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	<title>Luftraum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:28:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luftraum&amp;diff=72757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FBuHL09: Links hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-19T17:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der mit [[Luft]] gefüllte Raum über der [[Erdoberfläche]]. Er ist je nach Definition ungefähr identisch mit dem Raum, den die unteren und mittleren Schichten der [[Erdatmosphäre]] einnehmen. Als Obergrenze wird in der Regel die [[Kármán-Linie]] mit 100&amp;amp;nbsp;km Höhe angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAI: karman&amp;quot; /&amp;gt; Der Luftraum entspricht somit in etwa der [[Homosphäre]], in der die Zusammensetzung der Luft nahezu konstant ist. Teile des Luftraums stehen der [[Luftfahrt]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luftraum über dem gesamten Land- und Seegebiet eines Staates gehört zum hoheitlichen Staatsgebiet; jeder Staat hat [[Lufthoheit]], d.&amp;amp;nbsp;h. das grundsätzliche Recht, die Benutzung seines Luftraumes eigenständig zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[EU-Kommission]] betreibt seit Ende der 1990er Jahre das Projekt [[Single European Sky]] mit dem Ziel, den europäischen Luftraum zur Optimierung der [[Verkehrsstrom|Verkehrsströme]] neu zu strukturieren und dessen Zersplitterung durch nationale [[Politische Grenze|Landesgrenzen]] und Interessen aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
=== Lufthoheit ===&lt;br /&gt;
Der Luftraum über dem gesamten Land- und Seegebiet eines [[Staat]]es gehört zum hoheitlichen [[Staatsgebiet]]. Der nationale Luftraum entspricht in seiner Ausdehnung daher in der Regel dem Grenzverlauf. Teile des Luftraums können auch an andere Staaten zur Nutzung abgetreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obergrenze des Luftraums ist rechtlich nicht eindeutig bestimmt. Die gängigen Grenzen (etwa [[Kármán-Linie]]) sind für die Abgrenzung des der [[Lufthoheit]] unterliegenden Luftraums vom hoheitsfreien [[Weltraum]] völkerrechtlich nicht relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privater Luftraum ===&lt;br /&gt;
Der Luftraum über einem [[Grundstück]] gehört grundsätzlich zum Verfügungsbereich des Eigentümers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;privater Luftraum&amp;quot; /&amp;gt; Theoretisch reicht die Herrschaftsbefugnis des Eigentümers eines privaten Grundstücks unendlich in die Höhe und in die Tiefe bis zum Erdmittelpunkt. Sie wird allerdings per Gesetz (in Deutschland §&amp;amp;nbsp;905 BGB sowie das [[Luftverkehrsgesetz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;§&amp;amp;nbsp;1 LuftVG&amp;quot; /&amp;gt;) eingeschränkt, sodass kein Privatbesitzer Überflüge über seinen Grund verbieten kann. [[Luftfahrzeug]]e haben aber die vorgeschriebenen [[Sicherheitsmindesthöhe|Mindestflughöhen]] einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist beim gefesselten Auflassen eines Ballons oder Drachens über in der Regel 100&amp;amp;nbsp;m (sofern nicht schon in geringerer Höhe in räumliche Sicherheitszonen um Flugplätze eingedrungen wird) eine luftrechtliche Bewilligung bei der Behörde einzuholen und Einvernehmen mit der Flugsicherung herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondergebiete ===&lt;br /&gt;
Aus Erwägungen militärischer oder polizeilicher Art kann der Luftraum durch eine behördliche Ausweisung von [[Luftsperrgebiet]]en (&amp;#039;&amp;#039;prohibited area&amp;#039;&amp;#039;), [[Flugbeschränkungsgebiet]]en (&amp;#039;&amp;#039;restricted area&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Gefahrengebiet (Luftfahrt)|Gefahrengebieten]] (&amp;#039;&amp;#039;danger area&amp;#039;&amp;#039;) aus bestimmten Gründen für zivile wie militärische Luftfahrzeuge eingeschränkt oder komplett gesperrt werden, etwa um technische Anlagen wie [[Atomkraftwerk]]e oder [[Veranstaltung|Großereignisse]], z.