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	<title>Ludwigswinkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwigswinkel&amp;diff=195822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Wappen */</title>
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		<updated>2026-03-01T17:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wappen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ludwigswinkel COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/05/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/40/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ludwigswinkel in PS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Dahner Felsenland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 240&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66996&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06393&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07340029&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;66994 Dahn&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ludwigswinkel.de/ ludwigswinkel.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ruven Fritzinger&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwigswinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Dahn]] hat. Ludwigswinkel ist eine der jüngeren Ortschaften in der Südwestpfalz und [[Liste der Grenzorte in Deutschland|grenzt]] an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ludwigswinkel-06-Ortsansicht-2005-gje.jpg|Ludwigswinkel aus der Vogelperspektive&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigswinkel liegt im [[Wasgau]], wie der Südteil des [[Pfälzerwald]]s auch genannt wird, direkt an der [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Grenze zu Frankreich]]. Der größte Teil der Gemarkung gehört zum [[Dahner Felsenland]], lediglich der Westen ist Bestandteil des [[Südwestlicher Pfälzerwald|Südwestlichen Pfälzerwalds]], alternativ [[Bitscher Waldniederung]] genannt. 86,7&amp;amp;nbsp;Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Nordöstlich befindet sich [[Fischbach bei Dahn]], im Osten [[Petersbächel]] und im Südwesten in [[Lothringen]] [[Sturzelbronn]]. Die nächste größere Stadt ist [[Pirmasens]] im Nordwesten. Im Norden des Dorfs befindet sich etwas abgeschieden der Ortsteil [[Schöntal (Ludwigswinkel)|Schöntal]], der andere Teil des Dorfes hat keinen Zweitnamen. Zu Ludwigswinkel gehören zudem die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Reißlerhof und Sägemühle Saarbacherhammer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2022 |Seiten=164}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Woogtal|Woogtäler]] prägen das Landschaftsbild. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Lemberg (Pfalz)|Lemberg]], Fischbach bei Dahn, [[Obersteinbach (Bas-Rhin)|Obersteinbach]], Sturzelbronn und [[Eppenbrunn]].&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sägmühlweiher in Ludwigswinkel.JPG|mini|Sägmühlweiher (örtlich &amp;#039;&amp;#039;Dorfweiher&amp;#039;&amp;#039; genannt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten der Gemarkung erheben sich der [[Großer Biesenberg|Große Biesenberg]] ({{Höhe|440.4|DE-NHN|link=1}}), der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Biesenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|451|DE-NHN}}), das &amp;#039;&amp;#039;Goldgrübel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|435|DE-NHN}}) und die &amp;#039;&amp;#039;Horbachkanzel&amp;#039;&amp;#039;. Unmittelbar südlich des Siedlungsgebiets der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuckel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|262|DE-NHN}}) und südwestlich von diesem die &amp;#039;&amp;#039;Huckenbühl&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Blaufels&amp;#039;&amp;#039;. An der Grenze zu Frankreich befinden sich der [[Adelsberg (Pfalz)|Adelsberg]] ({{Höhe|399.1|DE-NHN}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Rösselsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|382|DE-NHN}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sägmühlweiher Ludwigswinkel.jpg|mini|Sägmühlweiher mit ehemaliger Gastwirtschaft &amp;#039;&amp;#039;Kahnhalle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Rund um das Dorf existieren mehrere Gewässer. Nördlich des Siedlungsgebiets verläuft die [[Sauer (Rhein)|Sauer]], die auf dem Gebiet der Gemeinde mehrere Zuflüsse aufnimmt. Von rechts auf Höhe des [[Schöntalweiher]]s mündet der [[Bach vom Reißlerhof]]. Weiter östlich kommt von links der [[Großer Horbach|Große Horbach]] und von rechts der [[Rösselsbach]]. Unweit der Gemarkungsgrenze zu Fischbach mündet von links der [[Dielbach (Sauer)|Dielbach]]. Der [[Steiniger Bach|Steinige Bach]] im Westen bildet die Grenze zu Eppenbrunn. Am nordöstlichen Siedlungsrand befindet sich der [[Klößweiher]] und am südlichen Rand der &amp;#039;&amp;#039;Sägmühlweiher&amp;#039;&amp;#039;. Weiter östlich liegen der [[Saarbacherhammer]] sowie der &amp;#039;&amp;#039;Mühlweiher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1783 von Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] zur