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	<title>Luftschutzkeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luftschutzkeller&amp;diff=522094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Luftschutzbunker: &quot;*&quot;</title>
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		<updated>2024-10-16T10:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Luftschutzbunker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Luftschutzbunker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Luftschutzbunker&lt;/a&gt;: &amp;quot;*&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Osnabrück - Museum Industriekultur 22 ies.jpg|mini|hochkant=1.4|Hinweisschild im [[Museum Industriekultur (Osnabrück)|Museum Industriekultur]], [[Osnabrück]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftschutzkeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftschutzraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine bauliche Anlage zum Schutz vor [[Luftangriff]]en im [[Keller]]geschoss eines Gebäudes vor allem während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]], die nicht primär dem [[Luftschutz]] diente. Abzugrenzen davon ist der [[Luftschutzbunker]], der demselben Zweck dient, aber baulich ein eigenständiges Gebäude darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der [[Flugzeugtechnik]] in den 1930er Jahren ließ es wahrscheinlich erscheinen, dass im Falle eines [[Krieg]]es [[Bomber]] auch Orte weit hinter der [[Kriegsfront|Frontlinie]] würden treffen können. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erwies sich die Prognose als zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weg, die Zivilbevölkerung zu schützen, war, in den [[Keller]]n von Wohnhäusern [[Schutzraum|Schutzräume]] einzurichten. Dies hatte gegenüber öffentlichen [[Luftschutzbunker]]n den Vorteil leichterer Erreichbarkeit durch die Schutzsuchenden und – aus Sicht der Verwaltung – der Möglichkeit, die Kosten ganz oder teilweise auf private Hauseigentümer abzuwälzen. Der Nachteil von Luftschutzkellern bestand darin, dass sie in der Regel nicht so ausgebaut werden konnten wie öffentliche [[Luftschutzbunker|Großbunkeranlagen]]. Auch in öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Verwaltungsgebäuden wurden Luftschutzkeller eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Auch in der [[Schweiz]] wurde im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs der Bau von Luftschutzkellern gefördert. Im Jahr 1934 verabschiedete der Bund einen Beschluss zum Aufbau des Luftschutzes. Das Ziel war es, jedem Schweizer einen Platz in einer Luftschutzanlage bieten zu können. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden in der Schweiz fast 34.000 Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DDR ===&lt;br /&gt;
Während des Kalten Kriegs unterhielt der Zivilschutz der DDR eine große Zahl von trümmer- und strahlungssicheren Bauten und Luftschutzkeller in Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden sowie in [[WBS 70]]-Plattenbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Meyer: Schutzbauwerke = Schriftenreihe Luftschutz, Heft 7. Verlag des Ministeriums des Innern [DDR], Berlin-Wilhelmsruh, 1. Auflage: 1961, 2. unveränderte Auflage: 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bauten sind je nach Zeitpunkt der Aufhebung der Schutzraumbindung zum Teil noch in Gebrauch oder müssen als Landes- oder Bundeseigentum im Ernstfall zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe bspw. Sattigstraße in Görlitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Ausrüstung ==&lt;br /&gt;
Um sich vor [[Giftgas]] behelfsmäßig schützen zu können, dessen Einsatz nach den Erfahrungen im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befürchtet wurde, wurden in manchen Luftschutzkellern [[Luftfilter]]anlagen und [[Gasschleuse]]n mit zwei Türen eingebaut, von denen im Falle eines Gasalarms immer nur eine geöffnet werden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aneinander gebauten Häusern befanden sich die Luftschutzräume möglichst mit einem Zugang zum jeweiligen Rand des Gebäudes und waren mit einem Durchbruch zu den Nachbargebäuden versehen, der normalerweise mit dünnem Mauerwerk verschlossen war, das im Ernstfall leicht durchbrochen werden konnte. Dies eröffnete einen Fluchtweg durch die Kellerräume des Nebengebäudes ins Freie (oder durch den nächsten Durchbruch weiter ins übernächste Gebäude), wenn der Zugang im eigenen Gebäude verschüttet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichnung ==&lt;br /&gt;