&amp;amp;nbsp;B. in Fußballstadien, zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftraumstruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[International Civil Aviation Organization|Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO)]] hat eine Luftraumstruktur mit unterschiedlichen Luftraumklassen von A ([[ICAO-Alphabet|Alfa]]) bis G (Golf) festgelegt. Die Unterscheidung erfolgt grob durch die Art der Kontrolle dieser Lufträume (kontrollierter/unkontrollierter Luftraum) und beinhaltet weitgehende Richtlinien für den Durchflug dieser Bereiche, wie Höchstgeschwindigkeit, Mindestsichtweiten ([[Flugsicht|Flug-]] und [[Bodensicht]]), [[Erdsicht]] und minimale Wolkenabstände. Lufträume stehen sowohl in horizontaler (nebeneinander) als auch vertikaler (übereinander) Anordnung zueinander. Die Kontrolle der Lufträume erfolgt durch [[Flugverkehrskontrolle|Flugverkehrskontrollstellen]] (ATC). Diese können, müssen aber nicht durch [[Radar]] unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftraumklassen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftraumstruktur Deutschland.svg|mini|Luftraumstruktur Deutschland]]&lt;br /&gt;
; A (Alpha)&lt;br /&gt;
: Kontrollierter Luftraum. Nur [[Instrumentenflug]]-Verkehr (IFR, {{enS|instrument flight rules}}) erlaubt. Flugverkehrskontrollfreigabe erforderlich. Flugverkehr wird [[Staffelung (Flugverkehrskontrolle)|gestaffelt]].&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Schweiz&amp;#039;&amp;#039; zurzeit nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
; B (Bravo)&lt;br /&gt;
: Kontrollierter Luftraum. IFR- und [[Sichtflug]]-Verkehr (VFR, engl. {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;visual flight rules&amp;#039;&amp;#039;}}) erlaubt. Flugverkehrskontrollfreigabe erforderlich. VFR- und IFR-Flüge werden untereinander und gegeneinander gestaffelt.&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Schweiz&amp;#039;&amp;#039; zurzeit nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
; C (Charlie)&lt;br /&gt;
: Kontrollierter Luftraum. IFR- und VFR-Verkehr erlaubt. Flugverkehrskontrollfreigabe erforderlich. IFR-Verkehr wird zu anderem IFR-Verkehr und zu VFR-Verkehr gestaffelt. VFR-Verkehr erhält Verkehrsinformationen über anderen VFR-Verkehr.&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; ist dies in der Regel der komplette Luftraum ab [[Flugfläche|FL]]&amp;amp;nbsp;100 (in Alpennähe ab FL&amp;amp;nbsp;130) bis FL&amp;amp;nbsp;660. In der Nähe von Verkehrsflughäfen auch unterhalb von FL&amp;amp;nbsp;100, jedoch oberhalb der jeweiligen Flugplatzkontrollzone. Für VFR-Flüge gilt [[Kontrollierter Sichtflug|CVFR]]-Pflicht. Minima für VFR-Flüge: Abstand von Wolken vertikal 1000 ft, horizontal 1,5&amp;amp;nbsp;km, [[Flugsicht]] 5&amp;amp;nbsp;km (über FL100 8&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; in der Regel der komplette Luftraum ab FL&amp;amp;nbsp;195 (CTA) und innerhalb bestimmter Special Rules Areas (z.&amp;amp;nbsp;B. SRA Wien).&lt;br /&gt;
; D (Delta)&lt;br /&gt;
: Kontrollierter Luftraum. IFR- und VFR-Verkehr erlaubt. Flugverkehrskontrollfreigabe erforderlich. IFR-Verkehr wird zu anderem IFR-Verkehr gestaffelt und erhält Verkehrsinformationen über VFR-Verkehr. VFR-Verkehr wird nicht gestaffelt und erhält nur Verkehrsinformationen über anderen Flugverkehr.&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; als [[Kontrollzone]] &amp;#039;&amp;#039;(D-CTR)&amp;#039;&amp;#039; selber oder über den Kontrollzonen von Verkehrsflugplätzen als Ersatz für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ohne CVFR-Pflicht im Sichtflug. Minima für VFR-Flüge: Abstand von Wolken vertikal 1000&amp;amp;nbsp;ft, horizontal 1,5&amp;amp;nbsp;km, Flugsicht 5&amp;amp;nbsp;km. In Kontrollzonen (D-CTR) gilt in Deutschland außerdem eine Bodensicht von 5&amp;amp;nbsp;km (bis zum 5. Dezember 2014 war außerdem in D-CTR kein Wolkenmindestabstand gefordert, inzwischen gelten aber auch dort dieselben Mindestabstände wie in D-nicht-CTR)&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; in der Regel der komplette Luftraum zwischen FL&amp;amp;nbsp;125 und FL&amp;amp;nbsp;195 (CTA) sowie innerhalb von Kontrollzonen und bestimmter Special Rules Areas.&lt;br /&gt;
; E (Echo)&lt;br /&gt;
