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	<title>Ludwigstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ludwigstra%C3%9Fe&amp;diff=262826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-26T12:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Ludwigstraße&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Muenchen Kleines Stadtwappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in München&lt;br /&gt;
|Bild=Aerial image of Ludwigstrasse.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=Luftbild der Ludwigstraße (vor dem Siegestor in der Bildmitte)&lt;br /&gt;
|Ort=München&lt;br /&gt;
|Ortsteil= [[Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
|Bezeichnung Ortsteil = Stadtbezirk&lt;br /&gt;
|Angelegt=ca. 1830&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Odeonsplatz]], [[Leopoldstraße]]&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Galeriestraße (München)|Galeriestraße]], [[Oskar-von Miller-Ring]], [[Von-der-Tann-Straße (München)|Von-der-Tann-Straße]] (beide Teil des Altstadtrings), Rheinbergerstraße, [[Schönfeldstraße (München)|Schönfeldstraße]], [[Theresienstraße (München)|Theresienstraße]], Walter-Klingenbeck-Weg, [[Schellingstraße (München)|Schellingstraße]], [[Veterinärstraße (München)|Veterinärstraße]], [[Adalbertstraße (München)|Adalbertstraße]], Akademiestraße, Schackstraße&lt;br /&gt;
|Plätze=[[Geschwister-Scholl-Platz (München)|Geschwister-Scholl-Platz]], Professor-Huber-Platz&lt;br /&gt;
|Bauwerke=&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußverkehr]], [[Radverkehr]], [[Individualverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=1,0 km&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwigstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist neben der [[Brienner Straße]], der [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] und der [[Prinzregentenstraße]] eine der vier städtebaulich bedeutendsten [[Prachtstraße]]n der [[Bayern|bayerischen]] Landeshauptstadt [[München]]. Der Architekturstil spiegelt die Vorliebe des Bauherren König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] für Italien wider und zeigt Elemente der italienischen [[Neorenaissance|Neurenaissance]] und [[Neuromanik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muenchen Ludwigstr zur Zeit Klenzes.jpg|mini|hochkant|links|Plan der Ludwigstraße zur Klenzezeit]]&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Ludwigstraße beginnt am [[Odeonsplatz]] und verläuft geradlinig in nordöstlicher Richtung, etwa parallel zur [[Isar]]. Sie überquert den [[Altstadtring (München)|Altstadtring]] ([[Oskar-von-Miller-Ring]]/[[Von-der-Tann-Straße (München)|Von-der-Tann-Straße]]), weitet sich gegen Ende zu einem viereckigen Platz ([[Geschwister-Scholl-Platz (München)|Geschwister-Scholl-Platz]]/[[Professor-Huber-Platz]]), der von den Gebäuden der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität]] umschlossen wird, bis sie am [[Siegestor]] endet. Ihre Verlängerung heißt ab dort [[Leopoldstraße (München)|Leopoldstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Ludwigstraße offiziell erst nördlich des Odeonsplatzes beginnt, bildet sie zusammen mit dem Odeonsplatz eine architektonische und gesamtplanerische Einheit. Die Länge dieser Einheit von der [[Feldherrnhalle]] bis zum Siegestor beträgt 1&amp;amp;nbsp;km. Südlich der Feldherrenhalle führen beidseitig die [[Residenzstraße (München)|Residenzstraße]] und die [[Theatinerstraße]] in die Altstadt. Die im Jahr 2004 fertiggestellten Hochhäuser [[Highlight Towers]] stehen direkt in dieser Sichtachse; sie können also z.&amp;amp;nbsp;B. vom Odeonsplatz gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Munich ludwigstraße 1842.jpg|mini|links|Die Ludwigstraße beim Einzug der [[Marie von Preußen (1825–1889)|Prinzessin Marie von Preußen 1842]]]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Ludwigstraße beginnt 1808 mit einem städtebaulichen Wettbewerb für die nördliche Stadterweiterung, die heutige [[Maxvorstadt]]. Von den ersten Planungen an war die zentrale Straße durch die vorhandene Straße nach [[Freising]] vorgegeben, die ausgebaut werden sollte. Im ersten Teil seines Generalplans für die Stadt München hatte der Hofgartenintendant [[Friedrich Ludwig Sckell|Friedrich Ludwig von Sckell]] 1811 noch eine vierreihige Alleepflanzung vorgesehen, die allerdings nicht ausgeführt wurde. Schon bald schaltete sich [[Ludwig I. (Bayern)|Kronprinz Ludwig]], der spätere König Ludwig I., in die Planungen ein. Er hatte bereits 1803 als Student in der [[Stadtresidenz Landshut]] gelebt, einem Renaissancebau, der klassizistisch umgestaltet worden war. Der Kronprinz beauftragte er 1816 seinen Architekten [[Leo von Klenze]] mit der Gesamtplanung, der 1827 durch [[Friedrich von Gärtner]] abgelöst wurde. Ziel war eine Straße, welche die Säulen seines durch ihn restaurierten Königreiches repräsentiert: Wissenschaft und Kunst, römisch-katholisches Christentum und Königliche Regierung. Die Ludwigstraße hatte daher eine doppelte Klammer: Feldherrnhalle und Siegestor sind Anfang und Ende der Straße, die Musikhochschule, das [[Odeon (München)|Odeon]] am Odeonsplatz und das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (damals einziges Gebäude der LMU) kurz vor dem Siegestor die andere Klammer, die die militärische unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ludwigstraße ist die erste Straße, in der der eigens für Ludwig I. entwickelte Baustil, der [[Rundbogenstil]], vollständig eingesetzt wurde. Der von Klenze gestaltete Südteil weist Züge der [[Neorenaissance|Neurenaissance]] auf, während der Nordteil Gärtners mehr der [[Neuromanik]] zuneigt. Der Magistrat der kgl. Haupt- und Residenzstadt München war zuerst von den Ausmaßen der neuen Prachtstraße gar nicht begeistert. Die Stadtväter wollten eine Kürzung der Straße durchsetzen, da ihrer Meinung nach München nicht in 100 Jahren bis zu 1&amp;amp;nbsp;km über die damalige Stadtmauer hinaus wachsen werde. Erst als König Ludwig I. mit der Verlegung der Residenz nach [[Ingolstadt]] oder [[Regensburg]] drohte, gab der Magistrat nach und genehmigte den Generalplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[NS-Staat|NS-Diktatur]] wurde radikal in das bauliche Gefüge der Ludwigstraße eingegriffen: So wurden vier Klenze-Häuser nördlich der [[Galeriestraße (München)|Galeriestraße]]/[[Hofgarten (München)|Hofgarten]] für den Neubau der NSDAP-Gauleitung (heute [[Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]]) abgerissen. Seither wird der fließende Übergang von der niedrigeren Bebauung der historischen Altstadt hin zu den monumentaleren Bauten ab etwa Höhe [[Liste Münchner Straßennamen/S|Schellingstraße]] unterbrochen. Ähnlich verhält es sich mit dem Neubau für die Reichsbank (auf Höhe der Von-der-Tann-Straße) und dem [[Haus des Deutschen Rechts]] durch [[Hans Frank]] 1936–1939 in Höhe Siegestor. Der Neubau der Reichsbank (heute Bundesbank-Bayern) entstand an Stelle des [[Herzog-Max-Palais]], Klenzes schönsten Palastbaus. Dieser wurde 1936 auf Anordnung Hitlers abgerissen. Der Neubau wurde erst nach Kriegsende fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Ludwigstraße 1944/1945 durch Bombenangriffe und Artilleriebeschuss sowie 1945 durch Straßenkämpfe teils schwer beschädigt; sie ist noch nicht in allen Details wiederhergestellt. In den 1960er und 1970er Jahren kamen der Durchbruch für den [[Altstadtring (München)|Altstadtring]] (Oskar-von-Miller-Ring/Von-der-Tann-Straße) unter Abriss zweier weiterer historischer Klenze-Häuser und mancher Fassadenumbau sowie Entkernung im Zuge des Projektes &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau&amp;#039;&amp;#039; gravierend dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1993 war die Ludwigstraße als Kandidatin für die Erhebung zum [[Welterbe in Deutschland|Weltkulturerbe]] auf der [[Tentativliste]] der [[UNESCO]] platziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Worldheritagesite.org: [https://www.worldheritagesite.org/country/id/41#fwhs World Heritage in Germany – Former Tentative Sites], abgerufen am 30. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Odeonsplatz 1900.jpg|mini|Blick von der [[Feldherrnhalle]] zum [[Siegestor]], ca. 