An den Sockeln der Häuser wurden in Deutschland im Zweiten Weltkrieg an entsprechenden Stellen in weißer [[Fluoreszenz|fluoreszierender]] Farbe (wegen [[Verdunkelung (Luftschutz)|Verdunkelung]] oder Stromausfall) die Abkürzungen &amp;#039;&amp;#039;LSK&amp;#039;&amp;#039; (Luftschutzkeller) oder &amp;#039;&amp;#039;LSR&amp;#039;&amp;#039; (Luftschutzraum) angebracht, oft aber auch ausgeschrieben. Verbunden war das ab dem 15. März 1944 verpflichtend mit Pfeilen, die möglichst ebenfalls in Leuchtfarbe aufgemalt werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass des Reichsluftfahrtministeriums vom 15. März 1944 (RABl. I, 127), [http://www.bochumer-bunker.de/versch__gesetze.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegebenenfalls wurde der zusätzliche Hinweis „i.H.“ (im Haus/im Hof)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zonebattler.net/2006/06/24/malerisches-menetekel/&amp;lt;/ref&amp;gt; angebracht. Der Pfeil wies nicht nur auf den Eingang zum Luftschutzkeller hin, sondern diente, wenn ein Gebäude einstürzte, auch der Rettungsmannschaft dazu, den Zugang zu finden. Notausstiege wurden außer mit Pfeilen auch mit den Buchstaben „N.A.“ markiert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.renate-trautwein.de/veroeffentlichungen/geheimnisvollezeichen.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinweise zu nahegelegenen [[Hydrant]]en wurden mit einem „H“ gekennzeichnet, Lüftungsschächte und Notausgänge durch Stahlgitter abgedeckt. Soweit sie noch vorhanden sind, tragen sie die Beschriftung „[[Mannesmann]]-Luftschutz“. Die Wandaufschriften sind meist durch Neuanstrich des Gebäudes oder Verwitterung verschwunden, nur in seltenen Fällen kann man sie heute noch erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Traiskirchen-Museum-Luftschutzkeller 3154.JPG|Historischer Luftschutzkeller des Stadtmuseums Traiskirchen&lt;br /&gt;
 Erfurt Luftschutzkeller Museum.JPG|Luftschutzkeller-Museum in Erfurt&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-1988-0316-503, Luftschutzraum.jpg|Deutscher Luftschutzraum während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] um 1940&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 146-1998-010-33, Berlin, Universität, Haupteingang, Luftschutzhinweis.jpg|Luftschutzhinweis am Haupteingang der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] (1940)&lt;br /&gt;
 File:2012022601 Fassade schillergymnasium nordseite mit luftschutzraummarkierung 2012.jpg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;uft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aummarkierung am [[Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna]]&lt;br /&gt;
 Siedlung Freundschaftsweg Markierung für Luftschutzraum.jpg|Luftschutzraummarkierung an einem Haus in [[Salbke]]&lt;br /&gt;
 Schutzraum vorne rechts.jpg|Lage-Kennzeichnung „S.v.r.“ (Schutzraum vorne rechts) für den Luftschutzkeller Wilhelmplatz 6 in [[Duisburg]]-[[Bruckhausen]]&lt;br /&gt;
 Marchner 5 Ffm 4.JPG|Stahl-Außentür der Gasschleuse im Luftschutzkeller Marschnerstraße 5, [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
 Erfurt Splitterschutzblende Luftschutzkeller.JPG|Splitterschutzblende vor Luftschutz-Kellerfenster in [[Erfurt]]&lt;br /&gt;
 BS KHS Holwedestr LS Klappe.JPG|Stahltür als Splitterschutz vor einem Luftschutz-Kellerfenster&lt;br /&gt;
 MannesmannLuftschutz.JPG|Abdeckgitter eines Luftschachts&lt;br /&gt;
Kennzeichnung der Lage und Größe des Luftschutzraumes in Hamburg.JPG|Lage und Größe des Luftschutzraumes in Hamburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vorschrift der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]: L.Dv. 793 – Baulicher Luftschutz Planung und Durchführung der baulichen Maßnahmen bei öffentlichen Luftschutzräumen – 1939.&lt;br /&gt;
* Robert Schwienbacher: &amp;#039;&amp;#039;LSR – Luftschutz-Relikte des Zweiten Weltkrieges im Kölner Stadtgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2014, ISBN 978-3-9818619-3-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Luftschutzraum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsspuren.de/artikel/bunker-luftschutz-zivilschutz-/194-zivilschutzanlagen-ueberblick.html Öffentliche Zivilschutzanlagen – Info bei geschichtsspuren.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.luftschutzkeller.at/ Photographien zu Auszeichnungen von Luftschutzkellern in Wien]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Worte im Dunkel&amp;#039;&amp;#039; – Fotos und weitere Informationen: [https://www.worteimdunkel.at/?p=11899 &amp;#039;&amp;#039;1939 bis 1945 – Mauerdurchbrüche und Verbindungsöffnungen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunkertyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keller (Gebäudeteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschutzbunker|*]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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