Erholung von Soldaten gegründet. Ludwigswinkel gehörte zum [[Amt Lemberg]] und lag dort in der &amp;#039;&amp;#039;[[Schultheiß|Amtsschultheißerei]] Obersteinbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp, S. 10; Matt, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], die 1792 die in der Folge [[Hackmesserseite]] genannte Region und damit auch Ludwigswinkel erreichte, fielen alle linksrheinischen Gebiete –&amp;amp;nbsp;und mit ihnen das Amt Lemberg samt Ludwigswinkel&amp;amp;nbsp;– 1794 an [[Erste Französische Republik|Frankreich]]  (bis 1804) und waren anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]]. Zunächst unterstand der Ort dem [[Kanton Breidenbach]], ab 1801 war Ludwigswinkel in den [[Kanton Bitche]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 wechselte der Ort in den [[Kanton Pirmasens]]. 1815 wurde der Ort [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte die Gemeinde in das [[Königreich Bayern]] und war dort Bestandteil des [[Pfalz (Bayern)|Rheinkreises]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4sdAAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Herrschaft%20Lemberg&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA225#v=snippet&amp;amp;q=Ludwigswinkel&amp;amp;f=false Beamtenverzeichniß].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1817 wurde die Gemeinde in den [[Kanton Dahn]] umgegliedert. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des [[Landkommissariat Pirmasens]], das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1930 bestand hier das französische Militärlager [[Camp de Ludwigswinkel]]. Das von 1930 bis 1934 bestehende [[Graues Corps|Graue Corps]] wurde in Ludwigswinkel gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Ludwigswinkel in den [[Landkreis Südwestpfalz|Landkreis Pirmasens (ab 1997 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südwestpfalz&amp;#039;&amp;#039;)]] eingegliedert. Da der Ort sich in der [[Rote Zone (Westwall)|Roten Zone]] befand, wurden die Bewohner mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] vorübergehend evakuiert. Nach dem Krieg wurde die Gemeinde innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 der neu geschaffenen [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] richteten die USA bei Ludwigswinkel das [[Fischbach Ordnance Depot]] ein. Die Überreste können heute von Ludwigswinkel aus zu Fuß frei besichtigt und begangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft]]. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ludwigswinkel.de/lu_chronik.php |titel=Orts-Chronik |werk=ludwigswinkel.de |datum=2012 |abruf=2019-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
1802 hatte die Gemeinde 295 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ludwigswinkel.jpg|mini|[[St. Ludwig (Ludwigswinkel)|Katholische Kirche St. Ludwig]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 waren 44,9 % der Einwohner [[evangelisch]] und 36,2 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]. Die übrigen 18,9 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734001029 KommWis, Stand: 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem weiter gesunken. Mit Stand Februar 2025 waren von den Einwohnern 37,4 % evangelisch, 26,8 % katholisch und 35,8 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=28.02.2025&amp;amp;ags=34001029&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0734001029 Gemeindestatistik], abgerufen am 25. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Ludwigswinkel besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Wahl/Zahl%20der%20zu%20waehlenden%20Ratsmitglieder%20bei%20den%20Kommunalwahlen%20202.pdf |titel=Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bei den Kommunalwahlen am 09.06.2024 |titelerg=Ludwigswinkel |format=PDF; 83,5 kB |hrsg=Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400102900 |titel=Ludwigswinkel, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ludwigswinkel |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ruven Fritzinger wurde am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Ludwigswinkel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dahner-felsenland.ris-portal.de/web/ratsinformation/sitzungen?sitzungId=137045 |titel=Sitzung Gemeinderat Ludwigswinkel am 05.07.2024 |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 78,9 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400102900 |titel=Ludwigswinkel, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ludwigswinkel |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritzingers Vorgänger Sebald Liesenfeld hatte das Amt seit 2014 ausgeübt und bei der Wahl 2024 nicht erneut kandidiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-gemeinde-mit-potenzial-_arid,1330273.html |titel=Gemeinde mit Potenzial |titelerg=Zwei Fragen – Zwei Antworten: Sebald Liesenfeld |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2018-12-07 |abruf=2020-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Liesenfeld waren Gerhard Ecker und Gerhard Andreas Ortsbürgermeister von Ludwigswinkel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ludwigswinkel.de/lu_chronik.php |titel=Orts-Chronik |hrsg=Ortsgemeinde Ludwigswinkel |abruf=2020-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild=DEU Ludwigswinkel COA.svg&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Blau [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|rechts]] ein goldener Winkel, darin ein roter Großbuchstabe L, links ein siebenfach von Silber und Rot geteilter Löwe.&lt;br /&gt;