: Kontrollierter Luftraum. IFR- und VFR-Verkehr erlaubt. Flugverkehrskontrollfreigabe nur für IFR erforderlich. IFR-Verkehr wird zu anderem IFR-Verkehr gestaffelt. Verkehrsinformationen über VFR-Verkehr werden jeglichem Flugverkehr soweit möglich erteilt.&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; grundlegend ab 2500&amp;amp;nbsp;ft über Grund, um Kontrollzonen abgesenkt auf 1700&amp;amp;nbsp;ft und/oder 1000&amp;amp;nbsp;ft über Grund, Höchstgeschwindigkeit 250&amp;amp;nbsp;kt unter FL&amp;amp;nbsp;100. Minima für VFR-Flüge: Abstand von Wolken vertikal 1000&amp;amp;nbsp;ft, horizontal 1,5&amp;amp;nbsp;km, Flugsicht 5&amp;amp;nbsp;km bis FL 100, Flugsicht 8&amp;amp;nbsp;km über FL 100.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SERA.5001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; von der Untergrenze des überwachten Luftraumes aufwärts bis FL&amp;amp;nbsp;125 (CTA) und innerhalb bestimmter Terminal Control Areas.&lt;br /&gt;
; F (Foxtrot)&lt;br /&gt;
: Unkontrollierter Luftraum. IFR- und VFR-Verkehr erlaubt. Verkehrsinformationen über anderen Flugverkehr werden soweit möglich erteilt.&lt;br /&gt;
: Abstand von Wolken vertikal 1000&amp;amp;nbsp;ft, horizontal 1,5&amp;amp;nbsp;km, Flugsicht 5&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
: In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Schweiz&amp;#039;&amp;#039; zurzeit nicht vorhanden. Die vormals bestehenden Lufträume F in Deutschland wurden am 11. Dezember 2014 durch Lufträume E beziehungsweise [[Radio Mandatory Zone]]s (RMZ) ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DFS:AIC_VFR_03_27_NOV_14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
; G (Golf)&lt;br /&gt;
: Unkontrollierter Luftraum. IFR- und VFR-Verkehr erlaubt. Staffelung erfolgt nicht. Verkehrsinformationen über anderen Flugverkehr werden soweit möglich erteilt. In &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; IFR-Verkehr nur in Verbindung mit einer RMZ.&lt;br /&gt;
: Die Obergrenze des Luftraums wird stets über Grund definiert, und zwar gestaffelt von 1000&amp;amp;nbsp;ft über 1700&amp;amp;nbsp;ft und 2500&amp;amp;nbsp;ft über Grund in zunehmender Entfernung zu einer Kontrollzone oder einer Radio Mandatory Zone (RMZ). Der Luftraum oberhalb von FL&amp;amp;nbsp;660 ist ebenfalls als Luftraum G klassifiziert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=DFS |Titel=Bekanntmachung über die&lt;br /&gt;
Festlegung von Lufträumen |Datum=12.12.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Schweiz erstreckt sich der Luftraum G generell von Grund bis 2000&amp;amp;nbsp;ft AGL, sofern nicht anderweitig eingeschränkt (beispielsweise durch eine Kontrollzone).&lt;br /&gt;
:Minima für VFR-Flüge:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/Informationsmaterial/sicherer_sichtflug.pdf |wayback=20180914165550 |text=Sicherer Sichtflug}} (PDF), Tipps und Informationen zum sicheren Fliegen in Deutschland, DFS Deutsche Flugsicherung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:A1) Flughöhe &amp;lt; 3.000 ft [[Höhe über dem Meeresspiegel#Höhenangaben in der Luftfahrt|AMSL]] oder &amp;lt; 1.000 ft [[Above ground level|AGL]], Höchstgeschwindigkeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 140 kt [[Fluggeschwindigkeit#Unkorrigierte Eigengeschwindigkeit (IAS)|IAS]]:&lt;br /&gt;
::Flugsicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; km, für [[Drehflügler]], [[Luftschiff]]e und [[Ballonfahren|Ballone]] 800&amp;amp;nbsp;m, Wolken nicht berühren (kein Mindestabstand erforderlich), Erdsicht erforderlich.&lt;br /&gt;
:A2) Flughöhe &amp;lt; 3.000 ft AMSL oder &amp;lt; 1.000 ft AGL, Höchstgeschwindigkeit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 140 kt IAS:&lt;br /&gt;
::Flugsicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; km, Wolken nicht berühren (kein Mindestabstand erforderlich), Erdsicht erforderlich.&lt;br /&gt;
:B) Flughöhe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 3000&amp;amp;nbsp;ft AMSL oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1000 ft AGL:&lt;br /&gt;
