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	<title>Luftembolie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:06:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Luftembolie&amp;diff=759991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hg6996: /* Ursache */ link</title>
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		<updated>2026-02-06T14:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ursache: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = T79.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Luftembolie (traumatisch)&lt;br /&gt;
| 02-CODE = T80.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Luftembolie nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken&lt;br /&gt;
| 03-CODE = T81.7&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Gefäßkomplikationen nach einem Eingriff, anderenorts nicht klassifiziert&amp;lt;br /&amp;gt;Luftembolie nach einem Eingriff, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
| 04-CODE = O08.2&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Embolie nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft&amp;lt;br /&amp;gt;Luftembolie&lt;br /&gt;
| 05-CODE = O88.0&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Luftembolie während der Gestationsperiode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftembolie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;Pneumathämie&amp;#039;&amp;#039;) ist eine durch das Eindringen von Luft in das [[Blutgefäß|Gefäßsystem]] hervorgerufene [[Embolie]].&amp;lt;ref&amp;gt;W. Böcker, H. Moch: &amp;#039;&amp;#039;Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier und Urban&amp;amp;Fischer Verlag, 2008, ISBN 3-437-42382-7, S.&amp;amp;nbsp;237 ({{Google Buch |BuchID=_aKIKlvq3KoC |Seite=237}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Eine Luftembolie entsteht, wenn Luft in die Blutbahn gelangt. Sie ist ein Sonderfall der [[Gasembolie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine offene Verbindung zwischen einer Vene und der Außenwelt, sofern ein negativer Venendruck (also ein Sog) vorliegt, genügt für das Zustandekommen. Da in den peripheren Körpervenen normalerweise kaum eine solche Bedingung vorliegt, sind Komplikationen bei einfachen Handlungsfehlern bei intravenösen peripheren [[Venenverweilkanüle|Verweilkanülen]] im Krankenhaus selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gabka&amp;quot;&amp;gt;Joachim Gabka: &amp;#039;&amp;#039;Injektions- und Infusionstechnik: Praxis, Komplikationen und forensische Konsequenzen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. De Gruyter, Berlin 1988, ISBN 3-11-011000-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sehen die Druck- und damit Gefährdungsverhältnisse bei [[Zentralvenenkatheter|Zentralvenen- und venösen Portkathetern]] aus, denn herznah ist ein pulssynchroner [[Unterdruck]] zu verzeichnen. Zur Umwelt offene Zentralvenenkathetersysteme können daher tödlich sein. Die Verwendung von Schraub- ([[Luer-Lock]]) anstelle Steckverbindungen (Luer ohne Lock) und Personalschulung haben eine Luftembolie auf diese Weise selten werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Druckinfusionen, wie sie zum Beispiel mit Hilfe von [[Kontrastmittelinjektor|Kontrastmittelinjektoren]] bei [[Herzkatheter]]&amp;amp;shy;untersuchungen eingesetzt werden, können bei mangelhafter Entlüftung des Schlauchsystems zu einer tödlichen Luftembolie führen, da hier mit hohem Druck mehrere Milliliter Luft direkt ins Herz bzw. die [[Koronargefäß|Herzkranzgefäße]] gedrückt werden können. Bislang gibt es keine technische Lösung für dieses Problem, so dass die Aufmerksamkeit des Personals den einzigen Schutz darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuerk_Schulz_Pueschel&amp;quot;&amp;gt;E. Türk, N. Schulz, K. Püschel: &amp;#039;&amp;#039;Luftembolie bei Durchführung einer Koronarangiographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsmedizin&amp;#039;&amp;#039;, 2007, 17, S.&amp;amp;nbsp;215–217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfArM&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Luftembolien durch Kontrastmittelinjektoren.&amp;#039;&amp;#039; [[Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte]] (BfArM), 18. September 2007; Referenz-Nr. 2198/04&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht vor einer Luftembolie ist historisch mit der Schilddrüsenchirurgie (mögliche Halsveneneröffnung) verbunden, als man noch keine [[Endotracheale Intubation|Intubationsnarkose]] kannte, die mit gänzlich veränderten pulmonalen Druckwerten und damit erhöhten Venendrücken einhergeht. Man schützte sich in diesem Fall durch eine leichte Kopftieflagerung auf dem [[Operationstisch]] (Kocher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftembolie ist bezüglich der Ursache (Gas) mit der [[Dekompressionskrankheit|Caissonkrankheit]] und bezüglich ihrer Folge für das Herz mit der [[Lungenembolie|Lungenthrombembolie]] verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die Anzeichen einer Luftembolie sind ähnlich denen einer [[Lungenembolie]], also&lt;br /&gt;
* Schmerzen beim Atmen&lt;br /&gt;
* [[Husten]]&lt;br /&gt;
* Abfall des [[Sauerstoffsättigung|Sauerstoffgehaltes des Blutes]] mit [[Dyspnoe|Luftnot]] und [[Tachypnoe|beschleunigter Atmung]]&lt;br /&gt;
* [[Schock (Medizin)|Schock]] (Blutdruckabfall, [[Tachykardie|beschleunigter Puls]]) mit ggf. [[Synkope (Medizin)|Bewusstseinsverlust]]&lt;br /&gt;
* [[Angst]], ggf. auch Panik aufgrund der Luftnot, evtl. mit starkem Schwitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Echokardiographiebefund einer Luftembolie.webm|mini|Luftembolie nach transgastraler Punktion einer Pankreaspseudozyste nach Pankreatitis; Echokardiographie-Befund (parasternal lange Achse)]]&lt;br /&gt;
Neben dem klinischen Bild kann die Luft im [[Echokardiographie|Herzultraschall]] direkt nachgewiesen werden. Im [[Elektrokardiogramm|EKG]] können sich Veränderungen wie beim [[Herzinfarkt]] zeigen. In der [[Blutgasanalyse]] findet sich evtl. ein Abfall des Sauerstoffgehaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Als wichtigste Maßnahme muss sofort die Ursache der Luftembolie beseitigt werden, also das weitere Einströmen von Luft in den Kreislauf verhindert werden. Je nach Ausprägung der Symptomatik kann es notwendig sein, den Patienten zu beatmen. Über einen [[Zentraler Venenkatheter|zentralen Venenkatheter]] kann manchmal Luft aus dem rechten Herzvorhof abgesaugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine weitere Embolisierung der Lunge zu vermeiden, soll der [[Patient]] in die Linksseitenlage mit Kopftieflage gebracht werden (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durant-Manöver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Dadurch soll die Luft in der rechten Herzkammer verbleiben und die Lungenstrombahn nicht mehr erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Reanimation]] kann notwendig sein, ggf. müssen kreislaufstabilisierende Maßnahmen ergriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Notfallmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hg6996</name></author>
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