|Quelle      = [[Karl Heinz Debus]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Es wurde 1968 von der [[Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz|Bezirksregierung Neustadt]] genehmigt und verweist mit dem [[Bunter Löwe|hessischen Löwen]] auf die Gründungsgeschichte des Ortes.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigswinkel-08-Ortsansicht-2005-gje.jpg|mini|Denkmalzone &amp;#039;&amp;#039;Landgrafenstraße&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Zollhof&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Landgrafenstraße&amp;#039;&amp;#039; sind als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen. Hinzu kommen fünf Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter der [[Reißlerhof]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Ludwigswinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde liegt im [[Naturpark Pfälzerwald]], der wiederum zum von der [[UNESCO]] geschützten [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]] gehört. Der Rohrweiher, der &amp;#039;&amp;#039;Adelsberg&amp;#039;&amp;#039; und das teilweise auf Gemarkung von Ludwigswinkel befindliche Massiv der [[Mümmelsköpfe]] bilden jeweils Kernzonen des Naturparks. In der Gemarkung gibt es [[Liste der Naturdenkmale in Ludwigswinkel|vier Naturdenkmale]]. Naturschutzgebiete auf der Gemeindegemarkung sind der Klößweiher, [[Rohrweiher-Rösselsweiher]], [[Am Saarbacher Mühlweiher]] und das teilweise bereits zu Fischbach gehörende [[Faunertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersteine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterstein 197 Hier stand das Reissler Forsthaus.JPG|mini|Ritterstein 197 am Standplatz des &amp;#039;&amp;#039;Reißler-Forsthauses&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gemeindegemarkung stehen [[Liste der Rittersteine|vier Rittersteine]]. Der Ritterstein mit der Nummer&amp;amp;nbsp;192 trägt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ruine Roesselsbrunner Hof&amp;#039;&amp;#039; und verweist auf einen untergegangenen Hof. 197&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Hier stand das Reissler-Forsthaus&amp;#039;&amp;#039; markiert die Stelle eines Forsthauses, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. 198&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Saarbach-Ursprung&amp;#039;&amp;#039; befindet sich an der Quelle der Sauer. 201&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Faunerhof&amp;#039;&amp;#039; markiert einen 1869 abgerissenen Hof, der seit dem zwölften Jahrhundert existiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Neben einigen anderen Vereinen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ludwigswinkel.de/lu_vereine.php |titel=Gruppen und Vereine in Ludwigswinkel |sprache=de |abruf=2024-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht eine Ortsgruppe des [[Pfälzerwald-Verein]]s, die bis 2016 das bereits auf Gemarkung von Eppenbrunn befindliche [[Wanderheim Hohe List]] betrieb. Die Verwaltung befindet sich nunmehr in [[Hochstellerhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.pfalz.de/de/gastronomie/pwv-wanderheim-hohe-list PVW-Wanderheim Hohe List]&amp;#039;&amp;#039; auf pfalz.de, abgerufen am 23. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war im Gemeindegebiet aufgrund der geographischen Gegebenheiten die Forstwirtschaft dominant; beispielsweise war der [[Reißlerhof]] einst Forsthaus. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren als Reparationsleistung bis 1930 im heutigen Ortsteil Schöntal ein Regiment Infanterie und eine Abteilung Artillerie der [[Französische Streitkräfte|Französischen Streitkräfte]] stationiert, da der nahe [[Truppenübungsplatz Bitsch]] allein nicht deren Anforderungen entsprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigswinkel ist seit 2002 staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de//neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;key=0734001029&amp;amp;id=3537&amp;amp;l=3&amp;amp;nv=t Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Daniel-Theysohn-Stiftung]], die sich der Förderung von Jugendlichen widmet, ist hier ansässig. Das Dorf besitzt weder Agrarflächen noch einen Gewerbepark und ist außer ein paar kleinen handwerklichen Betrieben auf Tourismus und Gastronomie angewiesen. Bis zum Jahr 1992 war ein Soldatensender des [[American Forces Network]] in Ludwigswinkel stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigswinkel Alter Lokschuppen Wasgauwaldbahn IMG 5617.JPG|mini|Ehemaliger Lokschuppen der Wasgauwaldbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1921 