::Flugsicht 5&amp;amp;nbsp;km, Abstand von Wolken vertikal 1000&amp;amp;nbsp;ft, horizontal 1,5&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Luftraumklasse müssen in Deutschland die [[Sicherheitsmindesthöhe]]n beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassische Unterscheidung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterer Luftraum ====&lt;br /&gt;
Der Untere Luftraum ist in Deutschland und Österreich definiert als der Luftraum unterhalb von [[Flugfläche]]&amp;amp;nbsp;245 (FL&amp;amp;nbsp;245). Die typische ICAO-Grenze zwischen unteren und oberen Luftraum liegt auf Flugfläche 285.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberer Luftraum ====&lt;br /&gt;
Der obere Luftraum ist in Deutschland und Österreich definiert als der Luftraum über FL&amp;amp;nbsp;245 und als Luftraum der Klasse &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;harlie eingestuft (bis FL&amp;amp;nbsp;660, darüber Luftraum Golf, also unkontrolliert). In diesem &amp;#039;&amp;#039;kontrollierten&amp;#039;&amp;#039; Luftraum markieren [[Luftstraße]]n die wichtigen Flugrouten und sind der Höhe nach untergliedert. Sie werden den [[Flugzeug]]en von der [[Flugsicherung]] zugewiesen und entsprechen im Regelfall dem eingereichten [[Flugplan]] des verantwortlichen [[Pilot]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flughöhen und Lufträume in den USA ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Airspace classes (United States).png|mini|Luftraumstruktur in den USA]]&lt;br /&gt;
Die Luftraumgliederung in den [[USA]] ist anders als in Deutschland. Zwar ähnelt die allgemeine vertikale Struktur der Situation in Deutschland mit Klasse G in Bodennähe und darüber Klasse E. Allerdings folgt dann ab 18.000&amp;amp;nbsp;ft [[Höhe über dem Meeresspiegel|MSL]] Klasse A und ab [[Flugfläche|FL]]&amp;amp;nbsp;600 wieder Klasse E. Darüber hinaus gibt es im Nahbereich von Flughäfen Zonen der Klassen D, C und B.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAA AIM 3/1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAA AIM 3/2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht zwischen 18.000&amp;amp;nbsp;ft MSL und FL&amp;amp;nbsp;600 und ist ausschließlich für IFR-Verkehr nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; existiert rund um die etwa 30 größten Verkehrsflughäfen. Er reicht typischerweise von Boden bis 10.000&amp;amp;nbsp;ft MSL und besteht aus zahlreichen Schichten, deren Durchmesser mit größerer Höhe zunimmt. Die oberste Schicht hat typischerweise 30 Meilen Durchmesser.&lt;br /&gt;
* eine Einfluggenehmigung ist zwingend erforderlich und Durchflug kann verweigert werden, sofern nicht für diesen Flug erforderlich (z.&amp;amp;nbsp;B. Landung auf Flughafen im Bereich von Klasse B). Im Gegensatz dazu muss man im Luftraum C und D mit [[Flugverkehrskontrolle|ATC]] nur im Funkkontakt sein, explizite Einfluggenehmigung ist nicht nötig.&lt;br /&gt;
* nicht für Sportpiloten und Flugschüler (nur mit Sondergenehmigung), d. h. mindestens [[Privatpilotenlizenz|PPL]] erforderlich&lt;br /&gt;
* in manchen, aber nicht allen, Klasse B Lufträumen ist [[Sonder-Sichtflugregeln|SVFR]] verboten&lt;br /&gt;
* ATC gibt auch für VFR-Verkehr Flughöhe und Kurs vor Mindestsichtweite für VFR ist 3 Meilen und der Pilot muss sich frei von Wolken halten. ATC sichert Staffelung für alle Flugzeuge (IFR und VFR) zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bereich rund um größere Verkehrsflughäfen. Er besteht typischerweise aus einem Kern mit 5 Meilen Durchmesser und 4000&amp;amp;nbsp;ft Höhe sowie einem Ring um diesen Kern mit 10&amp;amp;nbsp;Meilen Durchmesser, der von 1200&amp;amp;nbsp;ft bis 4000&amp;amp;nbsp;ft AGL reicht. In Klasse C (und B) wird auch VFR-Flügen ein individueller [[Transpondercode]] zugewiesen, d.&amp;amp;nbsp;h. zusätzlich zur Ausrüstung für Klasse D ist ein [[Transponder]] erforderlich. Mindestsichtweiten und Wolkenabstände entsprechen denen der Luftraumklasse E. ATC trennt in Klasse C sowohl IFR-IFR- als IFR-VFR-Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bereich rund um kleine Verkehrsflughäfen, typischerweise 5 Meilen Durchmesser und 2500 ft hoch. In Klasse D ist (wie auch in C, B und A) Funkkontakt zu ATC vorgeschrieben, d.&amp;amp;nbsp;h. das Flugzeug muss auch für VFR mindestens mit einem tragbaren Funksprechgerät ausgerüstet sein. Mindestsichtweiten und Wolkenabstände entsprechen denen der Luftraumklasse E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist wie in Deutschland kontrollierter Luftraum, Kontakt zu ATC ist freiwillig.&lt;br /&gt;
