bruder des im Ersten Weltkrieg gefallenen Moritz Kuban) Unteroffizier, ausgezeichnet mit E.K.II und Silb. Militär-St.-Heinrichsmedaille, wurde am 30. April 1918 für seine hervorragende Tapferkeit mit dem ältesten sächsischen Militärorden, der Goldenen Militär-St.-Heinrichs-Medaille ausgezeichnet. Bruder Max wurde erster Bürgermeister nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 96|B 96]] (Bautzen–[[Hoyerswerda]]) führt östlich am Ort vorbei. Die nächste Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 4|A 4]] ([[Dresden]]–[[Görlitz]]) ist &amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039;, acht Kilometer südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|143|148|Luga}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbuch der Inhaber der Sächsischen Goldenen Militär-St.-Heinrichs-Medaille.&amp;#039;&amp;#039; 1936 S. 185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luga/Łuh}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Luga}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Luga_(1)|Luga}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Neschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hoyerswerdaer Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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