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	<title>Lufthansa-Flug 5634 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:57:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lufthansa-Flug_5634&amp;diff=2404573&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23294-06 am 18. April 2026 um 09:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T09:56:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Flugunfall&lt;br /&gt;
|Crash image       = De Havilland Canada DHC-8-311 Dash 8, Lufthansa CityLine (Contact Air Interregional) AN0193922.jpg&lt;br /&gt;
|Image caption     = Das verunglückte Flugzeug D-BEAT am [[Flughafen Stuttgart]], 1992&lt;br /&gt;
|Date              = 6. Januar 1993&lt;br /&gt;
|Type              = [[Controlled flight into terrain]]&lt;br /&gt;
|Site              = [[Bobigny]]&lt;br /&gt;
|Origin            = [[Flughafen Bremen]]&lt;br /&gt;
|Destination       = [[Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle]]&lt;br /&gt;
|Fatalities        = 4&lt;br /&gt;
|Injuries          = 14&lt;br /&gt;
|Aircraft Type     = [[De Havilland DHC-8|De Havilland DHC-8-311]]&lt;br /&gt;
|Operator          = [[Lufthansa]]&lt;br /&gt;
|Tail Number       = D-BEAT&lt;br /&gt;
|Passengers        = 19&lt;br /&gt;
|Crew              = 4&lt;br /&gt;
|Survivors         = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Am 6. Januar 1993 verunglückte auf dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lufthansa-Flug 5634&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Flugnummer]] LH5634) eine [[De Havilland DHC-8|De Havilland DHC-8-311]]. Die Maschine der [[Stuttgart]]er Fluggesellschaft [[Contact Air]] wurde für [[Lufthansa CityLine]] eingesetzt, welche wiederum diesen [[Linienflug]] von [[Flughafen Bremen|Bremen]] zum [[Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle]] im Auftrag von [[Lufthansa]] durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Endanflug|Anflugs]] auf Paris war die bereits zur Landung freigegebene [[Landebahn|Bahn]] 27 (jetzt 27&amp;amp;nbsp;L) kurzfristig gesperrt worden, so dass die Piloten ein [[Swing Over|Swing-Over-Manöver]] durchführten, um auf die Bahn 28 (jetzt 26&amp;amp;nbsp;R) zu wechseln. Die Maschine schlug um 19:20 Uhr Ortszeit rund 1,8 Kilometer vor dieser Landebahn auf, dabei kamen vier der 19 Insassen ums Leben, die vierköpfige Besatzung überlebte den Absturz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugzeug und Besatzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verunglückte [[Turboprop]]-Maschine des Typs [[De Havilland DHC-8|De Havilland DHC-8-311]] mit dem [[Luftfahrzeugkennzeichen]] D-BEAT wurde von zwei PW123-Triebwerken des Herstellers [[Pratt &amp;amp; Whitney]] angetrieben. Das Flugzeug absolvierte seinen [[Erstflug]] am 14. August 1990 und wurde am 26. August an [[Contact Air]] ausgeliefert, welche die Maschine zunächst für die [[DLT Deutsche Luftverkehrsgesellschaft]], die Vorgängerin der späteren Lufthansa CityLine, betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planespotters.net/Production_List/De-Havilland-Canada/DHC-8_Dash-8/210,D-BEAT-Contact-Air.php Daten zum verunglückten Flugzeug] (englisch), abgerufen am 6. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Eineinhalb Jahre später übernahm die DLT das Flugzeug, ließ es jedoch weiterhin durch Contact Air in eigenem Auftrag betreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bea.aero/docspa/1993/d-at930106p/pdf/d-at930106p.pdf Offizieller Unfallbericht] (PDF; 12,9&amp;amp;nbsp;MB) des französischen [[Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’aviation civile]] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Unfallzeitpunkt hatte das Flugzeug 5.973 [[Betriebsstunde]]n.&lt;br /&gt;
Den Flugunterlagen zufolge wurden die zulässigen Beladegrenzen nicht überschritten und die [[Weight and Balance|Schwerpunktlage]] eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 54-jährige [[Flugkapitän]] hatte zum Unfallzeitpunkt seit ca. sechs Jahren seine [[Verkehrspilotenlizenz]] und eine Flugerfahrung von 11.924 Stunden, davon 2.003 auf diesem Flugzeugtyp. Der 25-jährige [[Erster Offizier (Luftfahrt)|Erste Offizier]], der zum Unfallzeitpunkt für die Steuerung zuständig war, hatte seine ATPL seit eineinhalb Jahren und eine Flugerfahrung von 500 Stunden, davon 293 auf diesem Flugzeugtyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugverlauf ==&lt;br /&gt;