VFR-Verkehr in Klasse E muss mindestens 3 Meilen Sicht und 1000&amp;amp;nbsp;ft über, 500&amp;amp;nbsp;ft unter und 2000&amp;amp;nbsp;ft horizontalen Abstand zu Wolken einhalten, über 10.000&amp;amp;nbsp;ft MSL vergrößern sich die Abstände auf 5 Meilen Sicht und 1000&amp;amp;nbsp;ft-1000&amp;amp;nbsp;ft-1&amp;amp;nbsp;mi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen Klasse G und Klasse E variiert sehr stark und kann nur durch Studium der entsprechenden Karten bestimmt werden. Typische Höhen für den Beginn von Klasse E sind z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* Erdboden für die unmittelbare Umgebung von Flugplätzen mit amtlichen Instrumentenanflügen&lt;br /&gt;
* 700&amp;amp;nbsp;ft [[Above ground level|AGL]] für IFR-Anflugschneisen&lt;br /&gt;
* 1200&amp;amp;nbsp;ft AGL für Luftverkehrsstraßen und im Bereich von Ballungsräumen&lt;br /&gt;
* individuell und stark variierend von wenigen 1000&amp;amp;nbsp;ft bis zu in den westlichen Staaten stellenweise 12.000&amp;amp;nbsp;ft MSL&lt;br /&gt;
* generell 14.500&amp;amp;nbsp;ft MSL, sofern nicht durch andere Regelungen eine niedrigere Höhe festgelegt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse F&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gibt es in den USA nicht. Stattdessen haben Flugplätze mit amtlichen Instrumentenanflügen einen Luftraum E, der bis auf den Boden reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist wie in Deutschland unkontrollierter Luftraum für VFR, aber auch für eigenverantwortlichen (d.&amp;amp;nbsp;h. nicht von der [[Flugverkehrskontrolle]] unterstützten) [[Instrumentenflug|IFR-Flug]].&lt;br /&gt;
Mindestsicht für VFR am Tag ist unterhalb von 10.000&amp;amp;nbsp;ft MSL eine Meile (~1,6 km) und Wolken dürfen nicht berührt werden. Nachts sowie oberhalb von 10.000&amp;amp;nbsp;ft MSL gelten dieselben Bedingungen wie in Klasse E mit einigen Sonderregeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Designated Operational Coverage-Volumen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DOC-RLOS-COS.png|mini|Beispiel eines zylindrischen DOC: Eine Nutzung unterhalb des [[Radiohorizont]]s (engl. Radio-Line-Of-Sight, RLOS) ist wegen fehlendem, zu schwachen, bzw. bei Flugnavigationsanlagen bei falschen Signalen nicht (oder nicht zuverlässig) möglich. Das Gleiche gilt für die Nutzung des Signals im Schweigekegel (engl. Cone Of Silence, COS) oberhalb 40° Erhebungswinkel.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Designated Operational Coverage&amp;#039;&amp;#039;-Volumen (DOC) definiert das für die flugbetriebliche Nutzung von [[Flugfunk|Sprechfunk]], [[VHF Data Link]], und [[Funknavigation|Flugnavigationsanlagen]] durch Luftfahrzeuge, die unter [[Instrumentenflug]]regeln (Instrument Flight Rules) fliegen, frei gegebene Luftraum-Volumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skybrary.aero/articles/aeronautical-frequency-protection-interference |titel=Aeronautical Frequency Protection from Interference |werk=https://skybrary.aero/ |hrsg=EUROCONTROL |sprache=en |abruf=2025-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die  horizontalen und vertikalen Begrenzungen des DOC  werden im [[Luftfahrthandbuch]] (engl. Aeronautical Information Publication, AIP), des jeweiligen Landes veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass es keine Funkstörungen durch andere Sender (z.&amp;amp;nbsp;B. in Nachbarstaaten) gibt, die die gleiche Frequenz nutzen, wird vor der Festlegung und Veröffentlichung des DOC eine internationale Frequenzkoordinierung durchgeführt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass unter normalen Funkausbreitungsbedingungen, sofern der Pilot das DOC nicht außerhalb des veröffentlichten DOC nutzt, die Funk- oder Navigationsanlage sicher und ungestört arbeiten kann. Auch wenn außerhalb eines DOC bei guten Ausbreitungsbedingungen ein Empfang möglich ist, besteht die Gefahr der Gefährdung des Luftverkehrs, wenn der Pilot außerhalb der veröffentlichten DOC sendet. Dadurch können andere Funkdienste, die innerhalb des [[Radiohorizont]]s (englisch Radio-Line-of-Sight, RLOS) des Luftfahrzeuges liegen, gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nutzung von Flugnavigationsanlagen kann der Empfang außerhalb des DOC z.