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigstraße. - panoramio.jpg|mini|[[Bayerisches Hauptstaatsarchiv]], ehemaliges Kriegsministerium]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biblioteca Estatal de Baviera, Múnich, Alemania, 2012-04-30, DD 03.JPG|mini|[[St. Ludwig (München)|Ludwigskirche]] und [[Bayerische Staatsbibliothek]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ludwigstraße wurde als einziger, großer platzartiger Raum gestaltet, bis zu den Häuserabrissen und Straßendurchbrüchen der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gab es nur wenige, schmale Seitenstraßen. Mit den beiden Türmen der [[St. Ludwig (München)|Ludwigskirche]] wurde zudem ein Gegengewicht zur prächtigen [[Theatinerkirche (München)|Theatinerkirche]] und ihren zwei Türmen am südlichen Ende der Straße geschaffen. Schon seit ihrer Entstehung haben öffentliche Gebäude das Gesicht der Ludwigstraße bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den südlichen Abschluss der Ludwigstraße bildet Gärtners [[Feldherrnhalle]] (1841–1844). Gleich weiter nördlich entstanden zuvor schon das Odeon und die Palais von Klenze am [[Odeonsplatz]] als Ausgangspunkt der Ludwigstraße. Gegenüber liegt das [[Bazar (München)|Bazargebäude]] am Eingang zum [[Hofgarten (München)|Hofgarten]] mit dem [[Hofgartentor]], das seinerseits den östlichen Abschluss der Brienner Straße bildet. Die letzten noch von Klenze gestalteten Bauten folgen mit dem sogenannten [[Haslauer-Block]] (Ludwigstr. 6–10, 1827–1830, Wiederaufbau nach Totalverlust 1960 bis 1968) und dem Bau für das [[Bayerisches Kriegsministerium|Königliche Kriegsministerium]] (Ludwigstr. 14, heute [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv]] und [[Staatsarchiv München]]; 1824–1830).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach entstanden von Gärtner entworfene Bauten, beginnend mit dem langgestreckten Bau für die [[Bayerische Staatsbibliothek]] (Ludwigstr. 16, 1832–1842). Weiter nördlich liegen das Damenstiftsgebäude (Ludwigstr. 23, heute [[Bayerischer Verwaltungsgerichtshof]], 1840–1843), das Blindeninstitut (Ludwigstr. 25, heute Philologicum der LMU, 1833–1825), die Kath. Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig (1829–1844) und die Verwaltung der ehemaligen [[BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke|BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG]] (Ludwigstr. 27, heute Universitätsbibliothek der LMU) (1840–1843).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Universitätsforum, dem [[Geschwister-Scholl-Platz (München)|Geschwister-Scholl-Platz]] und dem [[Professor-Huber-Platz]] als Gegenstück, liegen das [[Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München|Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität]] (Geschwister-Scholl-Platz 1, 1835–1840), das [[Herzogliches Georgianum|Georgianum]] (Professor-Huber-Platz 1, 1834–1841) und das [[Max-Josef-Stift]] (Professor-Huber-Platz 2 (heute Seminare der LMU), 1837–1840), allesamt von Gärtner. Mit dem [[Siegestor]] (1843–1852) gestaltete er auch den nördlichen Abschluss der Straße am Übergang zur [[Leopoldstraße]]. Neben dem Siegestor liegt die [[Akademie der Bildenden Künste München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Sisi“-Unterführung liegt an der Ecke Ludwigstraße und Oskar-von-Miller-Ring; Gestaltung des Fußgänger-Tunnels erfolgte durch den Graffiti-Künstler [[Loomit]] mit Motiven aus der Geschichte der Maxvorstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Mühleisen: [http://www.sueddeutsche.de/muenchen/maxvorstadt-spruehende-fantasie-1.2960335 Sprühende Fantasie]. In: Süddeutsche.de, 21. April 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Straße ist als Ort des [[Liste der Kulturgeschichtspfade in München|Kulturgeschichtspfads Maxvorstadt]] gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ludwigstraße befinden sich außerdem folgende Brunnen:&lt;br /&gt;
* Schalenbrunnen ([[Geschwister-Scholl-Platz (München)|Geschwister-Scholl-Platz]] / [[Professor-Huber-Platz]]) (Friedrich von Gärtner, 1842–1844)&lt;br /&gt;
* Friedrich-von-Gärtner-Brunnen (in den Arkaden der Ludwigskirche) ([[Franz Mikorey (Bildhauer)|Franz Mikorey]], 1964)&lt;br /&gt;
* Leo-von-Klenze-Brunnen (in den Arkaden der Ludwigskirche) ([[Franz Mikorey (Bildhauer)|Franz Mikorey]], 1964)&lt;br /&gt;