Das Flugzeug hob um 17:30 Uhr planmäßig vom Flughafen Bremen ab und stieg auf seine [[Reiseflughöhe]] von {{ft2m|24000}}. Die Besatzung erhielt 25 Minuten vor dem Unfall zunächst die Erlaubnis, diese zu verlassen, um schließlich in einer Höhe von {{ft2m|4000}} den [[Instrumentenlandesystem|ILS]]-Gleitpfad für die Landebahn 27 aufzunehmen, was um 19:14 Uhr rund 25 Kilometer (14 [[Seemeile|NM]]) vor der Landebahn geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf berührte eine [[Boeing 747]] der [[Korean Air]] bei der Landung auf Landebahn 27 mit einem [[Triebwerk]] den Boden, woraufhin diese Bahn bis auf weiteres von der [[Flugsicherung]] gesperrt wurde. Der [[Fluglotse]] fragte die Besatzung des Flugs LH5634, ob sie eine Linkskurve ausführen könnte, um den ILS-Gleitpfad der parallelen und 15 Meter längeren Landebahn 28 aufzunehmen (siehe [[Swing Over]]). Der für die Kommunikation zuständige Kapitän bejahte dies („of course we can“). Der Fluglotse leitete LH5634 an seinen für die Südbahn zuständigen Kollegen weiter, welcher der Besatzung mitteilte, dass sie sich 1,5 Meilen vor der Landebahnschwelle befände. Die Piloten wurden gefragt, ob sie die Landebahn bereits sehen könnten. Sie verneinten dies und teilten mit, dass sich die Maschine in einer dichten Wolkendecke befände. Der Fluglotse wies die Besatzung daraufhin an, den aktuellen Steuerkurs zu halten und sich auf ein eventuelles [[Fehlanflugverfahren]] einzustellen: {{&amp;quot;|Ok you continue present heading it would … could may be … it will be a missed approach. Report runway in sight if you can.|Sprache=en|Übersetzung=Ok, behalten sie ihren aktuellen Steuerkurs bei, es wäre … könnte eventuell … wird ein Fehlanflug sein. Melden Sie Sichtkontakt mit der Landebahn wenn möglich.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Fluglotse der Besatzung um 19:19 Uhr mitteilte, dass sie die Landebahnschwelle soeben überfliege, verschwand das Flugzeug fast gleichzeitig vom Radar. Ebenso antworteten die Piloten nicht mehr auf seine Funksprüche. Um 19:20 Uhr wurde deshalb vom [[Tower (Luftfahrt)|Kontrollturm]] ein Notfall erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wrack]] des Flugzeugs, das nach dem Aufschlag noch 400&amp;amp;nbsp;m über den Boden gerutscht war, wurde gegen 19:55 Uhr in einer Vertiefung 1&amp;amp;nbsp;km vor der Landebahnschwelle und etwa 500&amp;amp;nbsp;m nördlich des üblichen Anflugkurses gefunden. Bei dem Unfall kamen vier Passagiere, darunter ein Kind, ums Leben. Zudem wurden fünf Personen schwer sowie weitere elf Personen leicht verletzt, darunter die vier Besatzungsmitglieder. Vier Fluggäste blieben unverletzt. Die Maschine wurde aufgrund der Schäden als Totalverlust [[Abschreibung|abgeschrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Unfallzeitpunkt herrschte am Flughafen ein Südsüdwestwind aus einer Richtung von 190 bis 200 Grad und mit einer [[Windgeschwindigkeit|Geschwindigkeit]] von 10 bis 14 [[Knoten (Einheit)|Knoten]]. Die [[Sichtweite]] am Boden betrug zwischen 700 und 1400 Metern. Die [[Wolkenuntergrenze]] lag zwischen 200 und 600 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] bei einer [[Luftfeuchtigkeit]] von 100 % sowie einer [[Temperatur]] um 9 Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfallursache ==&lt;br /&gt;
Die Untersuchung ergab, dass der Erste Offizier 80 Sekunden vor dem Aufschlag den Autopilot deaktivierte und weitere zehn Sekunden später die beiden [[Schubhebel]] auf Leerlauf standen. Das Flugzeugmuster hat keine automatische Schubkontrolle. Das [[Ground Proximity Warning System]] (GPWS), das auf eine zu hohe Sinkrate hinweist, löste 53 Sekunden vor dem Aufprall erstmals den Alarm „SINK RATE“ aus. Anschließend waren die Alarmtöne „TERRAIN“ und „PULL UP“ für 47 Sekunden bis zum Aufschlag zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unfall wurde durch ein Fehlverhalten der Besatzung verursacht, auch wenn die Wetterbedingungen, vor allem Sichtweite und Bewölkung, schlecht waren und das ohnehin anspruchsvolle Swing-Over-Manöver noch mehr Konzentration erforderte. Die Piloten bemerkten ihre zu hohe [[Sinkflug|Sinkrate]] nicht oder zu spät, obwohl vom GPWS zahlreiche akustische Warnmeldungen ausgingen. Des Weiteren vergaßen sie, die [[Auftriebshilfe|Landeklappen]] auszufahren, ohne die bei niedrigen Geschwindigkeiten ein [[Strömungsabriss]] schneller eintritt. Wie vom Fluglotsen angedeutet, hätte die Crew bei ausbleibendem Sichtkontakt mit der Landebahn [[durchstarten]] und ein [[Fehlanflugverfahren]] durchführen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Unfall wurde in den Medien das [[Lufthansa CityLine|Lufthansa-CityLine]]-Konzept kritisiert: Es liefere eine „Mogelpackung“, da die Flüge von Fremdfirmen durchgeführt werden, die der bei Lufthansa üblichen Pilotenausbildung und den Sicherheitsstandards nicht gerecht würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13682266 |Titel=Anflug verpatzt |Jahr=1993 |Nr=10 |Seiten=261 |Zitat=Nach ihrer „CityLine“-Bruchlandung bei Paris steht die Lufthansa unter Druck: Wie sicher sind Airlines, die unter Lufthansa-Logo Kurzstrecken bedienen?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ASN|id=19930106-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/0/6.6/N|EW=2/37/3.3/E|type=event|region=FR-77|name=Absturzort Lufthansa-Flug 5634}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lufthansa Cityline 5634}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lufthansa|Flug 5634]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:De Havilland DHC-8]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Contact Air]]&lt;/div&gt;</summary>
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