&amp;amp;nbsp;B. zum Empfang einer nicht gewünschten Flugnavigationsanlage (z.&amp;amp;nbsp;B. aus einem Nachbarstaat) und/oder zu falschen oder unzuverlässigen Navigationsdaten (angezeigte Richtungen, Entfernungen oder Positionen) führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sender und Empfänger können im Prinzip aufgrund ihrer Strahlungsleistung (englisch: Equivalent Isotropic Radiated Power, [[Äquivalente isotrope Strahlungsleistung|E.I.R.P.]]) und [[Empfängerempfindlichkeit]] Signale in weitaus größeren Reichweiten erzeugen bzw. empfangen. Jedoch geschieht dies nicht notwendigerweise unter allen operativ genutzten Wetterbedingungen, weshalb in internationalen Standards für Luftfahrtgeräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[EUROCAE]]-Standards) sowohl beim Sender als auch beim Empfänger Sicherheitsmargen definiert sind, die prinzipiell zeitweise größere Reichweiten ermöglichen. Nur bei Einhaltung des DOC wird ein Schutz vor Störungen von bzw. durch andere Frequenznutzungen, z.&amp;amp;nbsp;B. in Nachbarstaaten  garantiert. Dies wird durch eine internationale Frequenz-Koordinierung des betrieblich benötigten DOC in der europäischen [[Internationale Zivilluftfahrtorganisation|ICAO]]-Region sichergestellt. Die in Europa geltenden Regeln sind im europäischen „ICAO Frequency Management Manual“ (ICAO EUR-DOC-11) festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=ICAO European Document EUR-DOC-011, ICAO EUR Frequency Management Manual. (PDF) In: https://www2023.icao.int/EURNAT/EUR%20and%20NAT%20Documents/EUR%20Documents/EUR%20Documents/011%20-%20EUR%20Frequency%20Management%20Manual/EUR%20Doc%20011.pdf International Civil Aviation Organisation, Dezember 2023, abgerufen am 20. Oktober 2025 (englisch).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern DOC-Ausdehnungen durch Definition für Nutzungen eines Dienstes gleich sind, z.&amp;amp;nbsp;B. beim Sprechfunk Tower-DOC mit 25 [[Nautische Meile|Nautischen Meilen (NM]]) Radius und 4000 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] (ft) über Grund (englisch Above Ground Level, AGL) oder beim [[Instrumentenlandesystem]] (ILS), werden diese nicht jeweils gesondert veröffentlicht, sondern nur, wenn das DOC vom ICAO-Standard abweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Arten DOC-Volume, die bei der Veröffentlichung in zivilen und militärischen [[Luftfahrthandbuch|AIP]]s oder militärischen FLIPs (engl. Flight Information Publications) verwendet werden:&lt;br /&gt;
* Als Zylinder mit Angabe der maximal nutzbaren Höhe und des Durchmessers bezogen auf den Sendestandort.&lt;br /&gt;
* Als Zylinder-Sektor (Torten-Stück) mit ([[Azimut]]-Winkelbereich) und Radius und Höhe bezogen auf den Sendestandort.&lt;br /&gt;
* Als komplexen Sektor, der durch ein begrenzendes Polygon mit Angabe der Polygon-Punkte ([[World Geodetic System 1984|WGS84]]-Koordinaten) und die Höhe spezifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Flugsprechfunk definieren Polygone die horizontalen Grenzen des zugehörigen Kontrollbereichs (Kontrollsektor) der zuständigen Flugsicherung. Bei größeren Kontroll-Bereichen wird in der Regel mehr als eine Sendedeanlage benötigt, wodurch Sender und Empfänger nicht im Mittelpunkt eines Sektors platziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern notwendig, werden Einschränkungen auf einen Sektor, Reichweite oder Höhe definiert, z.&amp;amp;nbsp;B. wenn eine Ausbreitung durch Geländeabschattung nicht möglich ist oder nur so eine Verträglichkeit zu bestehenden geschützten Frequenznutzungen möglich ist. Dies erklärt auch, warum z.