* Blütenkelchbrunnen (im Hof des Landwirtschaftsministeriums) (Ernst Andreas Rauch, 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachkriegsverluste ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzog-Max-Palais, Aufriss.jpg|mini|[[Herzog-Max-Palais]], Aufriss der Fassade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorkriegsverluste sind die vier Häuser Meyer/Röschenauer (früher Ludwigstraße 28, 29, 30, 31; heute 2) und das [[Herzog-Max-Palais]] (früher Ludwigstraße 8, heute 13). Die vier Häuser Meyer/Röschauer wurden 1820/21 von Klenze erbaut und 1937 von den Nazis abgerissen, um Platz für den Neubau des Zentralministeriums (heute [[Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten|Landwirtschaftsministerium]]) und die Verbreiterung der Frühlingsstraße (heute [[Von-der-Tann-Straße (München)|Von-der-Tann-Straße]]) zu schaffen. Das Herzog-Max-Palais, Geburtshaus der späteren Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich, wurde 1828/30 von Klenze erbaut und ebenfalls 1937 von den Nazis abgerissen, um Platz für den Neubau der Reichsbank (heute [[Deutsche Bundesbank|Bundesbank]]) und die Verbreiterung der Frühlingsstraße (heute [[Oskar-von-Miller-Ring]]) zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/ludwig28-31.php |titel=Ludwigstraße 28, 29, 30, 31 - Verlorenes München - zerstörte Bauten (Münchens Denkmäler) |abruf=2022-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/herzog-max.php |titel=Das Herzog Max Palais - Verlorenes München - zerstörte Bauten (Münchens Denkmäler) |abruf=2022-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachkriegsverluste sind die Häuser mit der früheren Anschrift Ludwigstraße 6 und 7 (heute 11), die 1822/23 von Klenze erbaut wurden. Schon vor dem Krieg wollten die Nazis sie abreißen, um Platz für den Durchbruch der Frühlingsstraße (heute Oskar-von-Miller-Ring) zu schaffen, doch der Ausbruch des Krieges verhinderte die Umsetzung des Planes. Erst nach dem Krieg riss man das Eckhaus Ludwigstraße 7 ab, um Platz für den [[Altstadtring (München)|Altstadtring]] zu schaffen, und baute das Nachbarhaus Ludwigstraße 6 (heute 11) durch Hinzufügung zweier Fensterachsen zum Eckhaus um, so dass es seine Symmetrie verlor. Auf diese Weise wurden in der Nachkriegszeit gleich zwei Klenzebauten zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/ludwig7.php |titel=Ludwigstraße 7 - Verlorenes München - zerstörte Bauten (Münchens Denkmäler) |abruf=2022-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigstr. 1-13 Muenchen-1.jpg|mini|Häuser Ludwigstraße 1–13]]&lt;br /&gt;
[[Datei:München Ludwigstraße Haslauer Block September 2020.jpg|mini|[[Haslauer-Block]], Ecke Von-der-Tann-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigstr. 27 Muenchen-2.jpg|mini|[[Universitätsbibliothek der LMU München|Universitätsbibliothek]], ehemalige Salinendirektion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptgebäude LMU.jpg|mini|[[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] mit Schalenbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muenchen Siegestor-1.jpg|mini|[[Siegestor]] mit Blick in die Ludwigstraße nach Süden]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Ludwigstraße war bis zum Bau der Fußgängerzone eine der wichtigsten Nord-Süd-Strecken. Seit dem Bau des Altstadtrings wird der meiste Verkehr auf Höhe der Von-der-Tann-Straße abgeleitet; nördlich davon und insbesondere ab der [[Schellingstraße (München)|Schellingstraße]] nimmt der Verkehr stetig zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Nahverkehr besitzt die Ludwigstraße bis heute eine wichtige Funktion. Von 1877 bis 1971 verkehrten auf ihr mehrere [[Straßenbahn München|Straßenbahnlinien]], seit 1971 verläuft unter ihr die [[U-Bahn München|U3/6]] (U-Bahnhöfe: [[U-Bahnhof Odeonsplatz|Odeonsplatz]], [[U-Bahnhof Universität (München)|Universität]]). [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund|MVG-Buslinien]] durchlaufen die Ludwigstraße oder Teile von ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei großen Sportereignissen wird die Ludwigstraße für den Autoverkehr gesperrt und Teil der [[Fanmeile]] ([[Münchner Freiheit]] bis zum [[Marienplatz (München)|Marienplatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2019 begann die Umsetzung eines Konzepts der Stadt, die Nahtstelle zwischen Ludwig- und Leopoldstraße ästhetisch neu zu gestalten, indem eine haushohe Pappel-Allee vom Siegestor bis zu den Kopfbauten an der Universität als Fortführung des baumbestandenen Boulevards an der Leopoldstraße auch das Erscheinungsbild der nördlichen Ludwigstraße bestimmen soll. Da dadurch die historische rein steinerne Anmutung der Ludwigstraße mit ihrem durchgängig wandhaften Charakter verändert wird, wurde jedoch der Abstand zwischen den Bäumen so gewählt, dass die dahinter liegenden Fassaden weiterhin sichtbar bleiben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Traditionell werden (Staats-)Paraden zu größeren Anlässen wie Trauerzüge (zuletzt für [[Franz Josef Strauß]] 1988), Abnahme der Siegesparaden (zuletzt für die heimkehrenden bayerischen Truppen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1871) etc. durch die Ludwigstraße Richtung Feldherrnhalle geführt. Auch der Zugweg des traditionellen Trachtenzuges an jedem ersten Sonntag des [[Oktoberfest]]s führt, von der [[Residenzstraße (München)|Residenzstraße]] kommend, in einer Schleife über den Odeonsplatz zur Brienner Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer wird sie regelmäßig für Veranstaltungen wie den [[München-Marathon]] und Straßenfeste wie das [[Streetlife Festival]], [[Saint Patrick’s Day|Saint-Patrick’s-Day]]-Parade, oder die [[Münchner Bladenight]] abschnittsweise oder ganz gesperrt. Auch nach sportlichen Großveranstaltungen ([[Fußball-Europameisterschaft|Fußball-EM]]/[[Fußball-Weltmeisterschaft|WM]] oder [[FC Bayern München|FC-Bayern-]]Erfolgen) wird sie oft von feiernden Fans genutzt. Seit 2002 findet an zwei Wochenenden im Jahr das Streetlife Festival auf der Ludwigstraße statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Alle Einrichtungen ohne Odeonsplatz, für diese siehe [[Odeonsplatz|dort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bundesbank]], Hauptverwaltung in Bayern&lt;br /&gt;
* [[Bayerisches Landessozialgericht]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv]] und [[Staatsarchiv München]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verwaltungsgerichtshof]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Staatsbibliothek]] &lt;br /&gt;
* Staatliches Bauamt München 2&lt;br /&gt;
* [[Universitätsbibliothek der LMU München]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarr- und Universitätskirche [[St. Ludwig (München)|St. Ludwig]]&lt;br /&gt;
* CADU, Café an der Uni&lt;br /&gt;
* [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
* [[DenkStätte Weiße Rose]]&lt;br /&gt;
* [[Herzogliches Georgianum]]&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schweiger|Obststandl-Didi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus Gallas]]&lt;br /&gt;
   |Titel=München. Von der welfischen Gründung Heinrichs des Löwen bis zur Gegenwart: Kunst, Kultur, Geschichte&lt;br /&gt;
   |Reihe=DuMont-Dokumente: DuMont-Kunst-Reiseführer&lt;br /&gt;
   |Verlag=DuMont&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7701-1094-3}}&lt;br /&gt;
* O. Hederer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ludwigstrasse in München.&amp;#039;&amp;#039; Mandruck, München 1942.&lt;br /&gt;
* W. Ebnet: &amp;#039;&amp;#039;Die Ludwigstraße – Münchens Königliche Prachtstraße.&amp;#039;&amp;#039; Allitera, München 2018, ISBN 978-3-96233-027-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ludwigstraße (München)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muenchen.travel/pois/stadt-viertel/ludwigstrasse einfach München] – Ludwigstraße&lt;br /&gt;
* [http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/herzog-max.php Herzog Max Palais (1936 abgerissen)]&lt;br /&gt;
* [http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/ludwig7.php Ludwigstraße 7 (1949 abgerissen)]&lt;br /&gt;
* [http://denkmaeler-muenchen.de/bauten/ludwig28-31.php Ludwigstraße 28–31 (1937 abgerissen)]&lt;br /&gt;
* [https://bei-uns-in-muenchen.de/ludwigstrasse Ludwigstraße: Wissenswertes und Sehenswürdigkeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Prachtstraßen in München}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ludwigstraße}}&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Ludwigstraße&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Ludwigstraße-article.ogg&lt;br /&gt;
|inhalt       = Gesprochener Inhalt des Artikels&lt;br /&gt;
|dauer        = 10:52&lt;br /&gt;
|größe        = 10,46 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Martin Schlederer&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 528541&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2013-07-24&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/44/N |EW=11/34/44/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4652334-0|VIAF=315590481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwigstraße| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Ensemble in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig I. (Bayern) als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Landessozialgericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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