war Ludwigswinkel Endpunkt der schmalspurigen [[Wasgauwaldbahn]], die am [[Bahnhof Bundenthal-Rumbach]] an der [[Wieslauterbahn]] begann und zunächst ausschließlich als [[Heeresfeldbahn]] für die französischen Truppen diente; ab 1924 betrieb sie zur Senkung des Betriebsdefizits ebenso Personenverkehr. Mit &amp;#039;&amp;#039;Saarbachhammer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ludwigswinkel Ort&amp;#039;&amp;#039; und der Endstation &amp;#039;&amp;#039;Ludwigswinkel Lager&amp;#039;&amp;#039; gab es im Gemeindegebiet drei Betriebsstellen. Mit der Aufgabe des Truppenübungsplatzes 1930 wurde der Strecke die Existenzgrundlage entzogen, sodass sie im selben Jahr stillgelegt wurde. Der frühere Lokschuppen am Streckenende blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Siedlungsgebiets verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 478|Landesstraße&amp;amp;nbsp;478]]; sie führt von der Landesgrenze zum Saarland bei [[Hornbach]] bis zur deutsch-französischen Grenze bei [[Sankt Germanshof]]. Die von ihr abzweigende [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 487|Landesstraße&amp;amp;nbsp;487]] schafft eine Verbindung nach [[Hinterweidenthal]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 43|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;43]] verbindet den Ort mit [[Petersbächel]] und [[Schönau (Pfalz)|Schönau]]; von ihr zweigt die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 47|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;47]], die bereits kurze Zeit später am Ortseingang endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schöntalweier in Ludwigswinkel (Pfalz).jpg|mini|Schöntalweiher ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des nördlichen Siedlungsrandes führt der [[Hornbach-Fleckenstein-Radweg]] von [[Bundenthal]] nach [[Hornbach]]. Durch den Ort verläuft ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Die Saar-Rhein Wanderwege|Wanderweg, der  mit einem grünen Balken]] markiert ist. Durch den Norden der Gemarkung führen der mit einem [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|rot-weißen Balken]] markierte [[Höcherbergweg]], der eine Verbindung mit [[Niederwürzbach]] und [[Böchingen]] herstellt, und ein solcher [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|mit grün-blauem Balken]] als Markierung. Die &amp;#039;&amp;#039;Wasgau Seen Tour&amp;#039;&amp;#039; ist ein Rundweg, der durch Fischbach und Ludwigswinkel führt. Darüber hinaus führt der &amp;#039;&amp;#039;Felsenland Sagenwegs&amp;#039;&amp;#039; durch den Osten der Gemarkung. Zudem war die Gemeinde Station des [[Westpfalz-Wanderweg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Freizeitpark Birkenfeld gibt es eine [[Minigolf]]anlage, Tennisplätze, Bolzplätze, einen 1,6&amp;amp;nbsp;Kilometer langen [[Barfußpfad]], einen Spielplatz und einen Kiosk. Neben dem Freizeitpark befindet sich ein 2,5&amp;amp;nbsp;Kilometer langer [[Skulpturenweg]] mit 33 aus Holz geschnitzten Skulpturen. Außer diesen Einrichtungen hat Ludwigswinkel ein Jugendlager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Orts befindet sich das Natur-Freibad Schöntalweiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigswinkel-14-Daniel-Theysohn-Haus-2005-gje.jpg|mini|Daniel-Theysohn-Haus ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Daniel Theysohn]] (1904–1980), Unternehmer, ernannt 1980&lt;br /&gt;
* [[Ruth Bachrodt|Ruth Theysohn]] (1913–1997), erste [[Pfälzische Weinkönigin]], ernannt 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Ludwigswinkel verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Albrecht von Ritter]] (1836–1917), bayerischer Forstbeamter, Regierungsdirektor und Gründungsvorsitzender des Pfälzerwald-Vereins, war zeitweise Revierförster von Ludwigswinkel.&lt;br /&gt;
* [[Sturm Kegel]] (1892–1979), Architekt, Stadtplaner und Baubeamter, arbeitete von 1923 bis 1926 beim Reichsneubauamt Ludwigswinkel.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Franz (Generalmajor)|Gerhard Franz]] (1902–1975), Offizier, kämpfte im Zweiten Weltkrieg ab Ende 1944 im Raum Ludwigswinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friedrich Knöpp&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=1962&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Signatur: N 282/6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alfred Matt&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs&lt;br /&gt;
   |Titel=Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980)&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |Seiten=7–9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Ludwigswinkel|Ludwigswinkel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ludwigswinkel.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Ludwigswinkel]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34001029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7581249-6|VIAF=237041022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1783]]&lt;/div&gt;</summary>
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