&amp;amp;nbsp;B. für transatlantische Nutzung in Richtung Meer weitaus größere DOC genutzt werden können, als über Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maximale vertikale Begrenzung von DOC berücksichtigt aber nicht, dass unterhalb des RLOS oder Beyond-RLOS (BRLOS) nur im Übergangsbereich bestenfalls noch ein schwaches Signal empfangen werden kann. Der RLOS ist abhängig von der Höhe des Luftfahrzeug-AGL (Above Ground Level) und den Abschattungen die durch das Gelände zwischen Sender und Empfänger wirken. Ferner können Funkanlagen nicht im Schweigekegel (englisch Cone Of Silence, COS) oberhalb 40° Erhebungswinkel wegen zu schwachen, fehlenden oder bei Flugnavigationsanlagen wegen falschen Signalen gar nicht oder nicht dauerhaft zuverlässig genutzt werden. Antennen von Funk- bzw. Navigationsbodenanlagen sind nicht für senkrecht nach oben gerichtete Abstrahlung geeignet. Eine Ausnahme bilden die Antennen der Marker des Instrumentenlandesystems (englisch: Marker Beacon Antennas), die senkrecht nach oben strahlen. Die Antennen der Bodenanlagen erzeugen zwar zeitweilig oder an manchen Positionen selbst im Cone-Of-Silence Signale. Diese sind aber entweder zu schwach oder nicht dauerhaft unter allen Wetterbedingungen nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typische DOC-Volumen von VHF-Sprechfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Luftfahrthandbuch]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhe über Grund oder Flight Level&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tower/Turm (TWR) || 25 NM || 4000 ft AGL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aerodrome Flight Information Service]] (INFO) || 16 NM || 3000 ft AGL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Automatic Terminal Service ([[Automatic Terminal Information Service|ATIS]]) || 60 NM || FL 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Approach Control (APP) || 25 NM || FL 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Approach Control || 40 NM || FL 150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Approach Control || 50 NM || FL 250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[VOLMET]]|| 261 NM || FL 450&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typische DOC-Volumen von Navigationsanlagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Luftfahrthandbuch]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;System&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhe über Grund (AGL) oder Flight Level (FL)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flughafen-[[Ungerichtetes Funkfeuer|NDB]]|| 15  bis 25 NM || FL600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Strecken-NDB|| 40 bis 60 NM || FL900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugplatz-[[Drehfunkfeuer|VOR]]|| 25 NM || 25.000 ft AGL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Strecken-VOR || 40 NM || FL250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Flugplatz-[[Distance Measuring Equipment|DME]]|| 25 NM || 25.000 ft AGL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Strecken-DME || 40 NM || FL250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Instrumentenlandesystem]] Landekurs || 25 NM+/- 10°, sowie 17 NM+/−10 bis +/−35° || 6000 ft, sowie 3800 ft AGL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Instrumentenlandesystem Gleitweg || 10 NM+/−8° || 2000 ft AGL&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftraumüberwachung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Luftraumüberwachung}}&lt;br /&gt;
Die Luftraumüberwachung wird sowohl von militärischen als auch von zivilen Institutionen wahrgenommen. Auf ziviler Seite wird der Flugverkehr im [[Deutschland|deutschen]] Luftraum von der [[Deutsche Flugsicherung|DFS]] und [[EUROCONTROL]], in den [[Benelux]]-Ländern durch [[Skeyes|SKEYES]] (ehemals Belgocontrol) und [[Niederländische Flugsicherung|LVNL]] sowie vom [[Area Control Center]] Maastricht von EUROCONTROL, in [[Österreich]] von der [[Austro Control GmbH]] und in der Schweiz und Teilen Süddeutschlands von [[Skyguide]] überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aeroökologie]]&lt;br /&gt;
* [[Flugsicherung]]&lt;br /&gt;
* [[Area Control Centre|Area Control Center]]&lt;br /&gt;
* [[Fluginformationsgebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Flugfunk]]&lt;br /&gt;
* [[Flugnavigationsfunkdienst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Airspace|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4398025-9}}&lt;br /&gt;
* [https://dfs.de/homepage/de/medien/publikationen/sicherer-sichtflug.pdf Luftraumstruktur in Deutschland (ab Seite 12)] (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.aopa.org/asf/publications/sa02.pdf aopa.org – Luftraumstruktur in den USA] (englisch; PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;§&amp;amp;nbsp;1 LuftVG&amp;quot;&amp;gt;{{§|1|LuftVG|juris}} LuftVG bestimmt: {{&amp;quot;|Die Benutzung des Luftraums durch Luftfahrzeuge ist frei […]}}. Demzufolge besteht für den Grundstückseigentümer eine „entschädigungslose Duldungspflicht gegenüber zugelassenen Luftfahrzeugen“ (vgl. Marco Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgrundlagen innovativer unterirdischer Verkehrsinfrastruktur am Beispiel von UCPT-Systemen.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2001, S. 166 ({{Google Buch |BuchID=7rExUrdgTnMC |Seite=166}}))&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAA AIM 3/1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=[[Federal Aviation Administration|FAA]] |Titel=Aeronautical Information Manual (AIM) |TitelErg=Official Guide to Basic Flight Information and ATC Procedures |Datum=2011-02-11 |Kapitel=Chapter 3, Section 1. General |Online=[http://www.faa.gov/air_traffic/publications/ATpubs/AIM/aim0301.html Online verfügbar] |Abruf=2012-01-29 }} {{Webarchiv|url=http://www.faa.gov/air_traffic/publications/ATpubs/AIM/aim0301.html |wayback=20130207075314 |text=Online verfügbar }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAA AIM 3/2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=[[Federal Aviation Administration|FAA]] |Titel=Aeronautical Information Manual (AIM) |TitelErg=Official Guide to Basic Flight Information and ATC Procedures |Datum=2011-02-11 |Kapitel=Chapter 3, Section 2. Controlled Airspace |Online=[http://www.faa.gov/air_traffic/publications/ATpubs/AIM/aim0302.html Online verfügbar] |Abruf=2012-01-29 }} {{Webarchiv|url=http://www.faa.gov/air_traffic/publications/ATpubs/AIM/aim0302.html |wayback=20120311021544 |text=Online verfügbar}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAI: karman&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fai.org/astronautics/100km.asp |titel=Presentation of the Karman separation line, used as the boundary separating Aeronautics and Astronautics |autor=Sanz Fernández de Córdoba&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Fédération Aéronautique Internationale|FAI]] |werk=fai.org |datum=2004 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110726044644/http://www.fai.org/astronautics/100km.asp |archiv-datum=2011-07-26 |abruf=2012-01-29 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;privater Luftraum&amp;quot;&amp;gt;Vgl. für Deutschland: {{§|905|BGB|juris}} BGB; Österreich: [https://www.jusline.at/297_und_bey_Geb%C3%A4uden_ABGB.html §&amp;amp;nbsp;297] ABGB; Schweiz: [http://www.gesetze.ch/sr/210/210_063.htm Art. 667] ZGB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DFS:AIC_VFR_03_27_NOV_14&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/SERA/AIC%20VFR%2003%2014.pdf |hrsg=[[Deutsche Flugsicherung]] |titel=AIC VFR 03 27 NOV 14 – Einrichtung von „Radio Mandatory Zones (RMZ)“ |abruf=2014-12-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141216163236/http://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/SERA/AIC%20VFR%2003%2014.pdf |archiv-datum=2014-12-16 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SERA.5001&amp;quot;&amp;gt;{{EU-Verordnung|2012|923|typ=Durchführungsverordnung|titel=der Kommission vom 26. September 2012 |abruf=2016-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4398025-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugsicherung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugfunk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FBuHL09</name></author>
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